www.Sterbehilfe-Debatte.de
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Hospizarbeit
contra Sterbehilfe, Euthanasie

Sehr geehrte Damen und Herren,
auf diesem Informationsportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland finden Sie in übersichtlich gebündelter Form Informationen zur Debatte über Patientenverfügungen, Vorsorgevollmacht, menschenwürdige Pflege, Palliativmedizin, Sterbebegleitung, Hospizarbeit contra Sterbehilfe / Euthanasie.
Damit möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich über die laufenden Debatten zu informieren und eigene Standpunkte zum Thema "Sterben in Würde" zu entwickeln bzw. zu vertiefen. Mehr zum Anliegen und den Inhalten dieser Seite finden Sie in der Einführung in die Thematik Sterbehilfe und angrenzende Bereiche.
|
| Neues / Aktuelle Debatten |
Ständig aktuelle Neuigkeiten zur Sterbehilfe-Debatte und angrenzende Bereiche finden Sie auch im Pressespiegel.
26.08.11: Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende veröffentlicht
Nachdem die Orientierungshilfe zuerst in englischer Sprache unter dem titel "A time to live and a time to die" veröffentlicht wurde (siehe 16.05.11), liegt nun auch die deutsche Version vor.
Sterbehilfe und Palliativmedizin aus Sicht der evangelischen Kirchen
Neue Orientierungshilfe zu Fragen am Lebensende
Mitteilung 25.08.11
Leben hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit
Eine Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende
108 Seiten, Veröffentlicht 25.08.11 (4,0 Mb)
22.07.11: Demenz: Individuelle Bedürfnisse bei Sterbenden - Ergebnisse des BMBF-Projekts
Auf dem Symposium "Demenz und Sterben" an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) wurden die Ergebnisse einer Forschungsstudie über "Sterben und Demenz" vorgestellt. Hauptergebnis der Studie ist, dass Menschen mit Demenz sehr wohl differenziert Bedürfnisse in ihrem Sterbevorgang zum Ausdruck bringen.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Hochschule Nürnberg (IDW) 21.07.11
04.06.11: Ärztetagbeschlüsse: Ärzte dürfen keine Suizid-Beihilfe leisten - Palliativmedizin nachhaltig und flächendeckend in die medizinische Versorgung integrieren
Am 01.06.11 hat der Deutsche Ärztetag in Kiel eine Neuformulierung der (Muster-)Berufsordnung (MBO) beschlossen, um Ärztinnen und Ärzten mehr Orientierung im Umgang mit sterbenden Menschen zu geben. "Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten", heißt es nun darin. Die (Muster-)Berufsordnung trägt dazu bei, die Berufsordnungen in den einzelnen Ländern möglichst einheitlich zu gestalten.
Mehr dazu im Themenspecial zu den Ärztetag-Beschlüssen: Ärzte dürfen keine Suizid-Beihilfe leisten - Palliativmedizin nachhaltig und flächendeckend in die medizinische Versorgung integrieren.
16.05.11: Die Evangelischen Kirchen in Europa äußern sich zu Sterbehilfe
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE veröffentlicht "A time to live and a time to die", eine Orientierungshilfe zu Fragen am Lebensende, sowie parallel die Internetseite www.atimetolive.eu.
PRESSEMITTEILUNG Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE 16.05.11
13.05.11: Ambulante Palliativversorgung kommt bei Hausärzten an
Der Schmerz: Umfrage belegt großes Interesse, aber auch Skepsis
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 13.05.11
17.02.11: Bundesärztekammer legt überarbeitete Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor - Abschied vom ärztlichen Ethos bei Suizid-Beihilfe
Die Bundesärztekammer hat nach längerer vorangegangener Debatte (siehe Pressespiegel unten) am 17.02.11 ihre überarbeiteten Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vorgelegt. Darin verurteilt sie nicht mehr die ärztliche Mitwirkung an der Selbsttötung. Gleichwohl bekräftigt sie, dass die Hilfe zum Suizid "keine ärztliche Aufgabe" ist. Die mit Spannung erwarteten überarbeiteten Richtlinien wurden bereits am 21.01.11 von der Bundesärztekammer (BÄK) verabschiedet.
Mehr dazu im Themenspecial zu den überarbeiteten Grundsätzen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung.
Neues vom 18.07.10: Ärzte-Umfrage zur Sterbehilfe
Ärzte-Umfrage: Nicht Sterbehilfe soll zum Normalfall werden, sondern der Zugang zu moderner Palliativmedizin
Berlin. "Wir Ärzte wollen den Kranken zu ihrem Recht verhelfen. Wir wollen nicht, dass Kranke, entgegen ihrem eigentlichen Willen, unter gesellschaftlichen Druck geraten, Sterbehilfe meinen einfordern zu müssen."
PRESSEMITTEILUNG Bundesärzterkammer 17.07.2010
Siehe dazu:
Ärztlich begleiteter Suizid und aktive Sterbehilfe aus Sicht der deutschen Ärzteschaft
Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Krankenhaus- und niedergelassenen Ärzten
Studie im Auftrag der Bundesärztekammer, veröffentlicht 17. Juli 2010 (PDF-Format 8,5 Mb)
|
 |
Wöchentlich durchforstet die Redaktion online die wichtigsten Tages- und Wochenzeitungen auf relevante Artikel zum Thema Sterbehilfe, Euthanasie, Suizidbeihilfe, Sterbebegleitung, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Pflege, Patientenverfügung u.a. und verlinkt diese in der Rubrik Pressespiegel. Ergänzt werden die Meldungen durch Links zu Original-Pressemitteilungen und Bundestagsnachrichten.
Zum Pressespiegel Dezember 2011
Hier finden Sie die neuesten Dokumente und Texte zum Thema.

Leben hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit
Eine Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende
108 Seiten, Veröffentlicht 25.08.11 (4,0 Mb)
Jahresbericht 2010 Regionale Kontrollkommissionen für Sterbehilfe (Niederlande)
37 Seiten, August 2011
Mitwirkung an der Selbsttötung ist keine ärztliche Aufgabe
BÄK stellt überarbeitete Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 17.02.11
Grundsätze der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung
Veröffentlicht am 17.02.11
Ärztlich begleiteter Suizid und aktive Sterbehilfe aus Sicht der deutschen Ärzteschaft
Ergebnisse einer Repräsentativbefragung von Krankenhaus- und niedergelassenen Ärzten
Studie im Auftrag der Bundesärztekammer, veröffentlicht 17.07.10 (PDF-Format 8,5 Mb)
The UK has the highest quality of death
In many nations, standards of end-of-life care suffer from inadequate policy, high costs,cultural barriers and poor access to painkillers
PRESSRELEASE Economist Intelligence Unit 14.07.10
"Sterben dort, wo man zuhause ist..." Organisation und Praxis von Sterbebegleitungen in der ambulanten Hospizarbeit - zentrale Ergebnisse
Studie der Universität Augsburg in Kooperation mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. und mit finanzieller Förderung durch die Deutsche Krebshilfe e.V.
7 Seiten, Kurzinfo, veröffentlicht am 29.06.10
Abbruch lebenserhaltender Behandlung auf der Grundlage des Patientenwillens ist nicht strafbar
Das Landgericht hat den Angeklagten P. wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt und deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt. Die ursprünglich mitangeklagte Frau G. hat das Landgericht rechtskräftig freigesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 25.06.10
Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Zentralen Ethikkommission bei der Bundesärztekammer zum Umgang mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der ärztlichen Praxis
Stand: 16.04.2010, 16 Seiten im PDF-Format
Hier finden Sie die letzte Neuaufnahme in unsere Literatur-Rubrik.
Sterben - an der oder durch die Hand des Menschen?
3. Internationale Gocher Gespräche
Georg Kaster (Herausgeber)
Taschenbuch: 264 Seiten
Verlag: Dialogverlag Presse- und Medien Service GmbH
Erscheinungsdatum: 5. Februar 2009, 1. Auflage
Mehr Infos...
Gewissensfrage Sterbehilfe: Die Kontroverse um den selbstbestimmten Tod
von Ursel Fuchs (Autor)
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Kreuz-Verlag, 1. Auflage
Erscheinungsdatum: Januar 2009
Mehr Infos...
|