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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel April 2007

Anzahl: 53 Artikel, Stand 30.04.07

30. April 2007

Niederlande: Jährlich begehen 4.400 Schwerkranke Selbstmord
Den Haag - Laut einer Studie der Universität Amsterdam nehmen sich in den Niederlanden jährlich 4.400 Schwerkranke das Leben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.04.07

Bei der Pflegereform läuft der Großen Koalition die Zeit davon
BERLIN (ble). Bislang dümpelten die Anstrengungen zur Reform der Pflegeversicherung vor sich hin. Jetzt drückt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) aufs Tempo. Sie fürchtet, dass sich das Zeitfenster für die Reform schließt. Noch bis Herbst soll die Koalition deshalb einen Gesetzesentwurf im Bundestag einbringen, die Reform 2008 dann in Kraft treten
Ärzte Zeitung, 30.04.2007


29. April 2007

Nicht im Heim sterben
Hamburg (Kobinet) Hans-Jürgen Leonhard kämpft vor dem Sozialgericht Hamburg um sein Selbstbestimmungsrecht. Er ist an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) erkrankt, mittlerweile bewegungsunfähig, "lebt" in einem Hamburger "Heim", wird maschinell beatmet und erhält die notwendige Grundpflege. Das reicht, befindet das Sozialgericht und verweigert damit dem 67-Jährigen den Auszug aus dem "Heim".
KOBINET Nachrichten 29.04.2007


27. April 2007

Charité: Untätige Stationsschwester suspendiert
Eigentlich wollte die Klinikleitung erstmal abwarten. Doch jetzt zieht sie erste Konsequenzen aus dem Fall der Todesschwester Irene B. und greift gleich zu Hilfe von aussen. Eine Kommission "mit externem Sachverstand" soll alle Zusammenhänge klären.
DIE WELT 27.04.07

Interview: In falschen Händen
Briefe zum Artikel "Palliativmediziner Borasio fordert Rechtssicherheit bei Patientenverfügungen (DÄ 5/2007: „Interview mit Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio ,Ohne Dialog gibt es keine guten Entscheidungen‘“ von Gisela Klinkhammer).
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 17 vom 27.04.2007, Seite A-1153


26. April 2007

Mord in der Charité: Die Kollegen haben geschwiegen
Aussagen im Prozess gegen die Krankenschwester lösten im Gerichtssaal Fassungslosigkeit aus
Von Kerstin Gehrke
TAGESSPIEGEL 26.04.07

"Mit Verlaub, das ist ungeheuerlich"
Ärzte ahnten, dass Schwester Irene in der Charité Patienten tötet, riefen aber nicht die Polizei
Sabine Deckwerth
BERLINER ZEITUNG 26.04.07

Richter kritisiert Pflegepersonal
Zweiter Tag des Mordprozesses gegen Charité-Krankenschwester: Kollegen schildern Aggressivität der Angeklagten. Richter ist fassungslos, weil nicht eingegriffen wurde
TAZ 26.04.07

Mordprozess: Ärztekammer empört über Charité-Personal
Kollegen hatten beobachtet, wie die wegen Mordes angeklagte Krankenschwester Irene P. Patienten misshandelte. Und sie hatten den Verdacht, die Frau könnte für den Tod eines Patienten verantwortlich sein. Doch die Weitergabe dieser Informationen an Vorgesetzte blieb an der Berliner Charité ohne Konsequenzen. Irene B. tat weiter ihren Dienst. Dafür wird die Uniklinik jetzt scharf kritisiert.
DIE WELT 26.04.07

Grundstein für Palliativzentrum am Universitätsklinikum Jena gelegt
Baubeginn für neues Angebot zur Betreuung Schwerstkranker und Sterbender / Deutsche Krebshilfe investiert 3 Millionen Euro
GEMEINSAME PRESEMITTEILUNG der Deutschen Krebshilfe und des Universitätsklinikums Jena 26.04.2007


25. April 2007

Abtreibung und Sterbehilfe sind Formen des Terrorismus
Florian Rötzer
Erzbischof Amato geht für den Vatikan in die moralische Offensive und sieht die Medien als Wegbereiter des Bösen
TELEPOLIS 25.04.2007

Hinrichtungen: Medikamenten-Cocktail verzögert das Ende
Eine neue US-Studie zeigt: Hinrichtung durch tödliche Injektionen können sich für die Verurteilten qualvoll in die Länge ziehen. Schuld ist ein Cocktail aus drei Medikamenten. Dokumentiert ist ein Fall in Florida, wo eine Hinrichtung mehr als 30 Minuten dauerte.
DIE WELT 25.04.2007


24. April 2007

Europa in der Pflegefalle
Eine Reform der Pflegeversicherung ist überfällig, das Geld reicht noch knapp zwei Jahre. In Berlin streitet die große Koalition aber wieder über die Finanzierung. Doch der Druck der leeren Kassen nimmt zu - nicht allein in Deutschland.
DIE WELT 24.04.2007

Sterben lassen oder töten?
Von Stephan Baier
Schloss Hartheim, eine ehemalige Euthanasie-Anstalt der Nazis, soll zu einem internationalen Ethik-Zentrum werden. Mit einem profunden Kongress über Euthanasie, über die Kunst des Sterbens und Sterbebegleitung wurde ein guter Anfang gesetzt.
DIE TAGESPOST vom 24.04.2007


23. April 2007

Die Erinnerung soll bleiben
Neonazis machten Noel Martin zum Krüppel. Gestern stellte sein Sohn die Biografie vor
Von Annette Kögel
Potsdam - „,Wirst du mit der Querschnittslähmung fertig werden?’, fragt ihn Jacqui mehrfach. ,Wenn nicht, werde ich den Stecker ziehen.’“
TAGESSPIEGEL 23.04.2007

Noël Martin: "Ich lebe nicht, ich existiere nur"
Seit ihn Rechtsradikale vor elf Jahren im brandenburgischen Mahlow überfielen, ist der Brite Noël Martin querschnittsgelähmt. Für seinen 48. Geburtstag am 23. Juli hat er seinen Freitod angekündigt. Jetzt stellt Ministerpräsident Matthias Platzeck Martins Biografie vor. Ein Besuch in Birmingham.
DIE WELT 23.04.07

Patientenverfügung - Hoppe setzt auf stärkeren Druck von Ärzten
Bundesärztekammer-Präsident für Engagement gegen gesetzliche Neuregelung
WIESBADEN (fuh). Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat Ärzten empfohlen, sich intensiver mit den Themen Sterbebegleitung und Patientenverfügungen zu beschäftigen.
Ärzte Zeitung, 23.04.2007


22. April 2007

"We can care – or kill"
Symposium. Terri Schiavos Bruder in Hartheim: In der Ex-Euthanasie- anstalt sprach man über Sterbehilfe heute.
DIEPRESSE.COM 22.04.2007


21. April 2007

Die perfide Euthanasie-Lobby
Von Karl-Georg Michel
Dass ein Magazin auf die Titelseite der Ausgabe, die in die Osterzeit fällt, ein Bild des gekreuzigten Heilands setzt, ist zunächst nichts Anstößiges. Wenn das aber ausgerechnet die „Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben“ (DGHS), die seit Jahren für den Freitod Sterbender kämpft, in ihrem Mitgliedermagazin tut, dann lässt das aufhorchen.
DIE TAGESPOST 21.04.2007


20. April 2007

Palliativmedizin: Junge Disziplin mit großem Potenzial
Klinkhammer, Gisela
Deutsche Palliativmediziner und Mitarbeiter von Hospizen informierten sich im Londoner St Christopher’s Hospice über die Arbeit ihrer britischen Kollegen. Die Anfänge der Hospizbewegung stehen im Mittelpunkt des ersten Beitrages einer neuen Artikelserie.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 16 vom 20.04.2007, Seite A-1066


19. April 2007

Charité verstärkt nach Mordserie Qualitäts- und Fehlermanagement
Von Angela Mißlbeck
Seit Mittwoch dieser Woche muss sich die Krankenschwester Irene B. vor Gericht wegen Mordes an sechs Patienten auf einer Intensivstation der Charité Universitätskliniken in Berlin verantworten.
Ärzte Zeitung, 19.04.2007

Studie: Totenverbrennung trägt zu Klimaerwärmung bei
Wissenschaftler in Australien warnen vor dem zunehmenden Trend, sich nach dem Tod einäschern zu lassen. Es entstehe beim Verbrennen eines Menschen eine Kohlendioxid-Wolke von 50 Kilogramm. Wie man auch nach seinem Ableben dem Planeten Gutes tun kann.
DIE WELT 19.04.07

Letzte Worte: Sie waren dann mal weg
Welche Worte würden Sie auf dem Totenbett wählen? Ein neues Buch erzählt nun von den letzten Worten berühmter Menschen.
DIE WELT 19.04.07


18. April 2007

Der Todesengel im Glaskasten
Von Anna Reimann
Mitleid, Herrschsucht, Überforderung? Sechs Menschen soll die Krankenschwester Irene B. getötet haben, die Frau, die Zeitungen den Todesengel der Charité nannten. Sie sagt, sie habe im Sinne der Patienten gehandelt. Doch ihre Kollegen beschreiben sie anders: gedankenlos, ruppig und ausgebrannt.
SPIEGEL ONLINE 18.04.07

"Ich habe in das Schicksal eingegriffen"
Vier Morde gesteht die Krankenschwester Irene B. vor Gericht - sechs vollendete und zwei versuchte Morde werden ihr vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hält ihr vor, "heimtückisch und aus niederen Beweggründen" getötet zu haben. Dass die 54-Jährige ihr Bedauern äußert, reicht ihr nicht.
DIE WELT 18.04.07

Herrscherin über Leben und Tod
Heute beginnt der Prozess gegen eine Krankenschwester, die sechs Patienten ermordet haben soll
Sabine Deckwerth
BERLINER ZEITUNG 18.04.2007

Charité-Schwester weist Heimtücke von sich
Eine wegen mehrfachen Mordes angeklagte frühere Charité- Krankenschwester hat zum Prozessauftakt ihre Taten bedauert. Sie habe das alles zum Wohl der Patienten getan.
NETZEITUNG.DE 18.04.2007

Nachbar muss Blicke aus Pflegeheim dulden
Richter sehen Privatsphäre nicht beeinträchtigt
KARLSRUHE (pei). Wer ein Haus in direkter Nachbarschaft zu einem Pflegeheim kauft, kann nicht hinterher verlangen, für davon ausgehende Beeinträchtigungen entschädigt zu werden. Das hat das Oberlandesgericht Karlsruhe jetzt klargestellt.
Ärzte Zeitung, 18.04.2007


17. April 2007

Vorsorgeregister ein großer Erfolg
Schon mehr als 500.000 Vollmachten in der Vorsorge-Datenbank registriert / Täglich bis zu 440 Anfragen von Gerichten
Das bundesweite Zentrale Vorsorgeregister hat sich im Jahr 2006 überaus erfolgreich entwickelt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium der Justiz 17.03.07


16. April 2007

Eine neue Chance für Prostituierte
Nackte Menschen sind für sie absolut nichts Neues – in einem Dortmunder Projekt werden Prostituierte erfolgreich zu Altenpflegerinnen umgelernt. Die Pflege sei der nächste logische Schritt nach dem Sex-Job, meint die Leiterin der Umschulung.
DIE WELT 16.04.07

Demenzkranke und Alte im Fokus von Forschern
HAMBURG (ddp). Die Bundesregierung startet eine Forschungsoffensive zu Gunsten von alten und demenzkranken Menschen.
Ärzte Zeitung, 16.04.2007


15. April 2007

Mutmaßliche Serienmörderin an der Charité vor Gericht
Die Staatsanwaltschaft legt der 54-Jährigen sechs Morde und zwei Mordversuche an Europas größtem Universitätsklinikum zur Last.
DIE WELT 15.04.2007

Die gewonnene Zeit
Wohnen statt verwahrt werden, leben statt vegetieren: Es gibt Pflegeheime, die sind anders als die anderen. Besuch in einer Ausnahme
Von Nadja Klinger, Köln
TAGESSPIEGEL 15.04.2007

Im Sterben nicht allein
Ein Tabu bricht: Es wird Zeit, qualifizierte Sterbebegleitung auch in Alten- und Pflegeheimen einzuführen
"Sterbebegleitung" - viel wird darüber gesprochen, doch wo sonst als in den Hospizen wird sie tatsächlich und sachkundig praktiziert? Die bayerische Diakonie ist nun dabei - in einer bundesweit erst- und einmaligen Initiative -, eine qualifizierte Sterbebegleitung auch in ihren Heimen und ambulanten Stationen einzuführen.
SONNTAGSBLATT Ausgabe 15, 15.04.2007


14. April 2007

Nach Tötungsfällen: Charité verschärft interne Kontrollen
Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen mordverdächtige Krankenschwester
Von Ingo Bach
TAGESSPIEGEL 14.04.2007

Charité-Ärzte sollen über Fehler sprechen
Mordprozess gegen Schwester Irene B. beginnt
Am Mittwoch beginnt am Landgericht der Prozess gegen die Krankenschwester Irene B.
BERLINER ZEITUNG 14.04.2007


13. April 2007

Pflegeleistungen bei Demenz oft nicht genutzt
STUTTGART (mm). Noch immer nutzen viele Angehörige von demenzkranken Patienten die Leistungsangebote der Pflegekassen nicht. Darauf hat Baden-Württembergs TK-Landeschef Andreas Vogt aufmerksam gemacht.
Ärzte Zeitung, 13.04.2007


12. April 2007

Montgomery kritisiert gesetzliche Regelungen zur Patientenverfügung
Hamburg – Der Präsident der Ärztekammer Hamburg, Frank-Ulrich Montgomery, hat sich gegen eine „Regelungswut des Staates“ bei den Patientenverfügungen, die „mehr Probleme verursacht als löst“ ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.04.2007

Interview: "Gute Pflege wird bestraft, schlechte belohnt"
Der Münchner Sozialpädagoge Claus Fussek prangert Missstände in Heimen an und fordert die Zusammenlegung von Pflege- und Krankenkassen
BERLINER ZEITUNG 12.04.2007

USA: Emilio darf vorerst weiter leben
Die Mutter des schwerkranken Emilio kämpft gegen die Klinikführung um das Leben ihres todkranken Kindes. Der 17 Monate Junge ist ohne medizinische Betreuung nicht lebensfähig. Ein Gericht stoppte die Abschaltung der lebenserhaltender Apparate.
DIE WELT 12.04.2007


11. April 2007

Patientenwille - Justizministerin für Ausweitung
BERLIN (ddp). Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) ist dafür, Patientenverfügungen auch bei Komapatienten oder Demenzkranken anzuerkennen.
Ärzte Zeitung, 11.04.2007

Reichweite der Patientenverfügung bei Demenzkranken - Keine gesetzliche Regelung
„Die Debatte um die Reichweite einer Patientenverfügung bei Demenzkranken zeigt exemplarisch, wie gefährlich die von der Politik angestoßene Diskussion zur Verbindlichkeit einer Patientenverfügung sein kann“, meint Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg.
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Hamburg 11.4.2007

Studie: Jeder zweite Tod eines Neugeborenen in Belgien nach Sterbehilfe
Brüssel - Jedem zweiten Todesfall eines Neugeborenen in Belgien geht laut einer Studie der Universität Gent passive oder in seltenen Fällen aktive Sterbehilfe voraus.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.04.2007

Neues Netz zur Betreuung schwer kranker Kinder
DÜSSELDORF (iss). Niedergelassene Ärzte in Nordrhein-Westfalen sollen künftig bei der Betreuung schwerst kranker und sterbender Kinder auf ein Netz spezialisierter Fachkräfte zurückgreifen können.
Ärzte Zeitung, 11.04.2007


10. April 2007

Zypries für Patientenverfügung auch bei Demenzkranken
Berlin - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) spricht sich dafür aus, Patientenverfügungen auch bei Komapatienten oder Demenzkranken anzuerkennen und damit die Möglichkeit zu eröffnen, deren Leben vorzeitig zu beenden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.04.2007

"Wir tragen der veränderten Lebenswirklichkeit Rechnung"
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) über die Reformen des Unterhalts- und Erbrechts sowie die Patientenverfügung
BERLINER ZEITUNG 10.04.2007

Bobby Schindler bittet Bischof um öffentliche Wiedergutmachung
Terri Schiavos Bruder wendet sich in einem offenen Brief an den Bischof von Florida. Sein Schweigen mache ihn mitschuldig am Mord an seiner Schwester, sagt Schindler.
KATH.NET 10.04.07

USA: Eine Mutter kämpft um das Leben ihres Kindes
Der kleine Emilio ist 17 Monate alt und leidet unter einer unheilbaren Krankheit. Sein gesamtes Leben hat er in einem texanischen Krankenhaus verbracht. Er hat nach Meinung der Ärzte keine Chance aufs Überleben. Seine Mutter kämpft gegen die Klinikführung um das Leben ihres Kindes.
DIE WELT 10.04.07


08. April 2007

Von der Kunst zu sterben
Sich selbst sowie Freunde und Verwandte mit dem eigenen Tod vertraut zu machen, bringt wichtige Einsichten – für das Leben
Von Margot Käßmann
TAGESSPIEGEL 08.04.07


06. April 2007

Patientenverfügungen: Abgeordnete uneins
Rabbata, Samir
Nach einer mehr als dreistündigen Grundsatzdebatte im Bundestag ist immer noch unklar, ob und wie der Umgang mit sogenannten Patientenverfügungen gesetzlich geregelt werden soll.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 14 vom 06.04.2007


04. April 2007

Australien: Sterbehilfe aus Liebe erlaubt
Ein australisches Ehepaar hat sich zur Sterbehilfe beim eigenen Sohn bekannt. Die Anklage forderte Haft, der Richter sprach das Paar frei.
FOCUS Online 04.04.07

Italien: Bischöfe warnen vor Patientenverfügungen und nichtehelichen Partnerschaften
Rom - Patientenverfügungen dürfen nach Auffassung italienischer Bischöfe nicht zu einem „Abgleiten“ in die Sterbehilfe führen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.04.07

NRW verabschiedet Eckpunkte für neues Heimgesetz - VDAB: Verantwortliche gewinnen mehr Zeit für die Pflege
Am 2. April 2007 hat das nordrhein-westfälische Landeskabinett Eckpunkte für ein neues Heimgesetz verabschiedet. Das Heimrecht soll künftig deutlich weniger bürokratisch werden.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 04.04.07

Deutschlands größte Online-Datenbank für Senioreninitiativen immer beliebter: Schon 1.200 Organisationen machen mit
Gerd Hoofe, Staatsekretär im Bundesfamilienministerium: "Unsere Zivilgesellschaft braucht das Engagement der älteren Generationen"
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 04.04.07

Toter darf nicht zu Diamant gepresst werden
WIESBADEN (dpa). Die Asche eines Toten darf nach einer Gerichtsentscheidung nicht zu einem Diamanten gepresst werden.
Ärzte Zeitung, 04.04.07

Diamant aus Totenasche - nicht ohne den Willen des Verstorbenen
Gerichtsentscheidung in Hessen entfacht neue Debatte über das restriktive deutsche Bestattungsrecht. Grüne fordern eine kontrollierte Aufhebung des Friedhofszwangs
TAZ 04.04.2007


03. April 2007

Hospizstiftung fordert mehr Geld für Betreuung
"Palliativmedizinische Versorgung chronisch unterfinanziert" / Stiftungsvorstand Brysch: Eine Milliarde Euro nötig
BERLIN (hom). Deutlich mehr Mittel für die palliativmedizinische Versorgung hat der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung (DHS), Eugen Brysch, gefordert.
Ärzte Zeitung, 03.04.2007

Heiße Dusche mit Todesfolge - Bewährungsstrafe
OSNABRÜCK (dpa). Ein Altenpfleger, der einer schwer kranken Frau mit einer heißen Dusche tödliche Verbrennungen zugefügt hat, ist vom Amtsgericht Osnabrück zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.
Ärzte Zeitung, 03.04.2007

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