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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Januar 2005

Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06

31. Januar

Juristinnenbund unterstützt Zypries bei Patientenverfügung
BERLIN. Im Streit um die geplanten Neuregelungen zur Patientenverfügung hat der Deutsche Juristinnenbund (djb) in zentralen Punkten Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) unterstützt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.01.05

Stellungnahme 05-03 zum Entwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechtes
Stellungmnahme Deutscher Juristinnenbund
2 Seiten, veröffentlicht 31.01.05

Kanada: Angekündigter Suizid löst Sterbehilfe-Debatte aus
Ottawa - Eine 78-jähriger, unheilbar lungenkranker Kanadier hat sich am Wochenende selbst getötet. Er hatte den Suizid zuvor auf einer Pressekonferenz angekündigt, um mit dieser Tat eine Debatte über die bislang in Kanada strafbare Sterbehilfe auszulösen.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 31.01.2005
 


28. Januar

Kinderhospize sind auf Spenden angewiesen
OLPE (ras). Die Zahl der Kinderhospize in Deutschland nimmt stetig zu. Doch alle Einrichtungen sind auf Spenden angewiesen.
Ärzte Zeitung, 28.01.2005
 


27. Januar

Lebenshilfe lehnt Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen als unzureichend ab
Gefahr der Abwertung kranker und behinderter Menschen
In den letzten Jahren sind Patientenverfügungen immer populärer geworden, ihre Anwendung hat sich verbreitet. Das Bundesjustizministerium will nun den Umgang mit Patientenverfügungen erstmals gesetzlich regeln, ein Entwurf dazu liegt vor. In einer umfangreichen Stellungnahme hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung mit Sitz in Marburg ihre Bedenken zu dem Gesetzgebungsprojekt geäußert.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung 27.01.05
 


25. Januar

Neue niederländische Debatte um Euthanasie
Ärzte fordern einen klareren gesetzlichen Rahmen
In den Niederlanden und in Belgien gibt es Stimmen, die aktive Sterbehilfe bei Minderjährigen zulassen wollen. Während viele Politiker vor einer Gesetzesrevision zurückschrecken, fordern niederländische Ärzte klare rechtliche Vorgaben. Gleichzeitig hat der Papst die Niederlande aufgefordert, das Euthanasie-Gesetz zu überdenken.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 25.01.05

Protestaktion gegen Gesetz zur Patientenverfügung
Berlin (AP) Die Deutsche Hospiz Stiftung macht gegen den Gesetzentwurf der Bundesregierung zu Patientenverfügungen mobil.
YAHOO NEWS 25.01.05

Deutsche Hospiz Stiftung zum Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen: Fremdbestimmung statt Selbstbestimmung
Berlin. „Der Gesetzentwurf wiegt die Bürger in falscher Sicherheit. Es kann nicht sein, dass sich das Bundesjustizministerium der Verantwortung für schwerstkranke und sterbende Patienten entzieht“, sagt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte die Deutsche Hospiz Stiftung gebeten, bis Ende Januar zur geplanten Änderung des Betreuungsrechts Stellung zu nehmen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 25.01.04

Stellungnahme der Deutschen Hospiz Stiftung zum Entwurf eines 3. Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts des Bundesministeriums der Justiz, November 2004
4 Seiten, veröffentlicht Januar 2005
 


24. Januar

Erste Untersuchung zu Sterbehilfe bei Kindern in Holland
Ärzte melden Todesfälle aus Angst vor Strafverfolgung nicht
Groningen - Holländische Ärzte haben seit 1997 22 Tötungen von unheilbar kranken Babys gemeldet. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie unter der Mitarbeit des Universitair Medisch Centrum Groningen http://www.umcg.nl/azg/nl gekommen.
PRESSETEXT.AUSTRIA 24.01.05
 


20. Januar

Deutsche Hospiz Stiftung stellt Hospizstatistik 2004 vor: Nur Minderheit der Sterbenden erhält bedarfsorientierte Pflege
Dortmund. Die Deutsche Hospiz Stiftung legt heute ihre bundesweite Hospizstatistik 2004 (PDF-Datei, 270 KB) vor. Das Ergebnis: Ehrenamtliche Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr in 952 ambulanten Hospizdiensten 35 000 Menschen überwiegend psychosozial begleitet. Das sind nur 4,1 Prozent der 850 000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland sterben.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 20.01.05
 


19. Januar

Vermessenes Leiden
In den Niederlanden soll aktive Sterbehilfe auch an schwer behinderten Neugeborenen zugelassen werden.
von guido sprügel
Bislang durften niederländische Ärzte Menschen ab dem 12. Lebensjahr, und nur in Ausnahmefällen jüngeren Patienten, Sterbehilfe anbieten. Nun fordern angesehene Mediziner, Sterbehilfe auch bei schwer behinderten Neugeborenen zuzulassen.
JUNGLE-WORLD.Com Nummer 3 vom 19. Januar 2005

Bei der Schmerztherapie in Altenheimen hapert es oft
Ältere Menschen erwähnen Schmerzen häufig nicht
MÜNCHEN (wst). Etwa jeder zweite Patient in der Klinik leidet unnötig an Schmerzen, sagt Professor Jürgen Osterbrink aus Nürnberg. Nach seinen Angaben haben in Altenheimen 50 bis 80 Prozent der Bewohner häufig mittelschwere bis schwere Schmerzen. Der Grund sei, daß Schmerztherapien in der Praxis oft nicht ausreichten.
Ärzte Zeitung, 19.01.2005

US-Präsident rief wieder ‚Tag der Heiligkeit menschlichen Lebens’ aus
In der Vergangenheit habe es „bedeutende Fortschritte“ gegeben, um eine „Kultur des Lebens“ aufzubauen, erinnerte George W. Bush.
KATH.NET 19.01.05
 


14. Januar

Mit Peter Singer über Menschenwürde diskutieren - Eine Nachbetrachtung
Zum Auftritt Peter Singers bei der Internationalen Konferenz "Menschenwürde & Wissenschaft" des Deutsch-Amerikanischen Instituts in Heidelberg am 11.12.2004
1000Fragen.de 14.01.05

Marion Caspers-Merk eröffnet erstes stationäres Hospiz in Thüringen
In Bad Berka hat heute die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, Marion Caspers-Merk, das erste stationäre Hospiz in Thüringen eröffnet.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 14.01.2005

Politiker im Saarland beraten über Pflegemängel
SAARBRÜCKEN (kin). Der Streit um die Zustände in den saarländischen Pflegeheimen beschäftigt nun auch den Landtag.
Ärzte Zeitung, 14.01.2005
 


12. Januar

Rürup drängt auf Pflegereform noch in dieser Legislaturperiode
HAMBURG. Der Darmstädter Finanzexperte und Wirtschaftsweise Bert Rürup fordert eine umfassende Reform der Pflegeversicherung noch in dieser Legislaturperiode.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.01.05

Pflegereform nicht vor 2006
SPD sucht Antworten auf Alterung der Gesellschaft
BERLIN/WEIMAR (hak). SPD-Chef Franz Müntefering hat die Hoffnungen der Grünen auf eine Entscheidung über eine Pflegereform noch vor den Bundestagswahlen 2006 gedämpft.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005

Senioren fordern eine effektive Pflegeplanung
Positionspapier des Seniorenbeirates zur Zukunft der Pflege in Sachsen / Abbau der Bürokratie steht an erster Stelle
DRESDEN (dür). Der Landesseniorenbeirat Sachsen macht mit einem Positionspapier zur Zukunft der Pflege auf Fehlentwicklungen aufmerksam. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einem Abbau der Bürokratie.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005

Jede zehnte Pflegeeinrichtung wies Mängel auf
SCHWERIN (di). Die Verbände der Pflegekassen haben sechs Einrichtungen im Nordosten wegen gravierender Mängel die Zulassung entzogen. Nach Prüfungen des Medizinischen Dienstes wies jede zehnte Einrichtung schwerwiegende Defizite auf.
Ärzte Zeitung, 12.01.2005
 


11. Januar

Kassen-Chef hält Ärzten krasses Fehlverhalten vor
Streit um Versorgung von Heimpatienten im Saarland / Kammer weist Vorwürfe zurück - Rückendeckung von Minister
SAARBRÜCKEN (kin). Die Ersatzkassen haben schwere Vorwürfe gegen saarländische Ärzte erhoben, die Patienten in Pflegeheimen betreuen: Sie würden Patienten, die künstlich ernährt werden müssen, zu wenig Nahrung verordnen und Patienten mit Dekubitus schlecht behandeln.
Ärzte Zeitung, 11.01.2005
 


10. Januar

Sterbehilfe: Heikle Forderungen
Spielberg, Petra
Noch ist offen, ob sich die 46 Mitgliedstaaten des Europarats dafür aussprechen, aktive Sterbehilfe unter bestimmten Voraussetzungen straffrei zu stellen.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 1-2 vom 10.01.2005

Neue Chance für das Palliativprojekt Support
Land Niedersachsen schießt 50 000 Euro zu / Mitarbeiter sind auch künftig auf Spenden angewiesen
GÖTTINGEN (pid). Für das vom Aus bedrohte Projekt Support zur ambulanten Versorgung todkranker Krebspatienten in Südniedersachsen gibt es wieder neue Überlebenschancen.
Ärzte Zeitung, 10.01.2005
 


07. Januar

Ernährung in Pflegeheimen: KV Saarland wehrt sich gegen Pauschalvorwürfe
SAARBRÜCKEN. „Empört“ reagierte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saarland auf die Beschuldigungen, Ärzte verordneten in Pflegeheimen zu wenig Nahrung.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.01.04
 


06. Januar

Es geht abwärts auf der schiefen Ebene
STERBEHILFE / Der jüngste Vorstoß des Schweizers Dick Marty beim Europarat war erfolgreich. Die Begleitumstände bleiben merkwürdig
Thomas Rachel
Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der Sozialausschuss des Europarates am Schluss des alten Jahres dem Bericht des Schweizers Dick Marty zur Sterbehilfe zugestimmt (der RM kommentierte).
Rheinischer Merkur Nr. 1, 06.01.2005
 


03. Januar

Regierung sieht Verbesserungsbedarf bei der Pflege in Deutschland
Gesundheit und Soziale Sicherung/Antwort
Berlin: (hib/BES) Die Pflegequalität in Deutschland ist "in nicht unerheblichem Maße" "optimierungsbedürftig", schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/4578) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (15/4452) und beruft sich dabei auf den ersten Bericht des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS).
HIB 002/2005 03.01.2005

PDF Qualität der Pflege
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Daniel Bahr (Münster), Rainer Brüderle, Angelika Brunkhorst, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP – Drucksache 15/4452 –
8 Seiten, Drucksache 15/4578, 20.12.2004

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