Interessengemeinschaften Kritische Bioethik Deutschland
Collage
Einführung
Über uns
Kontakt
Impressum
Sitemap
Start
Neues
> Pressespiegel
Dokumente
Literatur
Adressen
Links

Zum
Gemeinschaftsportal
IGKB-Deutschland
>>>>

www.Sterbehilfe-Debatte.de

Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Dezember 2006

Anzahl: 62 Artikel, Stand 04.01.07

28. Dezember

Disziplinarverfahren gegen Welbys Sterbehelfer
Rom - Gegen den italienischen Arzt, der das Beatmungsgerät des Sterbehilfe-Vorkämpfers Piergiorgio Welby abschaltete, läuft ein Disziplinarverfahren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.12.06

Ein öffentliches Drama
Welby beerdigt – Weltliche Zeremonie für den Verfechter der Sterbehilfe
Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag in Rom dem verstorbenen Piergiorgio Welby bei einer zivilen Totenfeier die letzte Ehre erwiesen.
DIE TAGESPOST 28.12.06


27. Dezember

Träger des Forschungspreises zur Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus benannt
Über 50 Arbeiten, drei Haupt- und zwei Sonderpreise
Berlin – Die Jury hat entschieden: Der Forschungs­preis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des National­sozialis­mus geht gleichberechtigt an Ralf Forsbach, Lorenz Peter Johannsen und Winfried Süß.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Bundesgesundheitsministerium und Bundesärztekammer 27.12.06


25. Dezember

Wenn Eltern gebrechlich werden
Die Eltern werden gebrechlicher, aber sie setzen sich nicht mit der Frage auseinander, ins Altenheim zu gehen oder in eine bequemere Wohnung umzuziehen. Soll man sie dazu zwingen? Auf diese Frage antwortet auf WELT.de der ehemalige SPD-Vorsitzende und ehemalige Kanzlerkandidat Hans-Jochen Vogel, der heute selbst in einem Altenheim lebt.
Von Hans-Jochen Vogel
DIE WELT 25.12.06


24. Dezember

Welby in Rom begraben
Der 60 jährige Italiener Piergiorgio Welby wurde am 24. Dezember 2006 in Rom begraben. Der Sterbehilfe-Verfechter löste in den letzten Tagen weltweites Aufsehen aus.
BIZEPS INFO 24.12.06


23. Dezember

Römer wünschte zu sterben: Kirche verweigert Welby Beerdigung
Nach dem Tod des unheilbar kranken Verfechters für die Sterbehilfe, Piergiorgio Welby, ist die Euthanasie-Debatte in Italien neu entflammt.
N-24.DE 23.12.06

'Ein klares Signal'
Katholische Kirche lehnt Beerdigung von Euthanasie-Vorkämpfer Piergiorgio Welby ab
KATH.NET 23.12.06

Fall Welby löst Debatte um Sterbehilfe aus
Politiker mahnen Regelung zu Patientenverfügungen an
Miriam Müller
BERLIN. Nach dem Tod des Italieners Piergiorgio Welby gehen deutsche Politiker auf Distanz zur italienischen Rechtspraxis, Sterbehilfe komplett unter Strafe zu stellen.
BERLINER ZEITUNG 23.12.2006

Neue Debatte über Sterbehilfe in Italien
Rom - Die Witwe des mit Hilfe eines Arztes gestorbenen italienischen Sterbehilfe-Vorkämpfers Piergiorgio Welby hat das Parlament in Rom aufgefordert, ein Gesetz zur Sterbehilfe zu verabschieden. Ministerpräsident Romano Prodi sagte: „Es ist klar, dass die einmal begonnene Debatte jetzt fortgeführt wird.“
TAGESSPIEGEL 23.12.2006

Nachdenken über eine Kultur des Lebens
Von Hans-Bernhard Wuermeling
In Deutschland hat man von Piergiorgio Welby kaum Notiz genommen. Italien hat er in den letzten Monaten in Aufregung versetzt (DT vom 21. Dezember). Jetzt ist er gestorben.
DIE TAGESPOST 23.12.06


22. Dezember

Italien: Sterbehilfe beendet Todesdrama von Piergiorgio Welby
Der unheilbar kranke Italiener Welby ist tot. Anästhesist Marco Riccio hat das Beatmungsgerät des unheilbar Kranken abgestellt. Welbys Kampf um Sterbehilfe sorgte weltweit für Aufsehen, weil die Geräte zur Lebenserhaltung, trotz seines Wunsches zu sterben, bisher nicht abgeschaltet werden durfte.
Von Florian Eder
DIE WELT 22.12.06

Die Qual hat ein Ende
Der unheilbar kranke Piergiorgo Welby ist tot. Italiens Streit über Sterbehilfe geht erst los
Bernhard Hülsebusch
ROM. Jahrelang hatte er zornig sein "Recht auf den Tod" gefordert.
BERLINER ZEITUNG 22.12.2006

Recht auf Sterbehilfe: Welby abgeschaltet
Der jahrelange Todeskampf des unheilbar kranken Italieners Piergiorgio Welby ist beendet: Ein Arzt stellte das Beatmungsgerät Welbys in der Nacht zum Donnerstag auf Wunsch des Patienten ab.
N-TV.DE 22.12.2006

Aufregung in Italien wegen Sterbehilfe für Welby
Staatspräsident Napolitano sagt: «Die Debatte ist eröffnet.» Nach dem Tod des schwerkranken Piergiorgio Welby streiten sich Befürworter und Gegner der Sterbehilfe.
NETZEITUNG.DE 22.12.2006

Neue Debatte über Sterbehilfe in Italien
Rom - Die Witwe des mit Hilfe eines Arztes gestorbenen italienischen Sterbehilfe-Vorkämpfers Piergiorgio Welby hat das Parlament in Rom aufgefordert, ein Gesetz zur Sterbehilfe zu verabschieden. Ministerpräsident Romano Prodi sagte: „Es ist klar, dass die einmal begonnene Debatte jetzt fortgeführt wird.“
TAGESSPIEGEL 22.12.2006

Italienischer Sterbehilfe-Kämpfer Welby tot
Arzt beendet künstliche Beatmung
Der Italiener Piergiorgio Welby, der monatelang um sein Recht auf Sterbehilfe gekämpft hatte, ist gestorben. Sein Arzt schaltete auf seinen Wunsch hin das Beatmungsgerät des unheilbar Kranken ab. Welby litt seit Jahrzehnten an Muskelschwund und wurde seit fast zehn Jahren nur noch durch künstliche Beatmung am Leben erhalten.
Von Jörg Seisselberg
TAGESSCHAU.DE 22.12.2006


21. Dezember

Arzt verhilft Sterbehilfe-Befürworter zum Tod
Der durch seinen Kampf für legale Sterbehilfe bekannt gewordene unheilbar kranke Italiener Welby ist tot. Ein Arzt stellte auf Bitte des gelähmten 60-Jährigen sein Beatmungsgerät ab.
NETZEITUNG.DE 21.12.2006

Italien: Sterbehilfe im Fall Welby
Rom - Ein italienischer Arzt hat dem unheilbar kranken Piergiorgio Welby zum Tod verholfen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.12.2006

Italien: Kardinal Barragan unterstreicht ,Nein’ zur Euthanasie
Ganz Italien verfolgt das Schicksal von Piergiorgio Welby. Nicht alle medizinisch-technischen Maßnahmen zur Lebensverlängerung seien sinnvoll, sagt Kardinal Barragan.
KATH.NET 21.12.06

Italien: Staatsanwalt verlangt Recht auf Sterbehilfe
Gericht muss prüfen
Die Staatsanwaltschaft in Rom hat am Dienstag Beschwerde gegen ein Urteil eingelegt, das die Forderung eines Patienten nach Sterbehilfe zurückgewiesen hatte.
DIE TAGESPOST 21.12.06

Verdacht auf Sterbehilfe rechtfertigt keine Kündigung
Darf eine Klinik ihrem Chefarzt fristlos kündigen, weil die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen des Verdachts auf Totschlag ermittelt?
BERLINER MORGENPOST 21.12.2006


19. Dezember

"In der Palliativmedizin ist der Wettbewerb fehl am Platz"
Schmerzmediziner kritisiert Integrationsversorgung als "ethisch fragwürdig" / Einsatz von Palliativ-Care-Teams für bessere Versorgung
AACHEN (iss). Der Ausbau der ambulanten Palliativversorgung darf nicht dem Engagement von Krankenkassen sowie Ärzten und Pflegern bei Integrationsverträgen überlassen werden. "Wir brauchen für die Palliativmedizin Flächendeckung, und die bekommen wir mit der integrierten Versorgung nicht hin", sagte Dr. Thomas Schindler, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Ärzte Zeitung, 19.12.2006


18. Dezember

Sterbehilfe: Zum Leben verurteilt
Piergiorgio Welby leidet an einer unheilbaren Muskelkrankheit. Der 60-Jährige kann nicht mehr reden, essen oder sich bewegen. Er hat nur noch einen Wunsch: zu sterben. Aber das verbieten die Gesetze in Italien. Das Schicksal von Welby spaltet das Land.
Von Paul Badde
DIE WELT 18.12.06

Sterbehilfe - Sein letzter Wunsch heißt: Gnade
Oliver Meiler
Das Schicksal von Piergiorgio Welby bewegt Italien - und es spaltet die Politik.
BERLINER ZEITUNG 18.12.06

Italienisches Gericht lehnt Forderung nach Sterbehilfe ab
Rom - Ein römisches Gericht hat die Forderung eines Schwerstkranken nach Abschaltung seines Beatmungsgerätes zurückgewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.06

Rom: Gericht weist Sterbehilfe-Klage zurück
ROM (dpa). Ein Zivilgericht in Rom hat die Forderung eines unheilbar kranken Mannes zurückgewiesen, der auf sein Recht zum Sterben geklagt hatte.
Ärzte Zeitung, 18.12.2006

Europäische Akademie zur Frage des assistierten Suizids
Bad Neuenahr-Ahrweiler, - Die Frage nach einer Freigabe der Sterbehilfe und die unterschiedlichen rechtlichen Regelungen im europäischen Umfeld haben in den vergangenen Jahren häufig kontroverse Diskussionen ausgelöst. Das wohl brisanteste Thema in diesem Kontext, das Problem des ärztlich assistierten Suizids, wurde von Ethikern, Medizinern und Juristen bei einem Fachgespräch Anfang dieses Monats in der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH diskutiert.
PRESSEMITTEILUNG Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH (IDW) 18.12.06


15. Dezember

Denkwürdige Befunde
Patientenverfügungen sollen für Ärzte verbindlich sein. Diese Forderung steht seit langem schon ganz oben auf der Agenda von Gesundheitspolitikern. Eine Studie jedoch zeigt, dass viele Patienten ihre Meinung ändern, wenn sie schwer erkrankt sind
Von Klaus-Peter Görlitzer
TAZ 15.12.06

Politik mit Zahlen
Befürworter von Patientenverfügungen verweisen gern auf Meinungsumfragen. Zum Beispiel die Deutsche Hospiz-Stiftung (DHS)
TAZ 15.12.06

Pflegereform: Zeit zum Handeln
Hibbeler, Birgit
Im katholischen Alten- und Pflegeheim „Marienhaus“ in Essen geht es beschaulich zu – sollte man meinen. Doch mittlerweile ist es zu einer kuriosen Tradition geworden, dass auch Protestplakate und Transparente zum Bild gehören: Einmal im Jahr versammeln sich Mitarbeiter, Bewohner und deren Angehörige zu einer Demonstration und machen ihrem Ärger Luft.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 50 vom 15.12.2006


14. Dezember

Euthanasie-Debatte: Ein Römer kämpft um sein Todesurteil
Seit 33 Jahren leidet er unter einer fortschreitenden Muskelschwäche, inzwischen ist er fast vollständig gelähmt: Der Italiener Piergiorgio Welby kann seit 30 Jahren nicht mehr gehen, wird seit zehn Jahren künstlich beatmet. Nun hat der 60-Jährige nur noch einen Wunsch: Er möchte sterben dürfen.
SPIEGEL ONLINE - 14.12.06

23-Jähriger soll Selbstmördern Todespillen verkauft haben
Wuppertal - In einem bundesweit einmaligen Prozess muss sich ab Freitag ein 23-Jähriger vor dem Landgericht Wuppertal verantworten, einer Selbstmordgefährdeten über das Internet todbringende Medikamente verkauft zu haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.12.06

USA: „Doktor Tod“ soll vorzeitig freikommen
Washington - Der als „Doctor Death“ bekannte US-Mediziner Jack Kevorkian soll im Juni auf Bewährung aus der Haft entlassen werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.12.06

Besserer Schutz bei grenzüberschreitenden Betreuungsfällen
Der Bundestag hat heute zwei Gesetze zum Haager Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen (Haager Erwachsenenschutzübereinkommen) verabschiedet. Die Gesetze verbessern den Schutz von Menschen bei grenzüberschreitenden Betreuungsverfahren.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministeriums der Justiz 14.12.06


13. Dezember

Mehr Recht am eigenen Tod
Verfügungen: Bundestag will jahrelange Diskussion beenden
Jeder Mensch soll selbst bestimmen, welche medizinischen Maßnahmen er wünscht.
Von Marina Küchen
HAMBURGER ABENDBLATT 13.12.06

Italien: Entscheidung in Sterbehilfe-Fall verschoben
Nächste Woche wird entschieden, ob das künstliche Bearbeitungsgerät eines fast vollständig gelähmten Mannes auf dessen Wunsch abgeschaltet wird. In ganz Italien finden Solidaritätskundgebungen statt.
DIEPRESSE.COM 13.12.06

Der Mann, der einfach nicht sterben will
Todkrank hatte sich der New Yorker Satiriker Art Buchwald in ein Hospiz begeben. Nach fünf Monaten warf man ihn dort raus: Er ist einfach zu gesund. „Ich wusste nicht, dass Sterben so viel Spaß macht“, sagt er. In der Zwischenzeit hat er einen Bestseller geschrieben.
Von Uwe Schmitt
DIE WELT 13.12.06

So kurzlebig sind die "ewig haltbaren" Plastinate
Forscher-Analyse: Die Kehrseite der "Körperwelten"
Die Leichenschauen des Gunther von Hagens ziehen Millionen Menschen in ihren Bann. Wissenschaftler haben dazu Erstaunliches festgestellt - nachzulesen in einem Buch zweier Hamburger.
Von Christoph Rind
HAMBURGER ABENDBLATT 13.12.2006


12. Dezember

Patientenwille - Koalition plant 2007 ein Gesetz
BERLIN (dpa). SPD und Union dringen nach einem Bericht des "Tagesspiegel" auf eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung. Einen Gesetzentwurf der Koalition soll es aber angesichts grundlegender Differenzen nicht geben.
Ärzte Zeitung, 12.12.2006

PDF Autonomie am Lebensende: Realität, Ideal, Illusion?
Nur wenige Szenarien lösen in der westlichen Konsum- und Leistungsgesellschaft so substanzielle, ja archaische Ängste aus wie der Gedanke an den trotz allen medizinischen Fortschritts eines Tages unvermeidlich herannahenden eigenen Tod. Als gesunde Bürger sind wir es gewohnt, unsere Entscheidungen „frei“ und „autonom“ zu treffen. Was passiert aber, wenn diese Selbstständigkeit und Unabhängigkeit durch eine schwere Krankheit eingeschränkt wird?
Axel W. Bauer
Universitas 61 (2006), Nr. 716, S. 115-131

Rationierung muß ein Job für Politiker sein
Ärzte können nicht ausführender Arm einer "budgetierten Ethik" sein / Hoppe: "Die Last wird auf uns abgewälzt"
DORTMUND (iss). Ärzte sind damit überfordert, daß sie sowohl für das individuelle Patientenwohl als auch für das finanzielle Wohl der Solidargemeinschaft verantwortlich gemacht werden.
Ärzte Zeitung, 12.12.2006

Entlastung für pflegende Angehörige
Bayern stellt mehr Geld für die Versorgung von Demenzpatienten zur Verfügung
MÜNCHEN (sto). Bayern will die Versorgung altersverwirrter Menschen verbessern und pflegende Angehörige entlasten.
Ärzte Zeitung, 12.12.2006

Im Bundestag notiert: Konstituierung des Beirates zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/MPI) Die Konstituierung des Beirates zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs am 13. November in Berlin nimmt die FDP-Fraktion zum Anlass einer Kleinen Anfrage (16/3688).
HIB 380/2006 12.12.2006


11. Dezember

Vorletzter Wille
Der Bundestag ringt um die Patientenverfügung. Wann dürfen lebenserhaltende Apparate auf Wunsch abgeschaltet werden?
Von Barbara Junge
TAGESSPIEGEL 11.12.06

In anderen Ländern
Für Ärzte verbindlich
TAGESSPIEGEL 11.12.06

Deutsche Hospiz Stiftung: Gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen längst überfällig
Berlin. „Die gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen in Deutschland ist mehr als nur überfällig“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung , Eugen Brysch. Seit Jahren erfährt die Interessensvertretung der Schwerstkranken und Sterbenden an ihrem bundesweiten Schmerz- und Hospiztelefon von Fällen, die auf politischer Seite noch immer nicht abgearbeitet sind.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 11.12.2006

Info-Material für Palliativmedizin
POTSDAM (ami). Zur Unterstützung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal bei der Betreuung von todkranken Menschen hat die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologie (LAGO) Brandenburg neue Faltblätter herausgebracht.
Ärzte Zeitung, 11.12.2006

In NRW brauchen mehr Menschen ambulante Pflege
DÜSSELDORF (akr). Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Nordrhein-Westfalen stagniert, aber immer mehr Personen müssen von ambulanten Diensten oder in Heimen versorgt werden.
Ärzte Zeitung, 11.12.2006

Betreuungsrecht: Befragung Dritter nur mit Einverständnis des Betroffenen
Recht/Antwort
Berlin: (hib/BOB) Bei der Befragung anderer Personen zu den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen eines vom betreuungsgerichtlichen Verfahren betroffenen Menschen handelt es sich um einen "erheblichen Eingriff in dessen Recht auf informationelle Selbstbestimmung". Die Bundesregierung stimmt in ihrer Antwort (16/3576) insofern der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu.
HIB 378/2006 11.12.2006


08. Dezember

Der umstrittene Tod
Erika Feyerabend
Sterbehilfe bei Neugeborenen: Das Hygiene-Museum würdigt einen zweifelhaften journalistischen Beitrag
FREITAG Nr. 49, 08.12.06

ödp zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember - ödp-Chef Buchner: „Unwürdige Zustände in vielen Pflegeheimen“
„In vielen deutschen Alten- und Pflegeheimen werden die Menschenrechte nicht eingehalten.“ Diese Aussage trifft Prof. Dr. Klaus Buchner, Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp), anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte.
PRESSEMITTEILUNG ödp 08.12.2006

Linksfraktion verlangt Diskussion des Heimberichts im Bundestag
Familie/Antrag
Berlin: (hib/MPI) Die Fraktion Die Linke dringt bei der Bundesregierung darauf, den Bericht über die Situation der Heime und der Betreuung ihrer Bewohnerinnen und Bewohner offiziell dem Bundestag zuzuleiten. Die Regierung habe auf eine Weiterleitung bislang verzichtet, da nach der Föderalismusreform das Heimrecht nicht mehr in Bundeskompetenz liege, erläutern die Abgeordneten in ihrem Antrag (16/3696).
HIB 376/2006 08.12.06

Nach Justizstreit um Pflegepatientin: Grünes Licht für passive Sterbehilfe
Sie ist todkrank, blind, taubstumm, geistig behindert und befindet sich seit 50 Jahren in einem Heim in Neuötting. Nun hat das Landgericht Traunstein die passive Sterbehilfe für eine 74-jährige Frau erlaubt.
BR-ONLINE 08.12.06


07. Dezember

"Ich fühle mich nicht schuldig"
Seine Frau wollte sterben, er erstickte sie mit einem Kissen. In einem spektakulären Prozess wurde der Rentner Artur Martens deswegen nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Bei stern.de spricht der Hamburger erstmals über die Tat.
STERN.DE 07.12.06

Mißstände in Altersheimen - Meldung ist online möglich
Kuratorium Deutsche Altershilfe ergreift Initiative
KÖLN (pah). Mit einer Online-Plattform will das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) es Mitarbeitern in Pflegeheimen und Angehörigen ermöglichen, anonym auf Mißstände hinzuweisen.
Ärzte Zeitung, 07.12.2006

Siehe dazu die ausführliche Kritik des "Pflege-Slebsthilfeverband e.V. Initiative für menschenwürdige Pflege" an dem Vorhaben:

Jammerportal für gebeutelte Pflegekräfte
Statt etwas gegen die Ursachen für die Missstände in der Pflege zu unternehmen und endlich dafür zu sorgen, dass jede Anzeige mit der gebotenen Sorgfalt geprüft wird, steckt die Regierung 570.000€ Steuermittel in ein Internetforum, um Pflegekräften demnächst nun auch auf der Startpage des KDA die Möglichkeit zu geben, anonym über Missstände zu berichten.
Informationen des Pflege-Slebsthilfeverband e.V. - Initiative für menschenwürdige Pflege vom 07.12.06


06. Dezember

Staatssekretär Hoofe: "Der Modernisierungskurs in der Altenpflegeausbildung zeigt Erfolg"
Fachleute diskutieren auf Konferenz die Auswirkungen des Altenpflegegesetzes und Zwischenergebnisse des Modellvorhabens "Pflegeausbildung in Bewegung"
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 06.12.06


05. Dezember

Pflegequalität verbessern – Bundesgesundheitsministerium fördert ein Modellprojekt des Kuratoriums Deutsche Altershilfe
Das Bundesministerium für Gesundheit unterstützt ein Vorhaben des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), die Qualität in der Betreuung pflegebedürftiger Menschen weiter zu verbessern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 05.12.06

Siehe dazu die ausführliche Kritik des "Pflege-Slebsthilfeverband e.V. Initiative für menschenwürdige Pflege" an dem Vorhaben:

Jammerportal für gebeutelte Pflegekräfte
Statt etwas gegen die Ursachen für die Missstände in der Pflege zu unternehmen und endlich dafür zu sorgen, dass jede Anzeige mit der gebotenen Sorgfalt geprüft wird, steckt die Regierung 570.000€ Steuermittel in ein Internetforum, um Pflegekräften demnächst nun auch auf der Startpage des KDA die Möglichkeit zu geben, anonym über Missstände zu berichten.
Informationen des Pflege-Slebsthilfeverband e.V. - Initiative für menschenwürdige Pflege vom 07.12.06

Keine Verfassungsklage gegen Leichenwerkstatt
Brandenburgs Bildungsminister hat den Besuch für Schulen verboten, in Berlin können diese selber entscheiden. Kirchen fordern weiterhin ein Verbot.
KATH.NET 05.12.06


04. Dezember

Ministerin wegen Sterbehilfe im Hungerstreik
Die italienische Europaministerin Emma Bonino hat einen zweitägigen Hungerstreik begonnen. Sie will damit die Forderungen nach Legalisierung der Sterbehilfe in Italien aktiv unterstützen
BERNER RUNDSCHAU 04.12.06


01. Dezember

Pflegeheime: Grippeimpfung des Personals senkt Sterblichkeit der Bewohner
London - Die routinemäßige Impfung des Personals kann in Jahren mit einer starken Grippewelle die Sterblichkeit von Pflegeheimbewohnern deutlich senken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.06

Pflegerat befürchtet Abbau von 30.000 Stellen
Berlin - Der Deutsche Pflegerat (DPR) befürchtet einen Abbau von bis zu 30.000 Pflegestellen bis 2008.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.06

zurück zur Pressespiegel-Übersicht