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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel April 2008

Anzahl: 67 Artikel, Stand 09.05.08

29. April 2008

Gespräch von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit der Deutschen Bischofskonferenz am 28. April in Berlin
Der Bundesvorstand und weitere Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich unter Leitung der Bundesvorsitzenden Claudia Roth und Reinhard Bütikofer mit Mitgliedern der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung ihres Vorsitzenden Erzbischof Dr. Robert Zollitsch am Montagnachmittag, 28. April 2008, zu einem Gespräch in der Berliner Bundesgeschäftsstelle der Grünen getroffen.
Im Mittelpunkt des über zweistündigen Gesprächs standen Fragen der Bio- und Medizinethik, der Familien- und Bildungspolitik sowie der sozialen Sicherung und Gerechtigkeit.
PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 29.04.08

Hoppe: „Die Verantwortung für Rationierung nicht bei Ärzten abladen“
Berlin – Die Bundesärztekammer hat an die Regierungskoalition appelliert, das Problem der Unterfinanzierung des Gesundheitswesens offen zu thematisieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.04.08

Kosten für Langzeitpflege in der EU werden sich bis 2050 mehr als verdoppeln
Brüssel – Die durchschnittlichen öffentlichen Ausgaben für die Langzeitpflege alter Menschen in der Europäischen Union (EU) werden sich innerhalb der nächsten 42 Jahre voraussichtlich verdoppeln.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.04.08


28. April 2008

Niederlande: Deutlich mehr Sterbehilfe-Anträge
Den Haag – In den Niederlanden sind 2007 deutlich mehr Anträge auf Sterbehilfe registriert worden als im Jahr zuvor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.04.08

Schweiz: Sterbehilfeorganisation hat 1.500 neue Mitglieder
Zürich – Die Schweizer Sterbehilfeorganisation „Exit“ hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben rund 1.500 neue Mitglieder gewonnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.04.08

Nach einem EU-Bericht wird die Nachfrage nach mehr und besseren Langzeitpflegeleistungen zunehmen
Die Europäische Kommission veröffentlichte heute einen Bericht, wonach der Bedarf an Langzeitpflegebedarf und die Kosten dafür bis 2050 erheblich zunehmen werden. Eine deutliche Mehrheit der Europäer (fast neun von zehn) gibt der Pflege zu Hause oder in der Gemeinschaft den Vorzug vor der Pflege in einer Einrichtung. Die voraussichtlich steigende Nachfrage nach langfristigen Pflegediensten stellt die Regierungen vor eine große Aufgabe.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Kommission 28.04.08

LONG-TERM CARE IN THE EUROPEAN UNION
Eurobarometer Spezial zum Thema Gesundheit und Langzeitpflege in der EU

NRW-Gesetzentwurf für neues Heimgesetz
VDAB: Mehr Befugnisse für Heimaufsicht und hoffentlich weniger Bürokratie
Am 22. April hat das nordrhein-westfälische Landeskabinett den Entwurf eines „Wohn- und Teilhabegesetzes“ beschlossen. Hinter der Bezeichnung verbirgt sich das Landesheimgesetz, das bereits ab dem 1. Januar 2009 das derzeit noch geltende Bundesheimgesetz ersetzen soll.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 28.04.08


25. April 2008

Bundesrat billigt Pflegereform
Begleitende Entschließung zur Finanzierung
Der Bundesrat hat in seiner heutigen Plenarsitzung das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung gebilligt. Damit kann das Gesetz wie geplant zum 1. Juli 2008 in Kraft treten.
PRESSEMITTEILUNG Bundesrat 25.04.08

Reformgesetz: Deutsche müssen mehr Geld für Pflege bezahlen
Von Matthias Kamann
Der Bundesrat lässt die Reform der deutschen Pflegeversicherung passieren. Die Beiträge für zugunsten der Pflegebedürftigen steigen zum 1. Juli 2008. SPD und Union können sich jedoch nicht auf ein langfristiges Finanzierungskonzept einigen.
WELT Online 25.04.08

Therapiebegrenzung: Herausforderung für die ärztliche Urteilskraft
Santiago Ewig
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(17) 25.04.08


24. April 2008

Sterbe-Bettszenen
Der Künstler Gregor Schneider möchte einen Todkranken ausstellen
Gevatter Tod wird vor die Kameras der „Big Brother“- Gesellschaft gezerrt.
Von Christiane Florin
Rheinischer Merkur Nr. 17, 24.04.08

Gregor Schneider: Der Todeskünstler und seine vielen Vorläufer
Von Uta Baier
Die Wogen der Erregung schwappen hoch. Der Künstler Gregor Schneider erhält sogar Morddrohungen, seit er den Plan hat, einen Sterbenden auszustellen. Weder die Provokation noch der Tabubruch sind neu, die Linie der Skandalkünstler führt weit zurück bis zu Michelangelo, der heimlich Leichen sezierte.
WELT Online 24.04.08

Pflegequalität weiter stärken – Online aus kritischen Ereignissen lernen
„Aus kritischen Ereignissen lernen“ heißt das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Online-Berichts- und Lernsystem für die Altenpflege, das seit 1. Oktober 2007 im Internet frei geschaltet ist. Das Angebot richtet sich sowohl an professionelle Pflegekräfte als auch an Angehörige, die Pflegebedürftige zu Hause versorgen.
Nach den ersten Monaten zieht Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eine positive Bilanz:
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 24.04.08


23. April 2008

Parlamentarischer Ethikbeirat hat sich konstituiert
„Mit der Einrichtung eines parlamentarischen Ethikbeirates sind die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, die Abgeordneten wieder über ein sichtbares Gremium des Deutschen Bundestages an der gesellschaftlichen Diskussion zu ethischen Fragen zu beteiligen“, erklärte René Röspel, Vorsitzender des Beirats, anlässlich der Konstituierung am Mittwoch in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 23.04.08

Parlamentarischer Ethikbeirat hat sich konstituiert
Neun Abgeordnete begleiten Debatten des Ethikrates
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 23.04.08

Parlamentarischer Beirat zu Fragen der Ethik insbesondere in den Lebenswissenschaften

Australien: Onkologen und Palliativmediziner lehnen Sterbehilfe ab
Studie: Jene Ärzte, die täglich mit Schwerstkranken zu tun haben, wollen das Leben ihrer Patienten nicht durch Beihilfe zum Suizid verkürzen.
KATH.NET 23.04.08


22. April 2008

Tod auf ärztliches Rezept?
Sterbehilfe gehört zu den kontroversesten Themen. Gegner und Befürworter sind sich aber in einem Punkt einig: Deutschland fehlt es an einer sachlichen und sensiblen Auseinandersetzung mit dem Tod.
Von Edda Grabar
FOCUS-Online 22.04.08

Australien: Bereitschaft zu Sterbehilfe abhängig vom Fachgebiet des Arztes
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.04.08

Sterben im Museum
Todeskünstler erhält "absurde Todesdrohung"
Das Vorhaben ist gewagt: Der deutsche Künstler Gregor Schneider will einen Sterbenden in einem von ihm gestalteten Raum ausstellen und "den Tod aus der Tabuzone" befreien. Er hat seit Bekanntwerden heftige Reaktionen erhalten. Auch Politiker wenden sich mit harschen Worten gegen das Kunstwerk.
WELT Online 22.04.08

Sterben kein Ausstellungsstück
Gregor Schneider hat sich anscheinend verrant
Anlässlich des Planes des Künstlers Gregor Schneider, einen sterbenden Menschen in einem Museum zu zeigen, erklären der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB, und das Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, Dr. Günter Krings MdB:
Kunst darf sich nicht allein in einem Tabubruch erschöpfen. Daher geht die Ankündigung des Künstlers Gregor Schneider zu weit.
PRESSEMITTEILUNG Wolfgang Börnsen (Bönstrup) MdB, und das Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, Dr. Günter Krings MdB 22.04.08

Demenz auf Probe: Schulung für Betreuer und Angehörige
Alice Lanzke
Für Angehörige und Pflegepersonal leben Demenz-Patienten oft in einer fremden Welt. Eine von Wissenschaftlern entwickelte Demenz-Simulation soll helfen, sich in die Gedankenwelt und die Wahrnehmung von Demenzkranken einzufühlen.
ARD Ratgeber 22.04.08


21. April 2008

Auf dem Weg zu guter Pflege- und Lebensqualität
Ergebnisse der Langzeitstudie "Möglichkeiten und Grenzen selbständiger Lebensführung in vollstationären Einrichtungen" (MuG IV)
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 21.04.08

Sterben darf nicht künstlerisch missbraucht werden
BERLIN. Zum Plan des nordrhein-westfälischen Künstlers Gregor Schneider, einen Sterbenden auszustellen, erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Christoph Waitz:
Es ist ein Skandal, wie immer wieder Künstler unter dem Deckmantel der künstlerischen Freiheit versuchen, sich selber in den Vordergrund zu rücken.
PRESSEMITTEILUNG Christoph Waitz, MdB FDP 21.04.08

Entrechtet und betrogen
Von Thorsten Jungholt
Mehr als eine Million Menschen stehen unter rechtlicher Betreuung - Tendenz steigend. Statt Fürsorge zu bekommen, werden manche skrupellos um ihr Vermögen gebracht. Warum die Kontrolle nicht funktioniert
WELT Online 21.04.2008


20. April 2008

Bewusstsein: Sensation bei Wachkoma-Patienten
Claudia Richter
Patienten im Wachkoma dürften wesentlich mehr verstehen als man ihnen bisher zugetraut hat. Das erfordert einen Paradigmenwechsel in der Behandlung.
DIE PRESSE 20.04.08


19. April 2008

"Es gibt immer mehr Menschen, denen es im Alter dreckig geht"
Journalist Prantl über die alternde Gesellschaft
Moderation: Katrin Heise
Der Redakteur der "Süddeutschen Zeitung", Heribert Prantl, hofft, dass das Sterben stärker in das Leben einbezogen wird.
DEUTSCHLANDRADIO 19.04.08


18. April 2008

Woche für das Leben: Hoffen auf Gesundheit statt Erlösung
Klinkhammer, Gisela
Die großen christlichen Kirchen in Deutschland sprechen sich gegen den zunehmenden Fitnesswahn und aktive Sterbehilfe aus.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(16), 18.04.08

Non-Heart-Beating-Donors: „Herztote“ Organspender
Siegmund-Schultze, Vera Zylka-Menhorn; Nicola
Dem deutschen Transplantationsgesetz (TPG) zufolge dürfen Herztoten nur dann Organe entnommen werden, wenn der Hirntod eindeutig festgestellt worden ist oder wenn seit dem Herzstillstand mindestens drei Stunden vergangen sind. Um den chronischen Mangel von Spenderorganen einzudämmen, empfehlen einige Transplantionsmediziner, den Zeitpunkt der Organentnahme deutlich vorzuverlegen
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(16), 18.04.08

Walter Jens: Grenzfragen
Kommentar von Norbert Jachertz
Man muss Walter Jens nicht mögen, um den Umgang seiner Familie mit ihm, nachdem er hochgradig dement ist, geschmacklos zu finden.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(16), 18.04.08


15. April 2008

Begegnung des Rates der EKD mit dem Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen
Bioethische Themen im Mittelpunkt des Austausches
In einem Spitzengespräch zwischen Vertretern des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Mitgliedern des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin wurden am Montag, 14. April 2008, Fragen der Bioethik, der Kinder- und Familienpolitik und des Klimaschutzes diskutiert.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 15.04.08

Dignitas und die "brodelnde Volksseele"
Postulat zum Verbot der Sterbehilfeorganisation für dringlich erklärt
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 15.04.08


14. April 2008

Polizei muss Kusch und die Tötungsmaschine stoppen
Der SPD-Justizpolitiker Rolf-Dieter Klooß hat die Hamburger Polizei aufgefordert, mithilfe des Sicherheits- und Ordnungsgesetzes mögliche Straftaten des Sterbehilfebefürworters und ehemaligen CDU-Justizsenators Roger Kusch zu unterbinden.
HAMBURGER ABENDBLATT 14.04.08

Schweiz: Regierung muss zur Sterbehilfe Stellung nehmen
Dignitas-Debatte im Zürcher Kantonsrat
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 14.04.08

Beachtung des Patientenwillens
Bernard Bode
Durch eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung soll für alle Beteiligten mehr Rechtssicherheit geschaffen werden.
DAS PARLAMENT Nr. 16, 14.04.08

Euthanasie im Dritten Reich: Der Tod des Ernst Lossa
1944 wurde Ernst Lossa von den Nazis mit einer Überdosis Morphium umgebracht. Der Journalist Robert Domes setzte dem damals 14-Jährigen ein literarisches Denkmal.
FOCUS Online 14.04.08

Erste Pilotpflegestützpunkte arbeiten
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Die Einführung von Pflegestützpunkten schreitet voran. Inzwischen hätten acht von 16 Pilotprojekten einen Zuwendungsbescheid bekommen und ihre Arbeit begonnen, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (16/8665) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/8429).
HIB Heute im Bundestag 105/2008 14.04.2008


11. April 2008

Tötungsmaschine: Unerträgliche Selbstinszenierung
Klinkhammer, Gisela
"Das Gerät ist ab sofort einsatzfähig", sagte der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch bei der Vorstellung seines Injektionsautomaten in Hamburg.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(15) 11.04.08

NS-Machtergreifung (II): Abwärts auf der schiefen Bahn
Jachertz, Norbert
Standesorganisation, Staat und Partei wurden verflochten. Das Erbgesundheitsgesetz bezog die Ärzteschaft ein. Auf Zwangssterilisation folgte Zwangseuthanasie.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(15) 11.04.08

Palliativmedizin in Europa
Radbruch, Lukas
Für mehrere große Forschungsverbünde der Palliativmedizin wurde eine Förderung unter dem 6. und 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union bewilligt:
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(15) 11.04.08

Palliativversorgung – ein Ausblick Paradigmenwechsel in der Medizin
Voltz, Raymond
Gewidmet den Gründern der ersten Palliativstation Deutschlands an der Uniklinik Köln: Prof. Dr. Heinz Pichlmaier, Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann, Monsignore Dr. Helmut R. Zielinski sowie Dr. Mildred Scheel
Der Hauptschwerpunkt der kommenden 25 Jahre wird in der Etablierung der Regelversorgung liegen.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(15) 11.04.08

Kammer Hessen: Palliativmedizin wichtiger denn je
Bad Nauheim – Die Präsidentin der Landesärztekammer Hessen, Ursula Stüwe, hat auf der vierten Fachtagung „Palliative Versorgung und hospizliche Begleitung in Hessen“ in Bad Nauheim die Bedeutung der Palliativmedizin betont.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.04.08


10. April 2008

Geschäfte mit dem Suizid verbieten?
Die Politik streitet über ein Verbot von Vereinen für Sterbehilfe
WELT Online 10.04.08

Luxemburg: Regierungspartei sucht Kompromiss zu Sterbehilfe
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.04.08


09. April 2008

Französische Pflege- und Berufsorganisationen gegen Sterbehilfe
Paris - Französische Pflege- und Heilberufsorganisationen haben sich gegen die Zulassung der aktiven Sterbehilfe gewandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.04.08

Wo trotz Sterbens der Tod nicht präsent ist
Auf der Palliativstation
Von Matthias Kamann
Wenn der Tod kurz bevor steht, geht es häufig nicht mehr um mögliche Therapien, sondern nur noch darum Schmerzen zu lindern. Doch in der Palliativmedizin ist Deutschland ein Entwicklungsland. WELT ONLINE hat ein Sanatorium besucht, in dem es vor allem um das Leben vor dem Sterben geht.
WELT Online 09.04.08

FDP-Diskussion: Das Dilemma der Politik beim Thema Sterbehilfe
Von Matthias Kamann
Die Politik steckt beim Thema Sterbehilfe im Dilemma. Einerseits will sie organisierte Sterbehilfe verbieten, andererseits aber im Einzelfall nicht verteufeln. Der US-Staat Oregon hat eine eigene Regelung gefunden, die jetzt auch für Deutschland diskutiert wird.
WELT Online 09.04.08

Strafrecht ist der falsche Weg im Umgang mit schwerstkranken Menschen
BERLIN. Zu der Initiative der Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern für ein Verbot von sogenannten Sterbehilfeorganisationen erklärt die stellvertretende Vorsitzende und rechtspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt ein strafrechtliches Verbot für die Gründung von Sterbehilfeorganisationen ab.
PRESSEMITTEILUNG Sabine Leutheusser-Schnarrenberger MdB, FDP 09.04.08


08. April 2008

Quo vadis, „Woche für das Leben“?
Von Rainer Beckmann
Die von Papst Johannes Paul II. auf den Begriff gebrachte „Kultur des Todes“ hat sich längst in unserer Gesellschaft eingenistet. Mit einem weichgespülten Themenkanon für die „Woche für das Leben“ werden die Kirchen daran nichts ändern.
DIE TAGESPOST vom 08.04.08


14. April 2008

Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt Gesetzentwurf von Bayern und Baden-Württemberg für ein Verbot von Suizid-Organisationen
München / Stuttgart. Die Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt das Vorhaben der Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, einen weiteren Gesetzentwurf für ein Verbot von Suizidbeihilfe-Organisationen in die morgige Sitzung des Rechtsausschusses des Bundesrates einzubringen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 08.04.08

Hoppe fordert gesetzliche Schritte gegen 'Selbsttötungsindustrie'
Die meisten schwerkranken Patienten wollen Beistand, bessere ärztliche Betreuung und Schmerztherapie, sagt der Präsident der Bundesärztekammer.
KATH.NET 08.04.08

Palliativmedizin flächendeckend verankern - Erster Patient vor 25 Jahren auf Palliativstation in Köln betreut
Am 7. April 1983 wurde der erste Patient auf der Palliativstation an der Uniklinik Köln aufgenommen. Die Deutsche Krebshilfe sowie die Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin Köln nehmen dies zum Anlass, heute, am 7. April 2008, ein Symposium "25 Jahre Palliativmedizin in Köln - 25 Jahre Palliativmedizin in Deutschland" zu veranstalten.
PRESSEMITTEILUNG Uniklinik Köln 08.04.08

Pflegebranche fordert Mindestlohn - VDAB: Mindestlohn verteuert die Pflege
Insgesamt acht Branchen, darunter die Altenpflege, haben bis zum Ablauf der Meldefrist am 31. März beim Bundesarbeitsministerium eine Aufnahme ins Entsendegesetz beantragt, um auf diesem Weg verbindliche Mindestlöhne festzuschreiben.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 08.04.08

Die Stunden der kleinen Anne
Am 3. Februar kam in Österreich ein Mädchen zur Welt, das an Trisomie 13 litt. Die Ärzte wollten sie abtreiben, die Eltern entschieden sich für das Leben – nach einigen Stunden starb Anne - jetzt haben die Eltern eine Tochter im Himmel
KATH.NET 08.04.08


07. April 2008

"Unsere Gesetzeslage respektiert den Selbstmord"
Die ehemalige Justizministerin Däubler-Gmelin über Todkranke, Dignitas - und Geschmacklosigkeiten.
Hertha Däubler-Gmelin ist Schirmherrin der Deutschen Hospizbewegung und Bundestagsmitglied der SPD.
TAGESSPIEGEL 07.04.08

Lebenslange Freiheitsstrafe für Berliner Krankenschwester bestätigt
Das Landgericht Berlin hat die Angeklagte wegen Mordes in fünf Fällen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, von weiteren Mordvorwürfen hat es sie aus tatsächlichen Gründen freigesprochen. Eine besondere Schwere der Schuld, die eine Strafaussetzung zur Bewährung nach 15 Jahren von vornherein ausschließen würde, hat es nicht festgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof (BGH) 07.04.08

Patientenmorde: Charité-Schwester muss lebenslang hinter Gitter
Irene B. hatte fünf Patienten an der Berliner Charité tödliche Medikamente gespritzt - angeblich zum Wohl der schwer Kranken. Die Berliner Richter sahen das anders. Sie verurteilten die Frau wegen Mordes. Der Bundesgerichtshof bestätigte jetzt das Strafmaß.
WELT Online 07.04.08


05. April 2008

"Gesundheit – höchstes Gut?" - Woche für das Leben mit einem ökumenischen Gottesdienst in Würzburg eröffnet
Mit einem ökumenischen Gottesdienst im Dom St. Kilian in Würzburg haben heute der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Dr. Wolfgang Huber (Berlin), und der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff (Aachen), die bundesweite Woche für das Leben feierlich eröffnet.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 05.04.08

Kirchen starten „Woche für das Leben“
Heute große Eröffnungsveranstaltung in Würzburg – Erzbischof Zollitsch: Umfassende Sicht auf Gesundheit und Würde des Menschen
DIE TAGESPOST 05.04.08

Im Blickpunkt Gesundheit als Religionsersatz
Heute beginnt die „Woche für das Leben“. In den nächsten drei Jahren wollen katholische und evangelische Kirche das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt dieser Aktionswoche stellen und gegen die Ausgrenzung Kranker und Behinderter demonstrieren.
DIE TAGESPOST 05.04.08

Warnung vor "Selbsttötungsindustrie"
Berlin. In der Debatte um Sterbehilfe in Deutschland hat die Bundesärztekammer gesetzliche Schritte verlangt, um das Entstehen einer "Selbsttötungsindustrie" zu verhindern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 05.04.08


03. April 2008

Vingt-Trois übt scharfe Kritik an Sterbehilfe-Debatte
Lourdes. Der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, Kardinal Andre Vingt-Trois, hat die jüngste Sterbehilfe-Debatte in Frankreich scharf kritisiert.
DIE TAGESPOST 03.04.08

Sterben auf Knopfdruck
Tödliche Spritze im eigenen Bett – Wie der frühere Justizsenator Roger Kusch gesetzliche Lücken schamlos auszunutzen gedenkt
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 03.04.08

Schmerzhafter Prozess: Warum die Palliativ-Versorgung nicht vorankommt
MONITOR Nr. 575 am 03.04.08


02. April 2008

Erneut bittet eine kranke Französin um Sterbehilfe
Nach dem Tod der von einem Tumor entstellten Französin Chantal Sébire fordert eine weitere todkranke Frau, das Verbot der aktiven Sterbehilfe in Frankreich zu lockern.
WELT Online 02.04.08

Schwer kranke Französin verlangt Referendum zur Sterbehilfe
Paris - In Frankreich hat eine weitere unheilbar kranke Patientin eine Aufhebung des Verbots der aktiven Sterbehilfe verlangt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.04.08

Recht zu sterben oder Verurteilung zu leben?
Chantal Sébires letzter Kampf – wie eine krebskranke Französin von ihrem Leiden erlöst werden wollte
Marc Zitzmann
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 02.04.08

Walter Jens und die Reise ins Vergessen
Von Ulrich Weinzierl
Der berühmte Intellektuelle und gelehrter Schriftsteller leidet mit 85 Jahren an Demenz. Er kennt seine Frau und seinen Sohn nicht mehr. Dem "Stern" erzählt Inge Jens, die mit Walter Jens viele Bücher geschrieben hat, wie sie mit der Krankheit umgeht.
WELT Online 02.04.08

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