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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Dezember 2005
Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06
30. Dezember
Etwas Besseres als den Tod
Schon die Bremer Stadtmusikanten wußten: Selbstbestimmung gibt es nur, wenn man am Leben bleibt. Sterbehilfe ist Kapitulation
von Matthias Kamann
DIE WELT 30.12.05
Niederlande: Palliative Betäubung am Lebensende nicht strafbar
DEN HAAG. Niederländische Mediziner sollen nicht mehr zwangsläufig strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie sterbende Patienten in tiefen Schlaf oder Bewusstlosigkeit versetzen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.12.05
23. Dezember
Bernhard: Aktive Sterbehilfe fataler Irrweg
Die Einführung aktiver Sterbehilfe in Deutschland wäre ein schwerer Rückschlag für den Lebensschutz und würde Missbrauchsmöglichkeiten Tür und Tor öffnen. Dies betonte heute Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Otmar Bernhard in München bei der Sitzung der Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 23.12.05
21. Dezember
Hessen fördert Schulung von Hospizgruppen
WIESBADEN (eb). In ganz Hessen gibt es derzeit über 100 ambulante Hospizgruppen mit 1200 ehrenamtlichen Helfern. 35 325 Euro hat das Land im vergangenen Jahr für die Schulung und Fortbildung der Hospizhelfer zur Verfügung gestellt.
Ärzte Zeitung, 21.12.2005
20. Dezember
Sorgerechtsstreit um ein Kind im Koma
Ihr Peiniger will, daß sie lebt - um einer Mord-Anklage zu entgehen?
BERLINER MORGENPOST 20.12.05
Selbstbestimmung am Lebensende
'Elementare Fragen von Leben und Tod eignen sich nicht für parteipolitische Auseinandersetzungen oder Profilierungen. Es geht hierbei ja nicht nur um grundlegende Fragen unserer Rechtsordnung, um die ethischen Grundlagen unserer Gesellschaft, sondern um elementare Fragen des menschlichen Daseins schlechthin. Der Beschluss, den wir heute fassen werden, bietet aus unserer Sicht eine gute Grundlage für eine fundierte Beschäftigung mit diesem schwierigen aber außerordentlich wichtigen Thema, das viele Menschen sehr bewegt', sagt der rechtspolitische Sprecher der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Andreas Jürgens, in seiner Rede vor dem Hessischen Landtag.
PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN HESSEN 20.12.2005
19. Dezember
Schweizer Uniklinik lässt Sterbehilfe zu
LAUSANNE. Als erste der fünf Schweizer Unikliniken akzeptiert das Universitätsspital Lausanne ab Jahresbeginn Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.12.05
18. Dezember
CSU kategorisch gegen Sterbehilfe
Wirbel um Senioren-Unions-Chef Konrad Weckerle
WELT AM SONNTAG 18.12.05
15. Dezember
Stetig abwärts
In den Niederlanden können auch neugeborene Kinder getötet werden.
WOLFGANG THIELMANN
Auf der schiefen Ebene gibt es kein Halten. Die niederländische Regierung hat jetzt auf Wunsch von Ärzten die Tötung kranker oder behinderter Menschen auf Neugeborene ausgeweitet.
Rheinischer Merkur Nr. 50, 15.12.2005
14. Dezember
Absurder Streit um ein Kind im Koma
Ein abstruser, ein trauriger Fall: Die elfjährige Haleigh liegt im Koma, seit sie von ihren Pflegeeltern bewusstlos geschlagen wurde. Ärzte wollen das Mädchen nun sterben lassen. Doch einer der mutmaßlichen Peiniger ist dagegen. Sollte Haleigh sterben, droht ihm eine Anklage wegen Mordes.
SPIEGEL ONLINE 14.12.05
13. Dezember
Rechtliche Bewertung von Zwangsernährung bleibt umstritten
TRAUNSTEIN (mwo). Im bundesweit diskutierten Streit um die Zwangsernährung des Komapatienten Peter K. hat das Landgericht Traunstein (Bayern) die Schmerzensgeldklage der Eltern abgewiesen. Zwar sei die Zwangsernährung "objektiv pflichtwidrig" gewesen, angesichts offener strafrechtlicher Fragen treffe das Heim deswegen aber kein Verschulden.
Ärzte Zeitung, 13.12.2005
Die verlorene Würde der Terri S.
Von Beate Lakotta
Das hässliche Familiendrama um eine US-amerikanische Wachkomapatientin wird zum Lehrstück über Leben und Sterben in den Zeiten der hochtechnisierten Medizin.
SPIEGEL Jahres-Chronik 1/2005 13.12.05
12. Dezember
Mit technischem Trick religiöse Vorschriften umgehen
Florian Rötzer
Ein vom israelischen Parlament verabschiedetes Gesetz, das passive Sterbehilfe ermöglicht, stützt sich auf die Verwendung einer Zeituhr zum Abschalten lebenserhaltender Maschinen
TELEPOLIS 12.12.2005
Sterbehilfe in Belgien auch für Demenzkranke?
BRÜSSEL (spe). Der Vorsitzende der staatlichen Sterbehilfe-Kommission in Belgien hat sich für eine weitere Liberalisierung des Gesetzes zur aktiven Sterbehilfe ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 12.12.2005
09. Dezember
Berliner Appell der Schwerstkranken und Sterbenden zum Tag der Menschenrechte
Berlin. Menschenrechtsverletzungen gegen Schwerstkranke und Sterbende mahnt die Deutsche Hospiz Stiftung zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember in einem Berliner Appell an:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 09.12.05
Niederlande: Neue Regeln für Palliativmedizin
AMSTERDAM. Die niederländische Ärzteorganisation hat neue Standesregeln für den Umgang mit Schmerz-Präparaten am Lebensende erlassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.12.05
Israel erlaubt passive Sterbehilfe bei Todkranken
JERUSALEM (dpa). Das israelische Parlament hat am Dienstag passive Sterbehilfe bei todkranken Patienten erlaubt.
Ärzte Zeitung, 09.12.2005
Kanton Zürich: Massive Zunahme aktiver Sterbehilfe
ZÜRICH. Im Kanton Zürich haben in den vergangenen fünf Jahren 851 Menschen mit Unterstützung der Sterbehilfeorganisationen „Exit“ und „Dignitas“ Selbstmord begangen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.12.05
08. Dezember
Belgien plant Vorstoß für Ausweitung des Sterbehilfe-Gesetzes
BRÜSSEL. Der Vorsitzende der staatlichen Sterbehilfe-Kommission in Belgien hat sich für eine weitere Liberalisierung des Gesetzes zur aktiven Sterbehilfe ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.12.05
851 Fälle von Sterbehilfe im Kanton Zürich seit 2000
ZÜRICH - Seit 2000 haben die Behörden eine deutliche Zunahme an Sterbehilfe-Fällen im Kanton Zürich registriert.
SWISSINFO 08.12.05
"Ich will nur fröhliche Musik"
Urban ist 46, ihn erwartet ein qualvoller Tod. Er wählt die Sterbehilfe und lässt sich nach Zürich fahren. In den letzten Stunden gibt er den Geschwistern Kraft und bittet sie, seine Geschichte aufzuschreiben
Von Bartholomäus Grill
DIE ZEIT 08.12.2005 Nr.50
Wer siegt im Richtungsstreit?
Erste Akzente der neuen Regierung: Angela Merkel redet viel von Ökonomie und wenig von Werten
Patientenverfügung, Spätabtreibung und Stammzellgesetz: Drei Ethik-Themen verursachen Spannungen in der Großen Koalition.
Von Matthias Gierth
RHEINISCHER MERKUR Nr. 49, 08.12.2005
07. Dezember
LG Traunstein weist Schmerzensgeldforderung wegen Zwangsbehandlung ab
TRAUNSTEIN. Die Eltern eines über Jahre gegen seinen Willen am Leben erhaltenen Komapatienten sind mit ihrer Klage auf Schmerzensgeld und Schadenersatz gescheitert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.12.05
FAZ: Der Patient darf nicht zum Spielball werden
(openPR) - F.A.Z.-Interview mit der Vorsitzenden Richterin am Bundesgerichtshof Meo-Micaela Hahne zur Sterbehilfe
Die Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof Meo-Micaela Hahne hält eine gesetzliche Klarstellung zur Sterbehilfe für "äußerst wünschenswert".
PRESSEMITTEILUNG Frankfurter Allgemeine Zeitung 07.12.05
Modellprojekt in Heidelberg zur Betreuung unheilbar Krebskranker gestartet
HEIDELBERG. In Heidelberg ist ein Modellprojekt zur Betreuung von unheilbar krebskranken Menschen angelaufen. Erstmals in Deutschland bietet das Universitätsklinikum Heidelberg Patienten im Spätstadium einer Krebserkrankung eine palliativmedizinische Versorgung zu Hause an
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.12.05
06. Dezember
Strafrechtler fordern Gesetz für Sterbehilfe
Erster Entwurf vorgestellt - Züricher Oberstaatsanwalt will Sterbetourismus in die Schweiz stoppen
von Frank Diering
DIE WELT 06.12.05
Letzte Schritte
Was sind das für Menschen, denen der „Dignitas“-Verein beim Sterben hilft? Nur unheilbar Kranke? Zwei Schicksale von Hunderten
Von Anne Jelena Schulte
TAGESSPIEGEL 06.12.2005
Israel erlaubt Sterbehilfe bei todkranken Patienten
Jerusalem. DPA/baz. Das israelische Parlament hat am Dienstag passive Sterbehilfe bei todkranken Patienten erlaubt
BASLER ZEITUNG 06.12.05
04. Dezember
Papst verlangt Achtung vor dem Leben
"Von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod", so lange müsse das menschliche Leben geschützt werden, verlangt Papst Benedikt XVI. Abtreibung sei einer Verbrechen.
NETZEITUNG.DE 04.12.05
03. Dezember
Prag debattiert über Sterbehilfe
Abgeordnetenhaus stimmt Strafrechtsnovelle zu - Bewährung möglich
von Hans-Jörg Schmidt
DIE WELT 03.12.05
02. Dezember
Ambulante Palliativmedizin: Hilfe rund um die Uhr
Hibbeler, Birgit
Die Ärzte von „Start Care Berlin“ betreuen unheilbar Krebskranke. Dank der optimalen häuslichen Versorgung sterben nur wenige Patienten im Krankenhaus.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 48 vom 02.12.2005, Seite A-3306
01. Dezember
Holland regelt Tötung unheilbar kranker Babys
DEN HAAG (fst). Die niederländische Regierung will die Tötung von unheilbar kranken Neugeborenen nun gesetzlich regeln. Damit kommt sie dem ausdrücklichen Wunsch von Kinderärzten im Nachbarland nach.
Ärzte Zeitung, 01.12.2005
Tschechien: Tötung auf Verlangen nicht mehr Mord
PRAG. In der Tschechischen Republik soll Tötung auf Verlangen im Fall unheilbar Kranker künftig nicht mehr als Mord bewertet werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.05
Weber-Hassemer schließt langfristig Zulassung aktiver Sterbehilfe nicht aus
OSNABRÜCK. Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrats, Kristiane Weber-Hassemer, schließt eine Zulassung aktiver Sterbehilfe in Deutschland langfristig nicht aus.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.05
Streitfall Selbstbestimmung
Neue Studie über Patientenverfügungen - Die Diskussion um aktive Sterbehilfe geht weiter
Nur vierzehn Prozent der Deutschen haben für sich selbst eine Patientenverfügung verfasst. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die TNS Infratest im Auftrag der Deutschen Hospiz Stiftung vorgenommen hat.
DIE TAGESPOST vom 01.12.2005
Sterbehilfe: Strafrechtler wollen Klarheit schaffen
Juristen befürchten, dass Rechtsunsicherheit den Ruf nach aktiver Sterbehilfe lauter werden lässt
PRESSEMITTEILUNG Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn 01.12.05
Assistenzkraft soll bei der Pflege zu Hause helfen
MAINZ (ric). Mit einer "Haushaltsassistenz für die Pflege" will die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer (SPD) pflegebedürftige Menschen, die zu Hause leben, unterstützen - und der Schwarzarbeit den Kampf ansagen.
Ärzte Zeitung, 01.12.2005
"Wie denken die Deutschen über Patientenverfügungen?"
TNS-Infratest Studie im Auftrag der Deutschen Hospiz Stiftung,
12 Seiten, November 2005
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