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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel August 2004

Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06

31. August

Bioethik-Enquete schränkt Patientenverfügungen ein
von Guido Heinen
Berlin - Die Bioethik-Enquete des Bundestages hat sich mehrheitlich für eine eingeschränkte Anwendung von Patientenverfügungen ausgesprochen.
DIE WELT 31.08.04

Enquete-Kommission gegen Ausweitung bei Patientenverfuegung
AG der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin'
31. August 2004 - Anlaesslich der Verabschiedung des Zwischenberichts 'Patientenverfuegungen' durch die Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' erklaert der Sprecher der AG Ethik und Recht der modernen Medizin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wolfgang Wodarg:
Die Enquete-Kommission hat ihrer Sondersitzung mit grosser Mehrheit ihren Zwischenbericht zum Thema Patientenverfuegungen verabschiedet.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Wolfgang Wodarg, MdB, SPD 31.08.04

Bei Patientenverfügungen Lebensschutz und Selbstbestimmung achten
Patientenverfügung sollte gestärkt werden und nicht zur bedeutungslosen Willenserklärung werden
Anlässlich des Beschlusses über den Zwischenbericht zur Patientenverfügung erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Patientenverfügungen sollten auf Fälle beschränkt werden, in denen das Grundleiden des Patienten irreversibel ist und trotz medizinischer Behandlung nach ärztlicher Erkenntnis zum Tode führen wird.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel, MdB, CDU, 31.08.04

Das letzte Wort
Die Ethik-Kommission des Bundestages will Patientenverfügungen restriktiv handhaben
Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 31.08.04

Kauch: Ethik-Enquete-Kommission lässt Zwangsbehandlungen zu
Am Montag wurde der Zwischenbericht "Patientenverfügungen" in der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" verabschiedet. Der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Kommission, Michael Kauch, kritisiert, dass damit Patientenverfügungen nicht gestärkt würden.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 31.08.04

2,5 Millionen Euro jährlich für Pflegeoffensive in Schleswig-Holstein
Landesregierung strebt weniger Bürokratie und mehr Zeit für die Betreuung an
KIEL (di). Mit einer neuen Pflegeoffensive will Schleswig-Holstein die Lebensqualität alter und pflegebedürftiger Menschen steigern. Das Land setzt für die Initiative "PflegePlus" jährlich 2,5 Millionen Euro ein.
Ärzte Zeitung, 31.08.2004


27. August

Sterben und Tod enttabuiert
Von Ursula Gräfen
Hochachtung und Skepsis sprechen aus den ersten Nachrufen, die gestern zum Tod der Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross veröffentlicht worden sind.
Ärzte Zeitung, 27.08.2004


26. August

Wann zählt der Patientenwille?
Enquete-Kommission streitet über die Gültigkeit von Patientenverfügungen
BERLIN (hak). Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" wird kein einheitliches Votum zur Gültigkeit von Patientenverfügungen abgeben. Das haben mehrere Enquete-Mitglieder der "Ärzte Zeitung" gestern bestätigt.
Ärzte Zeitung, 26.08.2004


25. August

Verband fordert bessere Vergütung für Pflegeberufe
BERLIN (eb). Eine angemessenere Vergütung für Beschäftigte im Pflegedienst fordert der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK).
Ärzte Zeitung, 25.08.2004


24. August

Zuzahlungen für Sterbende sind unmenschlich
Dortmund. Immer mehr Stimmen aus Politik und Gesundheit werden laut, Schwerstkranke von den Zuzahlungen für Medikamente und Praxisgebühr zu befreien. „Das wird auch höchste Zeit“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung in Dortmund. „Gerade Schwerstkranke sind extrem hoch belastet.“
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 24.08.04


18. August

„Es wird Schindluder mit dem Leid Kranker getrieben“
Berlin - Christa Nickels (Grüne), Mitglied der Bundestags-Enquetekommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, hält eine neue Debatte über das therapeutische Klonen „für so überflüssig wie einen Kropf“.
TAGESSPIEGEL 18.08.04


16. August

Tod kommt durch Verwahrung
Durch verschärfte Sicherheitsgesetze wächst die Zahl der Häftlinge, die hinter Gittern sterben. Kirchen, Politiker und Justiz suchen nach einem würdigen Tod für die Häftlinge
aus Iserlohn Natalie Wiesmann
Auch lebenslang Inhaftierte haben ein Anrecht auf einen würdigen Tod.
TAZ 16.08.04

Ethikrat-Mitglied Barth: Mehr Selbstbestimmung für Patienten
Berlin (epd). Der Vertreter der evangelischen Kirche im Nationalen Ethikrat, Hermann Barth, hat sich für eine stärkere Selbstbestimmung todkranker Patienten gegenüber den Ärzten ausgesprochen.
Meldung EKD 16.08.04
 


10. August

Freitod-Tourismus: Zum Sterben in die Schweiz
Immer mehr Menschen, vor allem Deutsche, reisen in die Schweiz, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Als einziges Land der Welt erlaubt die Alpenrepublik eine Hilfe zum Selbstmord ohne ärztliche Betreuung.
STERN.DE 10.08.04
 


06. August

Expertenkreis zur Palliativmedizin
30 Fachleute sollen in Bayern neues Versorgungskonzept erarbeiten
MÜNCHEN (sto). In Bayern sollen alle Aktivitäten in der Palliativmedizin und im Hospizwesen in einem Expertenkreis Palliativmedizin und Hospizarbeit gebündelt werden. Das kündigte Sozialministerin Christa Stewens an.
Ärzte Zeitung, 06.08.2004
 


04. August

Das Zerrbild des eigenen Todes vernichten
Sterbehilfe
Warum töten Pfleger und Krankenschwestern, Ärztinnen und Ärzte Menschen, die sie behandeln und pflegen sollen? Warum werden geschätzte und beliebte Vertrauensleute zu Serientätern? Und warum werden die Taten oft erst nach Jahren zufällig entdeckt? Ein Wissenschaftler ist dem Thema "Patiententötungen" auf der Spur.
Von Heidrun Graupner
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 04.08.04

Defizit in der Pflegeversicherung steigt weiter
BERLIN (dpa). Die Pflegeversicherung bleibt ein Pflegefall: Für dieses Jahr rechnet das Bundesgesundheitsministerium bislang mit einem Defizit von rund 700 Millionen Euro, nach 690 Millionen Euro im Jahr 2003.
Ärzte Zeitung, 04.08.2004
 


02. August

Sterbehilfe: Dammbruch
Jachertz, Norbert
Der „Spiegel“ berichtete in seinem Heft 30 von den Auswirkungen des holländischen Euthanasiegesetzes. Eine Bildunterschrift lautet: „Der allgemeine Trend geht zum sozialverträglichen Frühableben.“ Das steht da einfach so. Gegen Ende des Artikels erfährt der Leser die Quelle.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 31-32 vom 02.08.2004, Seite A-2141

Der involvierte Patient: „Screening ist wie eine Autoinspektion“
Krüger-Brand, Heike E.
Aufklärung und ehrliche Kommunikation sind erforderlich, um den Patienten mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit abzufordern.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 31-32 vom 02.08.2004, Seite A-2169

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