www.Sterbehilfe-Debatte.de
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Hospizarbeit
contra Sterbehilfe, Euthanasie

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf diesem Informationsportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland finden Sie in übersichtlich gebündelter Form Informationen zur Debatte über Patientenverfügungen, Vorsorgevollmacht, menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Hospizarbeit contra Sterbehilfe / Euthanasie.
Damit möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die laufenden Debatten zu informieren und eigene Standpunkte zum Thema "Sterben in Würde" zu entwickeln bzw. zu vertiefen. Mehr zum Anliegen und den Inhalten dieser Seite finden Sie in der Einführung in die Thematik Sterbehilfe und angrenzende Bereiche.
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| Neues / Aktuelle Debatten |
Ständig aktuelle Neuigkeiten zur Sterbehilfe-Debatte und angrenzende Bereiche finden Sie auch im Pressespiegel.
06.04.12: Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts: Kein uneingeschränktes Verbot der Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige
Die Ärztekammer kann nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin kein uneingeschränktes Verbot der Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige gegenüber einem Arzt aussprechen. Dieses Urteil fällte die 9. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts am 30.03.12 (AZ: VG 9 K 63.09).
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30.03.12: Schweizer Statistikamt veröffentlicht Sterbehilfe-Zahlen 1998 bis 2009: Knapp 300 assistierte Suizide 2009
Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) legte am 27.03.12 erstmals Zahlen über den assistierten Suizid im Zeitraum vom 1998 bis 2009 vor. In diesem Zeitraum hat demnach die Zahl der verzeichneten Todesfälle von in der Schweiz wohnhaften Personen, bei denen Sterbehilfe geleistet wurde, stetig zugenommen. 2009 waren es knapp 300 Personen, was 4,8 auf 1000 Todesfällen entspricht. Über die Zeit vor 1998 gibt es laut dem Amt keine entsprechenden Daten.
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08.03.12: Koalitionsausschuss von Union und FDP will Verbot gewerbsmäßiger Förderung der Selbsttötung
Der Koalitionsausschuss von Union und FDP hat bei seinem Treffen am 04.03.12 beschlossen, dass Geschäfte mit der Sterbehilfe verboten werden sollen. Konkret wollen sie die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe stellen und dafür einen neuen Tatbestand im Strafgesetzbuch schaffen.
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12.02.12: Tag der Kinderhospizarbeit 2012 - Licht und Schatten in der Umsetzung gesetzlicher Regelungen
Am 10. Februar findet alljährlich seit 2006 der "Tag der Kinderhospizarbeit" statt. An diesem Tag machen betroffene Familien, Initiativen, ambulante und stationäre Kinderhospize die Bevölkerung durch Aktionen bundesweit auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Anlässlich dessen mahnte die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), Dr. Birgit Weihrauch, Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien nicht alleine lassen.
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10.02.12: Niederlande - Aufregung um "Lebensende-Klinik" und ambulante Teams für heimische Sterbehilfe
In den Niederlanden droht eine weitere Ausweitung der Sterbehilfe. Konkret wollen Anfang März sechs ambulante Teams mit jeweils einem Arzt und Pflegemitarbeiter landesweit aktive Sterbehilfe zu Hause bei den Patienten leisten. Dies teilte die "Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende" am 07.02.12 mit. Zudem soll in Den Haag dieses Jahr eine sogenannte "Lebensende-Klinik" der Vereinigung eröffnet werden für Patienten, bei denen Ärzte dem Wunsch nach aktiver Sterbehilfe nicht nachkommen wollen.
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26.01.12: Resolution verabschiedet - Parlamentarische Versammlung des Europarats fordert Anerkennung von Patientenverfügungen
Die Parlamentarische Versammlung des Europarats in Straßburg hat am 25.01.12 mit einer Entschließung die 47 Mitgliedsländer aufgefordert, Regelungen für Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten zu erlassen, um damit einen zuvor geäußerten Patientenwillen stärker zu berücksichtigen.
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26.08.11: Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende veröffentlicht
Nachdem die Orientierungshilfe zuerst in englischer Sprache unter dem titel "A time to live and a time to die" veröffentlicht wurde (siehe 16.05.11), liegt nun auch die deutsche Version vor.
Sterbehilfe und Palliativmedizin aus Sicht der evangelischen Kirchen
Neue Orientierungshilfe zu Fragen am Lebensende
Mitteilung 25.08.11
Leben hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit
Eine Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende
108 Seiten, Veröffentlicht 25.08.11 (4,0 Mb)
22.07.11: Demenz: Individuelle Bedürfnisse bei Sterbenden - Ergebnisse des BMBF-Projekts
Auf dem Symposium "Demenz und Sterben" an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) wurden die Ergebnisse einer Forschungsstudie über "Sterben und Demenz" vorgestellt. Hauptergebnis der Studie ist, dass Menschen mit Demenz sehr wohl differenziert Bedürfnisse in ihrem Sterbevorgang zum Ausdruck bringen.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Hochschule Nürnberg (IDW) 21.07.11
04.06.11: Ärztetagbeschlüsse: Ärzte dürfen keine Suizid-Beihilfe leisten - Palliativmedizin nachhaltig und flächendeckend in die medizinische Versorgung integrieren
Am 01.06.11 hat der Deutsche Ärztetag in Kiel eine Neuformulierung der (Muster-)Berufsordnung (MBO) beschlossen, um Ärztinnen und Ärzten mehr Orientierung im Umgang mit sterbenden Menschen zu geben. "Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten", heißt es nun darin. Die (Muster-)Berufsordnung trägt dazu bei, die Berufsordnungen in den einzelnen Ländern möglichst einheitlich zu gestalten.
Mehr dazu im Themenspecial zu den Ärztetag-Beschlüssen: Ärzte dürfen keine Suizid-Beihilfe leisten - Palliativmedizin nachhaltig und flächendeckend in die medizinische Versorgung integrieren.
16.05.11: Die Evangelischen Kirchen in Europa äußern sich zu Sterbehilfe
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE veröffentlicht "A time to live and a time to die", eine Orientierungshilfe zu Fragen am Lebensende, sowie parallel die Internetseite www.atimetolive.eu.
PRESSEMITTEILUNG Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE 16.05.11
13.05.11: Ambulante Palliativversorgung kommt bei Hausärzten an
Der Schmerz: Umfrage belegt großes Interesse, aber auch Skepsis
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 13.05.11
17.02.11: Bundesärztekammer legt überarbeitete Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor - Abschied vom ärztlichen Ethos bei Suizid-Beihilfe
Die Bundesärztekammer hat nach längerer vorangegangener Debatte (siehe Pressespiegel unten) am 17.02.11 ihre überarbeiteten Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vorgelegt. Darin verurteilt sie nicht mehr die ärztliche Mitwirkung an der Selbsttötung. Gleichwohl bekräftigt sie, dass die Hilfe zum Suizid "keine ärztliche Aufgabe" ist. Die mit Spannung erwarteten überarbeiteten Richtlinien wurden bereits am 21.01.11 von der Bundesärztekammer (BÄK) verabschiedet.
Mehr dazu im Themenspecial zu den überarbeiteten Grundsätzen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung.
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Wöchentlich durchforstet die Redaktion online die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen auf relevante Artikel zum Thema Sterbehilfe, Euthanasie, Suizidbeihilfe, Sterbebegleitung, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Pflege, Patientenverfügung u.a. und verlinkt diese in der Rubrik Pressespiegel. Ergänzt werden die Meldungen durch Links zu Original-Pressemitteilungen und Bundestagsnachrichten.
Zum Pressespiegel April 2012
Hier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zum Thema.

Leben hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit
Eine Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende
108 Seiten, Veröffentlicht 25.08.11 (4,0 Mb)
Jahresbericht 2010 Regionale Kontrollkommissionen für Sterbehilfe (Niederlande)
37 Seiten, August 2011
Mitwirkung an der Selbsttötung ist keine ärztliche Aufgabe
BÄK stellt überarbeitete Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 17.02.11
Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
Veröffentlicht am 17.02.11
Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik.
Sterben - an der oder durch die Hand des Menschen?
3. Internationale Gocher Gespräche
Georg Kaster (Herausgeber)
Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: Dialogverlag Presse- und Medien Service GmbH
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2009, 1. Auflage
Mehr Infos...
Gewissensfrage Sterbehilfe: Die Kontroverse um den selbstbestimmten Tod
von Ursel Fuchs (Autor)
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Kreuz-Verlag, 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Mehr Infos...
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