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Neuigkeiten zur Sterbehilfe-Debatte

Letzte Ergänzung: 03.03.17

Hier finden Sie Neuigkeiten zur Sterbehilfe-Debatte und zu Sterbebegleitung und Hospizarbeit contra Sterbehilfe / Euthanasie. Falls Sie etwas zu dieser Rubrik beitragen möchten, bitten wir um Hinweise an E-Post: webmeistermeilzeichensterbehilfe-debatte.de

Allgemeine Neuigkeiten zu Bioethik-Themen

Weitere allgemeine Neuigkeiten zu den Themen der Bioethik finden Sie in der Rubrik News auf dem Bioethik-Portal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland.
 

Neuigkeiten zur Sterbehilfe-Debatte

Sollte diese Rubrik längere Zeit nicht aktualisiert worden sein, sehen Sie bitte in die Rubrik Pressespiegel. Dort gibt es wöchentlich neue Pressemeldungen zum Thema.

2017

  • 03.03.17: Richtungsweisendes Urteil des Bundesverwaltungsgerichts: Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht, darf in extremen Ausnahmesituationen nicht verwehrt werden

    „Das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG umfasst auch das Recht eines schwer und unheilbar kranken Patienten, zu entscheiden, wie und zu welchem Zeitpunkt sein Leben beendet werden soll, vorausgesetzt, er kann seinen Willen frei bilden und entsprechend handeln. Daraus kann sich im extremen Einzelfall ergeben, dass der Staat den Zugang zu einem Betäubungsmittel nicht verwehren darf, das dem Patienten eine würdige und schmerzlose Selbsttötung ermöglicht.“ Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am 02.03.17 entschieden (Aktenzeichen BVerwG 3 C 19.15). Berufsverbände übten scharfe Kritik an dem Urteil.

    Mehr dazu im Themenspecial zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Betäubungsmittel-Abgabe zu Suizidzwecken
     

2016

  • 25.08.16: Urteil Bundesverfassungsgericht: Die Beschränkung ärztlicher Zwangsbehandlung auf untergebrachte Betreute ist mit staatlicher Schutzpflicht nicht vereinbar

    Es verstößt gegen die Schutzpflicht aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG, dass hilfsbedürftige Menschen, die stationär in einer nicht geschlossenen Einrichtung behandelt werden, sich aber nicht mehr aus eigener Kraft fortbewegen können, nach geltender Rechtslage nicht notfalls auch gegen ihren natürlichen Willen ärztlich behandelt werden dürfen. Dies hat der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts mit einem am 25.08.16 veröffentlichtem Beschluss entschieden.

    Der Gesetzgeber habe die festgestellte Schutzlücke unverzüglich zu schließen. Mit Rücksicht darauf, dass die geltende Rechtslage auch bei lebensbedrohenden Gesundheitsschäden die Möglichkeit einer Behandlung gänzlich versagt, hat der Senat für stationär behandelte Betreute, die sich einer ärztlichen Zwangsbehandlung räumlich nicht entziehen können, die vorübergehende entsprechende Anwendung des § 1906 Abs. 3 BGB bis zum Inkrafttreten einer Neuregelung angeordnet.

    Mehr dazu in der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts vom 25.08.16
     

  • 16.07.16: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) fordert: Den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in die Lehrpläne aufnehmen

    Banner Belthospiztag 2016
     
    Kinder erleben heute kaum noch ein Sterben im familiären Kontext. Trotzdem sind sie mit Verlusterfahrung, Trauer und schwerer Krankheit im eigenen sozialen Umfeld konfrontiert. Anlässlich der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Fachtagung „Bildungs-Gut Hospiz“ fordert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) daher, es Kindern und Jugendlichen im Rahmen der schulischen Ausbildung zu ermöglichen, den Umgang mit Verlust, Trauer, Tod und Sterben zu erlernen und Wissen über die Möglichkeiten der hospizlichen Betreuung und Begleitung am Lebensende zu erlangen. Dies teilte der Verband am 08.06.16 in einer Presseaussendung mit.

    Mehr in der DHPV-Mitteilung: Den Umgang mit Sterben, Tod und Trauer in die Lehrpläne aufnehmen
     

  • 16.06.2016: 15. Juni 2016: Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen

    Am 15. Juni 2016 ist der "Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen". Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) klärt über Gewalt in der Pflege auf und startet die deutschlandweite Aktion #PflegeOhneGewalt

    Mehr zum Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen und die Aktion des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP)
     

  • 14.06.16: Hinweis in eigener Sache:

    Seit November 2015 wurde diese Rubrik auf diesem rein ehrenamtlich betriebenen Portal aus privaten Gründen nicht mehr aktualisiert. Wir bitten um Verständnis. Ab sofort wird dies schrittweise nachgeholt und die Rubbrik wieder regelmässig gepflegt.
     

  • 12.05.16: Vor Weltkonferenz Euthanasie 2016: Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor Ausbreitung der aktiven Sterbehilfe

    Vor der Amsterdamer Weltkonferenz Euthanasie 2016 warnt die Deutsche Stiftung Patientenschutz vor einer weiteren Zunahme aktiver Sterbehilfe in den Beneluxstaaten. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" am 12.05.16 sagte Vorstand Eugen Brysch: "Offenkundig ist Töten ansteckend."

    Mehr zu: Deutsche Stiftung Patientenschutz warnt vor Ausbreitung der aktiven Sterbehilfe
     

  • 01.05.16 Niederländisches Gesundheitsministerium finanziert Studie zur Zulassung der Sterbehilfe für Kinder

    Flagge NiederlandeDie us-amerikanische Internetseite www.lifesitenews.com meldet, dass die niederländische Gesundheitsministerin Edith Schippers in der vergangenen Woche angekündigt hat, 400.000 Euro für eine wissenschaftliche Untersuchung zur Euthanasie an Kindern bereitzustellen. Damit kommt die Ministerin einer Anfrage der Niederländischen Vereinigung von Kinderärzten (NVK) nach. Der Verband hatte im Juni 2015 die Gesundheitsministerin darum gebeten, den sogenannten „Gnaden-Tod“ („mercy-killing“) auch für Kinder zwischen 1 und 12 Jahren zu legalisieren.

    Mehr zur niederländischen Studie zur Zulassung der Sterbehilfe für Kinder
     

  • 20.02.16: Gescheitert: Verfassungsbeschwerde gegen den „Pflegenotstand“ nicht zur Entscheidung angenommen

    Mit am 19.02.16 veröffentlichtem Beschluss hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts eine Verfassungsbeschwerde gegen den sogenannten „Pflegenotstand“ nicht zur Entscheidung angenommen. Die Beschwerdeführer, sechs Seniorinnen und Senioren, wollten gerichtlich feststellen lassen, dass die gegenwärtigen staatlichen Maßnahmen zum Schutze der Grundrechte von Pflegeheimbewohnern nicht genügen und der Staat zur Abhilfe und kontinuierlichen Überprüfung verpflichtet ist.

    Das höchste Gericht sah die Verfassungsbeschwerde unzulässig an, da eine Verletzung einer grundrechtlichen Schutzpflicht durch grundgesetzwidriges Unterlassen des Gesetzgebers sowie die eigene und gegenwärtige Betroffenheit der Beschwerdeführer nicht hinreichend substantiiert vorgetragen worden sei.

    Mehr im Themenspecial zur abgelehnten Verfassungsbeschwerde gegen den Pflegenotstand
     

  • 09.01.16: Urteil des Bundesverfassungserichts: Neuer Sterbehilfeparagraf bleibt in Kraft

    Erfolgloser Antrag auf einstweilige Anordnung gegen die Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung
    Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den seit 10. Dezember 2015 gültigen § 217 des Strafgesetzbuches (StGB) abgelehnt. Der Beschluss beruht auf einer Folgenabwägung:
    PRESSEMITTEILUNG Bundesverfassungsgericht 08.01.16

    Solange Sterbehilfe ein Geschäft ist, bleibt sie verboten
    Die Mitglieder eines Suizid-Vereins scheitern mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht - vorerst
    von Jost Müller-Neuhof
    TAGESSPIEGEL 08.01.16

    Bundesverfassungsgericht: Neuer Sterbehilfeparagraf bleibt in Kraft
    AERZTEBLATT.DE 08.01.16
     


2015

  • 06.11.15: Geschäftsmäßige Hilfe zum Suizid wird bestraft
    Die Sterbehilfe wird in Deutschland neu geregelt. Der Bundestag entschied sich am Freitag, 6. November 2015, für die Annahme eines von den Abgeordneten Michael Brand (CDU/CSU), Kerstin Griese (SPD), Kathrin Vogler (Die Linke) und Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) und anderen fraktionsübergreifend initiierten Gesetzentwurfs (18/5373).
    MITTEILUNG Deutscher Bundestag 06.11.15
    Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte sowie die Abstimmungsergebnisse

    Mehr demnächst in einem eigenen Themenspecial und vorab in der Presseschau November.
     

  • 05.11.15: Bundestag billigt das Hospizgesetz
    Einen Tag vor der entscheidenden Sterbehilfedebatte hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verabschiedet. Die teilweise interfraktionell erarbeitete Vorlage fand am Donnerstag, 5. November 2015, im Parlament eine breite Mehrheit aus Union, SPD und Grünen. Die Linksfraktion enthielt sich der Stimme, sieht das Gesetz aber grundsätzlich auch als sinnvoll an.
    MITTEILUNG Deutscher Bundestag 05.11.15
    Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte
     
  • 02.07.15: Bundestagsdebatte zum Verbot der Suizidbeihilfe

    Sterbebegleitung zwischen Verbot und Liberalisierung
    Der Bundestag hat am Donnerstag, 2. Juli 2015, intensiv über eine mögliche Regelung zur Sterbehilfe debattiert. Im Mittelpunkt der möglichen Regelung steht dabei die Frage nach dem assistierten Suizid, das heißt, wer Sterbewilligen unter welchen Umständen helfen darf.
    MITTEILUNG Deutscher Bundestag 02.07.15

    Siehe ergänzend dazu die Gesetzentwürfe bzw. ein Antrag:

    Demnächst folgt ein ausführliches Themenspecial zur Debatte. Außerdem gibt es eine kleine Presseschau.
     

  • 03.05.15: Bundeskabinett beschließt Hospiz- und Palliativgesetz (HPG)

    Das Bundeskabinett hat am 29.04.15 in Berlin den Entwurf eines "Gesetzes zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland" (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG) beschlossen. Ziel des neuen Gesetzes ist ein flächendeckendes Angebot an Palliativ- und Hospizleistungen in ganz Deutschland.

    Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht Reformen in der gesetzlichen Krankenversicherung, in der sozialen Pflegeversicherung und im Krankenhauswesen vor. Er enthält Regelungen zur ambulanten Palliativ- und Hospizversorgung der Versicherten in der häuslichen Umgebung und zur stationären Versorgung in Pflegeeinrichtungen, Hospizen und Krankenhäusern. Verbänden geht der Gesetzentwurf jedoch nicht weit genug. Sie fordern Änderungen bzw. Ergänzungen.

    Mehr im Themenspecial zum geplanten Hospiz- und Palliativgesetz
     


2014

  • 16.11.14: Bundestagsdebatte über Sterbehilfe, Assistierten Suizid und Sterbebegleitung

    Emotionale Debatte über Sterbehilfe im Bundestag
    Geprägt von persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen der Abgeordneten hat das Parlament am Donnerstag, 13. November 2014, über Sterbebegleitung und Sterbehilfe diskutiert.
    MITTEILUNG Deutscher Bundestag 13.11.14

    Video der Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 13.11.14 zur Sterbebegleitung
    Länge: 4:47 Std.
    49 Redner und 16 schriftlich zu Protokoll gegebene Reden, 4 Std. 47 Min

    Deutscher Bundestag 66. Sitzung,Berlin, Donnerstag, den 13. November 2014
    Plenarprotokoll 18/66, dort Tagesordnungspunkt 3 "Vereinbarte Debatte: Sterbebegleitung" (60 Seiten)
    Dort 6116-6176 bzw. Seiten 10-70
     

  • 12.11.14: Eckpunkte zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland vorgelegt

    Eckpunkte: Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland
    Mit dem Ziel, die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland zu verbessern, haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz ein Eckpunktepapier vorgelegt.
    MITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 12.11.14

    PDF Eckpunktepapier zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (PDF)
    Bundesminister Hermann Gröhe MdB, Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Jens Spahn MdB, Mitglied der AG Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion Emmi Zeulner MdB, stv. Vorsitzender der Fraktion der SPD Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hilde Mattheis MdB
    10.11.14 (10 Seiten)
     

  • 08.11.14: Sozialverband VdK Deutschland hat Verfassungsklage für menschenwürdige Pflege eingereicht
    VdK-Vorsitzende U. Mascher
     
    Der Sozialverband VdK Deutschland hat nach vorangegangener langer Vorbereitung Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht zur Verbesserung der Pflege eingereicht. Hintergrund sind die seit Jahren anhaltenden Pflegemissstände.

    "Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Es ist das elementarste Recht, das wir haben. Doch in Pflegeheimen kommt es leider viel zu oft zu Verstößen gegen dieses Grundrecht. Dem können und wollen wir nicht länger zusehen. Deshalb haben sieben Betroffene mit Unterstützung des Sozialverbands VdK Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingelegt, um gegen die Verletzungen der Grundrechte in deutschen Pflegeheimen vorzugehen", erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher in einer Pressemitteilung vom 08.11.14.

    Mehr zur Verfassungsklage für menschenwürdige Pflege
     

  • 26.09.14: Klare Positionen: Deutsche Bischofskonferenz bekräftigt ablehnende Haltung zu Sterbehilfe und Suizidbeihilfe
    Banner DBK
     
    Die Deutsche Bischofskonferenz hat anlässlich ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda erneut ihre Haltung zur Sterbehilfe bekräftigt. In ihrer Stellungnahme spricht sie sich nachdrücklich gegen alle Formen der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zur Selbsttötung aus.

    Mehr im Themenspecial zur Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz zu Sterbehilfe und Suizidbeihilfe
     

  • 26.08.14: Wissenschaftler legen Gesetzesvorschlag zu assistiertem Suizid vor

    Symbolbild SterbehilfeSeit geraumer Zeit ist die Debatte um eine Regelung der Beihilfe zum Suizid in vollem Gang. Am 26.08.14 haben in München vier Wissenschaftler aus den Bereichen Recht, Ethik und Palliativmedizin einen Gesetzesvorschlag zur Sterbehilfe vorgelegt, der im September als Buch erscheint. Mehr dazu demnächst in einem eigenen Themenspecial. Bis dahin verweisen wir auf die Pressemitteilung des Verlages und die Presseschau für August.

    Gesetzentwurf zur Regelung des assistierten Suizids vorgelegt
    München – Palliativ-Mediziner, Ethiker und Juristen wollen die Beihilfe zum Suizid bei schwerstkranken Patienten in Deutschland gesetzlich regeln und legten dazu heute in München einen Gesetzesvorschlag vor.
    AERZTEBLATT.DE 26.08.14

    PDF Pressemitteilung anlässlich der Präsentation des Buches "Selbstbestimmung im Sterben – Fürsorge zum Leben: Ein Gesetzesvorschlag zur Regelung des assistierten Suizids"
    PRESSEMITTEILUNG Kohlhammer-Verlag 26.08.14 (PDF-Format)
    Anm.: Dort finden Sie auch den Gesetzentwurf inkl. Kurzbegründung.

    Selbsttötung: Gesetzentwurf macht Suizidhilfe zum Regelangebot der Ärzte
    Vier Hochschulprofessoren haben heute einen Gesetzentwurf zur Neuregelung des assistierten Suizids vorgelegt. Dazu erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:
    München. „Wenn der Gesetzentwurf Realität würde, dann wird die Suizidbeihilfe zum Regelangebot des Arztes. Damit hätten wir den zertifizierten Mediziner für Selbsttötung.
    PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Patientenschutz 26.08.14


2013

  • 19.12.13: Sozialverband VdK Deutschland prüft Verfassungsklage zur Verbesserung der Pflege
    Vor dem Hintergrund der seit Jahren anhaltenden Pflegemissstände prüft der Sozialverband VdK Deutschland die juristischen Möglichkeiten, Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht zur Verbesserung der Pflege einzulegen. "Sollte sich hier irgendeine realistische Möglichkeit ergeben, werden wir klagen", erklärte die VdK-Präsidentin Ulrike Mascher in einer Pressemitteilung vom 18.12.13. Grundlage ist die Dissertation der Regensburger Juristin Susanne Moritz, die wegen der offenkundigen Missstände in deutschen Pflegeheimen die Grundrechte der Pflegebedürftigen verletzt sieht.

    Mehr zur möglichen Verfassungsklage zur Verbesserung der Pflege
     

  • 04.10.13, ergänzt am 13.12.13: Belgien diskutiert über Sterbehilfe nach Geschlechtsumwandlung - Gesetzesvorstoß für aktive Sterbehilfe für Minderjährige und Demenzpatienten
    In Belgien ist die Sterbehilfedebatte neu aufgeflammt. Hintergrund ist der Fall des 44-jährigen transsexuellen Belgiers Nathan V., der sich nach einer Geschlechtsumwandlung auf eigenen Wunsch von einem Arzt mit einer Giftinjektion in einem Brüsseler Krankenhaus am 30.09.13 töten ließ. Er war mit den Ergebnissen der Operationen unglücklich und habe sich nach eigenem Bekunden nur noch "als Monster" gefühlt und "vor sich selbst geekelt".
    Zudem gibt es einen Gesetzesvorstoß für aktive Sterbehilfe für Minderjährige und Demenzpatienten, der bereits am 13.12.13 den Senat passiert hat

    Mehr im Themenspecial zur Sterbehilfedebatte in Belgien
     

  • 12.10.13: Welt-Hospiztag 2013: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband fordert für alle Betroffenen direkten Zugang zu den Angeboten der Hospiz- und Palliativversorgung
    Anlässlich des Welthospiztages am 12. Oktober 2013 fordert der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV), allen schwerstkranken und sterbenden Menschen den umfassenden Zugang zu den Angeboten der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland zu ermöglichen. Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. machte ergänzend auf die Kinderpalliativmedizin als ein grundlegendes Menschenrecht aufmerksam.

    Mehr im Themenspecial zum Welthopsiztag 2013
     

  • 06.08.13, ergänzt am 27.08.13: Gegen normiertes Sterben: Linksfraktion im Deutschen Bundestag befragt Bundesregierung zu stationärer Palliativmedizin und Fallpauschalen
    Ab 2014 soll die stationäre palliativmedizinische Versorgung verpflichtend über ein sogenanntes pauschalierendes Entgeltsystem der diagnosebezogenen Fallgruppen (Diagnosis Related Groups - DRG) finanziert werden. An diesem Abrechnungssystem regt sich seit geraumer Zeit in Fachkreisen Widerstand. Vor diesem Hintergrund hat die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag am 23.07.13 eine sogenannte "Kleine Anfrage" an die Bundesregierung gestellt.

    Ergänzt am 27.08.13: Am 14.08.13 hat die Bundesregierung ihre Antwort auf die Kleine Anfrage der Linken vorgelegt, seit kurzem ist diese online verfügbar. Darin bestreitet die Bundesregierung mögliche Probleme durch das pauschale Abrechnungssystem für Palliativstationen.

    Mehr im Themenspecial zur Anfrage der Linksfraktion zu stationärer Palliativmedizin und Fallpauschalen
     

  • 26.03.13: Bundesärztekammer-Arbeitspapier zu Patientenverfügung und Organspendeerklärung veröffentlicht - Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen
    Nach Ansicht der Bundesärztekammer (BÄK) muss es kein Widerspruch sein, wenn Menschen in einer Patientenverfügung lebensverlängernde Maßnahmen ausschließen und gleichzeitig ihre Organspendebereitschaft dokumentieren. Dies geht aus einem BÄK-Arbeitspapier zum Verhältnis von Patientenverfügung und Organspendeerklärung hervor, das am 19.03.13 in Berlin vorgestellt wurde. Das Papier soll eine Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen sein. Bei diversen Verbänden stieß die "Orientierungshilfe" jedoch auf massive Kritik.

    Mehr im Themenspecial auf www.organspende-aufklaerung.de: Bundesärztekammer-Arbeitspapier zu Patientenverfügung und Organspendeerklärung veröffentlicht - Orientierungshilfe für Ärzte in Konfliktsituationen
     


2012

  • 30.11.12: (Keine) Erste Bundestags-Beratung am 29.11.12 zu Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung
    Screenshot Video BundestagssitzungAm 29.11.12 stand im Plenum des Deutschen Bundestages die Erste Beratung des von der Bundesregierung eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung auf der Tagesordnung. Beraten wurde bei Aufruf des Tagesordnungspunktes zu nächtlicher Stunde um 23.55 Uhr faktisch jedoch nicht. Die Abgeordneten einigten sich wie interfraktionell vorgeschlagen einhellig darauf, den Gesetzentwurf an den Innen- und Rechtsausschuss zu überweisen und die Reden nur schriftlich zu Protokoll zu geben. Damit war das seit langem umstrittene Thema nach knapp einer Minute vorerst wieder abgehakt.

    Mehr im Zum Themenspecial: (Keine) Erste Bundestags-Beratung am 29.11.12 zu Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung
     

  • 13.10.12: Bundesrat berät über Verbot der Suizidbeihilfe: Länderinitiative abgelehnt - keine Stellungnahme zum Regierungsgesetzentwurf
    BundesratAm 12.10.12 befasste sich der Bundesrat mit einem möglichen Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung. Hierzu lagen ein Gesetzentwurf des Landes Rheinland-Pfalz vom Mai 2010 sowie ein kürzlich eingebrachter Gesetzentwurf der Bundesregierung vor. Der Vorstoß aus Rheinland-Pfalz wurde abgelehnt. Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung beschloss der Bundesrat, keine Stellungnahme abzugeben und hat damit die Verantwortung wieder an den Bundestag abgetreten.

    Mehr im Themenspecial: Bundesrat berät über Verbot der Suizidbeihilfe: Länderinitiative abgelehnt - keine Stellungnahme zum Regierungs-Gesetzentwurf
     

  • 30.09.12: Deutscher Ethikrat sieht Regulierungsbedarf für die organisierte Suizidbeihilfe
    Ethikratsitzung 27.09.12Der Deutsche Ethikrat hat sich am 27.09.12 sowohl in öffentlicher als auch nicht öffentlicher Sitzung mit Fragen der Suizidbeihilfe auseinandergesetzt und dabei den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur gesetzlichen Regelung der gewerbsmäßigen Suizidbeihilfe in den Blick genommen. "Dabei sind die enorme Komplexität des Themas und die Schwierigkeiten bei der Abgrenzung unterschiedlicher Fallkonstellationen der Suizidbeihilfe erneut deutlich geworden", erklärte der Ethikrat in einer Presseaussendung vom selben Tag.

    Mehr im Themenspecial: Deutscher Ethikrat sieht Regulierungsbedarf für die organisierte Suizidbeihilfe
     

  • 15.09.12: Zur Umgehung eines drohenden Verbots: Verein von Sterbehelfer Roger Kusch ändert Satzung und gründet Schweizer Ableger
    Vor dem Hintergrund eines am 29.08.12 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurfs zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung geht der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch mit seinem Sterbehilfeverein in die Offensive. Auf einer Mitgliederversammlung seines Vereins vergangenes Wochenende in Hamburg wurde eine Satzungsänderung beschlossen, mittels der er versuchen will, ein mögliches Vereinsverbot zu umgehen.

    Mehr im Themenspecial: Verein von Sterbehelfer Roger Kusch ändert Satzung und gründet Schweizer Ableger
     

  • 30.08.12: Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung
    Symbolbild Sterbehilfe
     
    Am 29.08.12 hat das Bundeskabinett ungeachtet der vorangegangenen Grundsatzkritik den Referenten-Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung beschlossenen. Zuvor waren noch minimale redaktionelle Korrekturen vorgenommen worden, inhaltlich blieb alles wie zuvor.

    Mehr im Themenspecial: Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung

  • 03.08.12: Überarbeiteter Referenten-Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung: Sturm der Entrüstung über mögliche Liberalisierung
    Symbolbild SterbehilfeIm April hat das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung vorgelegt. Mittlerweile haben mehrere Organisationen Stellung bezogen und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) aufgefordert, beim Gesetzentwurf dringend nachzubessern. Am 18.07.12 hat das Bundesjustizministerium nun einen überarbeiteten Entwurf vorgelegt. Doch hierbei handelt es sich offensichtlich um eine "Verschlimmbesserung" des vorherigen Papiers.

    Mehr im Themenspecial: Überarbeiteter Referenten-Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung: Sturm der Entrüstung über mögliche Liberalisierung
     

  • 20.07.12: Kein Grundsatzurteil: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entscheidet zu Sterbehilfefall in Deutschland
    Bild EGMRIn einem jahrelangen Streit über ein mögliches Recht auf Sterbehilfe in Deutschland hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg am 19.07.12 wider Erwarten kein Grundsatzurteil gefällt, sondern sich nur auf eine formale Beanstandung beschränkt. Der Fall betraf die Weigerung der deutschen Behörden, der Frau des Beschwerdeführers, die querschnittsgelähmt und auf künstliche Beatmung angewiesen war, die Erlaubnis zum Erwerb einer tödlichen Medikamentendosis zu erteilen, die ihr die Selbsttötung ermöglicht hätte.

    Mehr im Themenspecial Kein Grundsatzurteil: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) entscheidet zu Sterbehilfefall in Deutschland
     

  • 08.06.12, ergänzt am 23.06.12: Kritik an Referenten-Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der Förderung der Suizidbeihilfe - Verbände fordern Überarbeitung
    Symbolbild SterbehilfeVor kurzem hat das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung vorgelegt. Mittlerweile haben mehrere Organisationen Stellung bezogen. Darin fordern sie Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) auf, beim Gesetzentwurf dringend nachzubessern.

    Mehr im Themenspecial: Kritik an Referenten-Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der Förderung der Suizidbeihilfe - Verbände fordern Überarbeitung
     

  • 06.04.12: Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts: Kein uneingeschränktes Verbot der Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige
    Die Ärztekammer kann nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin kein uneingeschränktes Verbot der Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige gegenüber einem Arzt aussprechen. Dieses Urteil fällte die 9. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts am 30.03.12 (AZ: VG 9 K 63.09).

    Mehr im Themenspecial: Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts: Kein uneingeschränktes Verbot der Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige
     

  • 30.03.12: Schweizer Statistikamt veröffentlicht Sterbehilfe-Zahlen 1998 bis 2009: Knapp 300 assistierte Suizide 2009
    Das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) legte am 27.03.12 erstmals Zahlen über den assistierten Suizid im Zeitraum vom 1998 bis 2009 vor. In diesem Zeitraum hat demnach die Zahl der verzeichneten Todesfälle von in der Schweiz wohnhaften Personen, bei denen Sterbehilfe geleistet wurde, stetig zugenommen. 2009 waren es knapp 300 Personen, was 4,8 auf 1000 Todesfällen entspricht. Über die Zeit vor 1998 gibt es laut dem Amt keine entsprechenden Daten.

    Mehr im Themenspecial: Schweizer Statistikamt veröffentlicht Sterbehilfe-Zahlen 1998 bis 2009: Knapp 300 assistierte Suizide 2009
     

  • 09.03.12: Koalitionsausschuss von Union und FDP will Verbot gewerbsmäßiger Förderung der Selbsttötung
    Der Koalitionsausschuss von Union und FDP hat bei seinem Treffen am 04.03.12 beschlossen, dass Geschäfte mit der Sterbehilfe verboten werden sollen. Konkret wollen sie die gewerbsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe stellen und dafür einen neuen Tatbestand im Strafgesetzbuch schaffen.

    Mehr im Themenspecial: Koalitionsausschuss von Union und FDP will Verbot gewerbsmäßiger Förderung der Selbsttötung

  • Neues vom 12.02.12: Tag der Kinderhospizarbeit 2012 - Licht und Schatten in der Umsetzung gesetzlicher Regelungen
    Am 10. Februar findet alljährlich seit 2006 der "Tag der Kinderhospizarbeit" statt. An diesem Tag machen betroffene Familien, Initiativen, ambulante und stationäre Kinderhospize die Bevölkerung durch Aktionen bundesweit auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam. Anlässlich dessen mahnte die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV), Dr. Birgit Weihrauch, Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien nicht alleine lassen.

    Mehr im Themenspecial zum Tag der Kinderhospizarbeit 2012 - Licht und Schatten in der Umsetzung gesetzlicher Regelungen

  • Neues vom 10.02.12: Niederlande - Aufregung um "Lebensende-Klinik" und ambulante Teams für heimische Sterbehilfe
    In den Niederlanden droht eine weitere Ausweitung der Sterbehilfe. Konkret wollen Anfang März sechs ambulante Teams mit jeweils einem Arzt und Pflegemitarbeiter landesweit aktive Sterbehilfe zu Hause bei den Patienten leisten. Dies teilte die "Niederländische Vereinigung für ein freiwilliges Lebensende" am 07.02.12 mit. Zudem soll in Den Haag dieses Jahr eine sogenannte "Lebensende-Klinik" der Vereinigung eröffnet werden für Patienten, bei denen Ärzte dem Wunsch nach aktiver Sterbehilfe nicht nachkommen wollen.

    Mehr im Themenspecial: Niederlande - Aufregung um "Lebensende-Klinik" und ambulante Teams für heimische Sterbehilfe

  • Neues vom 26.01.12: Resolution verabschiedet - Parlamentarische Versammlung des Europarats fordert Anerkennung von Patientenverfügungen
    Die Parlamentarische Versammlung des Europarats in Straßburg hat am 25.01.12 mit einer Entschließung die 47 Mitgliedsländer aufgefordert, Regelungen für Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten zu erlassen, um damit einen zuvor geäußerten Patientenwillen stärker zu berücksichtigen.

    Mehr im Themenspecial: Resolution verabschiedet - Parlamentarische Versammlung des Europarats fordert Anerkennung von Patientenverfügungen


2011

  • Neues vom 26.08.11: Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende veröffentlicht

    Sterbehilfe und Palliativmedizin aus Sicht der evangelischen Kirchen
    Neue Orientierungshilfe zu Fragen am Lebensende
    Mitteilung 25.08.11

    PDF Leben hat seine Zeit und Sterben hat seine Zeit
    Eine Orientierungshilfe des Rates der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE zu lebensverkürzenden Maßnahmen und zur Sorge um Sterbende
    108 Seiten, Veröffentlicht 25.08.11 (4,0 Mb)

  • Neues vom 22.07.11: Demenz: Individuelle Bedürfnisse bei Sterbenden - Ergebnisse des BMBF-Projekts
    Auf dem Symposium „Demenz und Sterben“ an der Evangelischen Hochschule Nürnberg (EVHN) wurden die Ergebnisse einer Forschungsstudie über „Sterben und Demenz“ vorgestellt. Hauptergebnis der Studie ist, dass Menschen mit Demenz sehr wohl differenziert Bedürfnisse in ihrem Sterbevorgang zum Ausdruck bringen.
    PRESSEMITTEILUNG Evangelische Hochschule Nürnberg (IDW) 21.07.11
     
  • Neues vom 04.06.11: Ärztetagbeschlüsse: Ärzte dürfen keine Suizid-Beihilfe leisten - Palliativmedizin nachhaltig und flächendeckend in die medizinische Versorgung integrieren

    Am 01.06.11 hat der Deutsche Ärztetag in Kiel eine Neuformulierung der (Muster-)Berufsordnung (MBO) beschlossen, um Ärztinnen und Ärzten mehr Orientierung im Umgang mit sterbenden Menschen zu geben. "Ärztinnen und Ärzte haben Sterbenden unter Wahrung ihrer Würde und unter Achtung ihres Willens beizustehen. Es ist ihnen verboten, Patienten auf deren Verlangen zu töten. Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten", heißt es nun darin. Die (Muster-)Berufsordnung trägt dazu bei, die Berufsordnungen in den einzelnen Ländern möglichst einheitlich zu gestalten.

    Mehr im Themenspecial zu den Ärztetag-Beschlüssen: Ärzte dürfen keine Suizid-Beihilfe leisten - Palliativmedizin nachhaltig und flächendeckend in die medizinische Versorgung integrieren.

  • Neues vom 16.05.11: Die Evangelischen Kirchen in Europa äußern sich zu Sterbehilfe
    Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE veröffentlicht „A time to live and a time to die“, eine Orientierungshilfe zu Fragen am Lebensende, sowie parallel die Internetseite www.atimetolive.eu.
    PRESSEMITTEILUNG Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE 16.05.11
     
  • Neues vom 13.05.11: Ambulante Palliativversorgung kommt bei Hausärzten an
    Der Schmerz: Umfrage belegt großes Interesse, aber auch Skepsis
    PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 13.05.11
     
  • Neues vom 17.02.11: Bundesärztekammer legt überarbeitete Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vor - Abschied vom ärztlichen Ethos bei Suizid-Beihilfe

    Die Bundesärztekammer hat nach längerer vorangegangener Debatte (siehe Pressespiegel unten) am 17.02.11 ihre überarbeiteten Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung vorgelegt. Darin verurteilt sie nicht mehr die ärztliche Mitwirkung an der Selbsttötung. Gleichwohl bekräftigt sie, dass die Hilfe zum Suizid "keine ärztliche Aufgabe" ist. Die mit Spannung erwarteten überarbeiteten Richtlinien wurden bereits am 21.01.11 von der Bundesärztekammer (BÄK) verabschiedet.

    Mehr im Themenspecial zu den überarbeiteten Grundsätzen der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung.
     


2010


2009


2008

  • Neues vom 07.09.08: Das Geschäft mit dem Tod - 8000,- Euro für Suizidbegleitung durch Sterbehelfer Kusch

    Zwei Monate nach seinem öffentlichen Bekenntnis zu einer Suizidbegleitung hat der ehemalige Hamburger Justizsenator Dr. Roger Kusch auf einer am 01.09.08 neu eröffneten Webseite erstmals Preise für seine "Dienste" genannt. Demnach kostet eine Suizidbegeleitung durch Herrn Kusch ab jetzt bis zu 8000,- Euro, je nach finanzieller Lage des "Sterbewilligen".

    Mehr dazu im Themenspecial: Das Geschäft mit dem Tod - 8000,- Euro für Suizidbegleitung durch Sterbehelfer Kusch
     

  • Neues vom 03.09.08 Eine Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland
    Mit einer Auftaktveranstaltung am 3. September in Berlin gaben die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) und die Bundesärztekammer (BÄK) das Startsignal zur Entwicklung einer nationalen "Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen".
    PRESSEMITTEILUNG der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der Bundesärztekammer 03.09.08

    PDF Entwurf: Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen
    Entwurf der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der Bundesärztekammer
    4 Seiten, veröffentlicht 03.09.08
     

  • 07.07.08: Bundesrat beriet über Verbot kommerzieller und organisierter Suizidhilfe

    Auf Initiative mehrerer Bundesländer sollte im Bundesrat am 04.07.08 über einen Gesetzentwurf zum Verbot der kommerziellen und organisierten Suizidhilfe beraten werden. Hintergrund der Debatte ist, dass sich auch in Deutschland seit einiger Zeit vermehrt kommerzielle Sterbehilfeorganisationen etablieren wollen, die Suizidwilligen einen vermeintlich leichten Weg in den Tod anbieten, gegen Zahlung meist erheblicher Geldbeträge. Da jedoch laut Medienberichten keine Einigung über die konkreten Ausformulierungen im Gesetzentwurf bestanden habe, wohl jedoch in der Sache an sich, beschränkte sich die Länderkammer auf eine Entschließung in abgeschwächter Form, d.h. eine unverbindliche Resolution. Darin sprach sich der Bundesrat für die Strafbarkeit gewerblicher Sterbehilfe und zugleich für die Stärkung der Palliativmedizin und der Hospizarbeit aus.

    Ergänzt am 07.09.08: Rechtsausschuss im Bundesrat vertagt Entscheidung

    Mehr dazu im Themenspecial: Bundesrat berät über Verbot der kommerziellen und organisierten Suizidhilfe.
     

  • 06.07.08: Bekenntnis zu Suizidbegleitung - Ex-Justizsenator Kusch entfacht neue Sterbehilfe-Debatte

    Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat neuerlich eine Debatte über Sterbehilfe entfacht. Wie Kusch bei einer Pressekonferenz am 30.06.08 mitteilte, hatte er am Wochenende eine 79-jährige Frau aus Würzburg auf deren Wunsch beim Suizid begleitet. Die Frau war allerdings weder unheilbar krank, noch litt sie unter permanenten Schmerzen, sondern hatte nach eigener Aussage lediglich Angst vor dem Pflegeheim.

    Mehr dazu im Themensepcial: Bekenntnis zu Suizidbegleitung - Ex-Justizsenator Kusch entfacht neue Sterbehilfe-Debatte.
     

  • 30.06.08 Bundestagsdebatte über Patientenverfügungen (Teil 2)

    Am 26.06.08 hat der Deutsche Bundestag in erster Lesung über einen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen debattiert. Hierzu gibt es ein umfangreiches Themenspecial mit allen Dokumenten, Plenarprotokollauszug und PressespiegelEin Themenspecial folgt in Kürze.

    Weiter zum Themenspecial zur Bundestagsdebatte am 26.06.08 über Patientenverfügungen (Teil 2)...
     

  • 24.06.08: Bundestagsdebatte über Palliativversorgung

    Am 19.06.08 beriet der Deutsche Bundestag über einen Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema "Leben am Lebensende - Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen" sowie über den Zwischenbericht der ehemaligen Bundestags-Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin "Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland durch Palliativmedizin und Hospizarbeit". In der gut einstündigen Debatte mit insgesamt acht Rednern aus allen Fraktionen wurde der Antrag kontrovers diskutiert.

    Mehr dazu im Themenspecial zur Bundestagsdebatte am 19.06.08 über Palliativversorgung...
     

  • 31.05.08: Deutscher Bundestag berät am 19.06.08 gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen (Teil 1)
    (Ergänzt am 06.06.08: Die Debatte wurde verschoben!)

    Der Deutsche Bundestag wird voraussichtlich am 19.06.08 in erster Lesung über eine rechtliche Regelung von Patientenverfügungen beraten.

    Mehr dazu im Themenspecial zur geplanten Bundestagsdebatte über Patientenverfügungen (Teil 1)...
     

  • 12.05.08: Patientenverfügungsgesetz - Neues Bündnis aus Union und Grünen

    Nach der Debatte um eine Änderung des Stammzellgesetzes steht nun die gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen an. Offenbar zeichnet sich Medienberichten zufolge hierbei im Bundestag eine neue Allianz zwischen Union und Bündnis 90/ Die Grünen ab. Konkret arbeiten Vertreterinnen und Vertreter beider Fraktionen offenbar an einem gemeinsamen alternativen Gesetzentwurf, der den kirchlichen Positionen in Bezug auf die Verbindlichkeit und Umsetzung von Patientenverfügungen nahe kommt und der vor einer zu schnellen Lebensbeendigung schützen soll.

    Mehr dazu im Themenspecial Patientenverfügungsgesetz - Neues Bündnis aus Union und Grünen.
     

  • 13.04.08: Gesetzentwurf für ein Verbot von Suizid-Organisationen im Bundesrat

    Bayern und Baden-Württemberg haben einen neuen Versuch gestartet und am 11.04.08 in den Rechtsausschuss des Bundesrates einen weiteren Gesetzentwurf für ein Verbot von Suizidbeihilfe-Organisationen eingebracht. Hintergrund des Vorstoßes sind die aktuellen Ereignisse in Zusammenhang mit Dignitas und dem ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch, der jüngst eine Sterbehilfe-Automaten vorstellte (siehe unten).

    Mehr dazu im Themenspecial vom 13.04.08: Gesetzentwurf für ein Verbot von Suizid-Organisationen im Bundesrat eingebracht.
     

  • 06.04.08: Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch stellt Selbsttötungsautomat vor

    Mit der Präsentation eines "Selbsttötungs-Automaten" sorgte der ehemalige Hamburger Justizsenator Dr. Roger Kusch vergangene Woche erneut für Schlagzeilen. Bereits im September letzten Jahres hatte Kusch einen ersten Prototypen in einem Altenheim präsentiert und heftige Kritik geerntet (siehe ALfA-Newsletter 34/07 vom 08.09.2007). Nun präsentierte der Gründer des Vereins "Dr. Roger Kusch Sterbehilfe e.V. " bei einer Pressekonferenz am 28.03.08 eine "verbesserte" Version seines Gerätes.

    Mehr dazu im Themenspecial vom 06.04.08: Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch stellt Selbsttötungsautomat vor.
     

  • 08.03.08: Patientenverfügungsdebatte - Erster Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht

    Nach längerer Pause kommt in die Debatte über eine gesetzliche Reglung von Patientenverfügungen wieder Bewegung. Am 06.03.08 haben die Abgeordneten Joachim Stünker (SPD), Michael Kauch (FDP), Dr. Luc Jochimsen (Die Linke) und Jerzy Montag (Bündnis 90/Die Grünen) einen gemeinsamen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht.

    Mehr dazu im Themenspecial Patientenverfügungsgesetz: Erster Gesetzentwurf in den Deutschen Bundestag eingebracht.
     

  • 23.02.08: Luxemburg erlaubt aktive Sterbehilfe

    Am 19.02.08 hat das Parlament in Luxemburg mit knapper Mehrheit die Zulassung der aktiven Sterbehilfe beschlossen. Damit ist es das dritte Land der Welt nach Belgien und den Niederlanden, die dies erlauben.

    Mehr dazu im Themenspecial zum Sterbehilfegesetz in Luxemburg
     

  • 19.02.08: Neues Infoportal zu Alzheimer / Demenz und Ökumene online

    Seit 19.02.08 ist ein neues Internetportal zum Thema Alzheimer / Demenz, Pflege und Ökumene online. Dort finden Sie neben der Dokumentation einer ökumenischen Tagung zum Thema Demenz am 01.10.07 in Schwerte, umfangreiche weitere Informationen in Form von Dokumenten, Texten, Pressespiegel, Links und Adressen.

    Mehr dazu auf dem Infoportal zu Alzheimer / Demenz und Ökumene unter www.alzheimer-oekumene.de
     


2007

  • 30.03.07, ergänzt am 22.06.07: Bundestagsdebatte über Patientenverfügungen am 29.03.07

    Am 29. März hat der Deutsche Bundestag erstmals ausführlich über mögliche gesetzliche Regelungen für Patientenverfügungen debattiert. In der knapp dreieinhalbstündigen Debatte, bei der zuvor der Fraktionszwang aufgehoben wurde, legten 33 Abgeordnete aller Fraktionen ihre Positionen dar, weitere neun Abgeordnete gaben ihre Reden schriftlich zu Protokoll. Dabei wurde deutlich, wie schwierig es offenbar werden wird, zu einer gemeinsamen tragbaren Regelung zu finden.
    Wir haben ein umfangreiches Themenspecial zur Debatte zusammengestellt mit Pressespiegel, Dokumenten und Stellungnahmen. So kann sich jede(r) einen Überblick über die bisherige Diskussion verschaffen.

    Zum Themenspecial zur Bundestagsdebatte über Patientenverfügungen am 29.03.07


2006

  • 25.11.06: Protest gegen Medienpreis des Deutschen Hygiene Museums und der DKV für Beitrag "Der gute Tod" über Kindereuthanasie

    Im Deutschen Hygiene Museum (DHMD) in Dresden wurde am Abend des 24. November trotz vorangegangener heftiger Proteste der mit 12.000 Euro dotierte Medienpreis an den Journalisten und Autor Erwin Koch für seinen Beitrag "Der gute Tod" verliehen. Der Text, der am 4. März 2006 in "Das Magazin" in der Schweiz veröffentlicht wurde, beschäftigt sich mit dem Thema Sterbehilfe am Beispiel der Ausführungen des niederländischen Kinderarzt Eduard Verhagen, der Euthanasie an neugeborenen Kindern durchführt und bislang vier Kinder auf diese Weise mit staatlichem Wissen und Genehmigung durch eine Kommission getötet hat. Verhagen begründet seine Tötung schwer kranker und wehrloser Kinder mit ihrem großen Leid. Ihr Leben widerspreche den Interessen des kranken Kindes. Gegen die Preisverleihung gab es von verschiedenen Seiten scharfen Protest.

    Zum Themenspecial zur Preisverleihung des Deutschen Hygiene Museums

  • 24.09.06: Beschlüsse des 66. Deutschen Juristentag zur Sterbebegleitung / Sterbehilfe

    Mehr als 3.000 Juristen trafen sich vom 19. bis 21. September 2006 beim 66. Deutschen Juristentag (DJT) in Stuttgart. Dabei wurde auch über konkrete rechtliche Regelungen zu Sterbehilfe und medizinischen Entscheidungen am Lebensende debattiert. Im Ergebnis sehen die Mitglieder des Deutschen Juristentages (DJT) in Deutschland hierbei erheblichen Reformbedarf.

    Zum Themenspecial zu den Beschlüssen des 66. Deutschen Juristentages zu Sterbehilfe, Sterbebegleitung und Patientenverfügung

  • 15.07.06: Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zur Sterbebegleitung

    Am 13. Juli hat der Nationale Ethikrat seine Stellungnahme "Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende" zur Sterbebegleitung veröffentlicht. Diese Stellungnahme wurde zwar insgesamt begrüßt, doch gab es auch erhebliche Kritik an dem 62-seitigen Papier. Wir haben dazu ein umfangreiches Themenspecial zusammengestellt mit den wichtigsten Inhalten der Stellungnahme und einem umfassenden Pressespiegel.

    Zum Themenspecial zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zur Sterbebegleitung

  • 07.06.06: Umfrage zum Thema "Sterbehilfe: Hippokratischer Meineid?"

    In einer Welt, in der die moderne Medizin scheinbar jede Krankheit heilen kann, scheint der Tod aus dem Bewusstsein der Menschen in weite Ferne gerückt zu sein. Vor allem der Prozess des Sterbens wird in der Öffentlichkeit tabuisiert. Nur wenige Menschen sind beispielsweise über Hospizarbeit und Patientenverfügungen ausreichend informiert. Besonders das Thema Sterbehilfe, das sich nach wie vor auf rechtlichem und ethischem Grenzgebiet befindet, wirft viele Fragen auf: Gibt es ein Recht auf Sterbehilfe? Welche Konsequenzen würde eine Legalisierung mit sich führen? Und bietet Hospizarbeit eine Alternative zur aktiven Sterbehilfe?

    Um diesem schwierigen Thema ein wenig näher zu kommen startet die unabhängige Informations- und Umfrageplattform "sozioland" eine Umfrage zum Tabuthema "Sterbehilfe und Sterbebegleitung". Unter allen Teilnehmern verlost sozioland diverse Buchpreise!

    Weiter zur Sterbehilfe-Umfrage...

    Über Sozioland (laut Eigendarstellung): Sozioland ist eine unabhängige Informations- und Umfrageplattform zu allen gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Themen die Deutschland bewegen. Nutzer können sich ohne die Angabe persönlicher Daten anmelden und an Umfragen teilnehmen. Ziel von sozioland ist es, eine feste Teilnehmergemeinde mit repräsentativem Charakter zu gewinnen. Je mehr unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an den Umfragen teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse als "Spiegelbild der Gesellschaft".

  • 13.03.06: Neues Infoportal www.sterbehilfe-debatte.de online

    Seit 13.03.06 ist das neue Informationsportal der InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland zur Sterbehilfe-Debatte online. Weitere Informationen finden Sie in der Einführung in die Thematik.


Ältere Meldungen zur Sterbehilfedebatte

13.03.06: Alle älteren Meldungen werden demnächst auf den aktuellen Stand gebracht, da die folgenden Debatten noch nicht abgeschlossen sind! Ebenso folgen noch Zusammenstellungen zum Tod der Wachkomapatientin Terri Schiavo in den USA, der Eröffnung der ersten Dignitas-Zweigstelle in Deutschland und der Debatte um den Vorstoß des Hamburger Justizsenators Roger Kusch zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Die hier vorhandenen älteren Meldungen wurden bislang vom bestehenden allgemeinen Bioethikportal www.kritischebioethik.de übernommen.

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