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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Dezember 2008
Anzahl: 131 Artikel, Stand 05.01.09
31. Dezember 2008
Verfügung gegen Sterbehelfer Kusch wird begrüßt
Der Malteser Hilfsdienst hat die polizeiliche Verfügung gegen den früheren Hamburger Justizsenator Roger Kusch begrüßt.
WELT Online 31.12.08
30. Dezember 2008
Gericht entscheidet über Verfügung gegen Kusch
Nachdem die Hamburger Polizei dem früheren Justizsenator der Hansestadt, Roger Kusch, jede weitere Sterbehilfe untersagt hatte, wird nun ein Gericht entscheiden müssen.
WELT Online 30.12.08
Polizeiliche Verfügung gegen Roger Kusch Malteser gegen Legalisierung der Sterbehilfe / Klärung der Begriffe notwendig
Anlässlich der polizeilichen Verfügung gegen Roger Kusch, „Sterbehelfer“ aus Hamburg, sprechen sich die Malteser gegen aktive Sterbehilfe aus.
PRESSEMITTEILUNG Malteser Hilfsdienst 30.12.08
Kusch wollte Beweise zur Seite schaffen
Ermittler fanden bei Wohnungsdurchsuchung wichtige Daten. SPD wirft Senat vor, zu spät gehandelt zu haben.
Von Ulla Reinhard und Rebecca Kresse
HAMBURGER ABENDBLATT 30.12.08
Prost Neujahr! Auf bessere Pflege 2009?
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 30.12.09
29. Dezember 2008
Polizei stoppt "Dr. Tod"
Unbeirrbar wirbt Roger Kusch für Sterbehilfe. Doch nun hat die Polizei das Geschäft mit dem Tod per einstweiliger Verfügung verboten. Vorerst.
SUEDDEUTSCHE.DE 29.12.08
Gericht entscheidet über Polizeiverfügung gegen Kusch
Die Hamburger Polizei hat Roger Kusch per Verfügung weitere Sterbehilfe verboten - aber war dieses Vorgehen rechtmäßig?
SPIEGEL Online 29.12.08
Hamburger Gericht entscheidet über Polizeiverfügung gegen Kusch
Hamburg – Nach einer mündlichen Verfügung der Polizei gegen den umstrittenen Suizidhelfer und Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch muss ein Gericht nun über die Rechtmäßigkeit dieser Anordnung entscheiden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.12.08
Sterbehilfe: Kusch kann es nicht lassen
Der umstrittene Sterbehelfer Roger Kusch hat gegen ein Verbot weiterer Suizidhilfen verstoßen.
FOCUS Online 29.12.08
Zypries: Gesetz zur Patientenverfügung muss 2009 kommen
WELT Online 29.12.08
28. Dezember 2008
Konzepte zur Patientenverfügung werden diskutiert
TAGESSPIEGEL 28.12.08
Luxemburgs Großherzog billigt Beschränkung seiner Rechte
Luxemburg – Im Streit um das neue Sterbehilfegesetz hat Luxemburgs Großherzog Henri sich damit einverstanden erklärt, dass seine Rechte als Staatsoberhaupt eingeschränkt werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.12.08
27. Dezember 2008
Die absolute Provokation
Er gehört zu den umstrittensten Personen im Land, wird als "Dr. Tod" und "ehrgeiziger Scharlatan" tituliert: Nun will Suizidhelfer Kusch das Sterben von Menschen auf Video zeigen.
Von Ralf Wiegand
SUEDDEUTSCHE.DE 27.12.08
23. Dezember 2008
Rechtliche Beratung für Abbruch lebensverlängernder Maßnahmen notwendig
Recht/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/BOB) Zur sogenannten Patientenverfügung liegt ein zweiter Gesetzentwurf (16/11360) vor. Er wurde von 75 Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion, 12 Mitgliedern der Grünen-Fraktion, 10 Abgeordneten der SPD-Fraktion und einem Liberalen unterschrieben.
HIB Heute im Bundestag 23.12.08
Selbstmord oder Freitod?
Das Recht zu sterben
Kulturblog "Heiter bis wolkig" von Claus Dreckmann
BUNTE.DE 23.12.08
22. Dezember 2008
Magdeburg: Freispruch für Ärzte im Sterbehilfeprozess
RHEINISCHE POST ONLINE, 22.12.08
Sterbehilfeprozess: Ärzte vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.12.08
Anklage fußte auf Intrigen
Landgericht Magdeburg spricht ehemaligen Chefarzt und Stationsarzt vom Vorwurf der aktiven Sterbehilfe frei
Von Katrin Löwe
MITTELDEUTSCHE ZEITUNG 22.12.08
Glaube und Ethik: Streit um Sterbehilfe in Italien
Ein Spital in Udine hat sich bereiterklärt, der Koma-Patientin Eluana Englaro einen würdigen Tod zu ermöglichen.
DIE PRESSE 22.12.08
EU-Gerichtshof weist Sterbehilfe-Gegner ab
Acht Beschwerden von italienischen Sterbehilfe-Gegnern fanden kein Gehör vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
TAGESSPIEGEL 22.12.08
Luxemburg: Künftig ohne Vetorecht
Marcus Stölb
Parlament entmachtet Großherzog Henri
Mit 56 Ja-Stimmen bei nur einer Enthaltung hat das luxemburgische Parlament am 11. Dezember eine Verfassungsänderung beschlossen, mit der das Staatsoberhaupt des Landes entmachtet wird.
Das Parlament Nr. 52 / 22.12.08
Aktive Sterbehilfe im Fernsehen: Tod zur besten Sendezeit
Meißner, Marc
Das britische Fernsehen zeigt eine umstrittene Dokumentation zur aktiven Sterbehilfe und löst damit eine Kontroverse über moralische Grenzen der Medien aus.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(51-52), 22.12.08
Gesundheit und Gerechtigkeit: Die Krise trifft die Schwachen
Jachertz, Norbert
Am Beginn einer vermutlich starken Rezession stehen die Chancen, Gesundheit durch Abbau von sozialer Ungerechtigkeit zu befördern, nicht sonderlich gut.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(51-52), 22.12.08
Gesundheitspolitische Höhepunkte des Jahres 2008: Teure Weichenstellungen
Flintrop, Jens; Korzilius, Heike
Einheitlicher Beitragssatz, Honorarreform, Finanzhilfe für die Krankenhäuser – in den vergangenen Monaten fielen gewichtige Entscheidungen, die über Jahre hinaus die Geldströme im Gesundheitswesen neu regeln.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(51-52), 22.12.08
Interview mit Bundesfamilienministerin Dr. med. Ursula von der Leyen: „Demenz ist eine Krankheit – und keine Katastrophe“
Hibbeler, Birgit; Rieser, Sabine
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(51-52), 22.12.08
21. Dezember 2008
Freier Fall ins Unglück
Von Alexander Kissler
Wenn die Welt selbst an Weihnachten zum Erlebnis werden muss, dann ist es nur zu konsequent, auch das Ableben zum Erlebnis mit einem letzten Kick werden zu lassen: den assistierten Selbstmord.
DIE TAGESPOST 21.12.08
Das Leben wieder lebenswert machen
Von Beatrix Lampe
Beim Sterben muss heute niemand mehr leiden, sagen Palliativmediziner. Die Schmerzen lassen sich unter Kontrolle bringen. Die Angst vor dem Tod in der letzten Lebensphase lässt sich aber rein medizinisch gesehen nicht heilen.
KÖLNER STADTANZEIGER 21.12.08
20. Dezember 2008
Würde oder Selbstbestimmung?
Von Guido Horst
Italiens Regierung sorgt für Wende in letzter Minute: Eluana Englaro soll weiterleben
DIE TAGESPOST 20.12.08
Freier Fall ins Unglück
Von Alexander Kissler
Wenn die Welt selbst an Weihnachten zum Erlebnis werden muss, dann ist es nur zu konsequent, auch das Ableben zum Erlebnis mit einem letzten Kick werden zu lassen: den assistierten Selbstmord.
DIE TAGESPOST 20.12.08
19. Dezember 2008
Deutsche Hospiz Stiftung: Luxemburg macht sich selbst zum Schlusslicht Europas – aktive Sterbehilfe untergräbt Patientenschutz
Berlin. „In Fragen des Patientenschutzes hat sich Luxemburg selbst zum Schlusslicht Europas gemacht“, kommentiert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, die gestrige Entscheidung der luxemburgischen Abgeordneten, aktive Sterbehilfe und ärztlich assistierten Suizid zu legalisieren.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 19.12.08
TV-Dokumentation: Selbsttötung wird auch in Deutschland gezeigt
Die britische TV-Dokumentation über die begleitete Selbsttötung des britischen Professors Craig Ewert wird in einer bearbeiteten Fassung auch in Deutschland gezeigt.
WELT Online 19.12.08
Im Ausnahmezustand
Man kann nicht "richtig" oder "falsch" oder "unvernünftig" sterben - Die Kritiker der Patientenverfügung missverstehen den freien Willen
Seit Monaten berät der Bundestag über ein Gesetz, das die Regeln für die Patientenverfügung festlegen soll.
SUEDDEUTSCHE.DE 19.12.08
18. Dezember 2008
Luxemburgs Parlament votiert erneut für aktive Sterbehilfe
Luxemburg – Luxemburgs Parlament hat dem umstrittenen Gesetz über Straffreiheit für aktive Sterbehilfe zugestimmt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.12.08
Knappe Entscheidung: Sterbehilfe in Luxemburg
Das Parlament Luxemburgs hat einem Gesetz zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe zugestimmt.
N-TV.DE 18.12.08
Luxemburgs Abgeordnete bekräftigen Sterbehilfe-Votum
Bis zum Inkrafttreten sind aber noch Hürden zu überwinden
DOMRADIO 18.12.08
Einmischung nicht erwünscht
Luxemburgs Parlament votiert erneut für aktive Sterbehilfe - Papstkritik wird zurückgewiesen
DOMRADIO 18.12.08
Vor dem Sündenfall
Luxemburgs Parlament entscheidet über Sterbehilfe
DOMRADIO 18.12.08
Salzburger Sterbehilfeprozess: Mildes Urteil für Mediziner
Claudia Lagler
18 Monate bedingt für Tötung auf Verlangen.
DIE PRESSE 18.12.2008
Die Kälte der Kamera
Ulrike Baureithel
Suizid im Fernsehen: Warum das öffentlich inszenierte Sterben so viel Empörung auslöst
FREITAG Nr 51, 18.12.08
Jeder stirbt für sich allein – trotz Selbstmords im TV
Von Matthias Kamann
Der Selbstmord des unheilbar kranken Briten Craig Ewert in der Sendung "Right to die" hat eine neue Debatte ausgelöst, wie öffentlich ein Tod darf und sein sollte. Die einen sprechen von pietätloser Sensationsgier, die anderen von notwendiger Aufklärung. Doch was zeigen solche Sendungen wirklich?
WELT Online 18.12.08
Suizid nun auch im deutschen Fernsehen geplant
Trostlos aber wahr: was gezeigt werden kann, wird gezeigt werden.
FAZ.NET Blog Biopolitik 18.12.08
Britische Selbstmord-Dokumentation läuft auf Premiere
In Großbritannien sorgte die Ausstrahlung der öffentliche Suizid eines 59-jährigen Informatik-Professors für massive Diskussionen.
TAGESSPIEGEL 18.12.08
Selbstmord-Doku im deutschen Fernsehen
FOCUS-Gesundheit zeigt erstmals im deutschen Fernsehen die Dokumentation über den Freitod des Engländers Craig Ewert. Der Film hatte heftige Diskussionen hervorgerufen.
FOCUS Online 18.12.08
„Kein Gesetz um jeden Preis“
Prälat Reimers zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen
"Eine rechtliche Verankerung von Patientenverfügungen ist zu begrüßen, wenn sie den Betroffenen Rechts- und Verhaltenssicherheit gibt. Allerdings darf es nicht darum gehen, ein Gesetz um jeden Preis zu verabschieden."
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 18.12.08
17. Dezember 2008
Jeder stirbt für sich allein
von Matthias Kamann, Politikredakteur
So unterschiedlich die Menschen sind, so verschieden begegnen sie ihrem Tod. Die anderen sollten das respektieren und sich zurückhalten. Denn es gibt keine Norm für das Sterben
WELT Online 17.12.08
(LG MD) Zwei Ärzte vor Geicht: Urteil vor Weihnachten nicht ausgeschlossen
PRESSEMITTEILUNG Landgericht Magdeburg 17.12.08
Frankreich: Zwei Jahre auf Bewährung für Tötung behinderter Tochter
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.12.08
Koma-Patientin: Eluana darf nicht sterben
Von Luisa Brandl, Rom
Seit 17 Jahren liegt die Italienerin Eluana Englaro im Koma. Fast genauso lange kämpfte ihr Vater dafür, dass sie in Würde aus dem Leben scheiden darf; das Oberste Gericht des Landes genehmigte den Wunsch nach Sterbehilfe. Doch nun wurde der Vollzug durch die Regierung boykottiert - zum Entsetzten der Familie
STERN.DE 17.12.08
Zeitplan zu Patientenverfügungen geklärt
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.12.08
Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter
WIESBADEN – Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren in Deutschland im Dezember 2007 2,25 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI). Das waren – im Zuge der Alterung der Bevölkerung – rund 118 000 oder 5,6% mehr als 2005 und 231 000 beziehungsweise 11,4% mehr als bei der ersten Durchführung der Erhebung im Jahr 1999.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 17.12.08
Zahl der Pflegebedürftigen steigt auf 2,25 Millionen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.12.08
Spezialisierte ambulante Palliativversorgung in Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe gesichert
Insbesondere Kinder und Menschen mit Behinderungen haben in der letzten Lebensphase besondere Ansprüche
Anlässlich des Beschlusses des Gesundheitsausschusses des Bundestages zum Änderungsantrag zur Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) im Rahmen des Krankenhausfinanzierungsreformgesetzes erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Mit dem Änderungsantrag zum § 37b SGB V erhalten nun auch Menschen mit Behinderungen sowie Kinder und Jugendliche Anspruch auf die Leistungen der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung.
PRESSEMITTEILUNG Huber Hüppe, MdB, CDU 17.12.08
16. Dezember 2008
Pflegesektor: Beschäftigtenzahl verdreifacht sich bis 2050
Im vergangenen Jahr arbeiteten in Deutschland gut eine halbe Million Menschen im Pflegesektor. Allein seit dem Ende der neunziger Jahre hat sich die Zahl der Beschäftigten im Pflegebereich um annähernd 30 Prozent erhöht.
PRESSEMITTEILUNG Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln 16.12.08
Demenz: Neue Leitlinie für Hausärzte
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat mit der Leitlinie Demenz eine besonders hochwertige Leitlinie fertig gestellt. Es handelt sich dabei um die erste hausärztliche Leitlinie zum Thema Demenz.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. 16.12.08
15. Dezember 2008
Luxemburgs katholische Kirche bekräftigt „Nein“ zu Sterbehilfe
Luxemburg – Der luxemburgische Erzbischof Fernand Franck hat die Ablehnung der aktiven Sterbehilfe durch die katholische Kirche bekräftigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.12.08
Marburger Bund: Selbsttötung nicht als Norm propagieren
Schwerkranker Brite ließ Sterbehilfe dokumentieren
Rudolf Henke im Gespräch mit Birgit Kolkmann
Der Vorsitzende des Marburger Bundes, Rudolf Henke, hat die Ausstrahlung des Dokumentarfilms über die begleitete Selbsttötung eines Mannes im britischen Fernsehen kritisiert.
DEUTSCHLANDRADIO 15.12.08
Experten sollen Sterbende zu Hause versorgen
In Hamburg sollen Spezialisten-Teams für die ambulante Versorgung sterbender im häuslichen Bereich aufgebaut werden.
HAMBURGER ABENDBLATT 15.12.08
Patientenverfügungen - im März, im Januar, im Dezember
Es tut sich was in Sachen Patientenverfügungsgesetz, der Rechtsausschuss wird sich morgen mit dem Thema befassen.
FAZ.NET Blog Biopolitik 15.12.08
14. Dezember 2008
Nicht zu fassen
Von Thomas Schmid, Chefredakteur
Er wollte aufklären und helfen. Der ehemalige Lehrer Craig Ewert war an einem unheilbaren Muskel- und Nervenleiden erkrankt. Da entschied er sich für den selbstbestimmten Tod.
WELT Online 14.12.08
13. Dezember 2008
Strategie gegen Euthanasie-TV
Kommentar von Johannes Seibel
Mag sein, dass die Briten einen schwarzen Humor pflegen, aber selbst schwarzhumorig lässt es sich kaum ertragen, was dort in der Nacht zum Donnerstag im Fernsehen in laufenden Bildern gezeigt wurde:
DIE TAGESPOST 13.12.08
Sterbehilfe als Show im Fernsehen
Von Margarete Limberg, freie Journalistin
Wie auch immer man zur Sterbehilfe steht, selbst Befürworter müssten erkennen, dass es ihrer Sache wenig dient, wenn daraus eine sensationslüsterne Fernsehshow wird, wie sie vor wenigen Tagen in Großbritannien zu sehen war.
DEUTSCHLANDFUNK 13.12.08
12. Dezember 2008
Journalisten-Verband kritisiert Sterbehilfe-Sendung im TV
HWELT.DE 12.12.08
Recht auf Sterben, Recht auf Sterbe-TV
Der britische Pay-TV-Sender hat die Selbsttötung des todkranken Craig Ewert am Mittwochabend tatsächlich gesendet. Die positiven Reaktionen überwiegen.
TAGESSPIEGEL 12.12.08
Suizid-Doku ist menschenverachtend und unverantwortlich
Vorsitzende des Bundesverband Lebensrecht (BVL), Claudia Kaminski, über scharfe Kritik an der Ausstrahlung einer Suizid-Sendung
KATH.NET 12.12.08
Demonstrativer Selbstmord ist eine "schwere Sünde"
Der Augsburger Bischof Walter Mixa übt schwere Kritik an dem demonstrativen Selbstmord im englischen Fernsehen: Zutiefst unchristlich, verletzt die Intimität und die Würde des sterbenden Menschen
KATH.NET 12.12.08
Die Würde des Craig Ewert
Kommentar von Jutta Kramm
BERLINER ZEITUNG 12.12.08
Craig Ewerts letzter Wille
Ein vom Fernsehen ausgestrahltes Selbstmord-Video löst in England eine Diskussion über Sterbehilfe aus
Von Wolfgang Koydl
SUEDDEUTSCHE.DE 12.12.08
Kontroverse um Selbsttötung vor laufender Kamera
Britische TV-Dokumentation löst europaweit heftige Debatte aus - Ähnlicher Fall in Spanien war Vorlage für preisgekrönten Kinofilm
WELT Online 12.12.08
Der Großherzog, sein Gewissen und die Demokratie
Von Sarah Maria Brech
Luxemburg ändert seine Verfassung und beschneidet die Zuständigkeiten des Monarchen - weil der sich weigert, ein Gesetz zu unterschreiben
WELT Online 12.12.08
Gezähmtes Staatsoberhaupt
Luxemburgs Abgeordnetenhaus entzieht Großherzog Vetorecht
DOMRADIO 12.12.08
Unterstützung aus dem Vatikan für den Held aus Luxemburg
Erzbischof Rino Fisichella: Jeder katholische Parlamentarier muss sich mit seiner Stimme einem Gesetz widersetzen, das die Legitimität der Euthanasie unterstützt
KATH.NET 12.12.08
Medizinverbrechen: Erinnern und beherzigen
Jachertz, Norbert
Eine an Überraschungen reiche Tagung in Gießen untersuchte, welche Folgerungen aus der NS-„Euthanasie“ nach 1945 gezogen wurden. Vor allem von der Ärzteschaft. Eine Bitte um Vergebung steht noch immer aus.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(50), 12.12.08
Siehe dazu:
4 Fragen an… Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer
Jachertz, Norbert
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(50), 12.12.08
Arzt-Patienten-Kommunikation Verbesserung des Heilerfolgs durch die richtigen Worte
Klinkhammer, Gisela
Als besonders schwierig empfinden Ärzte häufig die Mitteilung von schlechten Nachrichten. In den USA wurde eine sechsstufige Kommunikationsstrategie zur Diagnosemitteilung erarbeitet.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(50), 12.12.08
Weltweit erstes Kinderpalliativzentrum entsteht in Datteln
DEUTSCHES ÄRTEBLATT 12.12.08
Ein Flackern im Mandelkern
Jülicher Forscher entdecken Anzeichen für Gefühle bei einer Komapatientin
SUEDDEUTSCHE.DE 12.12.08
11. Dezember 2008
Tod vor laufender Kamera
Von Gina Thomas, London
FAZ.NET 11.12.08
Suizid vor laufender Kamera inszeniert
Von Oliver Tolmein
Für die Boulevardmedien ist es heute die Topmeldung des Tages: „Professor begeht Selbstmord im TV", andere Medien vermelden es unter „Vermischtes".
FAZ.NET Blog Biopolitik 11.12.08
Manchmal muss man hinsehen
Es ist furchtbar, wenn sich ein Mensch vor laufender Kamera tötet. Doch es ist nicht immer falsch, die Aufnahmen zu zeigen.
Von Markus C. Schulte von Drach
SUEDDEUTSCHE.DE 11.12.08
Beethoven, Bier und Suizid
Nein zur gefilmten Selbsttötung
Die Fernsehästhetik nivelliert den Tod des Mr. Ewert zum TV-Ereignis für ein Massenpublikum. Sein letzter Atemzug dient dem ökonomischen Gewinnstreben eines Privatsenders - nicht der Aufklärung.
Von Bernd Graff
SUEDDEUTSCHE.DE 11.12.08
Mortality-TV
Jost Müller-Neuhof über die britische Fernsehdokumentation "Right to die"
TAGESSPIEGEL 11.12.08
Der sanfte Freitod des Mister E.
Von Philip Oltermann, London
Ein kranker Mann nimmt sich das Leben und wird dabei gefilmt. "Makabren Voyeurismus" und "Quotenhascherei" werfen Sterbehilfe-Gegner der britischen TV-Doku "Recht zu sterben" vor - zu Unrecht. Das Werk ist eine sensible Studie zur Alltäglichkeit des Todes.
SPIEGEL Online 11.12.08
Sterbe-TV
Selbstmord zur besten Sendezeit: Die Briten diskutieren eine Fernsehdokumentation, die den Tod eines 59-jährigen Informatikprofessors in einer Schweizer Sterbeklinik zeigt.
Von Matthias Thibaut, London
TAGESSPIEGEL 11.12.08
Empörung über "würdeloses" Sterben im TV
Mit heftiger Kritik haben Ärztevertreter und Hilfsorganisationen auf die TV-Dokumentation eines selbst gewählten Todes reagiert.
NETZEITUNG.DE 11.12.08
Posthume Berühmtheit statt Sterben in Würde
Einhellige Verurteilung der TV-Übertragung eines Suizids - Bruder Paulus im Interview
DOMRADIO 11.12.08
Sterbehilfe-Dokumentation rüttelt die Briten auf
Sender verteidigt Film als Bildungsfernsehen
Barbara Klimke
BERLINER ZEITUNG 11.12.08
Scharfe Kritik an britischer Dokusoap zum Freitod
Berlin – Die britische TV-Dokumentation „The Suicide Tourist“ stößt in der deutschen Ärzteschaft auf heftige Kritik.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.12.08
BÄK-Präsident Hoppe zu „The Suicide Tourist“: Sterbehilfe nicht als scheinbar ideale Handlungsanleitung zum Freitod inszenieren
Berlin - „Wenn das Sterben öffentlich inszeniert wird, verliert der Sterbende seine Würde. Auch eine TV-Dokumentation muss da ihre Grenzen finden, wo die Individualität des Sterbens beginnt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 11.12.08
Neuseeländerin lässt sich Sterbewunsch tätowieren
Die Diskussion um aktive Sterbehilfe ist seit der britischen TV-Sendung "Right to die" erneut entbrannt.
WELT Online 11.12.08
„Panorama“: Zweifel an Gemeinnützigkeit des Sterbehilfevereins von Roger Kusch
Nach den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen Roger Kusch hat nun auch das Hamburger Finanzamt eine Überprüfung des umstrittenen Sterbehilfevereins des ehemaligen Hamburger Justizsenators eingeleitet.
PRESSEMITTEILUNG Norddeutscher Rundfunk - NDR 11.12.08
10. Dezember 2008
Großbritannien: Selbstmord vor laufenden Kameras
Tod vor einem Millionenpublikum: Erstmals zeigt ein britischer TV-Sender den begleiteten Selbstmord eines Mannes. „Makaber“ schimpfen die einen, „wertvolle Dokumentation“, sagen die anderen.
FOCUS Online 10.12.08
Sterbehilfe: Der Tod zur besten Sendezeit
Von James Shotter
Die TV-Sendung "Right to die?" spaltet Großbritannien: Darin wird der unheilbar kranke Craig Ewert bei seiner Selbsttötung begleitet. Der Brite hatte sich dafür bei der umstrittenen Sterbehilfeorganisation "Dignitas" Hilfe geholt.
WELT Online 10.12.08
Suizid zur besten Sendezeit
Craig Ewert leidet an einer unheilbaren Krankheit, er begeht Selbstmord und lässt sich dabei filmen. Die Dokumentation darüber erregt England und löst eine Debatte aus.
ZEIT ONLINE 10.12.08
Selbstmord-Doku heizt Debatte über Sterbehilfe an
TV-Eklat in Grossbritannien
Craig Ewert war krank - und hat sich umgebracht. Seinen Tod können Millionen Briten im Fernsehen verfolgen, denn der 59-Jährige hat sich dabei filmen lassen.
SPIEGEL Online 10.12.08
'Death Was His Logical Choice'
Thomas Moore, health correspondent
The widow of a man who took his own life at an assisted suicide clinic says her husband wanted to make his decision for what he saw as the right reason.
SKY NEWS December 10, 2008
Bundesärztekammer beklagt Verstöße gegen Menschenrechte in der Pflege
Stuttgart – „Erhebliche Verstöße“ gegen die Menschenrechte in der Pflege prangert die Bundesärztekammer (BÄK) an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.12.08
"Sie kann uns verstehen" - Jülicher Forscher demonstrieren Gefühlserleben bei Patientin im Koma
Was bekommen Menschen im Wachkoma noch von ihrer Umwelt mit?
Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich konnten jetzt nachweisen, dass diese Patienten tatsächlich auf Formen persönlicher Ansprache reagieren.
PRESSEMITTEILUNG Forschungszentrum Jülich GmbH 10.12.08
Vertrautes wird im Wachkoma wahrgenommen
Von Daniel Rademacher
Was bemerken oder erleben Menschen mit schweren Hirnschäden? Hören sie, was Menschen in der Umgebung sagen? Verstehen sie das? Forscher haben bei einer Frau, die seit Jahren im Wachkoma liegt, herausgefunden: Das Verständnis für Sprache ist bei ihr erhalten. Das Gehirn reagiert auf vertraute Personen und Situationen.
WELT Online 10.12.08
09. Dezember 2008
Grab-im-Bild.de: Von zu Hause aus das Grab der Angehörigen sehen
Neuer Internetdienst hilft Trauernden mit aktuellen Fotos und Vermittlung von Grabpflegeaufträgen
PRESSEMITTEILUNG Grab-im-Bild.de 09.12.08
08. Dezember 2008
Herzog ohne Rückhalt
Umfrage: Luxemburger stimmen für Sterbehilfe
DOMRADIO 08.12.08
Luxemburg: Ein Großherzog wird entmachtet
Marcus Stölb
Weil Henri von Luxemburg ein Gesetz zur Sterbehilfe ablehnt, will das Parlament die Verfassung ändern
Das Parlament Nr. 50-51, 08.12.08
Patientenwunsch befolgt: Totschlag; Patientenverfügung missachtet: Körperverletzung
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 08.12.08
06. Dezember 2008
Menschenrechte nachts und leise - aber die Behinderten sind aufgewacht
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 06.12.08
Behindertenrechtskonvention braucht langen Atem.
Von kobinet-Korrespondent Franz Schmahl
Berlin (kobinet) Der Deutsche Bundestag hat endlich die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ratizifiert.
KOBINET-Nachrichten 06.12.08
05. Dezember 2008
Umfrage zur Sterbehilfe: Palliativmedizin als Alternative
Klinkhammer, Gisela
Viele Ärzte in Deutschland sind überraschend dafür, unheilbar kranke, leidende Patienten beim Suizid zu unterstützen oder auf ihren Wunsch hin deren Leben beenden zu dürfen.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(49), 05.12.08
Zum richtigen Zeitpunkt des Aufklärungsgesprächs: Die Dringlichkeit des Eingriffs ist entscheidend
Seckel, Nadin
Die ärztliche Aufklärungspflicht ist Voraussetzung für die wirksame Einwilligung des Patienten.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(49), 05.12.08
Krankenkassen: „Jagd auf chronisch Kranke“
Es ist die Perversion des Systems: Statt sich wie bisher vor allem um gesunde Versicherte zu bemühen, finden die Kassen zunehmend Gefallen an kranker Kundschaft. Grund: Es lohnt sich.
FOCUS Online 05.12.08
Bundestag verabschiedet UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen
Teilhabe für Menschen mit Behinderungen ist kein Geschenk und keine Gnade, sondern ein Menschenrecht
Anlässlich der zweiten Lesung zum Entwurf eines Gesetzes zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen und dem dazugehörenden Fakultativprotokoll, erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
In der zweiten Lesung wurde der Gesetzentwurf zum Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte der Menschen mit Behinderungen vom Deutschen Bundestag beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 05.12.08
04. Dezember 2008
Fall Kusch: Polizei macht Hausbesuch bei Sterbewilliger
Nach den Durchsuchungen von Büro und Wohnungen von Ex-Innensenator Roger Kusch haben Hamburger Behörden beschlagnahmte Personendaten an andere Bundesländer weitergegeben.
HAMBURGER ABENDBLATT 04.12.08
Großherzog Henri, der neue Held aus Luxemburg
Erstmals hat in Luxemburg ein Großherzog eine Unterschrift zu einem Gesetz verweigert - Jetzt wollen Regierung und Parlament die Verfassung ändern und die Aufgaben des Großherzogs einschränken, um tödlichen Euthanasie-Gesetze durchzupushen
KATH.NET 04.12.08
Großherzog verliert Vetorecht
Luxemburg - Weil ein Gesetz zur Sterbehilfe blockiert, soll Luxemburgs Großherzog Henri entmachtet werden und Gesetze künftig nur noch "verkünden", anstatt sie wie bisher zu billigen.
SUEDEUTSCHE.DE 04.12.08
Verfahren ohne Hüter - das rätselhaft wirkende Sterbehilfeverfahren vor dem Landgericht Magdeburg
FAZ.NET Blog Biopolitik 04.12.08
03. Dezember 2008
Fall Kusch: Behörden geben sensible Daten weiter
Von Oliver Schirg
Bei Hausdurchsuchungen beschlagnahmte Adressen wurden an andere Bundesländer übermittelt - Polizei spricht von Gefahrenabwehr
WELT Online 03.12.08
Entmachtung im Streit um Sterbehilfe
Luxemburg ändert wegen Nein des Großherzogs die Verfassung
DOMRADIO 03.12.08
Zypries sieht Einigungschancen beim Thema Patientenverfügung
Berlin – Trotz konkurrierender Gesetzentwürfe aus dem Bundestag hält Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) eine Einigung beim Thema Patientenverfügungen für denkbar.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.12.08
Ärzte sehen Defizite bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen
Berlin - „Erwachsene Patienten mit schwerer geistiger, körperlicher und mehrfacher Behinderung erhalten oft nicht die für sie notwendige Versorgung. Schuld daran ist auch eine Gesundheitspolitik, die mit Rabattverträgen Preisdumping betreibt und damit Qualitätsabbau billigend in Kauf nimmt“, erklärte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe zum heutigen Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 03.12.08
Ärzte kritisieren Defizite bei der Versorgung von Menschen mit Behinderungen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.12.08
Palliativversorgung: Kostendämpfungsfaktor 148
Aufs neue Zahlen, diesmal aus deutschen Institutionen frisch auf den Tisch.
FAZ.NET Blog Biopolitik 03.12.08
SPD-Fraktion verabschiedet Massnahmenpaket fuer mehr Nachwuchs in der Altenpflege
Zu dem in der Fraktion beschlossenen Eckpunkte-Papier "Fuer ein Massnahmenpaket zur Gewinnung von Fachkraeften fuer die Betreuung und Pflege aelterer Menschen" erklaeren die seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks sowie die zustaendige Berichterstatterin Angelika Graf:
Die Bundesseniorenministerin hat versaeumt, auf den Rueckgang der Ausbildungszahlen in der Altenpflege zu reagieren.
PRESSEMITTEILUNG Caren Marks und Angelika Graf, MdBs SPD 03.12.08
02. Dezember 2008
Luxemburgs Streit um Sterbehilfe: Juncker will Verfassung ändern
Luxemburg (RPO). Im Großherzogtum Luxemburg deuten die politischen Zeichen auf Sturm: Denn Luxemburg steht vor einer Verfassungskrise.
RP-Online 02.12.08
Nach der Razzia bei Kusch: Sterbewillige bekommen Besuch vom Amtsarzt
Stephanie Lamprecht
Droht lebensmüden Senioren in ganz Deutschland nun die Amtsvormundschaft, nur weil sie sich von Roger Kusch beim Suizid helfen lassen wollten?
HAMBURGER MORGENPOST 02.12.08
Sterbehilfe für eine Seniorin im Bahnhofshotel
Von Kristian Frigelj
WELT Online 02.12.08
Sterbehilfe bleibt in Frankreich verboten
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.12.08
Gastkommentar: Was Sterbebegleitung heute leisten muss
Fragen aushalten
Von Reimer Gronemeyer
WELT Online 02.12.08
Neuer Pflegebeduerftigkeitsbegriff schafft Voraussetzung fuer noch bessere Pflege
Zu den Vorschlaegen zum neuen Pflegebeduerftigkeitsbegriff, die der Beirat zur Ueberpruefung des Pflegebeduerftigkeitsbegriffs vorgestellt hat erklaeren die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann und die zustaendige Berichterstatterin fuer Pflegepolitik Hilde Mattheis:
Der vorliegende Entwurf fuer einen neuen Pflegebeduerftigkeitsbegriff vollzieht den Perspektivwechsel, den wir fuer eine noch bessere Pflege brauchen:
PRESSEMITTEILUNG Carola Reimann und Hilde Mattheis, MdBs, SPD 02.12.08
Mehr Zuwendungen für Pflegebedürftige
"Die Konsequenz aus diesem neuen Pflegebegriff muss die Aufstockung der Pflegeleistungen sein. Es ist höchste Zeit, über den Pflegemaßstab "satt, sauber, trocken" hinwegzukommen und den Pflegebedürftigen Assistenz und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen", so Ilja Seifert zu den Vorschlägen des Beirats zur Überarbeitung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs.
PRESSEMITTEILUNG Fraktion Die Linke. im Bundestag 02.12.08
Vatikan: Neue Bioethik-Instruktion
Am 12. Dezember präsentiert die Glaubenskongregation ihr Dokument “Dignitas Personae”.
KATH.NET 02.12.08
UN-Behindertenrechte in Deutschland umfassend umsetzen
"Die UN-Behindertenrechtskonvention ist das erste Menschenrechtsabkommen des 21. Jahrhunderts" betont der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Gregor Gysi, anlässlich der Fraktionsberatungen am Vorabend des Welttages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember.
PRESSEMITTEILUNG Fraktion Die Linke. im Bundestag 02.12.08
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen verdeutlicht Handlungsbedarf
Menschen mit Behinderungen können immer noch nicht gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe MdB, CDU, anlässlich des morgigen „Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen“ 02.12.08
01. Dezember 2008
Beweismittel gegen Kusch werden ausgewertet
NETZEITUNG.DE 01.12.08
Sterbehilfe nach Hausdurchsuchung
Staatsanwaltschaften Hamburg und Duisburg beschlagnahmten Computer
Stephanie Lamprecht
Gleich zwei Mal in drei Tagen wurden Wohnungen und Büro des Sterbehelfers Roger Kusch durchsucht.
HAMBURGER MORGENPOST 01.12.08
Neuer Sterbehilfeverdacht gegen Roger Kusch
Von Kristian Frigelj
Sie buchte ein Hotelzimmer ohne Frühstück und niemand schöpfte Verdacht: In Köln hat eine 97-Jährige Seniorin ihrem Leben ein Ende bereitet. Ob dabei Sterbehilfe im Spiel war, beschäftigt die Staatsanwaltschaft. Sie ermittelt gegen den früheren Hamburger Justizsenator Roger Kusch und seinen Sterbehilfeverein.
WELT Online 01.12.08
Hospiz-Stiftung wirft Kusch mangelndes Unrechtsbewusstsein vor
Dortmund – Nach Bekanntwerden eines vierten Falls von Sterbehilfe durch den früheren Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat die Deutsche Hospiz Stiftung diesem mangelndes Unrechtsbewusstsein vorgeworfen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.08
Geschäfte mit Selbsttötungen endlich beenden
Hausdurchsuchungen wegen Suizid-Beihilfe
Anlässlich der Hausdurchsuchungen der Staatsanwaltschaften Hamburg und Duisburg in den Räumen des Ex-Justizsenators Kusch wegen der Selbsttötung einer 97jährigen Dame aus Bergisch Gladbach erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Bosbach MdB:
Es ist gut, wenn die Staatsanwaltschaften die Durchsetzung des geltenden Rechts konsequent in Angriff nehmen.
PRESSEMITTEILUNG Wolfgang Bosbach MdB, CDU 01.12.08
Pflegekraft-Roboter lernt gerade laufen
Krefeld – Ein Roboter namens Rhoni erhält im Augenblick an der Hochschule Niederrhein seinen letzten Schliff
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.08
EMEA warnt vor Antipsychotika bei Demenzpatienten
London – Nach der US-amerikanischen Food and Drug Adminstration (FDA) gelangt jetzt auch die europäische Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMEA) zu der Erkenntnis, dass die älteren typischen Antipsychotika das Sterberisiko von Demenzpatienten ebenso erhöhen wie die moderneren atypischen Antipsychotika.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.12.08
Diskussion des Monats: Wie verbindlich sollen Patienverfügungen sein?
Ca. zehn Millionen Patientenverfügungen gibt es in Deutschland. Über deren rechtliche Verbindlichkeit gibt es seit langem Streit. Im Januar wird ein neues Gesetz im Bundestag verabschiedet, das Rechtssicherheit schaffen soll. Drei unterschiedliche Entwürfe liegen dazu vor. Wie soll der Bundestag entscheiden? Debattieren Sie mit in unserer neuen Rubrik „Diskussion des Monats“.
WWW.1000FRAGEN.DE 01.12.08
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