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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel August 2005
Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06
31. August
Pflegerat fordert eine Qualitätsoffensive
Organisation legt Wahlprüfsteine zu Themen wie Pflegeversicherung, Ausbildung und Pflegekammern vor
BERLIN (HL). Professionalisierung statt Preis- und Qualitätsdumping, höhere Investitionen in Aus- und Fortbildung sowie eine umfassende, auch psychische Krankheiten einbeziehende Definition des Pflegebegriffs hat der Deutsche Pflegerat in seinen gestern in Berlin vorgestellten Wahlprüfsteinen gefordert.
Ärzte Zeitung, 31.08.2005
30. August
Immer mehr Hospizangebote in Brandenburg
POTSDAM (ami). Die Zahl der Hospize in Brandenburg ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen. Das berichtet die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse.
Ärzte Zeitung, 30.08.2005
29. August
Staatsanwaltschaft Hannover erhebt Anklage im Fall Bach
Verdacht der Sterbehilfe bei schwerkranken Krebspatienten / Entlastende Gutachten ändern Einschätzung der Ankläger nicht
HANNOVER (cben). Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die 56jährige Internistin Mechthild Bach wegen Totschlags in acht Fällen angeklagt.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005
Rheinland-Pfalz hilft pflegenden Angehörigen
MAINZ (chb). Land, Pflegekassen und Kommunen in Rheinland-Pfalz fördern 82 niedrigschwellige Betreuungsangebote mit einer Gesamtsumme von 365 000 Euro.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005
Techniker erhöht Hospiz-Leistungen
MAINZ (eb). Die Techniker Krankenkasse hat ihre Leistungen für Hospizpatienten erhöht.
Ärzte Zeitung, 29.08.2005
26. August
Britische Ärzte dürfen 18 Monate alte Charlotte sterben lassen
LONDON. Im Kampf um das Leben ihrer kleinen Tochter haben die Eltern der schwerkranken Charlotte in Großbritannien erneut eine juristische Niederlage erlitten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.08.05
Ärzte, die Zeugen Jehovas Blutkonserven verabreichen, machen sich der vorsätzlichen Körperverletzung schuldig
Von Nicola Siegmund-Schultze
Einem Patienten in einer lebensbedrohlichen Situation nicht helfen zu dürfen, obwohl es möglich wäre, ist ein Alptraum für jeden Arzt. Gelegentlich lehnen Patienten aus weltanschaulichen Gründen eine lebensrettende Behandlung ab.
Ärzte Zeitung, 26.08.2005
25. August
Hospize betreuen 1500 Kranke
Vor allem Krebspatienten nutzen stationäre Angebote
STUTTGART (mm). Immer mehr sterbenskranke Menschen können in Baden-Württemberg in Hospizen versorgt werden.
Ärzte Zeitung, 25.08.2005
24. August
Saarland will sich für Pflegeurlaub einsetzen
SAARBRÜCKEN (kud). Die saarländische Landesregierung hat einen neuen Anlauf zur Einführung eines Pflegeurlaubs angekündigt.
Ärzte Zeitung, 24.08.2005
23. August
Sitzung des Kantonsrates: Sterbehilfe in Zürich - für wen und wie?
Es braucht eine Regelung auf Bundesebene
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 23.08.05
22. August
19. August
Prozess um Sterbebegleitung: Ärztin muss vor Gericht
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Als „Todesengel“ machte sie bereits im Herbst 2003 Schlagzeilen. Über die Handlungsweise der Internistin Dr. med. Mechthild Bach hat sich die Staatsanwaltschaft Hannover jedoch erst jetzt ihre Meinung gebildet:
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 33 vom 19.08.2005, Seite A-2197
Euthanasie: Töten ist keine ärztliche Aufgabe
Klinkhammer, Gisela
Über Sterbehilfe und Sterbebegleitung diskutierten Mediziner, Juristen und Theologen. Sie sprachen sich für eine Förderung der Palliativmedizin aus.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 33 vom 19.08.2005, Seite A-2212
Der Fall Rosemarie Albrecht: Zu Ende begutachtet
Erices, Rainer; Gumz, Antje
Wegen Verhandlungsunfähigkeit der Angeklagten wurde das „Euthanasie“-Verfahren eingestellt. Ansonsten hätte es einen Freispruch aus Mangel an Beweisen gegeben.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 33 vom 19.08.2005, Seite A-2223
16. August
Wahlprüfsteine: Deutsche Hospiz Stiftung befragt Parteien zur Versorgung Schwerstkranker und Sterbender
München. Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl befragt die Deutsche Hospiz Stiftung die im Bundestag vertretenen Parteien, mit welchen Konzepten sie das drängende Problem der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender angehen werden:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 16.08.05
11. August
Ärztin wegen achtfachen Totschlags angeklagt
HANNOVER. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat gegen eine 55-Jahre alte Ärztin Anklage wegen achtfachen Totschlags erhoben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.08.05
10. August
Wann ist der Mensch tot?
Medizinisch-ethische Richtlinien zur Feststellung des Todes mit Bezug auf Organtransplantationen wurden überarbeitet
Die Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften zur Feststellung des Todes werden integraler Bestandteil der Verordnung zum Transplantationsgesetz.
Eleonore Baumberger
ST. GALLER TAGBLATT Schweiz, 10.08.05
09. August
Helferinnen sollen Ärzte bei der Palliativversorgung unterstützen
BAD NAUHEIM. Arzthelferinnen sollen in Zukunft Ärzte bei der Versorgung Sterbender unterstützen. Einen neuen Qualifizierungslehrgang „Palliativmedizinische Versorgung durch die ärztliche Praxis“ bietet dazu die Carl-Olemann-Schule der Landesärztekammer Hessen an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.08.05
08. August
Künstliche Ernährung: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht
Strätling, Meinolfus; Schmucker, Peter; Bartmann, Franz-Joseph
Bundesgesundheitsministerium will medizinisch nicht indizierte Behandlungsmaßnahmen erzwingen.
Auf verschiedenen Ebenen wird derzeit versucht, mit politischen Mitteln ein auf den ersten Blick „selbstverständliches“ und „wohlmeinendes“ Anliegen durchzusetzen: eine „Generalindikation zur künstlichen Ernährung“
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 31-32 vom 08.08.2005, Seite A-2153
06. August
Einfach nur leben wollen...
Betroffene von neurologischen Krankheiten reden über ihr Leiden und über Sterbehilfe
BERLINER MORGENPOST 06.08.05
Terri Schiavo kehrt immer wieder
Jeglichen Anfängen der Euthanasie in Deutschland wehren! Es gab und gibt nur eine bioethische Verpflichtung: weiterpflegen und weiterernähren. Ein Kommentar von Vizeoffizial Dr. Alexander Pytlik, Eichstätt
KATH.NET 06.08.05
05. August
Hirntote bringt gesundes Kind zur Welt
WASHINGTON (dpa). Eine krebskranke hirntote US-Amerikanerin hat ein gesundes Baby zur Welt gebracht.
Ärzte Zeitung, 05.08.2005
Krebsärztin wegen achtfachen Totschlags angeklagt
Medizinerin soll Patienten mit Morphium getötet haben - Zweijährige Ermittlungen abgeschlossen - Umfangreiche Gutachten
Hannover - Nach mehr als zweijährigen Ermittlungen gegen eine Krebsärztin aus Langenhagen bei Hannover hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags in acht Fällen erhoben.
DIE WELT 05.08.05
Pflegerat will Ausbildung an Hochschulen verlagern
Verband formuliert vor der Wahl Fragenkatalog an die Parteien / Stärkerer Einsatz gegen Schwarzarbeiter gefordert
BERLIN (af). Den drohenden Pflegenotstand zu verhindern sieht der Deutsche Pflegerat als eine der dringendsten Aufgaben der Politik in der kommenden Legislaturperiode an.
Ärzte Zeitung, 05.08.2005
04. August
Hoppe: Ärzte müssen permanent Rationierungsentscheidungen treffen
DÜREN. Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK) erwartet von einem Regierungswechsel keine generelle Kursänderung in der Gesundheitspolitik.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.08.05
Das Interview - Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe: „Wir sind auf dem Weg in die Zuteilungsmedizin“
Korzilius, Heike; Stüwe, Heinz
Der Präsident der Bundesärztekammer erwartet von einem Regierungswechsel keine generelle Kursänderung in der Gesundheitspolitik.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 31-32 vom 08.08.2005, Seite A-2137
Krebsärztin muss wegen des Todes von acht Patienten vor Gericht
HANNOVER. Die Krebsärztin Mechthild Bach muss sich vor dem Landgericht Hannover wegen des Todes von acht Patienten verantworten, denen
sie tödliche Dosen von Morphium und Valium verabreicht haben soll.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.08.05
Ärztin wegen achtfachen Totschlags angeklagt
Internistin soll krebskranke Patienten mit Morphium getötet haben. Ihr drohen bis zu 15 Jahren Haft
DIE WELT 04.08.05
03. August
Heimpflege in Pflegeklasse III kostet monatlich über 2 675 Euro
WIESBADEN – Nach der aktuellen Pflegestatistik des Statistischen Bundesamtes waren Ende 2003 in der höchsten Pflegeklasse (III) für vollstationäre Pflege und Unterbringung im Mittel monatlich 2 675 Euro an das Pflegeheim zu entrichten. In der Pflegeklasse II betrug der durchschnittliche monatliche Vergütungssatz 2 250 Euro und in der Pflegeklasse I 1 824 Euro. Hinzukommen können jeweils weitere Ausgaben für Zusatzleistungen, zum Beispiel größere oder besser ausgestattete Zimmer und gesondert berechenbare Investitionsaufwendungen der Pflegeheime.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 03.08.05
02. August
Hunderte Totgeburten in Paris entdeckt
Eine Familie hat sich in Frankreich nach dem Verbleib eines tot geborenen Babys erkundigt. Bei der Suche fanden sich hunderte Föten im Leichenraum eines Krankenhauses.
NETZEITUNG.DE 02.08.05
01. August
Wieviel Dokumentation braucht die Pflege?
Bundesregierung will Heimrecht vereinfachen / Krankenkassen warnen vor Intransparenz im Pflegebereich
BERLIN (hak). Eine Finanzreform der Pflegeversicherung steht laut Wahlprogrammen ganz oben auf der Agenda aller Parteien. Daß die Pflege auch strukturell reformiert werden muß, ist dagegen nur Thema in der Fachöffentlichkeit.
Ärzte Zeitung, 01.08.2005
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