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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Januar 2006
Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06
31. Januar
Sterbehilfe: Kusch düpiert CDU-Fraktion
Parlamentarier fühlen sich übergangen und fordern Aufklärung - Justizbehörde wiegelt ab: "Kein formaler Akt"
von Martin Kopp
DIE WELT 31.01.06
Großbritannien: Sterbehilfe-Gegner organisieren sich neu
London - In Großbritannien haben sich Patienten- und Ärzteorganisationen gegen die Freigabe von Sterbehilfe zusammengeschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.01.06
30. Januar
Kusch erarbeitet Gesetzentwurf für Sterbehilfe
Justizsenator unbeeindruckt von Ablehnung in seiner Partei: "Ich werde nicht locker lassen"
von Günther Chalupa
DIE WELT 30.01.06
Sterbehilfe - Kusch hält an seinem Vorstoß fest
Justizsenator Roger Kusch (CDU) setzt sich weiter energisch für die Erlaubnis einer begrenzten Sterbehilfe ein - trotz der Ablehnung, die sein im Abendblatt vorgebrachter Vorschlag in der Politik erfuhr.
HAMBURGER ABENDBLATT 30.01.06
Kusch legt Gesetzentwurf zu aktiver Sterbehilfe vor
Frankfurt/M - Hamburgs Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat einen Gesetzentwurf zu aktiver Sterbehilfe vorgelegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.06
Hausärzte brauchen bei Sterbenskranken Hilfe
DÜSSELDORF (akr). Viele Menschen würden gerne ihre letzten Lebenstage zu Hause verbringen, doch häufig ist dort keine angemessene Versorgung möglich. Werden Hausärzte aber unterstützt, können sie die erforderliche Betreuung gewährleisten.
Ärzte Zeitung, 30.01.2006
Hospizbewegung: Kassen halten sechs Millionen Euro zurück
Niederzier - Krankenkassen und Hospizbewegung streiten um rund sechs Millionen Euro Fördergelder für ambulante Hospizdienste.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.01.06
27. Januar
Großbritannien: Freitod löst erneute Diskussion über Sterbehilfe aus
London - In Großbritannien wird abermals öffentlich über eine Legalisierung der aktiven ärztlichen Sterbehilfe diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.01.06
Verbraucherverbände kritisieren Heimverträge als rechtswidrig
VDAB: Komplexe rechtliche Vorgaben garantieren Verbraucherschutz
Wie die Süddeutsche Zeitung vom 18. Januar 2006 berichtet, bemängeln Verbraucherverbände 90 Prozent aller Heimverträge als rechtswidrig. Nach Angaben des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen sei die weit überwiegende Zahl der in der Praxis verwendeten Heimverträge fehlerhaft.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 27.01.06
26. Januar
Britische Hausärztin wählt Tod in der Schweiz
LONDON (ast). In Großbritannien wird seit gestern abermals öffentlich über eine Legalisierung der aktiven ärztlichen Sterbehilfe diskutiert. Anlaß für die neue Ethik-Debatte ist der Fall einer 66jährigen ehemaligen Hausärztin, die - begleitet von Fernsehkameras - in der Schweiz ihr Leben beendet hat.
Ärzte Zeitung, 26.01.2006
25. Januar
USA: Schwarzenegger für Referendum über Beihilfe zum Selbstmord
Sacramento - Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat eine Volksabstimmung über die mögliche Legalisierung von Beihilfe zum Selbstmord in Kalifornien vorgeschlagen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.06
Erstmals bundesweiter „Tag der Kinderhospizarbeit“
Olpe - Der Deutsche Kinderhospizverein veranstaltet am 10. Februar erstmals einen bundesweiten „Tag der Kinderhospizarbeit“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.06
24. Januar
Regierung soll Gesetzentwurf über Patientenverfügungen vorlegen
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/BOB) Die FDP-Fraktion hat die Bundesregierung aufgefordert, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der die notwendigen Klarstellungen zur Bindungswirkung von Patientenverfügungen vornimmt. Diese, so die Fraktion in einem Antrag (16/397), seien "dringend erforderlich".
HIB 019/2006, 24.01.06
Niedersächsische Koalition streitet weiter über Sterbehilfe
Hannover/Berlin - Der Koalitionsstreit in Niedersachsen um die organisierte Vermittlung von Sterbehilfe geht weiter.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.01.06
USA: Sterbehilfe im US-Bundestaat Oregon verstößt nicht gegen Gesetze
Washington - Das höchste Gericht der USA hat Ärzten, die ihren Patienten beim Sterben helfen, überraschend den Rücken gestärkt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.01.06
22. Januar
Patientenverfügung - Gesetz bis Mitte 2007?
Berlin - Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen bis Mitte 2007.
BERLINER MORGENPOST 22.01.06
21. Januar
FDP will mehr Selbstbestimmung bei Patientenverfügungen
BERLIN. Zur Einbringung eines Antrags der FDP-Bundestagsfraktion zu Patientenverfügungen und zu den aktuellen Äußerungen der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hierzu, erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativmedizin, Michael KAUCH:
Die FDP unterstützt Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in ihrer Forderung, bis Mitte 2007 Patientenverfügungen gesetzlich neu zu regeln. Als Anstoß für diesen Gesetzgebungsprozess hat die FDP-Bundestagsfraktion in dieser Woche einen eigenen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 21.01.06
Patientenverfügungen neu regeln - Selbstbestimmungsrecht und Autonomie
von nichteinwilligungsfähigen Patienten stärken
Antrag der Abgeordneten Michael Kauch, Dr. Max Stadler,
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, etc. und der FDP-Fraktion
5 Seiten, Drucksache 16/397, 18.01.2006
Ich möchte über mein Ende selbst bestimmen
Palliativmedizin allein ist keine Lösung: Sterbehilfe aus Sicht einer unheilbar Krebskranken
Von Jutta Redmann
TAGESSPIEGEL 21.01.06
20. Januar
Serienmörderin oder Lügnerin
Prozeß in Bonn: Altenpflegerin soll neun Patientinnen umgebracht haben - Geständnis angeblich erfunden
DIE WELT 20.01.06
Keine neuen Hüftgelenke mehr
Otto Köhler
Schluss mit 70: Sterbehilfe als ein Gebot unserer Wirtschaftsordnung
Am Donnerstagabend begann gleich gegenüber des Hamburger Hauptbahnhofes das Symposium über gemeinwirtschaftliche Fragestellungen zur Sterbehilfe.
FREITAG 03, 20.01.06
Anm.: Langer aber lesenswerter, treffender Artikel zur aktuellen Sterbehilfedebatte
19. Januar
CDU Niedersachsen scheitert mit Verbot von Schweizer Sterbehilfe-Verein
Hannover - Niedersachsens Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) ist zuversichtlich, daß die Union ihren Koalitionspartner FDP im Streit um den Schweizer Sterbehilfeverein "Dignitas" doch noch umstimmen kann.
DIE WELT 19.01.06
Britische Ärzte leisten illegale Sterbehilfe
3000 Fälle in 2004 belegt - Studie heizt gesellschaftliche Debatte erneut an
von Inken Prodinger
London - In Großbritannien soll es im Jahr 2004 rund 3000 Fälle von verbotener Sterbehilfe gegeben haben.
DIE WELT 19.01.06
Neue britische Studie zur Euthanasie
In Großbritannien sind im vergangenen Jahr fast 3.000 Menschen durch ärztliche Maßnahmen gestorben - und in 2.000 Fällen nicht auf Wunsch des Patienten. Das ist strafbar. Religionsgemeinschaften warnen vor einer Änderung des Gesetzes
TAZ 19.01.06
USA: Kirche fordert Grundsatzdebatte zu Suizidbeihilfe
Washington - Die katholische US-Kirche wertet die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichts zur Sterbehilfe im Bundesstaat Oregon nicht als Grundsatzurteil zur Freigabe der medikamentösen Beihilfe zum Selbstmord.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.01.06
Pflegerin bestreitet Tötung von neun Patienten
Erst hatte die Altenpflegerin gestanden, dann ihr Geständnis widerrufen. Sie sei eine notorische Lügnerin, sagte ihr Anwalt vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft sieht das jedoch anders.
NETZEITUNG.DE 19.01.06
18. Januar
Ärzte leisten Sterbehilfe meist ohne Einwilligung
Britische Ärzte haben im vergangenen Jahr einer Studie zufolge rund 3000 Patienten Sterbehilfe geleistet - trotz gesetzlichen Verbots. In zwei von drei Fällen sollen die Patienten keinen Todeswunsch geäußert haben.
SPIEGEL ONLINE 18.01.06
Britische Studie: 3000 mal illegale Sterbehilfe
Im Königreich wurde das Ausmaß der tatsächlichen Sterbehilfe 2004 untersucht.
DIE WELT 18.01.06
Britische Studie: 3 000 Fälle von Sterbehilfe jährlich
London - In Großbritannien gab es im Jahr 2004 einer Studie zufolge rund 3 000 Fälle aktiver Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
Siehe dazu:
Results of First Ever UK-Wide Study into Euthanasia and End-of-life Decisions
The results of the first UK-wide study into euthanasia are revealed today in Palliative Medicine.
PRESSRELEASE Brunel University London 17.01.06
Die besten Selbstmordtipps für Howard
Weil Australiens konservative Regierung jegliche Diskussionen über Euthanasie-Methoden verbietet, wollen Befürworter der Sterbehilfe bei Premierminister John Howard mit Tipps zum Selbstmord protestieren. Regierung will die Suizidrate senken
TAZ 18.01.06
Kammer Hessen fordert intensivere Zusammenarbeit in der Palliativmedizin
Frankfurt/M. - Die Zusammenarbeit und die Vernetzung aller an der palliativen Versorgung in Hessen Beteiligten ist für die Versorgung der Patienten entscheidend.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.01.06
Steuerliche Entlastung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
Bis zu 1.200 Euro steuerlich abziehbar
Das Bundeskabinett hat heute dem Entwurf eine Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung zugestimmt. Damit sollen Privathaushalte als Arbeitgeber stärker gefördert werden. Dies kommt u. a. auch Familien zu Gute, in denen ein Pflegebedürftiger ambulant betreut wird.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 18.01.2006
17. Januar
Vermittlung von Sterbehilfe soll bestraft werden
Niedersachsens Justizministerin legt Gesetzentwuf vor
HANNOVER (cben). Steht der Schweizer Sterbehilfeverein Dignitas in Deutschland vor dem Aus? Die niedersächsische Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die geschäftsmäßige Vermittlung von Sterbehilfe unter Strafe stellen soll.
Ärzte Zeitung, 17.01.2006
Supreme Court billigt Sterbehilfe-Gesetz in Oregon
Neuer Vorsitzender gehört zu Gegnern
Die Befürworter der Sterbehilfe in den USA können einen grossen juristischen Erfolg verbuchen. Das Oberste Gericht in Washington billigte ein Gesetz des Westküsten-Staats Oregon, das die Sterbehilfe unter strikten Auflagen zulässt. Das entsprechende Urteil wurde am Dienstag veröffentlicht.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 17.01.06
Pflegekassen auf dem Weg zum Pflegefall
Kommentar von Florian Staeck
Die Rücklagen der gesetzlichen Pflegeversicherung schmelzen wie Schnee in der Sonne. Eine halbe Milliarde Euro Defizit sind in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres hinzugekommen, meldet die Bundesbank.
Ärzte Zeitung, 17.01.2006
16. Januar
Niedersachsen will vermittelte Sterbehilfe stoppen
HANNOVER - Im Streit um den Sterbehilfe-Verein Dignitas hat Niedersachsens Justizministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Vermittlung von Sterbehilfe stoppen soll.
HAMBURGER ABENDBLATT 16.01.06
Freispruch für Euthanasie?
Richterliche Nachsicht bei „Tötung aus Mitleid“. In Großbritannien wird politischer Druck ausgeübt, um das Euthanasie-Gesetz zu lockern.
KATH.NET 16.01.06
Zeitung: Pflegeversicherung mit 500 Millionen Euro im Minus
FRANKFURT/M. Das Defizit der gesetzlichen Pflegeversicherung ist im vergangenen Jahr um mehrere hundert Millionen Euro gewachsen, obwohl Kinderlose seit Jahresbeginn 2005 einen Zusatzbeitrag zahlen müssen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.01.06
14. Januar
Ewiger Ruhestand
"Der moderne Tod": Uraufführung zu Sterbehilfe im Hamburger Schauspielhaus
von Stefan Grund
DIE WELT 14.01.06
13. Januar
Hospize fordern angemessene Vergütung
KÖLN (iss). Hospize in Westfalen-Lippe werfen den Kassen vor, ihnen eine angemessene Finanzierung zu verweigern und damit die Zukunft der Einrichtungen zu gefährden.
Ärzte Zeitung, 13.01.2006
Wird rationiert, dann sollen Politiker diese Entscheidung verantworten
Von Florian Staeck
Darf "Therapiebegrenzung im Alter" ein Mittel sein, um die Sozialkassen auf Dauer finanzierbar zu halten? Nein, war die einhellige Antwort der Teilnehmer einer Veranstaltung des "Zukunftsforums Demenz" in Ockenheim bei Bingen.
Ärzte Zeitung, 13.01.06
12. Januar
Immer mehr Patienten nutzen stationäre Pflege
SIEGBURG (ric). In der Pflegeversicherung zeigt sich ein Trend zur stärkeren Nutzung stationärer Pflege: Im Jahr 2002 nahmen knapp 600 000 Pflegebedürftige stationäre Pflege in Anspruch, 2003 waren es bereits 613 000.
Ärzte Zeitung, 12.01.2006
11. Januar
Frankreichs Gesetz zum Lebensende soll präziser werden
PARIS. Die französische Regierung will das 2005 verabschiedete „Gesetz zu den Rechten der Kranken am Lebensende“ präzisieren.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.01.06
Erstes Kinderhospiz in Süddeutschland
In Bayern sterben jedes Jahr 700 Kinder an unheilbaren Krankheiten / Versorgungsangebote oft unbefriedigend
MÜNCHEN (sto). In Bad Grönenbach im Allgäu entsteht das erste Kinderhospiz in Süddeutschland. Solche Einrichtungen seien ein wichtiger Baustein in der Versorgung von Kindern mit einer begrenzten Lebenserwartung, sagte Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) beim Richtfest für das Kinderhospiz.
Ärzte Zeitung, 11.01.2006
DGCh: Chirurgen rufen zu größerer Organspendebereitschaft auf
Lange Wartelisten für Transplantationen fordern Opfer - Chirurgen rufen zu größerer Organspendebereitschaft auf
Berlin - Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCh) fordert wirksamere Konzepte, die bei der Bevölkerung die Bereitschaft Organe zu spenden erhöhen sollen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCh)11.01.06
10. Januar
Frankreich debattiert über die Sterbehilfe
Zwei Tötungen in der Dordogne und in Pas-de-Calais lassen Debatte über Gesetzesänderung erneut aufbranden
von Jochen Hehn
DIE WELT 10.01.06
Viele Baustellen in der Biopolitik
Kommentar von Florian Staeck
Sterbehilfe, Gendiagnostik, Patientenverfügungen - Stichworte genügen, um das Arbeitspensum in der Biopolitik anzudeuten, das der Gesetzgeber vor sich hat.
Ärzte Zeitung, 10.01.2006
Bochum: Wissenschaftler setzen Standards für Beratung zur Patientenverfügung
BOCHUM. Das Zentrum für Medizinische Ethik der Ruhr Universität Bochum (RUB) hat Standards für die Beratung zu Patientenverfügungen erarbeitet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.01.06
09. Januar
Deutsche Hospiz Stiftung: Menschliche Zuwendung
Klinkhammer, Gisela
Die Patientenschutzorganisation wendet sich seit rund zehn Jahren gegen eine Legalisierung der aktiven Euthanasie und engagiert sich für eine Förderung der Palliativmedizin.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 1-2 vom 09.01.2006, Seite A-14
07. Januar
Wulff warnt vor Geiz in der Gesellschaft
CDU-Ministerpräsident fordert neues Wertebewußtsein - Klare Kritik an Sterbehilfe
Berlin - Die Rückbesinnung auf ein Qualitäts- und Wertebewußtsein hat Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff gefordert.
DIE WELT 07.01.06
06. Januar
Australien bestraft Verbreitung von Euthanasie-Anleitungen
CABBERRA. Das Kommunizieren über Methoden der aktiven Sterbehilfe per Telefon, E-Mail, Fax oder Internet steht in Australien seit dem 6. Januar unter Strafe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.01.06
05. Januar
Neue Debatte über Sterbehilfe in Frankreich
Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein - Euthanasie-Gegner beklagen enormen Druck der Medien
In Frankreich hat eine neue Debatte über die aktive Sterbehilfe begonnen.
DIE TAGESPOST 05.01.2006
04. Januar
Deutsche Hospiz Stiftung stellt Hospizstatistik 2005 vor: Kaum Verbesserungen in der Versorgung Sterbender
Dortmund. Im vergangenen Jahr sind bundesweit rund 35 000 Menschen durch 1 042 ambulante Hospizdienste in ihrer letzten Lebensphase psychosozial begleitet worden. Das geht aus der am Mittwoch von der Deutschen Hospiz Stiftung veröffentlichten Hospizstatistik 2005 hervor.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 04.01.06
Der Freundestod
Es gibt nicht nur „Dignitas“: Von der Öffentlichkeit unbemerkt betreut der Verein Ex International seit acht Jahren Sterbewillige in Deutschland
von Christine Jähn
ZEIT online, 04.01.06
03. Januar
Neue Debatte über Sterbehilfe in Frankreich
PARIS. In Frankreich hat eine neue Debatte über die aktive Sterbehilfe begonnen. Befürworter verlangten in der Tageszeitung „Le Figaro“ vom 3. Januar eine umfassende öffentliche Diskussion über „das Recht auf einen würdigen Tod“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.01.06
Hoppe warnt vor Legalisierung der Sterbehilfe
Berlin. Einen Wendepunkt in der öffentlichen Sterbehilfe-Diskussion in Deutschland sieht der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.01.06
"Wir können nicht bei jedem am Bett sitzen"
Niederlande: Ärzte, die Sterbende in Bewusstlosigkeit versetzen, machen sich nicht mehr strafbar
Niederländische Mediziner sollen nicht mehr zwangsläufig strafrechtlich verfolgt werden, wenn sie sterbende Patienten in tiefen Schlaf oder Bewusstlosigkeit versetzen.
DIE TAGESPOST 03.01.2006
02. Januar
Ärzte-Präsident warnt vor "Euthanasie-Praxis"
FRANKFURT/MAIN - Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe hat das Jahr 2005 als Wendepunkt in der öffentlichen Sterbehilfe-Diskussion in Deutschland bezeichnet.
HAMBURGER ABENDBLATT 02.01.06
Hoppe sieht Wendepunkt in Sterbehilfe-Diskussion
Interview der Nachrichtenagentur AP (31.12.2005) mit Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, zum Thema Sterbehilfe
Bundesärztekammer 02.01.05
Bundesverfassungsgerichtspräsident gegen Legalisierung aktiver Sterbehilfe
LEIPZIG. Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat sich entschieden für eine Beibehaltung des strikten Verbots der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.01.06
Frankreich: Ermittlungen nach Sterbehilfe-Fall vor Einstellung
LILLE. Mehr als zwei Jahre nach dem Fall von Sterbehilfe am jungen Vincent Humbert in Nordfrankreich soll das Verfahren gegen seine Mutter und seinen Arzt eingestellt werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.01.06
01. Januar
Aktive Sterbehilfe als tragischer Irrtum
Bischof Algermissen predigte an Silvester im Fuldaer Dom über den Schatten in seinen Gedanken: „Werden wir das Evangelium des Lebens gegen eine ‚Kultur des Todes’ und gegen alle Gleichgültigkeit als Alternative hörbar machen können?“
KATH.NET 01.01.06
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