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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Dezember 2007

Anzahl: 36 Artikel, Stand 07.01.08

31. Dezember

Die letzten Dinge
Eigentlich spricht darüber niemand. Was am Ende des Lebens geschieht, ist ein Tabu. Doch in diesem Jahr ist das Schweigethema zum Redethema geworden. Wir reden über Pflege. Und wir reden darüber, ob man zum Sterben helfen darf
Von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 31.12.07


24. - 30. Dezember

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23. Dezember

Leben kann nicht verrechnet werden
Bischof Marx spricht „Wort zum Sonntag“ im Südwestrundfunk
PRESSEMITTEILUNG Bistum Trier 23.12.07

Er will die Lizenz zur Sterbehilfe
Der Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold setzt sich für Sterbehilfe ein. Doch wie kann er das mit dem fünften Gebot "Du sollst nicht töten" vereinbaren?
WELT Online 23.12.07


21. Dezember

Patientenverfügungen werden von einer großen Mehrheit abgelehnt. Nur jeder Zehnte möchte über den Verlauf seines Sterbens mitbestimmen
Ob Schlaganfall, Herzinfarkt oder auch ein schwerer Unfall: Es kann jeden treffen. Die Ärzte wollen Leben retten. Aber will der Patient um jeden Preis weiterleben?
PRESSEMITTEILUNG Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), 21.12.07

PDF Patientenverfügungen in Deutschland: empirische Evidenz für die Jahre 2005 bis 2007.
Frieder R. Lang, Gert G. Wagner
27 Seiten, SOEPpaper Nr. 71, 21.12.07


20. Dezember

Erst tötete sie, dann tröstete sie
Die Pflegerin soll in der Charité sechs Patienten umgebracht haben. Sie kannte ihre Opfer gut. Es waren ausnahmslos Patienten, die dem Tod schon sehr nahe waren. Es gibt sogar die Meinung, Irene B. habe das Richtige getan. Versuch eines Psychogramms.
WELT Online 20.12.07

"Ich bin eben ein Frauenheld"
taz-Serie "Acht für 2008" - Noël Martin
Seit er von Neonazis attackiert wurde, ist Noël Martin gelähmt. Im Juli hatte er sterben wollen - doch war noch nicht bereit. Nun wurde er Opa. VON A. LANG-LENDORFF
TAZ 20.12.07


19. Dezember

"Ich möchte nicht Teil einer Kampagne sein"
Neonazi-Opfer Noel Martin über neue Suizidspekulationen
Martin Klesmann und Jens Blankennagel
Noel Martin war gestern ziemlich überrascht, als er am Telefon in Birmingham von der Aufregung um seine angeblich geplante Selbsttötung in Berlin hörte.
BERLINER ZEITUNG 19.12.2007

Neonazi-Opfer will kein Exempel statuieren
Der querschnittgelähmte Brite Noel Martin hat dementiert, dass er nach Deutschland kommen wolle, um sich umzubringen.
TAGESSPIEGEL 19.12.07

Kontrapunkt zur Sterbehilfe - "Swiss end of life care"-Koalition für gute Betreuung am Sterbebett
Um den Begriff "Palliative Care" so bekannt zu machen wie Exit und Dignitas, lanciert die Schweizerische Gesellschaft für palliative Medizin, Pflege und Begleitung eine nationale Koalition.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 19.12.07

Schmerztherapie: „Alle erkennen die Wichtigkeit, aber niemand tut etwas!“
Mannheim – Die Diskrepanz zwischen der anerkannten Bedeutsamkeit einer guten Schmerztherapie und der Umsetzung dieser Überzeugung hat die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.12.07


18. Dezember

Noel Martin: Gekommen, um zu sterben
Er ist querschnittsgelähmt und gewillt zu sterben: Noel Martin will in Deutschland seinen Freitod ausführen.
TAGESSPIEGEL 18.12.07

Querschnittsgelähmter Brite will Sterbehilfe in Deutschland
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.07


17. Dezember

Schmidt fordert raschen Ausbau ambulanter Hospizarbeit
Aachen – Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat an die Krankenkassen appelliert, rasch Verträge zur ambulanten Hospizarbeit abzuschließen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.12.07

SPD schlägt Sterne-Bewertung von Pflegeheimen vor
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.12.07


15. Dezember

Interview mit einer Sterbewilligen: "Suizid ohne Hilfe ist mir zu gewagt"
Marly Wegner leidet an einer unheilbaren Krankheit und kann die starken Schmerzen nur mit Kortison und Tabletten ertragen. Darum hat die 79-Jährige bereits vor Jahren eine Entscheidung getroffen: ihr letzter Weg führt in die Schweiz.
Von Ursula Auginski
SUEDDEUTSCHE.DE 15.12.07

Das Lügenwort des Jahres
Von Hermann Schreiber
HAMBURGER ABENDBLATT 15.12.07
Anm.: Hier geht es um Sterbehilfe


14. Dezember

Pflegereform: Bundesrat fordert Korrekturen
Hibbeler, Birgit
Der Bundesrat hat von der Bundesregierung Korrekturen an der geplanten Pflegereform gefordert.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 50 vom 14.12.2007


13. Dezember

Oppositionsfraktionen präsentieren ihre Pflegereformpläne
Gesundheit/Anträge
Berlin: (hib/MPI) Nach den Grünen haben nun auch die Fraktionen von FDP und Die Linke ihre Vorschläge zur Reform der Pflegeversicherung auf den Tisch gelegt.
HIB 323/2007 13.12.07

Bundestag behandelt Pflegereform in erster Lesung
Gesundheit/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/MPI) Der Bundestag wird sich am Freitag in erster Lesung mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Pflegeversicherung (16/7439) beschäftigen.
HIB 323/2007 13.12.07


10. Dezember

Etos TV: Tod als Sendekonzept
Große Zielgruppe für verdrängte Themen vermutet
PRESSETEXT.AUSTRIA 10.12.07

Zeitung: SPD will Pflegeheime schärfer kontrollieren
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.12.07


08. Dezember

Wie lebt jemand, der getötet hat?
"Du sollst nicht töten", lautet das Fünfte Gebot. Trotzdem setzt sich ein Berliner Arzt für die Sterbehilfe ein. Ein anderer Mann hat getötet, sogar in einem ziemlich krassen Fall. Vor gut zehn Jahren in Berlin, in Kreuzberg, am helllichten Tag. Wie wird man mit der Schuld fertig?
WELT Online 08.12.07

Sollen Ärzte Sterbehilfe leisten dürfen?
In Deutschland wird heftig darüber diskutiert, ob man todkranken Menschen, die unter Schmerzen leiden und keine Hoffnung mehr haben, beim Sterben helfen darf. Für stern.de haben zwei Experten ihre gegensätzliche Meinung aufgeschrieben.
STERN.DE 08.12.07


07. Dezember

Ambulante Palliativversorgung: Keine starren Richtlinien geplant
Blöß, Timo
Möglichst noch im Dezember will der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen (G-BA) die Richtlinie für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung verabschieden.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 49 vom 07.12.2007

Steuerzahler zahlt für Dignitas-Sterbehilfe
Von Pia Wertheimer/Eduard Gautschi
Wenn Dignitas in Schwerzenbach eine Freitodbegleitung durchführt, bezahlt die Organisation rund 50 Franken an die Gemeinde für den Totenschein und die Abklärung des Zivilstandes des Verstorbenen.
TAGESANZEIGER.CH 07.12.07


06. Dezember

Schweiz: Bischöfe lehnen Sterbehilfe strikte ab
BASLER ZEITUNG 06.12.07

Dignitas will Todestrunk rezeptfrei verabreichen
Der Sterbehilfe-Todestrunk ist in der Schweiz rezeptflichtig. Menschenrechtswidrig sei das, findet Dignitas – deshalb soll jetzt der Europäische Gerichtshof Strassburg einschreiten.
20MIN.CH 06.12.07

"Sterbetourismus": Schweizer Wort des Jahres
Die Kommerzialisierung des Todes bringt nun auch eine Eintragung in die Reihe der Wörter des Jahres. Ausgewählt wurde aus 2000 Vorschlägen.
DiePresse.com 06.12.07


05. Dezember

Schweiz: Dignitas setzt Freitodbegleitungen in Schwerzenbach fort
Gemeinde akzeptiert Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 05.12.07

Dignitas-Arzt in Deutschland verpfiffen
Ein Arzt von Dignitas’ deutscher Ablegerin Dignitate muss in Bayern mit polizeilichen Sanktionen rechnen. Er hätte einer Sterbewilligen den Freitod in der Schweiz organisieren sollen, doch ein Nachbar hat ihn verraten.
20MIN.CH 05.12.07


04. Dezember

Merkel kritisiert Dignitas scharf
Die deutsche Kanzlerin spricht von Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 04.12.07

Künstliche Ernährung bei Tumorpatienten - Lohnt sich das? - Notwendigkeit, Ethik, Therapiebegrenzung und Sterbebeistand auf dem Prüfstand
Bei der Ernährung von Tumorpatienten stehen behandelnde Ärzte häufig vor mehreren ethischen Problembereichen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. 04.12.2007


03. Dezember

Sterbehilfe: "Missbrauchsgefahr zu hoch"
Die bayerische Landesregierung lehnt die organisierte Sterbehilfe strikt ab. Kommerzielle Sterbehilfe müsse unter Strafe stehen, fordert Gesundheitsminister Bernhard.
SUEDDEUTSCHE.DE 03.12.07

Bioethik-Kommission der bayerischen Staatsregierung zum "Sterben in Würde"
Prof. Dr. Kiechle, Gesundheitsminister Bernhard und Sozialministerin Stewens stellen Empfehlungen vor: Sterbende nicht an Rand der Gesellschaft drängen, sondern bei ihren letzten Schritten begleiten - Palliativmedizin und Hospizwesen müssen gestärkt und in das Bewusstsein der Menschen rücken.
PRESSEMITTEILUNG Bioethik-Kommission Bayern 03.12.07

Sterben in Würde
Patientenverfügung - Sterbehilfe - Sterbebegleitung
Stellungnahme der Bioethik-Kommission Bayern vom 14.09.07

Abzweigung statt Abgrund
Die Zahl der Selbsttötungen ist in den letzten 25 Jahren um die Hälfte gesunken. Auch, weil es schwieriger geworden ist, sich das Leben zu nehmen.
Von Barbara Dribbusch
TAZ 03.12.07

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