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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel April 2006
Anzahl: 35 Artikel, Stand 11.05.06
29. April
Neue Kusch-Partei fordert von Beust heraus
Der ehemalige Justizsenator Roger Kusch gründet eine eigene Partei - sehr zum Entsetzen der Hamburger CDU. Experten sehen den Vorstoß skeptisch
von Florian Hanauer und Martin Kopp
DIE WELT 29.04.06
Anm.: Mit seiner neuen Partei will er sich auch für die Legalisierung der Sterbehilfe einsetzen!
Kusch gründet eigene Partei
Hamburger Ex-Senator will der CDU Konkurrenz machen
Hamburg - Hamburgs ehemaliger Justizsenator Roger Kusch will mit einer eigenen Partei bei der nächsten Bürgerschaftswahl im Frühjahr 2008 antreten.
DIE WELT 29.04.06
Anm.: Mit seiner neuen Partei will er sich auch für die Legalisierung der Sterbehilfe einsetzen!
28. April
Stadt Guben verkauft Rathaus an Leichenpräparator
Der Leichenpräparator und Initiator der umstrittenen "Körperwelten"-Ausstellung, Gunther von Hagens, kann im brandenburgischen Guben eine Werkstatt zur dauerhaften Plastination von Leichen eröffnen.
DIE WELT 28.04.06
27. April
Niederlande: Mehr Fälle von aktiver Sterbehilfe
Den Haag - Die Zahl der in den Niederlanden gemeldeten Fälle aktiver Sterbehilfe ist im vergangenen Jahr auf 1.933 gestiegen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.04.06
DIE LINKE. schlägt Heim-Enquête vor
Die Fraktion DIE LINKE. brachte im Bundestag den Antrag zur Einsetzung einer Enquête-Kommission 'Ethik, Recht und Finan¬zierung des Wohnens mit Assistenz (Heim-Enquête)' (Drs.: 16/1267) ein. Dazu erklärt ihr behindertenpolitischer Sprecher Ilja Seifert:
Wohnen und Leben 'mit Assistenz' ist für viele Menschen alltägliche Realität. Nicht nur behinderte oder alte Menschen, auch Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer jeden Alters finden sich häufig in Heimen.
PRESSEMITTEILUNG Fraktion DIE LINKE. im Bundestag 27.04.2006
Gubener verkaufen ihr Rathaus an Leichenpräparator von Hagens
Guben - Der Leichenpräparator und Initiator der umstrittenen Körperwelten-Ausstellung, Gunther von Hagens, kann im brandenburgischen Guben eine Werkstatt zur dauerhaften Plastination von Leichen eröffnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.04.06
26. April
Kein Schmerzensgeld für Eltern eines toten Koma-Patienten
Anwalt der Kläger kündigt Rechtsmittel gegen das OLG-Urteil an
München/Kiefersfelden/dpa. Ein Pflegeheim, das sich geweigert hat, einen Koma-Patienten sterben zu lassen, muss keinen Schadenersatz und kein Schmerzensgeld an die Angehörigen zahlen.
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG 26.04.06
"Für aktive Sterbehilfe gibt es keine politische Mehrheit"
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will Menschen am Ende des Lebens mehr Sicherheit geben / Gesetz zur Patientenverfügung in Arbeit
MÜNCHEN (sto). Für ein Gesetz, das die aktive Sterbehilfe oder die assistierte Selbsttötung erlauben würde, wird es nach Auffassung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) im Bundestag keine politische Mehrheit geben.
Ärzte Zeitung, 26.04.2006
25. April
Linksfraktion fordert Enquete-Kommission zum "Wohnen in Heimen"
Familie/Antrag
Berlin: (hib/WOL) Einen Beschluss des Bundestages zur Einsetzung einer Enquete-Kommission "Ethik, Recht und Finanzierung des Wohnens mit Assistenz (Heim-Enquete)" fordert die Fraktion der Linken in einem Antrag (16/1267).
HIB 126/2006 25.04.06
Einsetzung einer Enquete-Kommission „Ethik, Recht und Finanzierung des Wohnens mit Assistenz (Heim-Enquête)“
Antrag der Abgeordneten Dr. Ilja Seifert, Karin Binder, Dr. Lothar Bisky, Dr. Martina Bunge, Klaus Ernst, Diana Golze, Katja Kipping, Elke Reinke, Volker Schneider (Saarbrücken), Jörn Wunderlich und der Fraktion DIE LINKE.
4 Seiten, Drucksache 16/1267, 21. 04. 2006
Leben bis zuletzt
Gibt es ein Recht auf Sterben? Experten sprechen darüber, ob ein Mensch seinen Tod selbst bestimmen darf und wie andere ihn ans Ende begleiten sollen.
Von Susanne Schäfer
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 25.04.06
Behandlung Sterbender: "Viele Ärzte sind unsicher"
Der Mediziner Gian Domenico Borasio, leiter des Interdisziplinären Zentrums für Palliativmedizin der Universität München, über ungenutzte Chancen bei der Behandlung Sterbender.
Interview: Susanne Schäfer
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 25.04.06
21. April
Hinrichtung unter ärztlicher Sterbehilfe
Im US-Staat North Carolina ist am Freitag ein wegen Mordes verurteilter 61-Jähriger hingerichtet worden.
N24.DE 21.04.06
20. April
Sterben in der Grauzone
Patientenverfügungen / Was hat Vorrang: das Selbstbestimmungsrecht des Menschen oder der Schutz des Lebens?
Der Streit um den letzten Willen geht in die nächste Runde. Die Parlamentarier diskutieren, welche Gesetzesentwürfe sie in den Bundestag einbringen.
Markus Fels
Rheinischer Merkur Nr. 16, 20.04.2006
Hinüberdämmern ins Nichts
Gesellschaft / Wie sich der Umgang mit dem Tod in der Moderne verändert hat
Alexander Gauland
Die problematischen Veränderungen unserer Gesellschaft bringt uns nichts so nahe wie unser Umgang mit dem Tode.
Rheinischer Merkur Nr. 16, 20.04.2006
„Wir stehen am Anfang“
Fünf Fragen an Eugen Brysch
Fragen an den Geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Hospiz-Stiftung
Rheinischer Merkur Nr. 16, 20.04.2006
19. April
Betreuung von Heimbewohnern bringt viele Kollegen in die Zwickmühle von Ethik und Wirtschaftlichkeit
Von Angela Mißlbeck
Wenn Menschen pflegebedürftig werden, lassen sie sich immer häufiger in einem Heim betreuen. Das geht aus den Daten der Pflegeversicherung hervor.
Ärzte Zeitung, 19.04.2006
Neues Wohnhaus greift Bedürfnisse demenzkranker Menschen auf
Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Kues: "Gerade ländliche Räume bieten Chancen und Potenzial für eine gelingende Altenhilfe"
Die Diakonische Altenhilfe Niederlausitz eröffnet heute in Briesen in Brandenburg ein neues Projekt für Demenzkranke.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 19.04.06
16. April
Der frühe Tod
Euthanasie – das waren doch die Nazis. Was aber, wenn Eltern einen Arzt bitten, ihr schwerstkrankes Baby zu töten? Die Suche nach der richtigen Antwort.
Von Erwin Koch
TAGESSPIEGEL 16.04.06
12. April
Im Bundestag notiert: Novellierung des Heimgesetzes
Familie/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/MPI) Die Bündnisgrünen erkundigen sich in einer Kleinen Anfrage (16/1214) nach den Plänen der Bundesregierung zur Novellierung des Heimgesetzes.
HIB 118/2006 12.04.2006
Grüne dringen auf Pflegereform
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/MPI) Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hält die Pflegeversicherung für "dringend reformbedürftig". In einer Kleinen Anfrage (16/1212) wollen die Abgeordneten von der Bundesregierung wissen, ob sie sich an ihren im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Zeitplan hält und bis zum Sommer 2006 einen Gesetzentwurf für eine Reform vorlegen wird.
HIB 118/2006 12.04.2006
11. April
Kritik an Versorgung geriatrischer Patienten
WÜRZBURG (ras). Die medizinische und pflegerische Versorgung geriatrischer Patienten verschlechtert sich in Deutschland zusehends. Diese Auffassung vertritt die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der klinisch-geriatrischen Einrichtungen.
Ärzte Zeitung, 11.04.2006
10. April
"Saarländische Ärzteschaft unterstützt die Bundesratsinitiative von Minister Hecken"
"Die Ärzteschaft ist strikt gegen jedwede Form von aktiver Sterbehilfe, und erst recht gegen eine organisierte. Wir sind in dieser Frage mit Gesundheitsminister Josef Hecken völlig einer Meinung", kommentiert der Präsident der Ärztekammer des Saarlandes, Sanitätsrat Dr. Gadomski, die aktuelle Diskussion um das Verbot organisierter Euthanasie nach Schweizer Vorbild.
MITTEILUNG Ärztekammer des Saarlandes 10.04.06
08. April
Die Befürchtungen haben sich bestätigt
Vor fünf Jahren billigten die Niederlande die aktive Sterbehilfe - Nach wie vor hohe Dunkelziffer - Diskussion auch in anderen Staaten
DIE TAGESPOST 08.04.06
07. April
Gegen Kommerzialisierung von Selbsttötung
Berlin - Die „geschäftsmäßige Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung“ soll unter Strafe gestellt werden. Dies sieht ein Gesetzesantrag der Länder Thüringen, Hessen und Saarland vor, der am 7. April in den Bundesrat eingebracht wurde.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.04.06
Kein Geschäft mit der Selbsttötung
Bundesrat diskutiert Verbot profitorientierter Anbieter
Alice Lanzke
BERLIN. Sterbehilfe soll in Deutschland kein Geschäft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf der Länder Hessen, Saarland und Thüringen vor, der heute in den Bundesrat eingebracht wird.
BERLINER ZEITUNG 07.04.06
Entwurf eines Gesetzes zum Verbot der geschäftsmäßigen Vermittlung von Gelegenheiten zur Selbsttötung - ... StrRÄndG
Gesetzesantrag der Länder Saarland, Thüringen, Hessen
15 Seiten, Bundesrat, Drucksache 230/06 vom 27.03.06
Bundesrat stimmt zu: Pflegekosten werden stärker steuerlich berücksichtigt
Der Bundesrat hat heute dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetz zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung zugestimmt. Privathaushalte als Auftraggeber werden damit steuerlich stärker gefördert. Dies kommt auch Haushalten mit Pflegebedürftigen die ambulant betreut werden zugute. Die steuerlichen Entlastungen gelten bereits für das Jahr 2006.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 07.04.06
06. April
Neue Studien geben erstmals Überblick über Situation der Pflegeausbildungen in Deutschland: Hohe Akzeptanz der neuen Wege in den Pflegeausbildungen
Die Ausbildungsstrukturen und -bedingungen für die Pflegeberufe in Deutschland haben sich in jüngster Vergangenheit gravierend verändert. Die "Bundesweite Erhebung der Ausbildungsstrukturen an Altenpflegeschulen" (BEA) und die "Pflegeausbildungsstudie Deutschland" (PABiS) verdeutlichen, wie auf allen Ebenen und bundesweit große Anstrengungen unternommen werden, um den Herausforderungen moderner Pflege in Deutschland gerecht zu werden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 06.04.06
Belgien: Bald neue Debatte über Euthanasie
SP.A will Sterbehilfe auf Jugendliche ausdehnen
Die flämischen Sozialisten plädieren schon seit längerer Zeit für eine Ausbreitung der bestehenden Euthanasiegesetzgebung und fordern, dass die Sterbehilfe für Jugendliche darin aufgenommen wird.
NETECHO.INFO 06.04.06
05. April
Verkauf von Papst-Golf hilft Hospiz-Kindern
HANNOVER (ddp.vwd). Benjamin Halbe, der im vergangenen Jahr den Golf Papst Benedikts für knapp 190 000 Euro beim Internetauktionshaus Ebay versteigerte, hat eine Stiftung gegründet.
Ärzte Zeitung, 05.04.2006
Stiftung Hoffnungsschimmer
Stiftung zur Förderung und Ausbau der stationären und ambulanten Kinderhospizarbeit
Ulla Schmidt will Leistungen für Pflegende erhöhen
Köln - Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will die Leistungen für pflegende Angehörige erhöhen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.04.06
04. April
Belgien: Vorstoß für Sterbehilfe auch für Minderjährige
Brüssel - Die flämischen Sozialisten wollen aktive Sterbehilfe auch für Minderjährige erlauben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.06
Pfleger wegen versuchten Mordes an Patienten angeklagt
Delmenhorst - Ein Krankenpfleger der Städtischen Kliniken in Delmenhorst muss sich wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht in Oldenburg verantworten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.06
Schmerzensgeld bei mangelhafter Untersuchung
KOBLENZ (dpa). Für Untersuchungsmängel, die zu einer längeren Leidenszeit des Patienten führen, muß ein behandelnder Arzt grundsätzlich Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz entschieden.
Ärzte Zeitung, 04.04.2006
Deutsche Hospiz Stiftung zur Gesundheitsreform: Jetzt Grundlage für Palliative-Care-Rechtsanspruch legen
Berlin. „Noch nie zuvor war die Chance auf eine echte Strukturreform unseres Gesundheitssystems so groß wie jetzt“, betont der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, vor der zweiten Verhandlungsrunde der Koalitionsspitzen am Mittwoch über die Eckpunkte der Gesundheitsreform.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 04.04.06
Wenn Angehörige als Störfaktor gesehen werden
BERLIN. Angehörigen soll der Zugang zu Patienten auf Intensivstationen erleichtert werden. Das hat die Stiftung Pflege gefordert. Mit einer bundesweiten Initiative versucht sie, ein Umdenken in den Krankenhäusern zu erzeugen.
Von Hanno Kautz
Ärzte Zeitung, 04.04.2006
03. April
Patientenverfügung: Union rechnet mit mehreren Gesetzentwürfen
Berlin - Die Unionsfraktion im Bundestag geht davon aus, dass es zur Regelung der Patientenverfügung mehrere Gesetzentwürfe geben wird.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT, 03.04.06
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