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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel August 2008

Anzahl: 47 Artikel, Stand 01.09.08

29. August 2008

BMG genehmigt Richtlinie zur Qualifikation zusätzlicher Betreuungskräfte
VDAB: Zusätzlich künftige fachliche Betreuung sichern
Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat am 25. August die vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegte „Richtlinie zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen“ genehmigt.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 29.08.08

Antipsychotika erhöhen Schlaganfallrisiko älterer Menschen
London – Die Verordnung von Antipsychotika kann bei älteren Menschen das Schlaganfallrisiko erhöhen, wobei atypische Neuroleptika riskanter zu sein scheinen als ältere Wirkstoffe. Nach einer Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2008; 337: a1227) sind vor allem Patienten mit einer Demenz gefährdet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.08.08


28. August 2008

Deutscher Ethikrat befasst sich mit Alten- und Behindertenhilfe
Der Deutsche Ethikrat hat sich in seiner Sitzung am 28. August ausführlich mit der Zukunft der Alten- und Behindertenhilfe in Deutschland beschäftigt.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Ethikrat 28.08.08

Experten: Alter wird immer vielfältiger
Berlin – Der Deutsche Ethikrat hat am Donnerstag in Berlin über die Zukunft der Alten- und Behindertenpolitik in der Bundesrepublik beraten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.08.08

Fachgesellschaft erstellt Kerncurriculum zur Schmerztherapie
Berlin/Mannheim – Ein Kerncurriculum zur Schmerztherapie hat die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) erarbeitet und den Dekanen und Lehrbeauftragten der medizinischen Fakultäten Deutschlands gesandt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.08.08

Neue Studie zum demografischen Wandel: Arzneimitteltherapie sorgt für verlängerte Lebenserwartung!
Berlin (VFA). "Die Arzneimitteltherapie spielt für die Verlängerung der mittleren Lebenserwartung eine wichtige Rolle: Sie ist verbunden mit einem Gewinn von ca. drei Wochen pro Jahr." Dies ist eine der Aussagen einer Studie zur alternden Gesellschaft, die Prof. Adelheid Kuhlmey (Charité Berlin) und Prof. Walter E. Müller (Goethe-Universität Frankfurt /M.) im Auftrag des VFA erstellten.
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 28.08.08


25. August 2008

Pflegezeitgesetz: Details zur neuen Pflegezeit
Büser, Wolfgang
Beschäftigte, die einen nahen Angehörigen pflegen wollen, haben seit dem 1. Juli 2008 unter bestimmten Voraussetzungen einen Rechtsanspruch gegen ihren Arbeitgeber, von der Arbeit freigestellt zu werden.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(34-35), 25.08.08


22. August 2008

Einsatz innovativer Arzneimittel bei schweren Krankheiten zeigt Wirkung: Sterblichkeit rückläufig
Der VFA zum neuen Arzneimittel-Atlas
PRESSEMITTEILUNG Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) 22.08.08


21. August 2008

Sterbehilfe beim Kindergarten
Dignitas erwägt laut dem Gemeinderat von Wetzikon eine Konzentration der Sterbehilfe in der Zürcher Ortschaft.
SF Tagesschau Schweizer Fernsehen 21.08.08


20. August 2008

Transparenz und zusätzliche Betreuung für eine bessere Versorgung in Pflegeheimen
„Wir setzen auf die Pflege-Ampel, damit jeder auf den ersten Blick sehen kann, ob eine Pflegeeinrichtung unter dem Strich mehr oder weniger gut ist. Denn wer Grün, Gelb oder sogar Rot sieht, weiß Bescheid.
PRESSEMITTEILUNG GKV-Spitzenverband 20.08.08

GKV legt Anforderungen für Alltagsbetreuer in Pflegeheimen fest
Berlin – In der Diskussion um den Einsatz von Arbeitslosen in Pflegeheimen hat der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) Mindestanforderungen für die Qualifikation solcher Kräfte festgelegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.08.08


19. August 2008

Gemischte Reaktionen auf „Arbeitslose im Pflegedienst“
Berlin/Hamburg/Münster – Als „einen Schritt in die richtige Richtung, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind“ hat das Kuratorium Deutsche Altershilfe – Wilhelmine Lübke Stiftung e. V. (KDA) den Vorschlag der Bundesagentur für Arbeit bezeichnet, Langzeitarbeitslose bei der Pflege von Demenzkranken einzusetzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.08.08

Menschenverachtend
Die Idee ist menschenverachtend. So muss kurz und knapp die neueste Meldung aus dem Bundesgesundheitsministerium bezeichnet werden, mit Hilfe von Langzeitarbeitslosen dem Pflegenotstand bei an Demenz erkrankten Menschen Herr werden zu wollen.
DIE TAGESPOST 19.08.08

Claus Fussek: „Pflegediskussion ist Aufforderung zum Suizid“
Interview
von Philipp Schröder
NORDDEUTSCHE NEUESTE NACHRICHTEN 19.08.08

Schlaflos im Pflegeheim
Von Birgitt Cordes
Frau Schäfer redet die ganze Nacht, Herr Huber will ständig seine Windel gewechselt haben, Frau Koch liegt im Sterben. Eine Nachtschicht auf der Pflegestation im Mutter-Werner-Heim in Reutlingen
ZEIT ONLINE 19.08.08


18. August 2008

Pläne für Arbeitslose als Pflegeassistenten stoßen auf scharfe Kritik
Berlin – Pläne der Bundesagentur für Arbeit (BA), Langzeitarbeitslose für Pflegedienste einzusetzen, stoßen auf scharfe Kritik.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.08.08

Ministerium weist Kritik an Pflegediensten durch Arbeitslose zurück
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.08.08


17. August 2008

Der letzte Begleiter
Von Nicole Dolif
Achim Rieger ist Palliativmediziner. Er besucht kurz vor dem Tod stehende Menschen in Hospizen und ihrem Zuhause, versucht, ihnen zu helfen, so gut es möglich ist.
WELT Online 17.08.08


16. August 2008

Langzeitarbeitslose als Pfleger
Die Bundesagentur für Arbeit sucht tausende Pflegeassistenten für Demenzkranke
ZEIT ONLINE 16.08.08


15. August 2008

Ambulante Palliativversorgung: Bestehende Angebote besser vernetzen
Hibbeler, Birgit
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(33), 15.08.08


14. August 2008

Verzerrtes Bild
ETHIK / Eine Umfrage zum Thema Sterbehilfe führt in die falsche Richtung
Schmerztherapie und Palliativ- medizin sind die wirklichen Alternativen bei diesem Thema.
Von Rudolf Zewell
Rheinischer Merkur Nr. 33, 14.08.2008

Schweiz: CVP will Suizid-Beihilfe in der Schweiz nicht verbieten
SWISSINFO.CH 14.08.08

Konzept für Qualitätsberichte in der Pflege
Mainz – Ein Konzept, um die Qualitätsberichte stationärer Pflegeeinrichtungen möglichst verbraucherfreundlich zu gestalten, haben die Verbraucherzentrale und der Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz erarbeitet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.08.08


12. August 2008

Pflegerat beklagt katastrophale Situation in Krankenhäusern
Berlin – Der Deutsche Pflegerat sieht die Kliniken in Deutschland kurz vor dem Kollaps.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.08.08


11. August 2008

Beim Sterben helfen
Die Grenze ist schmal: Wo endet der straflose Selbstmord, wo beginnt die verbotene Sterbehilfe? Die Politik sucht nach Lösungen. Ein kurzer Abriss über die aktuelle Situation.
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 11.08.08

Immer mehr alte Menschen hungern sich zu Tode
Von Matthias Kamann
Für viele Menschen wird das Leben im hohen Alter zur Qual. Einige verweigern Essen und Trinken, um dem Leiden ein Ende zu machen. Der Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit wird zur Alternative zur verbotenen Sterbehilfe. Ein Trend, den es auch in Deutschland gibt – und der viele Gefahren birgt.
WELT Online 11.08.08

Ursula von der Leyen: "Mit moderner Altenpflege gewinnen!"
Kreativwettbewerb für Pflegekräfte und Auszubildende in der Altenpflege
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 11.08.08


09. August 2008

Lebend im eigenen Körper begraben
Von Pia Heinemann
Locked-in Patienten sind hellwach und sehen doch aus wie Schlafende. Sie spüren weder ihren Körper noch können sie ihn bewegen. Maschinen halten sie am Leben. Für Außenstehende ist die Vorstellung von einem solchen Leben die Hölle auf Erde. Doch die Eingeschlossenen selbst fühlen anders.
WELT Online 09.08.08


08. August 2008

Fachgesellschaften kritisieren Umfrage zu aktiver Sterbehilfe
Mannheim/Berlin – Eine Umfrage des Allensbach-Instituts für Demoskopie zum Thema Sterbehilfe haben die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.08.08

Allensbach-Umfrage zu aktiver Sterbehilfe zeichnet falsches Bild
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung (58 Prozent), so meldet das Allensbach-Institut für Demoskopie nach einer aktuellen Umfrage, befürworte die aktive Sterbehilfe. Dieses Befragungsergebnis basiert jedoch auf suggestiven Fragen und zeichnet deswegen ein verzerrtes Bild der Realität.
Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. (DGP) 08.08.08

„Die Akzeptanz des Todes fehlt oft“
Von Dogan Michael Ulusoy
Die drohende Abhängigkeit von der Apparatemedizin und der damit verbundene Verlust von Autonomie ruft bei schwerkranken Patienten große Ängste hervor. Der deutsche Sterbeforscher Bernard Jakoby fordert einen radikal anderen Umgang mit Sterbenden.
KÖLNER STADTANZEIGER 08.08.08


07. August 2008

„Schockierende Mehrheiten“
Allensbach-Studie zur Sterbehilfe: Selbst Christen für „Tötung auf Verlangen“ – Kritik von Hospiz Stiftung und Lebensrechtlern
DIE TAGESPOST 07.08.08

Das letzte Tabu steht vor dem Fall
Von Stefan Rehder
Zugegeben: Dramatischer hätte die Frage kaum formuliert werden können.
DIE TAGESPOST 07.08.08

„Panorama“: Krankenkassen sortieren Kundendaten - welcher Patient ist profitabel?
Experten kritisieren „perverses System“
„Nur ein kranker Versicherter ist im neuen System ein guter Versicherter“, sagt Dr. Christoph Straub von der Techniker Krankenkasse im Interview mit dem ARD-Magazin „Panorama“.
PRESSEMITTEILUNG Norddeutscher Rundfunk - NDR 07.08.08


06. August 2008

Deutsche: Mehrheit für Euthanasie
In einer Umfrage sprachen sich 58 Prozent für aktive Sterbehilfe aus. Unter Katholiken sind es rund 50 Prozent.
KATH.NET 06.08.08

Bundesverband Lebensrecht fordert die Allensbach-Umfrage trotz möglicher Kritik sehr ernst zu nehmen - Kaminski: "Schockierende Mehrheiten"
Die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), Claudia Kaminski, hat die von dem Institut für Demoskopie Allensbach erstellte Umfrage zur Haltung der Deutschen zur „Aktiven Sterbehilfe“ bemängelt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht (BVL) 06.08.08


05. August 2008

Einstellungen zur aktiven und passiven Sterbehilfe
Der ehemalige Justizsenator von Hamburg, Roger Kusch, hat durch sein öffentliches Bekenntnis, einer 79-jährigen Rentnerin aktiv Sterbehilfe geleistet zu haben, eine neue Diskussion zu diesem Thema entfacht. Anders als die meisten Sprecher von Ärzteverbänden und Parteien steht die Mehrheit der deutschen Bevölkerung der Forderung, unheilbar schwerstkranken Menschen auf deren Wunsch hin aktiv Sterbehilfe zu gewähren, positiv gegenüber.
PRESSEMITTEILUNG Institut für Demoskopie Allensbach 05.08.08

PDF Einstellungen zur aktiven und passiven Sterbehilfe
Allensbacher Bericht Nr. 14/2008
4 Seiten, Institut für Demoskopie Allensbach 05.08.08

Bei schwerer Krankheit: Mehrheit der Deutschen ist für aktive Sterbehilfe
Was tun, wenn das Leben am Lebensende nicht mehr lebenswert erscheint?
WELT Online 05.08.08

47% der Krankheitskosten entstehen im Alter
WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entstanden im Jahr 2006 bei der älteren Bevölkerung ab 65 Jahren Krankheitskosten von rund 111,1 Milliarden Euro. Damit entfielen 47% der gesamten Krankheitskosten in Deutschland auf ältere Menschen.
PRESSEMITEILUNG Statistische Bundesamt (Destatis) 05.08.08

Die letzten Jahre sind die teuersten
Alt werden hat seinen Preis: Mit 111 Milliarden Euro kostet die Behandlung von Menschen über 65 fast die Hälfte des Gesamtbudgets im Gesundheitswesen. Die Kosten dürften weiter steigen.
FOCUS Online 05.08.08

Gefährliches Bild vom fitten Senioren
Solidartät mit kranken Alten nimmt in einer alternden Gesellschaft ab
Kommentar von Harry Kunz
TAZ 05.08.08

Pflege als Schwarzarbeit für den guten Zweck
Von Barbara Brandstetter
Gerne schimpft man auf billige Jobsucher aus Polen. Für viele alte und kranke Menschen sind sie aber die letzte Rettung. Schätzungsweise 100.000 Pflegekräfte aus Osteuropa verdingen sich derzeit in deutschen Haushalten. Doch sie bewegen sich am Rande der Legalität.
WELT Online 05.08.08

So regeln Sie einen Pflegefall in der Familie
Von Lina Panitz
Wenn es in der Familie zum Pflegefall kommt, müssen binnen kurzer Zeit wichtige Entscheidungen getroffen werden. Doch ohne professionelle Beratung ist diese Aufgabe kaum zu bewältigen. WELT ONLINE zeigt, was im Fall der Fälle unbedingt zu beachten ist.
WELT Online 05.08.08

Weiter Streit um Koma-Patientin
Parlament in Rom und Generalstaatsanwalt in Mailand retten Eluana Englaro über die Sommerpause
Von Guido Horst
DIE TAGESPOST 05.08.08


04. August 2008

Kassen legen Empfehlungen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) vor
(Berlin) - Bereits mit der letzten Gesundheitsreform hatte der Gesetzgeber schwerstkranken Sterbenden einen Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung zugesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. 04.08.08

Medizinische Versorgung: Demografisches Dilemma
Jachertz, Norbert
Wenn es stimmt, was die Demografen und Epidemiologen aus Rostock und Greifswald ausgerechnet haben, dann wird bis 2020 der Bedarf an medizinischen Leistungen zunehmen, obwohl die Bevölkerungszahl sinkt (vgl. dazu „Paradoxe Entwicklung“, Heft 30/2008).
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(31-32), 04.08.08


01. August 2008

Streit um Koma-Patientin in Italien geht weiter
Rom – Der Rechtsstreit um das Leben der italienischen Koma-Patientin Eluana Englaro geht in eine neue Runde:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.08.08

Italienische Koma-Patientin darf doch nicht sterben
Seit Jahren kämpfen Angehörige darum, dass Eluana Englaro sterben darf. Doch das juristische Tauziehen um das Schicksal der italienischen Komapatientin ist noch lange nicht beendet: Gegen Sterbehilfemaßnahmen wurde nun Einspruch eingelegt.
SPIEGEL Online 01.08.08

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