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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel August 2007

Anzahl: 60 Artikel, Stand 04.09.07

31. August 2007

Krankenkassen-Bericht enthüllt Missstände in Pflegeheimen
Berlin – Auf gravierende Missstände in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten hat ein Prüfbericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.08.07

Qualität der Pflege muss weiter verbessert werden
Pflegekassen und MDS stellen Pflegequalitätsbericht vor
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG Spitzenverbände der gesetzlichen Pflegekassen 31.08.07

PDF 2. Bericht des MDS nach § 118 Abs. 4 SGB XI Qualität in der ambulanten und stationären Pflege
212 Seiten veröffentlicht 31.08.07

Pflegequalität in Deutschland: "Es herrschen katastrophale Zustände"
Die Versorgung ist mangelhaft, jeder Dritte bekommt offenbar nicht genug zu essen: Laut einem neuen Prüfbericht sind die Verhältnisse in zahlreichen deutschen Heimen "gesundheitsgefährdend". Auch bei der ambulanten Betreuung gibt es Probleme.
SUEDDEUTSCHE.DE 31.08.07

Missstände in Pflegeheimen
Kleine Fortschritte, aber die Lage ist dramatisch
Der neue Bericht über die katastrophale Lage in den deutschen Altenheimen sorgt für Diskussionsstoff. Während der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes von einer „signifikante Verbesserung" spricht, fordert der Chef des Verbands der Angestellten-Krankenkassen härtere Konsequenzen bei schlechten Pflegeeinrichtungen.
DIE WELT 31.08.07

... und keine Zeit für ein tröstendes Wort
Viele Pflegebedürftige werden gefährlich schlecht versorgt. Bei zehn Prozent der Heimbewohner und knapp sechs Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause führe eine „akut unzureichende" Betreuung zu Gesundheitsschäden, so ein Prüfbericht. Eine Pflegerin der Caritas schildert ihren erschütternden Alltag.
DIE WELT 31.08.07

Menschenwürde - endet sie mit 85?
Die Berichte über die Zustände in deutschen Pflegeheimen sind die reinsten SOS-Rufe. Seit Jahren hat sich nichts verbessert - doch niemand reagiert.
Ein Kommentar von Heribert Prantl
SUEDDEUTSCHE.DE 31.08.07

Alarmierende Pflegequalität - "Schlechte Pflege ist das Produkt eines Teufelskreises"
Nur Experten erkennen heute die Qualität eines Pflegeheimes, sagt Adelheid von Stösser, Chefin des Pflege-Selbsthilfeverbandes. Sie will deshalb ein Bewertungssystem etablieren, das der Hotellerie entlehnt ist.
Interview: Thorsten Denkler
SUEDDEUTSCHE.DE 31.08.07

"Schlechte Heime sollten geschlossen werden"
Claus Fussek, scharfer Kritiker des herrschenden Betreuungssystems, spricht über die Gründe für das kalte Geschäft auf Kosten der Senioren.
Interview: Matthias Drobinski
SUEDDEUTSCHE.DE 31.08.07

Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen
Nach dem Pflegebericht des Medizinischen Dienstes ist eine große Diskussion über die Lage in Altersheimen entbrannt. Der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Eberhard Wille, prognostiziert eine alarmierende Entwicklung: Die Zahl der Pflegebedürftigen wird weiter steigen, die Pflege damit noch teurer.
DIE WELT 31.08.07

Deutsche Hospiz Stiftung: Politik muss angesichts skandalöser Zustände in Pflegeheimen handeln
Dortmund. „Wenn mehr als 3 von 10 Deutschen lieber Suizid begehen wollen, als zum Pfle-gefall zu werden, ist das ein dringender Appell an die Politik zu handeln“, verdeutlicht der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 31.08.07

Zweiter Bericht des MDS zur Qualität in der Pflege veröffentlicht - VDAB: Pflege ist auf dem richtigen Weg
Der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V. (MDS) hat heute in Berlin seinen zweiten Bericht zur „Qualität in der ambulanten und stationären Pflege“ vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 31.08.07

DGB: Pflegemissstände auch über Finanzausgleich beseitigen
Die Missstände in der Pflege bleiben nach Ansicht von DGB-Vorstands­mitglied Annelie Buntenbach Besorgnis erregend. Auch wenn der Medizinische Dienst leichte Verbesserungen registriert habe, sei es ein ge­sellschaftlicher Skandal, dass der akute Pflegezustand bei zehn Prozent der Heimbewohner unzureichend sei.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) 31.08.07

Pflegekatastrophe setzt sich fort
Zum heute vorgestellten zweiten Pflegequalitätsbericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) erklärt der behinderten- und pflegepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Ilja Seifert:
"Katastrophale Zustände" herrschen in vielen deutschen Pflegeheimen, teilte MDS-Geschäftsführer Peter Pick den Medien mit. Das ist nichts wirklich Neues. Jetzt wird es aber wieder einmal amtlich bestätigt
PRESSEMITTEILUNG Ilja Seifert, MdB DIE LINKE 31.08.07

Schmidt drängt auf bezahlten Pflegeurlaub für Angehörige
Gesundheitsministerin: Kassen sollen für bis zu zehn Tage Pflegegeld zahlen / Verband der Ersatzkassen lehnt Kostenübernahme ab
Ärzte Zeitung, 31.08.07

Organspende: Streitfall Hirntod-Diagnostik
Wie wird Hirntod-Diagnostik bei Organspenden vergütet? Darüber ist eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen Stiftung Organtransplantation und leitenden Krankenhausärzten entbrannt.
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 31.08.07


30. August 2007

Schmidt fordert zehn Tage Pflegeurlaub
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt will Angehörige bei plötzlich auftretenden Pflegefällen in der Familie entlasten. Sie schlägt einen von den Krankenkassen bezahlten Sonderurlaub vor, damit die neue Situation organisiert werden kann.
DIE WELT 30.08.07

Union: Bezahlte Pflegezeit ist nicht realisierbar
Angehörigen von akut pflegebedürftigen Menschen, sollen bis zu zehn Tagen bezahlten Urlaubes zustehen, so Gesundheitsministerin Schmidt. Die Union geht jedoch davon aus, dass dieses Vorhaben nicht finanzierbar sei.
TAGESSPIEGEL 30.08.07

Pflegeurlaub nur ein Bonbon gegen den bitteren Beigeschmack beim Pflegekompromiss
BERLIN. Zum Vorschlag für eine zehntägige kassenfinanzierte Pflegeauszeit von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt erklärt der pflegepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Heinz Lanfermann:
Die mit dem Koalitionspartner offenkundig nicht abgestimmte Ankündigung von Gesundheitsministerin Schmidt, eine zehntägige kassenfinanzierte Pflegeauszeit einzuführen, ist ein leicht durchschaubares Manöver.
PRESSEMITTEILUNG Heinz Lanfermann, MdB FDP 30.08.07

Pläne der Bundesregierung zur Pflegeversicherung bleiben Pflegefall
Zu den Vorschlägen der Gesundheitsministerin Schmidt, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern 10 zusätzliche bezahlte freie Tage im Jahr für die Pflege von Angehörigen einzuräumen, erklärt der behinderten- und pflegepolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Ilja Seifert:
Mit ihren gestern geäußerten Vorschlägen meldet sich die Bundesgesundheitsministerin lediglich aus der Sommerpause zurück. Der pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU, Zylajew, weist den Vorstoß ja auch sofort weit zurück.
PRESSEMITTEILUNG Ilja Seifert, MdB DIE LINKE, 30.08.07

Keine strengeren Vorschriften für Suizidhilfe-Mittel
Bundesrat hält neue Gesetze nicht für nötig
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 30.08.07

Schweiz: Tödliches Betäubungsmittel - Keine strengeren Vorschriften
Der Bundesrat will die Abgabe des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital nicht einschränken. Die Verschreibung des tödlichen Mittels, das von Organisationen bei der Suizidhilfe verwendet wird, sei ausreichend geregelt.
BERNER ZEITUNG 30.08.07

«Mangel an Mut»
Reaktionen von Organisationen und Parteien auf den Entscheid des Bundesrates (Schweiz)
Die Sterbehilfeorganisationen «Exit» und «Dignitas» begrüssen es, dass der Bundesrat für die Abgabe von Natrium-Pentobarbital (NAP) zur Suizidhilfe keinen zusätzlichen Regelungsbedarf sieht.
ST. GAlLER TAGBLATT 30.08.2007


29. August 2007

Schweiz: Verschreibung und Abgabe von Natrium-Pentobarbital sind ausreichend geregelt
Bundesrat nimmt Kenntnis vom Ergänzungsbericht über Sterbehilfe
Bern - Die Verschreibung und die Abgabe des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital (NAP) sind ausreichend geregelt. Um mögliche Missbräuche bei der Suizidhilfe zu verhindern, sind keine strengeren Vorschriften im Betäubungsmittelrecht erforderlich. Zu diesem Schluss gelangt der Ergänzungsbericht über Sterbehilfe, den der Bundesrat am Mittwoch zur Kenntnis genommen hat.
Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (Schweiz) 29.08.2007

"Es ist wie ein inneres Aufräumen"
MAZ-Gespräch mit zwei Sterbebegleiterinnen, die freiwillig und ehrenamtlich im Hospizdienst arbeiten
MÄRKISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG 29.08.07


27. August 2007

Tötungsserien in Krankenhäusern und Heimen: Morden gegen das Leiden
Beine, Karl H.
Patiententötungen haben vielfältige Ursachen. Nicht zuletzt verweisen sie auf die Unfähigkeit einer Gesellschaft, den Umgang mit Sterben und Tod zu einer selbstverständlichen Gemeinschaftsaufgabe zu machen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 34-35 vom 27.08.2007

Ambulante Pflege: Union will Versorgungslücken schließen
Rabbata, Samir
Für die Einführung staatlich bezuschusster Pflegehelfer in der ambulanten Altenpflege haben sich Unionspolitiker ausgesprochen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 34-35 vom 27.08.2007

Pflegedienst als Jobmotor
Berlin – Als „Wachstumsmarkt und Jobmotor par excellence“ bezeichnete der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer, den Pflegedienst.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.08.07

Junge Deutsche haben auffällig hohes Sterberisiko
In Wiesbaden wurden jetzt die aktuellen Zahlen zur Lebenserwartung in Deutschland vorgelegt. Die gute Nachricht: In Deutschland leben die Einwohner immer länger. Die Schlechte: Männer im Alter zwischen 18 bis 20 Jahren haben ein auffallend hohes Sterberisiko.
DIE WELT 27.08.07


23. August 2007

Sterzinsky: Politik muss Patientenverfügungen regeln
Berlin (DT/KNA) Der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky hat vor einem Missbrauch von Patientenverfügungen gewarnt.
DIE TAGESPOST vom 23.08.2007

Nahtod-Erlebnisse mit der Videobrille
Hoffnung, Freude und Licht am Ende eines Tunnels: Patienten, die wiederbelebt wurden, schildern so ihre Erlebnisse am Übergang zum Tod. Forscher haben nun erstmals mit einer Videobrille Nahtod-Erlebnisse in gesunden Probanden hervorgerufen. Verlässt der Geist den Körper?
DIE WELT 23.08.2007


22. August 2007

McKinsey-Studie enthüllt große Qualitätsschwankungen in deutschen Pflegeheimen
Zwischen deutschen Pflegeheimen herrschen dramatische Qualitätsunterschiede. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey, über die das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. August 2007) exklusiv berichtet.
PRESSEMITTEILUNG Spiegel-Verlag 22.08.2007


21. August 2007

Tschechen streiten über aktive Sterbehilfe
Politiker planen Gesetz zur Euthanasie / Umfrage zeigt große Zustimmung in der Bevölkerung
FRANKFURTER RUNDSCHAU 21.08.07


20. August 2007

Der Tod und die Paragrafen
Von Tobia Peter,
Köln - Weißer Kittel, weiße Hose, weiße Schuhe: Der Chirurg Hans Friedrich Kienzle arbeitet im Krankenhaus Holweide. Aber sein Klinikalltag ist nur auf den ersten Blick weiß eingefärbt. Gerade wenn es um Leben und Tod gehe, dann gebe es „unendlich viele Grautöne“, sagt er...
KÖLNER STADTANZEIGER 20.08.2007


17. August 2007

Nürnberger Kodex: Zehn Gebote für die Forschung
Kommentar von Norbert Jachertz
Der Nürnberger Ärzteprozess, der vor sechzig Jahren, am 20. August 1947 zu Ende gegangen ist, schloss mit sieben Todesurteilen, fünf Verurteilungen zu lebenslänglicher und vier zu langjähriger Haft sowie sieben Freisprüchen – und schließlich mit dem Nuremberg Code.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 33 vom 17.08.2007

Patientenverfügungen: Gesetzliche Regelung – pro und kontra
Die Evangelische Kirche und vier Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin beteiligen sich an der Diskussion über Patientenverfügungen. Bieten diese tatsächlich Rechtssicherheit, oder ist die Sicherheit nur vorgetäuscht? Die Meinungen gehen auseinander.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 33 vom 17.08.2007

Personalabbau in der Pflege: Nebensache Patient
Kommentar von Birgit Hibbeler
Wer Schmerzen hat, bekommt nicht sofort ein Schmerzmittel. Wer sich nicht drehen kann, liegt sich wund. Wer nicht selbst essen kann, wird zu schnell gefüttert. Sind das Einzelfälle in deutschen Krankenhäusern?
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 33 vom 17.08.2007

Meister der Zerstückelung
"Körperwelten"-Ausstellung in der Kritik
Der Anblick reitender und kniender Leichen stößt bei Besuchern von Gunther von Hagens' "Körperwelten"-Ausstellung auf Faszination und Kritik: Wird hier ein wahnhaftes Menschenbild propagiert?
Von Alexander Kissler
SUEDDEUTSCHE.DE 17.08.2007


15. August 2007

Pflegeassistenten sollen Versorgungslücken schließen
Berlin – Für die Einführung staatlich bezuschusster Pflegehelfer in der ambulanten Altenpflege haben sich Unionspolitiker ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.08.07


14. August 2007

Leben Sie wohl“ - Hörbuch zur Palliativmedizin
Deutsche Krebshilfe veröffentlicht kostenlose Doppel-CD
„Palliativmedizin ist aktive Lebenshilfe für schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen“, betonte der Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, heute, am 14. August 2007, in Bonn. Da dieses Thema jedoch nach wie vor viel zu wenig Beachtung findet, ergänzt die Deutsche Krebshilfe ihr Aufklärungsmaterial durch ein kostenloses Hörbuch zur Palliativmedizin.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krebshilfe e.V. 14.08.07


10. August 2007

McPflege stellt Betrieb ein
Yasmin El-Sharif
Der umstrittene Anbieter für Altenbetreuung zieht sich nach massiver Kritik zurück. Die Firma wollte Altenpfleger zu Tiefstpreisen vermitteln. Für zwei Euro pro Stunde sollten Pflegebedürftige betreut werden – möglich sein sollte das durch die Vermittlung von Personal aus osteuropäischen Ländern.
TAGESSPIEGEL 10.08.2007

McPflege kapituliert vor "negativen Reaktionen"
Gerade einmal eine Woche lang erhielt das Unternehmen sein Angebot für Billig-Pflege aufrecht. Die Angriffe auf das Konzept, osteuropäische Kräfte zu Mini-Preisen zu vermitteln, fielen harsch aus. Jetzt stellt McPflege den Betrieb ein.
DIE WELT 10.08.07

Discount-Pflegedienst: "McPflege" ist schon wieder eingestellt
Der Pflege-Discounter, der hilfsbedürftige Menschen zu Discountpreisen versorgen wollte, hat offenbar schon nach wenigen Tagen seine Geschäftstätigkeit wieder eingestellt.
DIE WELT 10.08.07

McPflege: bizarrer Marketing-Gag oder zerstörtes Zukunfts-Projekt?
Gingen dem Marketing-Experten die Nerven durch oder war alles nur ein gut ausgedachter Schwindel, ein PR-Gag?
POLIXEA.DE 10.08.2007

Krankenkassen lehnen Billig-Pflege aus Osteuropa nicht generell ab
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.08.2007


09. August

Pflegebarometer 2007 belegt Pflegenotstand in Krankenhäusern
VDAB: Arbeitsaufwand für Pflegeeinrichtungen steigt
Durch erhöhten Kostendruck und kontinuierlichen Personalabbau in deutschen Krankenhäusern kommt auf immer weniger Pflegekräfte in Kliniken immer mehr Arbeit zu - dies ist ein Fazit des kürzlich in Berlin veröffentlichten „Pflegebarometer 2007“. In den vergangenen zehn Jahren wurden 13,5 Prozent der Pflegestellen abgebaut.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 09.08.07


07. August

Deutsch-Tschechische Gesellschaft für Palliativmedizin gegründet
Frankfurt/Litomìøice - Eine Deutsch-Tschechische Gesellschaft für Palliativmedizin hat sich in diesem Sommer in Litomìøice in der Tschechischen Republik gegründet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.08.07

Deutsch - tschechische Gesellschaft für Palliativmedizin


06. August

Der Fisch stinkt vom Kopfe her
BERLIN Mit Unverständnis und Kritik hat der Arbeitgeber-Verband im Gesundheitswesen (AVG) e.V. auf die Ankündigung eines ambulanten Pflegedienstes in Bremen reagiert, häusliche Betreuung rund um die Uhr „ab zwei Euro die Stunde“ anzubieten. Der AVG-Vorstand forderte die Krankenkassen auf, sich „klar und unmissverständlich von dieser Form des Preis- und Qualitätsdumping“ zu distanzieren.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitgeber-Verband im Gesundheitswesen (AVG) e.V. 06.08.07

Charité zieht Konsequenzen nach Mordserie: Größere Intensivstationen, um Ärzte und Pflegende zu entlasten
Der Prozess gegen eine Krankenschwester hat Mängel auf der kardiologischen Intensivstation ans Licht gebracht. Nun plant die Klinikumsleitung Veränderungen.
Sabine Rieser
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 31-32 vom 06.08.2007

3 Fragen an… Prof. Dr. med. Hugo Van Aken, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin
Die Charité plant, ihre Intensivstationen fachübergreifend zu größeren Einheiten zusammenzulegen. Ist das sinnvoll?
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 31-32 vom 06.08.2007

Palliativtraining: Auch Sterbebegleitung kann gelernt werden
Bernadette Fittkau-Tönnesmann
Palliativ-Akademien führen gemeinsam mit universitären Zentren den ersten deutschen „Train the Trainer“-Kurs für die studentische Lehre durch.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 31-32 vom 06.08.2007


04. August 2007

Millionen Deutsche in der Betreuungsfalle
Mehr als eine Million alte und hilflose Menschen stehen unter amtlicher Vormundschaft. Sie hoffen auf Fürsorge – doch manche Betreuer nutzen die Notlagen skrupellos aus. Die erste Justizministerin hat das Problem erkannt.
DIE WELT 04.08.07


03. August

Neuregelung zur medizinischen Behandlungspflege
VDAB: Hoher Aufwand erfordert zusätzliche Finanzierung
Seit dem 1. April 2007 müssen die Krankenkassen für Pflegeheimbewohner mit besonders hohem Bedarf an medizinischer Behandlungspflege die Kosten für diese Leistungen übernehmen.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 03.08.2007

Hessen: Grüne fordern Veröffentlichung aller Ergebnisse der Heimuntersuchungen - Qualitätswettbewerb an Hessischen Heimen nötig
Zu den aktuell bekannt gewordenen Ergebnissen der Überprüfungen in Hessischen Altersheimen, äußert sich der altenpolitische Sprecher von Bündnis90/ Die Grünen im Hessischen Landtag, Marcus Bocklet:
"Die Schließungen von drei Altersheimen in Hessen zeigen, dass diese Überprüfungen des Regierungspräsidenten dringend notwendig sind.
PRESSEMITTEILUNG Bündnis90/ Die Grünen im Hessischen Landtag 03.08.2007

Pflege für zwei Euro die Stunde
"McPflege" bietet in Bremen seine Dienste an / Personal aus dem Osten
BREMEN (cben). Ein Bremer Pflege-Anbieter will den deutschen Markt aufrollen. "McPflege" heißt die Firma. Ihr Angebot: häusliche Betreuung rund um die Uhr ab zwei Euro pro Stunde.
Ärzte Zeitung, 03.08.2007

Schocktherapie für die Pflege
Kommentar von Christian Beneker
"McPflege"- schon bei diesem Namen wird man misstrauisch. Zu Recht.
Ärzte Zeitung, 03.08.2007


02. August

"McPflege" bietet Versorgung zum Billig-Tarif
Von Birgitta vom Lehn
Seit dem 1. August vermittelt das Bremer Unternehmen bundesweit Pflegekräfte und ist dabei deutlich günstiger als viele Konkurrenten. Der Trick: Hier arbeiten Osteuropäer für zwei Euro pro Stunde. Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften sprechen von "Dumpinglöhnen" und "Abzocke".
DIE WELT 02.08.07

Patient kehrt zurück aus sechs Jahren Schlaf
Es funktioniert – er spricht und isst: Mit Stromstößen im Gehirn holen US-Ärzte einen Patienten aus dem Koma zurück. Der Mann hatte bei einem Überfall schwere Verletzungen am Gehirn erlitten – jahrelang konnte er weder sprechen, schlucken noch kauen.
DIE WELT 02.08.2007


01. August

Komapatient kann mithilfe eines Hirnschrittmachers wieder sprechen
London – Nach sechs Jahren bei minimalem Bewusstsein und künstlicher Ernährung kann ein 38-jähriger Amerikaner nun wieder selbstständig essen und sogar sprechen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.08.07

Frankfurter Verein will das erste buddhistische Hospiz in Deutschland gründen
RHEIN-MAIN.NET 01.08.07

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