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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Juli 2005

Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06

29. Juli

Persistent vegetative state: Verdursten lassen oder sterben dürfen?
Synofzik, Matthis
Der Beitrag geht der Frage nach, ob es gerechtfertigt ist, bei Wachkoma die Sondenernährung einzustellen.
Matthis Synofzik, Georg Marckmann
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2079

Brisantes Forschungsprojekt: Sterbehilfe bei Menschen im Wachkoma?
Beine, Karl H.; Böttger-Kessler, Grit
Spätestens seitdem das Schicksal von Terri Schiavo weltweit öffentliches Interesse erregt hat, wird auch in Deutschland verstärkt über den Umgang mit Menschen im Wachkoma debattiert.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 30 vom 29.07.2005, Seite A-2082


28. Juli

Zeugin Jehovas verblutet bei Geburt
LANDAU/ISAR (dpa). Unmittelbar nach der Geburt ihres Kindes ist eine 32jährige Frau im Krankenhaus Landau/Isar an den Folgen von zu hohem Blutverlust gestorben.
Ärzte Zeitung, 28.07.2005

Gute Noten für ambulante Pflegedienste
Umfrage des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen in Baden-Württemberg
STUTTGART (mm). 87 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Baden-Württemberg sind mit ihrem ambulanten Pflegedienst zufrieden. Das hat eine Umfrage des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen ergeben.
Ärzte Zeitung, 28.07.2005


27. Juli

Sterbenden hilft Kooperation von Klinikärzten und Niedergelassenen
BERLIN. Todkranke Patienten leiden Schmerzen. Ihnen fehlt Fürsprache. Sie sterben nicht zu Hause, sondern im Krankenhaus. Solche Defizite in der palliativmedizinischen Versorgung hat zuletzt die Bundestags-Enquete beklagt. Wie schwierig es ist, daran etwas zu ändern, und welche Vorbilder es dafür gibt, hat jetzt ein Workshop des Gesundheitsministeriums verdeutlicht.
Ärzte Zeitung, 27.07.2005

Wertewandel: Familiäre Pflege der Alten wird Minoritätsmuster
Die höchste Bereitschaft zur Pflege der Alten zeigt eine Gruppe, die ohnehin schon einiges leistet: Familien mit heranwachsenden Kindern.
KATH.NET 27.07.05


25. Juli

Alternsforschung: Die Abschaffung des Sterbens
Von Rafaela von Bredow
Der Traum vom ewigen Leben ist so alt wie die Menschheit. Jetzt glaubt ein exzentrischer britischer Forscher herausgefunden zu haben, wie sich das Altern stoppen und irgendwann sogar umkehren lässt. Mit seinen Verjüngungsthesen rührt der Biotheoretiker die Fachwelt auf.
DER SPIEGEL 30/2005 - 25. Juli 2005

Gründerin des ersten Hospizes gestorben
Sie war eine der Wegbereiterinnen der modernen Hospizbewegung.
Ärzte Zeitung, 25.07.2005


22. Juli

Bundesgerichtshof stärkt Einfluß von Ärzten und Betreuern
Richter konkretisieren ihren Grundsatzbeschluß zur Patientenverfügung: Gemeinsame Erklärung von Arzt und Betreuer ist für das Heim bindend
Ärzte Zeitung, 22.07.2005

Bayern: Neues Bestattungsgesetz tritt 2006 in Kraft
Zum 1. Januar 2006 wird das Bestattungsgesetz novelliert. Das teilte die CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Ingrid Fickler heute in München mit. „Künftig finden Fehlgeburten und Föten nach Schwangerschaftsabbrüchen unabhängig vom Körpergewicht eine würdevolle letzte Ruhe. Damit kommen wir Wünschen betroffener Eltern entgegen, einen Ort zu haben, an dem sie um ihr ungeborenes Kind trauern können“, fasste Frau Dr. Fickler die Zielsetzung der Gesetzesänderung zusammen.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Ingrid Fickler, MdL Bayern CSU 22.07.2005

Beschluss des Bayerischen Landtages zur Änderung des Bestattungsgesetzes
2 Seiten, Drucksache 15/3863 vom 20.07.2005


21. Juli

BGH: Auch lebenserhaltende Zwangsbehandlung ist unzulässig
KASSEL. Eine künstliche Sondenernährung ist „ein Eingriff in die körperliche Integrität“, dem der Patient zustimmen muss.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.07.05

Stöckels Wahlkampf mit Wachkoma-Sterbehilfe ist unwürdig
Mit Befremden hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe auf Äusserungen von Rolf Stöckel (SPD) reagiert, die dieser gegenüber der Presse gemacht hatte.
„Stöckel macht einen unwürdigen Wahlkampf auf dem Rücken Schwerkranker und der Pflegeberufe“, sagt Hüppe und weist darauf hin, dass vor Ort in Unna-Königsborn Wachkomapatienten Pflege und Rehabilitation bekommen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 21.07.05

Künstliche Ernährung: Gesundheitsministerium legt eigene Richtlinie vor
BERLIN/SIEGBURG. Im Streit zwischen dem Bundesgesundheitsministerium (BMGS) und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) um die Kostenerstattung für die künstliche Ernährung hat das Ministerium nun angekündigt, eine eigene Richtlinie vorzulegen.
DEUTSCHS ÄRZTEBLATT 21.07.05


18. Juli

Palliativmedizin: Ausbau der Lehre
Medizinstudenten fordern eine flächendeckende Ausbildung.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 28-29 vom 18.07.2005, Seite A-1989


14. Juli

Parteien stellen Wahlprogramme vor - VDAB: Klare Konzepte für die Pflege fehlen!
Die zukünftige Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme bestimmt die jüngst verabschiedeten Wahlprogramme von SPD, Union und Grüne.
PRESSEMITTEILUNG: 14.07.2005 Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB)

Schweizer Ethikkommission hält nichts davon, Beihilfe zum Suizid für Menschen aus dem Ausland zu verbieten
Von Christoph Fuhr
Sterbetouristen - so werden in der Schweiz schwerkranke Menschen genannt, die aus dem Ausland anreisen, um Beihilfe zum Suizid zu erhalten. Die liberale Gesetzgebung der Eidgenossenschaft erlaubt die im Land selbst nicht unumstrittene Unterstützung beim Selbstmord - wenn bestimmte Auflagen erfüllt sind.
Ärzte Zeitung, 14.07.2005


13. Juli

Bundesregierung greift Unionsvorschlag zum Abbau von Bürokratie in Heimen auf
- Anlässlich der Beratungen im Bundeskabinett, ein Eckpunktepapier zum Abbau von Bürokratie in Heimen beschließen zu wollen, erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:
Nach mehr als einem Jahr greift Bundesfamilienministerin Renate Schmidt endlich den Vorschlag der Union auf, die Bürokratie in Heimen abzubauen, damit Pflegekräften wieder mehr Zeit für die Versorgung und Betreuung von Pflegebedürftigen zur Verfügung steht.
PRESSEMITTEILUNG Maria Eichhorn MdB CDU 13.07.05

Bürokratie abbauen - Pflege fördern
Bundesministerin Renate Schmidt stellt Eckpunkte zur Entbürokratisierung des Heimrechts im Bundeskabinett vor
Die Deutschen werden immer älter, die Anzahl der Hilfe- und Pflegebedürftigen steigt. Um die die Qualität der ambulanten und stationären Pflege zu sichern und weiterzuentwickeln, hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute im Bundeskabinett ein Zehnpunktepapier zur Entbürokratisierung der Pflege vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 13.07.05

Suizid-Tourismus: Ethikkommission ist gegen Verbot
BERN (fuh). Die Schweizer Ethikkommission in der Humanmedizin plädiert dafür, ein Gesetz unverändert zu lassen, das in den vergangenen Jahren zu einem Suizid-Tourismus in die Eidgenossenschaft geführt hat.
Ärzte Zeitung, 13.07.2005


12. Juli

Schweiz: Beihilfe zum Selbstmord weiterhin straffrei
Die nationale "Ethik"-kommission im Bereich Humanmedizin (NEK) hat gestern in Bern ihre Stellungnahme präsentiert
KATH.NET 12.07.05

England: Klares Nein zur Sterbehilfe
Die Generalsynode der Anglikaner pocht auf das Lebensrecht
York (DT/KNA) Die anglikanische Staatskirche von England hat einer möglichen Liberalisierung der Sterbehilfe in Großbritannien eine klare Absage erteilt.
DIE TAGESPOST vom 12.07.2005


11. Juli

Sterbehilfe soll straffrei bleiben
Ethikkommission rät zur Beibehaltung der liberalen Gesetzgebung
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 11.07.05

Nationale Ethikkommission will Sterbebeihilfe weiter erlauben
BERN - Sterbebeihilfe soll erlaubt bleiben. Dies empfiehlt die Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin (NEK). Doch sie sieht rechtlichen Regelungsbedarf.
SWISSINFO.CH 11.07.05

"Beihilfe zum Suizid"
84 Seiten, Stellungnahme Nr.9/2005 Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin


08. Juli

Enquete-Kommission empfiehlt berufliche Freistellung zur Sterbebegleitung
Recht/Zwischenbericht
Berlin: (hib/SAS) Eine gesetzliche Regelung zur Freistellung Berufstätiger, damit diese schwerkranke oder sterbende Angehörige oder besonders nahe stehende Personen beim Sterben begleiten können, schlägt die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" vor. In ihrem zur "Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland durch Palliativmedizin und Hospizarbeit" vorgelegten Zwischenbericht (15/5858) empfiehlt sie für Berufstätige einen Rechtsanspruch auf Freistellung von der Arbeit für einen Zeitraum von drei bis maximal sechs Monaten bei gleichzeitiger sozialrechtlicher Absicherung sowie fortbestehendem Kündigungsschutz.
HIB 186/2005 08.07.2005

Palliativmedizin: Geld und Gesetz
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 27 vom 08.07.2005, Seite A-1917
Dem Wunsch der Patienten auf einen friedlichen Tod, gut versorgt, in vertrauter Umgebung und mit vertrauten Menschen muss – soweit es möglich ist – Rechnung getragen werden.

Pflege: Damit das Alter nicht zur Bedrohung und Last wird
Clade, Harald
Der demographische Wandel beansprucht immer mehr die Versorgungsressourcen und -qualitäten im Pflegesektor.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 27 vom 08.07.2005, Seite A-1938


07. Juli

Wege gegen den Kollaps
Altenpflege in tödlicher Not
Wie kommt es zu Morden in Heimen und Kliniken? Klaus Dörner, als Chefarzt selbst einmal von solchen Serientaten betroffen, stellt das gesamte System infrage. Er setzt auf bessere Hilfe durch Wohngruppen.
RHEINISCHER MERKUR Nr. 27, 07.07.2005


05. Juli

Hospizverband für Psychologen in Palliativ-Teams
KIEL (di). Der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein sieht neben ärztlicher und pflegerischer Kompetenz in Palliative-Care-Teams auch einen hohen Bedarf an sozialer, psychologischer und seelsorgerischer Unterstützung.
Ärzte Zeitung, 05.07.2005


04. Juli

Kassen fördern ambulante Hospizdienste
ERFURT (dür). Ambulante Hospizdienste und Selbsthilfekontaktstellen in Thüringen erhalten in diesen Tagen für ihre engagierte Arbeit Fördermittel der Krankenkassen.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005

Mit Gewebe von Toten helfen Ärzte vielen Patienten, aber gesetzliche Hürden machen das Helfen schwer
Von Nicola Siegmund-Schultze
150 bis 200 Kinder kommen in Deutschland jährlich mit einer Omphalozele auf die Welt: Eingeweide, meist Dünndarm und Teile der Leber, liegen in einer bruchsackartigen Ausweitung der Nabelschnur außerhalb des Bauchraums.
Ärzte Zeitung, 04.07.2005


01. Juli

78. Gesundheitsministerkonferenz in Erlangen: 1. Appell zur Erhöhung der Organspendebereitschaft 2. Finanzierung von Kinder-Hospizen
München - Die 16 Länder-Gesundheitsminister schlossen heute die 78. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) unter Vorsitz von Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf und Sozialministerin Christa Stewens in Erlangen ab. Als weitere zentrale Themen wurden die Förderung der Organspendebereitschaft und die Finanzierung von Kinderhospizen behandelt.
PRESSEMITTEILUNG BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) 01.07.2005

Recht auf palliativmedizinische Versorgung: DGSS begrüßt Forderungen der Enquete-Kommission
DGSS begrüßt Forderungen der Enquete-Kommission
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 01.07.05

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