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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Januar 2007
Anzahl: 66 Artikel, Stand 08.02.07
31. Januar
Patientenverfügung: Neue Regeln für den Persilschein ins Jenseits
Wann sollen bei Schwerkranken lebenserhaltende Maßnahmen beendet werden können? Mehr als sieben Millionen Deutsche haben ihren letzten Willen in einer Patientenverfügung verfasst - und wissen nicht, was sie wert ist. Die Rechtsprechung ist nicht eindeutig. Im Bundestag wird nun ein neues Gesetz vorbereitet.
Von Matthias Kamann
DIE WELT 31.01.2007
Patientenverfügung: Was ein Palliativmediziner dem Gesetzgeber empfiehlt
Der Berliner Palliativmediziner Professor Christof Müller-Busch arbeitet seit vielen Jahren mit schwer kranken und sterbenden Menschen zusammen. In zahlreichen Anhörungen hat er Politiker und Ethikräte zu Entscheidungen am Lebensende beraten. Gegenüber WELT.de äußert sich Müller-Busch, leitender Arzt für Palliativmedizin und Schmerztherapie am Berliner Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, über die Bedeutung von Patientenverfügungen für das ärztliche Handeln.
Von Matthias Kamann
DIE WELT 31.01.2007
Ein Ort der Ruhe, wenn sich das Leben dem Ende zuneigt
Anlaufstelle für Schwerstkranke - die Palliativstation der Heidelberger Thoraxklinik / Ziel ist eine Entlassung in die häusliche Umgebung
Ärzte Zeitung, 31.01.2007
Tips zum Umgang mit NS-Verfolgten in der Altenhilfe
Modellprojekt in NRW
KÖLN (frk). Der Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte will die Träger der Altenhilfe für die Bedürfnisse alter Menschen sensibilisieren, die unter den Nationalsozialisten gelitten haben. Dafür gibt es jetzt ein Modellprojekt.
Ärzte Zeitung, 31.01.2007
30. Januar
Sterben in Europa: Neue Studie
Paris (DT/KNA) 25 bis fünfzig Prozent aller Todesfälle in Westeuropa gehen laut einer neuen Studie lebensverkürzende Maßnahmen von Ärzten voraus. Dazu zählt die am Montag in Paris veröffentlichte Untersuchung des Instituts für demografische Studien INED etwa den Abbruch von Krebsbehandlungen, Dialyse oder auch von Beatmung und Versorgung mit Flüssigkeit.
DIE TAGESPOST 30.01.2007
29. Januar
Pflegekräfte wollen künftig mehr Verantwortung
BERLIN (hak). Die Pflegeberufe beanspruchen mehr Verantwortung. Sowohl in der Integrierten Versorgung, wie auch beim Zugriff auf elektronische Patientenakten und bei der Verordnung von Hilfsmitteln wollen Pflegekräfte Ärzten gleichgestellt werden. Das hat die Präsidentin des Deutschen Pflegerates Marie-Luise Müller gefordert.
Ärzte Zeitung, 29.01.2007
28. Januar
Patientenverfügung - Ein Dokument des Nichtwissens
Von Georg Paul Hefty
Der Versuch, die Rechtsgültigkeit von Patientenverfügungen gesetzlich festzulegen, kommt dem Versuch nahe, Lebensende und Sterben staatlich zu regeln.
FAZ 28.01.07
26. Januar
Pflegeverbände eröffnen neues Domizil in Berlin
BERLIN (eb). Mit einem Tag der offenen Tür haben gestern die vier Spitzenverbände der deutschen Pflege ihr neues Domizil in der Hauptstadt eingeweiht.
Ärzte Zeitung, 26.01.2007
Kooperieren Ärzte in Verbünden, sind Heimpatienten besser versorgt
Vereinbarung in Bayern soll Zahl der Krankenhauseinweisungen verringern
MÜNCHEN (sto). Neue Wege in der ambulanten medizinischen Betreuung von Pflegeheimbewohnern gehen die KV und die AOK in Bayern. Immer mehr Praxisverbünde, in denen Hausärzte kooperieren, gewährleisten im Freistaat eine regelmäßige Versorgung in Heimen.
Ärzte Zeitung, 26.01.2007
25. Januar
Ärzte gegen weitreichende Patientenverfügungen
Kranke müssen sich auf Lebensrettung verlassen können
Sigrid Averesch
BERLIN. Die Bundesärztekammer hat gestern vor einem detaillierten Gesetz zu Patientenverfügungen gewarnt.
BERLINER ZEITUNG 25.01.2007
Hoppe: „Das Sterben ist nicht normierbar“
Berlin,- Die Bundesärztekammer warnt vor zu weitgehenden gesetzlichen Regelungen bei der Patientenverfügung.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 25.01.2007
Ärztekammer warnt vor detailliertem Gesetz zu Patientenverfügung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.07
Unumkehrbar tödlich
Die Debatte um Patientenverfügungen wird rhetorisch schärfer
Von Johannes Seibel
Die Rhetorik in der Debatte um die rechtliche Verbindlichkeit von Patientenverfügungen nimmt an Schärfe zu: Gerade hat die Große Koalition beschlossen, für solche Verfügungen einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, soll im Bundestag ein entsprechender fraktionsübergreifender Antrag eingebracht werden, da äußerte sich dazu in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 19. Januar auch der Münchner Palliativmediziner Gian Domenico Borasio. Und verwandte dabei Begriffe, die zum intellektuellen Einschüchtern Andersdenkender geeignet sind.
DIE TAGESPOST 25.01.2007
Zweiter bundesweiter Tag der Kinderhospizarbeit
Olpe - Zahlreiche Veranstaltungen und eine Solidaritätsaktion sind beim zweiten bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar geplant.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.01.07
Ambulante Helfer bald im Einsatz
HEIDELBERG (mm). Im Rhein-Neckar-Kreis werden die ersten ambulanten Kinderhospizhelfer ausgebildet. Ab März sollen 16 Frauen und Männer die kranken Kinder und ihre Familien begleiten.
Ärzte Zeitung, 25.01.2007
24. Januar
Bald Gesetz zur Patientenverfügung
Koalition kündigt Regelung bis Sommer an
Sigrid Averesch
BERLIN. Patientenverfügungen, die im Krankheitsfall festlegen, wann die medizinische Hilfe abgebrochen wird, sollen bis zum Sommer gesetzlich geregelt werden.
BERLINER ZEITUNG 24.01.2007
Haft für Selbstmordpillen-Händler
Weil er im Internet mit tödlich wirkenden Pillen gehandelt hatte, haben Richter in Wuppertal einen 23-Jährigen zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Mindestens zwei seiner Kunden hatten mit den Tabellen Selbstmord verübt.
NETZEITUNMG.DE 24.01.07
Drei Jahre Haft für Handel mit grausamen Selbstmordpillen
Skrupellos bot ein 23-jähriger Wuppertaler auf seiner Startpage Tabletten an, mit denen man sich „sicher umbringen“ könne. Sieben Käufer fielen ins Koma, zwei starben, einer verlor fast beide Beine. Als besonders schlimm befanden die Richter die Art und Weise, wie der Verkäufer für seine Mittel warb.
DIE WELT 24.01.07
Deutsche Hospiz Stiftung fordert Straftatbestand gegen das Geschäftemachen mit dem Tod
Heute zu entscheidender Wuppertaler Fall zeigt Dringlichkeit politischen Handelns
Dortmund. „Solange es keinen Straftatbestand gegen das Geschäftemachen mit dem Tod gibt, kann sich jeder, vom Studenten bis zur Schweizer Sterbehelferorganisation, das Leid suizidgefährdeter Menschen zu Nutze machen“, warnt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 24.01.07
Weitere Morde im Krankenhaus?
Charité-Schwester jetzt in sechs Fällen angeklagt
Bislang waren nur vier Todesfälle bekannt, die die ehemalige Charité-Krankenschwester Irene B. zu verantworten haben soll. Doch die Anklage der Staatsanwaltschaft bringt überraschende Neuigkeiten:
TAGESSPIEGEL 24.01.2007
SPD sieht in NRW einen drohenden Pflegenotstand
Ausbildungsumlage gefordert
DÜSSELDORF (akr). Die SPD im Düsseldorfer Landtag fordert von Landesgesundheitsminister KarlJosef Laumann (CDU), dass er den drohenden "Pflegenotstand" für NRW ausruft. Damit soll die Voraussetzung für eine Umlagefinanzierung bei der Altenpflegeausbildung geschaffen werden.
Ärzte Zeitung, 24.01.2007
Demenz: Pflegende Angehörige fühlen sich oft im Stich gelassen
Von Dirk Schnack
Ärzte Zeitung, 24.01.2007
23. Januar
Patientenverfügungen: Erste Debatte im Bundestag vor Ostern
Werder - Der Bundestag soll sich noch vor Ostern in einer ersten Debatte mit dem Thema Patientenverfügungen befassen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.01.07
Selbstbestimmung bis zuletzt
Bei Patientenverfügungen kommt es auf Eindeutigkeit an
Die Große Koalition will die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen per Gesetz regeln. Damit folgt die Politik einer Forderung des Deutschen Juristentags, der schon im September 2006 mit großer Mehrheit für eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe und die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen votiert hatte.
ZDF.DE 23.01.2007
Dignitas zieht Bilanz
BASEL (eb). Im vergangenen Jahr sind 195 Menschen mit Hilfe der Schweizer Organisation Dignitas aus dem Leben geschieden.
Ärzte Zeitung, 23.01.2007
Zielgruppe: Selbstmörder
Katharina Heimeier
20 Namen stehen auf der Liste, hinter sechs von ihnen ein Kreuz. Es kennzeichnet diejenigen, die starben, weil Kejdi S. aus Wuppertal ihnen Selbstmordpillen verkaufte.
TAZ 23.01.07
21. Januar
Dignitas: Suizidhilfe in 195 Fällen
Hamburg. AP/baz. Im vergangenen Jahr sind 195 Menschen mit Hilfe der Schweizer Organisation Dignitas aus dem Leben geschieden.
BASLER ZEITUNG 21.01.07
19. Januar
Techniker Kasse verteidigt Wettbewerb in der Palliativmedizin
Schmerzmediziner fordern flächendeckende Versorgung / Debatte über neue Verträge
FRANKFURT/MAIN (ine). Schmerzmediziner kritisieren die Integrationsversorgung in der Palliativmedizin als ethisch fragwürdig. Dem widerspricht Dr. Barbara Voß, Leiterin der Techniker Krankenkasse in Hessen. Sie plädiert für neue Versorgungsformen in diesem Bereich.
Ärzte Zeitung, 19.01.2007
Tod der Muse von Jacques Brel: Adieu Madeleine!
Sie inspirierte Jacques Brel zu seinem größten Chanson. Jetzt nahm sich Madeleine Zeffa Biver in Spanien das Leben - mit fremder Hilfe, sagt ihr Sohn. Das hat eine Debatte über aktive Sterbehilfe ausgelöst.
Von Marko Belser
SUEDDEUTSCHE.DE 19.01.07
18. Januar
Am Ende zählt Vertrauen
Patientenverfügungen: Warum viele Fragen offenbleiben müssen – und warum politische Vorgaben gebraucht werden
Für die Stationen auf dem letzten Weg sollte ein Fürsprecher bereitstehen. Er muss die Richtung kennen, aber frei entscheiden können.
Christian Bendrath
Rheinischer Merkur Nr. 3, 18.01.2007
Liebe macht den Unterschied
Passive und aktive Hilfe beim Tod sind manchmal nicht zu unterscheiden
Wolfgang Thielmann
Nikolaus Schneider könnte die Diskussion über Sterbehilfe und Patientenverfügungen neu ins Rollen bringen. Der Präses der Evangelischen Kirche imRheinland sprach vor der Synode seiner Kirche von Situationen, die mit Grundsätzen nicht zu lösen sind, auch wenn sie die Grundsätze nicht aufheben.
Rheinischer Merkur Nr. 3, 18.01.2007
Bundesministerin von der Leyen: "Alzheimerpatienten und ihre Angehörigen gut begleiten"
Deutsche Alzheimer Gesellschaft startet neue Solidaritätskampagne "Buch der Erinnerungen"
Mit einer neuen Kampagne will die Deutsche Alzheimer Gesellschaft auf die Situation von Menschen mit Demenzerkrankungen und deren pflegenden Angehörigen aufmerksam machen und um Solidarität und Hilfe werben.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 18.01.2007
Palliativmediziner fordern mehr Wettbewerb und Qualitätssicherung
Von Christian Beneker
Ärzte Zeitung, 18.01.2007
Palliativzentrum Göttingen feierlich eröffnet
Palliativstation und Palliativambulanz der Universitätsmedizin Göttingen mit 3,48 Millionen Euro der Deutschen Krebshilfe eingerichtet.
Das neue Palliativzentrum Göttingen wurde heute, am Donnerstag, dem 18. Januar 2007, feierlich eröffnet.
PRESSEMITTEILUNG Universität Göttingen 18.01.07
17. Januar
Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend diskutiert den Fünften Altenbericht
Prof. Dr. Andreas Kruse, Vorsitzender der Sachverständigenkommission für den Fünften Altenbericht, hat in einer öffentlichen Sitzung des Bundestags-Seniorenausschusses für ein neues, produktives Bild des Alters plädiert.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 17.01.07
15. Januar
Polnische Sträflinge arbeiten im Hospiz
Warschau/Danzig. DPA/baz. Am Anfang standen pragmatische Überlegungen, als Pater Piotr Krakowiak vor fünf Jahren beim Gefängnis in Danzig (Gdansk) Hilfe anforderte.
BASLER ZEITUNG 15.01.2007
Schmidt will Betreuung unheilbar Kranker verbessern
Aachen - Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) strebt im Zuge der Gesundheitsreform auch eine bessere Betreuung von Patienten mit einer nicht heilbaren Erkrankung an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.01.2007
Vorreiter in der Sterbebegleitung
Schleswig-Holstein will Palliativmedizin und Hospizversorgung verbessern. Während einzelne Sterbehäuser über mangelnde Auslastung klagen, fordert der Hospiz- und Palliativverband den Ausbau ambulanter Strukturen
von Friederike Gräff
TAZ 15.01.2007
Justizminister will passive Sterbehilfe zügig legalisieren
Justizminister wie Regelung für Patientenverfügungen. Damit Patienten, Angehörige, Betreuer und Ärzte die nötige Rechtssicherheit bekommen.
DIE WELT 15.01.2007
Anm: Irreführende und falsche Überschrift, aber interessanter Inhalt. Die passive Sterbehilfe ist bereits legal.
Run auf Anti-Sterbehilfe-Ausweis in Großbritannien
London - Zehntausende Briten haben laut Zeitungsberichten einen Ausweis bestellt, mit dem sie passive Sterbehilfe für sich ablehnen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.01.2007
Erstes Kinderhospiz in Süddeutschland eröffnet
Einrichtung in Bad Grönenbach im Allgäu kann bis zu acht Familien aufnehmen
Das erste Hospiz für sterbenskranke Kinder in Süddeutschland ist kürzlich in Bad Grönenbach im Allgäu eröffnet worden. Bis zu acht Familien können in dem Haus untergebracht werden.
Ärzte Zeitung, 15.01.2007
Erste Praxis für Palliativmedizin des Landes in Bochum
Verbesserung der ambulanten ärztlichen Betreuung von Sterbenden
PRESSETEXT.AUSTRIA 15.01.2007
12. Januar
2005 erhielten fast 21 000 Patienten Sterbebegleitung
KÖLN (iss). Jener Teil der Gesundheitsreform, der den Rechtsanspruch auf eine umfassende Sterbebegleitung festschreibt, darf nicht unter dem allgemeinen Reformgerangel leiden und soll zum 1. April in Kraft treten. Das fordert die Deutsche Hospiz Stiftung aus Anlass der Vorstellung ihrer Hospizstatistik.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007
Parlamentarier uneins über Patientenverfügungen
Bundestag berät Ende Januar / Bundesärztekammer weist auf Grenzen hin: "Sterben ist nicht normierbar!"
BERLIN Die große Koalition will Patientenverfügungen noch in diesem Jahr gesetzlich regeln. Die Bundesärztekammer (BÄK) ist nicht gegen Patientenverfügungen, doch sie stellt unmissverständlich klar, "dass Sterben nicht normierbar ist". Sie warnt vor einem parlamentarischen Schnelldurchgang.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007
"Krankheitsverläufe lassen sich nicht einfach per Gesetz regeln"
BÄK-Chef Hoppe hat Zweifel, ob Patientenverfügungen alle Probleme lösen
BERLIN (fuh). Bundesärztekammer-Präsident Professor Jörg-Dietrich Hoppe bezweifelt, dass ein Gesetz über Patientenverfügungen zu mehr Rechtssicherheit führt. Der Bundestag will noch im Januar verschiedene Gesetzentwürfe beraten.
Ärzte Zeitung, 12.01.2007
Die Grenzen des selbstbestimmten Sterbens
Die Sterbehilfeorganisationen geraten immer wieder in die Schlagzeilen. Meldungen wie jene vom letzten Wochenende werfen beklemmende Fragen zum in der Schweiz erlaubten assistierten Suizid auf.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 12.01.2007
11. Januar
Belgischer Kardinal lehnt weitere Liberalisierung der Sterbehilfe ab
Brüssel - Der belgische Kardinal Godfried Danneels hat sich entschieden gegen eine weitere Liberalisierung des Sterbehilfe-Gesetzes in Belgien ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.01.07
Langer Weg in den Tod
Die Sterbehilfeorganisation Dignitas wehrt sich gegen Vorwürfe, sie ließe Menschen leiden
BERLINER ZEITUNG 11.01.2007
10. Januar
Hospiz Stiftung konzentriert Mittelvergabe auf Ehrenamtliche
Dortmund - Die Deutsche Hospiz Stiftung wird künftig ihre Förderung im Bereich der Betreuung von Ehrenamtlichen verstärken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.01.07
09. Januar
Qualvoller Tod nach Sterbehilfe
Die Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas verspricht ihren Kunden einen sanften Gift-Tod. Doch die Berichte über grausame Todeskämpfe häufen sich. Jetzt starb eine Deutsche erst nach einer halben Stunde schlimmster Qualen. Sie schrie vor Schmerz: „Ich verbrenne“.
DIE WELT 09.01.07
„Mehr Leben bis zuletzt“
„Es gibt keine Garantie auf einen schmerzfreien Tod“, sagt der Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung Eugen Brysch im WELT.de Interview. Nach dem qualvollen Tod einer Deutschen in der Schweiz, gerät das Modell des geplanten Selbstmords in die Kritik.
DIE WELT 09.01.07
Sterbebegleitung mit Komplikationen?
Dignitas mit Vorwürfen konfrontiert
ni. Die Sterbehilfeorganisation Dignitas wird mit Vorwürfen konfrontiert. Nach einem Bericht in der «Sonntags-Zeitung» sind zwei Personen, die mit Hilfe von Dignitas Selbstmord verübt haben, unwürdig aus dem Leben geschieden.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 09.01.07
Der Freitod dauerte 38 Minuten
Von Julia Kloft
Nach erfolgloser Behandlung bat eine Krebspatientin die Sterbehilfeorganisation Dignitas um Hilfe - und Verkürzung ihres Leidens. Doch der als reibungslos angekündigte Tod dauerte laut Zeugen qualvolle 38 Minuten. Dignitas-Gründer Minelli weist Schuldvorwürfe zurück.
SPIEGEL ONLINE 09.12.07
"SonntagsZeitung" berichtet von Sterbehilfe unter Qualen
Mit Vorwürfen sieht sich die Schweizer Organisation „Dignitas“ konfrontiert: Eine Deutsche starb nach der Gifteinnahme unter großen Qualen, berichtete eine Schweizer Zeitung.
KATH.NET 09.01.07
Deutsche Hospiz Stiftung: Entsetzliche Realität holt das Versprechen auf den „schönen Tod“ ein
Berlin. „Es gibt keine Garantie auf einen schmerzfreien Tod“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung Eugen Brysch mit Nachdruck. Dies zeigt einmal mehr der jetzt bekannt gewordene Fall von schweren Komplikationen nach der Einnahme von Gift durch eine Deutsche in der Schweiz.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 09.01.07
Stellungnahme von DIGNITAS zur Kampagne der «Sonntags-Zeitung»
Bayern: Neuer Vertrag zur medizinischen Versorgung in Pflegeheimen
München - Einen gemeinsamen Vertrag, der die Versorgung gesetzlich krankenversicherter Bewohner in Pflegeeinrichtungen in Bayern verbessern soll, haben die AOK und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) des Bundeslandes abgeschlossen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.01.07
08. Januar
Wirtschaftsunternehmen: Gegen gesetzlichen Anspruch auf Auszeit für Pflege
Berlin - Die Arbeitgeber lehnen den Plan der Großen Koalition ab, einen gesetzlichen Anspruch auf eine Pflegezeit zur Betreuung von Angehörigen einzuführen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 08.01.07
07. Januar
Langsame und qualvolle Sterbehilfe
«Ich verbrenne!» schrie eine Frau, nachdem sie den tödlichen Giftcocktail geschluckt hatte. Zeugen sprechen von einem qualvollen, langsamen Tod. Dabei wirbt Dignitas mit einem sanften Hinübergleiten in den Tod.
20MIN.CH 07.01.07
05. Januar
Stärkung des Ehrenamts in der Hospizarbeit: Deutsche Hospiz Stiftung richtet ihre Förderverfahren neu aus
Dortmund. „Zukünftig werden weitaus mehr Hospizdienste von einer Förderung durch die Deutsche Hospiz Stiftung profitieren können“, kündigt der Geschäftsführende Vorstand der Stiftung Eugen Brysch an.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.01.07
03. Januar
Justizminister Döring dringt auf Regeln für Patientenverfügungen
SPD-Politiker will mehr Klarheit für Ärzte und Angehörige
Moderation: Dirk-Oliver Heckmann
Der schleswig-holsteinische Justizminister Uwe Döring hält gesetzliche Bestimmungen über Patientenverfügungen für geboten. Dabei müsse eine Abgrenzung zu aktiver Sterbehilfe erreicht werden, sagte der SPD-Politiker. Die politischen Beratungen darüber sollten ohne Fraktionszwang erfolgen.
DEUTSCHLANDFUNK 03.01.07
Hoppe: „Leidende Patienten am Ende ihres Lebens nicht übertherapieren!“
Berlin – Schwerkranke Patienten dürfen am Ende ihres Lebens nicht gegen ihren Willen übertherapiert werden. Darauf hat der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Anfang Januar hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.01.07
02. Januar
Hoppe sieht im Sterbehilfe-Fall Welby keine Euthanasie
(PdÄ) Patienten, die am Ende ihres Lebens extrem leiden müssen, dürfen nicht gegen ihren Willen übertherapiert werden. Darauf hat der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, mit Blick auf die Debatte über die Sterbehilfe hingewiesen, die durch den Tod des unheilbar kranken Italieners Piergiorgio Welby neu entfacht worden ist.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 02.01.07
Singers Ansichten bei Maischberger aufgelaufen
Enige Wochen vor ihrer Babypause als Fernsehmoderatorin beim Westdeutschen Rundfunk war heute Abend Sandra Maischberger im Clinch mit Peter Singer zu sehen. Der hält die Tötung von Neugeborenen mit Behinderung für legitim.
KOBINET-NACHRICHTEN 02.01.07
Frei und selbstbestimmt sterben
Oliver Tolmein
Die ethischen Grenzen am Ende des Lebens
Das Parlament Nr. 01 - 02 / 02.01.2007
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