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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Juli 2004
Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06
31. Juli
Pfleger tötet zehn Kranke
25-Jähriger gesteht die Taten in Sonthofen und nennt als Motiv Mitleid
Kempten - Ein 25-jähriger Krankenpfleger hat im Krankenhaus der Allgäuer Stadt Sonthofen zehn schwerstkranke Patienten mit Injektionen von Beruhigungs- und Narkosemitteln getötet. Nach seiner Festnahme gestand der Mann die Taten und gab als Motiv Mitleid an.
BERLINER MORGENPOST 31.07.04
Der Todesengel - wieder plötzlich und unerwartet
Kommentar Christian Bommarius
Was uns nicht beunruhigt: Mindestens jeder zweite Mord und Totschlag bleibt in Deutschland unentdeckt. Was uns nicht interessiert: Die Ursache des gigantischen Dunkelfelds liegt vor allem in der fehlenden Qualifikation der meisten Ärzte zur Leichenschau. Was uns aber alle Jahre wieder und von Fall zu Fall entsetzt, das ist das Werk eines so genannten Todesengels, dem wegen Serienmord oder verbotener Sterbehilfe schwerstkranker alter Patienten in Krankenhäusern der Prozess gemacht wird.
BERLINER ZEITUNG 31.07.04
30. Juli
Ein Jahr bundeseinheitliche Altenpflegeausbildung
Bundesministerin Renate Schmidt zieht positive Bilanz
"Mit dem neuen Altenpflegegesetz hat der Bund den Weg für eine bessere und attraktivere Ausbildung bereitet. Das Gesetz sichert eine bundeseinheitliche Ausbildung auf hohem Niveau und beschreibt ein modernes Berufsbild der Altenpflege," erklärt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 30.07.04
29. Juli
Zentralregister für Vollmachten
Datenbank bei Bundesnotarkammer in Berlin eingerichtet
Berlin - Immer mehr Menschen wollen für den Fall einer eigenen Entscheidungsunfähigkeit etwa durch Unfall oder schwere Erkrankung mit einer Vollmacht vorsorgen. Dafür steht nach Auskunft des Bundesjustizministeriums eine Datenbank bei der Bundesnotarkammer in Berlin zur Verfügung.
BERLINER MORGENPOST 29.07.04
Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer
28. Juli
Pflegeforscher prüfen neues Berufsbild
WITTEN (akr). Das Institut für Pflegewissenschaften der Universität Witten/Herdecke untersucht, ob das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Konzept der Familiengesundheitsschwester (Family Health Nurse) in Deutschland umgesetzt werden kann.
Ärzte Zeitung, 28.07.2004
27. Juli
Lass mich leben, Doktor!
Von Stefan Rehder
In der Auseinandersetzung um die „Tötung auf Verlangen“ machen Befürworter derEuthanasie auch vor der Diffamierung ihrer politischen Gegner nicht mehr Halt.Offenbar wissen sie sich nicht mehr anders zu helfen. Denn die Fakten sind eindeutig.Es genügt der Blick in dieNiederlande, um zu erkennen, wohin sich ein Land bewegt, das die aktive Sterbehilfe legalisiert.
DIE TAGESPOST Nr.408 vom 27.07.2004
DRK-Präsidium tritt zurück wegen Pflegeskandal
KIEL (di). Das DRK im Norden steht vor einer Neuordnung: Nach den Negativ-Schlagzeilen der vergangenen Wochen sollen verschiedene Einrichtungen neue Träger erhalten. Das Präsidium des Verbandes kündigte seinen Rücktritt an.
Ärzte Zeitung, 27.07.2004
25. Juli
Vollständiger Verlust des Ichs
Die Zahl der Alzheimerkranken in Deutschland wird sich bis 2015 verdoppeln. Wissenschaftler hoffen auf Kupfer. Es verhindert die Zersetzung der Nervenzellen
von Ingrid Kupczik
WELT AM SONNTAG 25.07.04
Pflegeversicherung: Koalition sucht Kompromiss
Blöß, Timo
Die Grünen wollen klaren Fahrplan für weitere Reformen.
Es herrschte mal wieder Durcheinander in der Regierungskoalition. Diesmal waren die Konsensgespräche zur Reform der Pflegeversicherung Anfang Juli der Auslöser.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 30 vom 23.07.2004, Seite A-2111
20. Juli
Euthanasie: "Humanistischer Verband" agitiert wider besseres Wissen für Sterbehilfe
Schmähkritik an Enquete-Kommission fällt auf HVD selbst zurück
Zu den jüngsten Angriffen des "Humanistischen Verbands Deutschlands" (HVD) auf die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" und auf seine Person erklärt der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe, stellvertretender Vorsitzender der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin":
Der "Humanistische Verband Deutschlands" (HVD) versteigt sich im Zusammenhang mit der ausufernden niederländischen Euthanasiepraxis in dem von ihm verbreiteten "Patientenverfügung Newsletter" zu der Behauptung, es sei "das Demokatie- und Politikverständnis von Mitgliedern der Enquetekommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' wie z. B. Hubert Hüppe (MdB/CDU) in Frage zu stellen"
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU, 20.07.04
19. Juli
Der Gedanke des Tötens
Das holländische Euthanasiegesetz wird von vielen Ärzten missbraucht. Sie erlösen auch Patienten, die gar nicht erlöst werden wollen. Der Staat lässt sie gewähren.
DER SPIEGEL 30/2004 19. Juli 2004
Anm.: Achtung, mittlerweile kostenpflichtiger Artikel!
Raum für einen würdigen Abschied von einem Gestorbenen
Auf Intensivstationen des neuen Universitätsklinikums Heidelberg sind erstmals "Abschiedsräume" eingerichtet worden
Ärzte Zeitung, 19.07.2004
16. Juli
Dabei bis zum Schluss
Wer einen Selbstmörder in der letzten Stunde begleitet, sei es als Arzt oder Angehöriger, macht sich strafbar. Jetzt fordern Juristen und Politiker, die Begleitung eines Suizids solle legalisiert werden
Von Christian Rath
TAZ 16.07.04
14. Juli
"Debatte über aktive Sterbehilfe in Deutschland ist völlig überflüssig"
Gesellschaft für Schmerztherapie fordert flächendeckende ambulante Versorgung
NEU-ISENBURG (fuh). Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie hält eine Debatte über aktive Sterbehilfe für völlig überflüssig. Sie fordert eine bessere Ausbildung von Ärzten in Palliativ- und Schmerzmedizin und eine flächendeckende ambulante Versorgung von Patienten am Lebensende.
Ärzte Zeitung, 14.07.2004
"Der Aufbau von Hospizen ist die einzige Alternative zur Sterbehilfe"
Von Denis Durand de Bousingen
In Frankreich berät seit Januar ein Parlamentsausschuß über die gesetzliche Regelung der Sterbebegleitung. Der frühere Gesundheitsminister Jean-François Mattei hatte eingeräumt, daß es in der Frage der Sterbehilfe Heuchelei gebe.
Ärzte Zeitung, 14.07.2004
Bioethik bei Neugeborenen: Kölner Arbeitsbogen hilft bei ethischer Entscheidungsfindung
Köln, den 14. Juli 2004 - Bei extrem früh geborenen Kindern und schwer kranken Früh- und Neugeborenen sehen sich die Ärzte, Eltern und das Pflegepersonal trotz aussichtsreicher intensivmedizinischer Betreuung damit konfrontiert, auch Therapieabbrüche in Erwägung zu ziehen. Damit bei solch schwerwiegenden Entscheidungen nicht nur das medizinisch Machbare oder ökonomisch Vertretbare berücksichtigt wird, sind ethische Orientierungshilfen und konkrete Handlungsanleitungen gefordert. Dazu hat Dr. Sabine Anderweit vom Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Universität zu Köln den „Kölner Arbeitsbogen zur ethischen Entscheidungsfindung in der Neonatologie“ entwickelt.
PRESSEMITTEILUNG Universität zu Köln 14.07.04
Unions-Fraktion gegen Bürokratie in der Altenpflege
BERLIN (fo). Kritik an der Wirkung des 2002 novellierten Heimgesetzes hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einer parlamentarischen Anfrage geäußert. Das Gesetz habe nicht dazu geführt, daß sich die Versorgung in Heimen in den vergangenen zwei Jahren wesentlich verbessert habe.
Ärzte Zeitung, 14.07.2004
13. Juli
Medizinischer Dienst der Krankenversicherung prüft jedes fünfte Pflegeheim
Familie/Antwort
Berlin: (hib/VOM) Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) prüft jährlich die Qualität von rund 20 Prozent aller Pflegeheime, die einen Versorgungsvertrag nach dem elften Sozialgesetzbuch haben. Dies berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (15/3565) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion (15/3370) zum Heimgesetz.
HIB 184/2004 13.07.04
12. Juli
Holland: Schärfere Kontrollen bei aktiver Sterbehilfe
DEN HAAG (vdb). Das niederländische Gesundheitsministerium will die Kontrollen bei aktiver Sterbehilfe verschärfen. Ärzten, die bestimmte Kriterien der Sorgfaltspflicht nicht einhalten, drohen disziplinarrechtliche Schritte bis hin zu einem befristeten Berufsverbot, schreibt die niederländische Zeitung "de Volkskrant".
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Bayern setzt auf Palliativmedizin und Hospize
MÜNCHEN (sto). Als Gegenkonzept zur aktiven Sterbehilfe habe Bayern in den vergangenen Jahren den Ausbau der Palliativmedizin und des Hospizwesens vorangebracht, erklärte Sozialministerin Christa Stewens (CSU) bei einer Fachtagung der Senioren Union in Nürnberg.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Erste Palliativ-Station in Hannover sucht Spender
Diakonie-Haus baut seine Hospiz-Arbeit aus
HANNOVER (cben). Das Hannoveraner Friederikenstift schließt die Kette seiner palliativmedizinischen Versorgung.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Neue Ausbildung in der Alten- und Krankenpflege
HANNOVER (cben). Das Hannoveraner Henriettenstift vereint in Niedersachsen erstmals die Ausbildung zur Kranken- und Altenpflege.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Eine alternde Gesellschaft kämpft gegen Demenz
Barmer fordert Förderung der Prävention, um Demenz zu verhindern / Angehörige brauchen Unterstützung
BERLIN (ost). Die Prävention muß gefördert werden, um die Ausweitung von Demenz-Erkrankungen in Deutschland einzudämmen. Dafür hat sich Barmer-Vorstand Klaus H. Richter in Berlin ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
Kassen einig über gemeinsames Pflegezertifikat
Angebot für ambulante und stationäre Pflegedienste in Thüringen / Praxisnaher Anforderungskatalog vereinbart
ERFURT (dür). Die Thüringer Pflegekassen wollen in Zukunft gemeinsam ein Pflegezertifikat für ambulante und stationäre Pflegedienste und -einrichtungen anbieten.
Ärzte Zeitung, 12.07.2004
KV Berlin stellt Reichsarztregister zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit zur Verfügung
Verzeichnis enthält auch Namen jüdischer Ärzte
(Berlin, 12. 7.2004) Das im Bestand der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin befindliche Reichsarztregister mit den Daten von über 97.000 Ärzten steht jetzt erstmals auch der medizinhistorischen Forschung zur Verfügung. "Auch Nachfahren insbesondere jüdischer Berliner Ärzte haben jetzt in vielen Fällen die Möglichkeit, die Lebensdaten verschollener Angehöriger im Nationalsozialismus aufzufinden und mehr über ihr Schicksal als Verfolgte, Exilierte oder Ermordete zu erfahren", betont der KV-Vorsitzende Dr. Manfred Richter-Reichhelm.
PRESSEMITTEILUNG Kassenärztliche Vereinigung Berlin 12.07.04
08. Juli
In Würde leben bis zuletzt
Ethik: Fragen zur Sterbebegleitung und die Patientenverfügung waren Themen einer Veranstaltung in der Ev. Stiftung Alsterdorf.
Von Daniela Tominski und Cornelia Werner
Menschenwürdig leben bis zuletzt" - unter diesem Titel diskutierten Mitglieder der Enquete-Kommission (EK) "Ethik und Recht der modernen Medizin" und Vertreter Hamburger Organisationen in der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.
HAMBURGER ABENDBLATT 08.07.04
Pflegenotstand - Ende ohne Gnade
Die Intensivmedizin lässt Willenlose leiden. Die Altenpflege lässt Hilflose verkommen. Doch die Gesellschaft verdrängt das grausige Geschehen in Kliniken und Pflegeheimen. Sie fürchtet Krankheit mehr als den Verlust der Würde
Von Frank Drieschner
DIE ZEIT 08.07.2004 Nr.29
Anm.: Lesenswerter, aber etwas zwiespältiger Artikel.
FDP-Fraktion will Autonomie der Patienten stärken
NEU-ISENBURG (ine). Das Thema Patientenautonomie wird derzeit in Gremien wie der Ethik-Enquete-Kommission und einer Arbeitsgruppe des Justizministeriums debattiert. Nun hat die FDP-Bundestagsfraktion einen Antrag zur Stärkung von Patientenverfügungen in den Bundestag eingebracht.
Ärzte Zeitung, 08.07.2004
Sterbebegleitung verbessern
Hamburg (DT/KNA) Zahlreiche Mitglieder der Bioethik-Enquetekommission des Bundestages fordern bessere palliativmedizinische Angebote. Mehr Schmerztherapie und eine gute Begleitung Sterbender könnten den Menschen Ängste nehmen und die Diskussion um die so genannte Sterbehilfe entschärfen, erklärten sie in Hamburg.
DIE TAGESPOST Nr.408 vom 08.07.2004
07. Juli
SPD plant langfristige Pflegereform
Gesundheitspolitische Sprecher fordern bessere Leistungen / Geldquelle bleibt unklar
HOMBURG (kin). Die SPD will die Pflegeversicherung auch auf Menschen mit geistigen und psychischen Erkrankungen ausdehnen. Das geht aus einem Papier zur langfristigen Reform der Pflegeversicherung hervor, das am Montag auf einem Treffen der sozialpolitischen Sprecher der SPD-Fraktionen in Bund und Ländern in Homburg vorgestellt wurde.
Ärzte Zeitung, 07.07.2004
06. Juli
Die Bindungswirkung von Patientenverfügungen klarstellen
Berlin: (hib/RAB) Die Bundesregierung soll einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Bindungswirkung von Patientenverfügungen klarstellt. Mit einer derartigen Verfügung können Endscheidungen über mögliche spätere Behandlungssituationen getroffen werden, heißt es in einem Antrag (15/3505) der FDP.
HIB Nr. 179, 06.07.04
Kauch: FDP bringt Antrag zur Stärkung von Patientenverfügungen ein
BERLIN. Zur Einbringung des FDP-Antrages „Selbstbestimmungsrecht und Autonomie von nicht-einwilligungsfähigen Patienten stärken“ in den Deutschen Bundestag erklärt der Obmann der FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“, Michael Kauch:
Als erste Fraktion bringt die FDP einen Antrag in den Deutschen Bundestag ein, mit dem das Selbstbestimmungsrecht nicht-einwilligungsfähiger Patienten gestärkt werden soll. Dies soll durch eine Aufwertung des Instruments der Patientenverfügung erreicht werden.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 06.07.04
Dazu der Antrag:
Selbstbestimmungsrecht und Autonomie von nichteinwilligungsfähigen Patienten stärken
Antrag der Abgeordneten Michael Kauch, Rainer Funke, Sibylle Laurischk, Ulrike
Flach, Detlef Parr, u.a und der Fraktion der FDP
4 Seiten, Drucksache 15/3505, 30.06.2004
Experten für Abschaffung der gesetzlichen Pflegeversicherung
Im Streit um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung mehren sich Forderungen, das System ganz abzuschaffen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband, der Steuerzahlerbund und der Gesundheitsökonom Bernd Raffelhüschen sprachen sich für eine grundsätzliche Neuregelung aus.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 06.07.04
Selbstmord aus der Pillendose?
Katja Seefeldt
Ausgedröhnt? Die Glücklichmacher aus den Pharmalabors stehen im Verdacht, wenig wirksam, dafür aber gefährlich zu sein.
TELEPOLIS 06.07.2004
05. Juli
Braucht Deutschland neue Regeln für Sterbehilfe?
Enquete-Delegation im Nachbarland / "Holland ist kein Vorbild für uns" / FDP will Debatte über "assistierten Suizid"
BERLIN (fst). Die niederländische Praxis der Sterbehilfe kann für Deutschland kein Modell sein. Darin sind sich die Mitglieder einer Delegation von sechs Bundestagsabgeordneten, die bei einer Informationsreise im Nachbarland die Konsequenzen des seit zwei Jahren geltenden Sterbehilfe-Gesetzes erkundet haben, einig. Kontrovers wird dagegen diskutiert, ob auch in Deutschland Regelungen zur assistierten Selbsttötung nötig sind.
Ärzte Zeitung, 05.07.2004
Gesetz zur aktiven Sterbehilfe in Holland wird häufig mißachtet
Sterbehilfe ohne Einwilligung / Debatte über assistierten Suizid in Deutschland
BERLIN (fst). Durch die Rechtspraxis in den Niederlanden wird in Deutschland eine Debatte über den Umgang mit sterbenden Menschen angestoßen. Etwa 1000 Menschen werden im Nachbarland nach Angaben des dortigen Gesundheitministeriums jährlich durch aktive Sterbehilfe getötet - vermutlich von Ärzten oder Pflegepersonal -, ohne daß sie den Wunsch geäußert haben.
Ärzte Zeitung, 05.07.2004
02. Juli
Neue Vorschläge für Sterbehilfe in Frankreich
PARIS (dpa). Ein französischer Parlamentsausschuß hat nach achtmonatiger Arbeit ein Gesetz vorgeschlagen, wonach Ärzte Todkranke auf deren Wunsch hin "sterben lassen" könnten
Ärzte Zeitung, 02.07.2004
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