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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Juli 2006
Anzahl: 63 Artikel, Stand 10.08.06
28. Juli
Pflegeversicherung: Vernachlässigte Baustelle
Hibbeler, Birgit
Die große Koalition will entgegen ihrer ursprünglichen Pläne die Reform der Pflegeversicherung offenbar auf das Jahr 2007 verschieben.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 30 vom 28.07.2006, Seite A-2012
Nationaler Ethikrat: Expertenstreit um Sterbehilfe
Rabbata, Samir
Ratsmitglieder wollen ärztliche Beihilfe zur Selbsttötung berufsrechtlich zulassen.
Dürfen Ärzte Sterbenden ihren Wunsch nach Erlösung erfüllen?
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 30 vom 28.07.2006, Seite A-2008
Im Norden wird das erste Hospiz geschlossen
Einrichtung in Elmshorn ist zu gering ausgelastet / Diskussion um zögerliche Genehmigungspraxis des MDK
ELMSHORN (di). Geringe Auslastung bei hohem Bedarf - diese Situation bringt Hospize im Norden in eine Schieflage. Von insgesamt fünf Hospizen wird das erste nun geschlossen, ein weiteres ist akut bedroht.
Ärzte Zeitung, 28.07.2006
27. Juli
Sterbebegleitung: Gegen einseitige Betonung von Autonomie und Selbstbestimmung
DGPPN: Kritische Stellungnahme zum Nationalen Ethikrat
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) kritisiert nachdrücklich die jüngst veröffentlichte Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zum Thema "Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende".
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) 27.07.06
Oft ist Fixierung überflüssig - mehr Demenzpatienten in Pflegeheimen sollen sich frei bewegen können
Von Christoph Fuhr
"Bewegungseinschränkende Maßnahmen": Der Begriff klingt wenig spektakulär, aber für alte Menschen in Pflegeheimen kann er fatale Konsequenzen haben: Allzu oft werden sie mit Gurten fixiert - also im Bett oder am Rollstuhl festgebunden.
Ärzte Zeitung, 27.07.2006
26. Juli
Wann gilt der Patientenwille?
Koalitionsfraktionen planen neuen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen
BERLIN (hak/fuh). Im Streit um die Gültigkeit von Patientenverfügungen zeichnet sich ein Konflikt zwischen Bundesregierung und Koalitionsfraktionen ab.
Ärzte Zeitung, 26.07.2006
Kann die Qualität der Sterbehilfe-Diskussion mit weniger mißverständlichen Begriffen verbessert werden?
Von Christoph Fuhr
Wer kann schon die exakten Unterschiede erklären: zwischen aktiver und passiver Sterbehilfe, zwischen indirekter Sterbehilfe und assistiertem Suizid? Die Begriffe verwirren, der Nationale Ethikrat sieht dringend Handlungsbedarf.
Ärzte Zeitung, 26.07.2006
Hospize können weiter betreuen
KIEL - Die von Schließung bedrohten Hospize in Elmshorn und Geesthacht sind gerettet.
HAMBURGER ABENDBLATT 26.07.06
Schulung zeigt Erfolg: Pflegekräfte verzichten bei Demenzkranken auf Fixierung
Personalschulung statt Fesseln und Psychopharmaka - Modellprojekt in Pflegeheimen ermöglicht Verzicht auf Zwangmaßnahmen zum Selbstschutz demenzkranker Bewohner
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium Familien, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ 26.07.06
25. Juli
Situation pflegebedürftiger Menschen verbessern
Bundesministerinnen Ursula von der Leyen und Ulla Schmidt fordern Umsetzung der Ergebnisse des Runden Tisches Pflege
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt rufen dazu auf, die Empfehlungen des Runden Tisches Pflege in die Praxis umzusetzen. Der Runde Tisch, im Herbst 2003 einberufen, hatte zum Ziel, die Situation hilfe- und pflegebedürftiger Menschen zu verbessern.
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ und BMG 25.07.06
21. Juli
Hurrikan Katrina: Ärztin wegen Patientenmorden angeklagt
Die Frau soll kurz nach der Unwetterkatastrophe in einer Klinik von New Orleans Alte und Behinderte mit Morphium getötet haben. Sie waren zu krank für die Evakuierung.
DIE WELT 21.07.06
Gesundheitsreform: Krankenhäuser sehen Versorgung in Deutschland bedroht
Die Grenze der Belastbarkeit sei erreicht, heißt es in einer Resolution der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
DIE WELT 21.07.06
Jepsen kritisiert Schließungen von Hospizen
Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen hat die Schließungen der stationären Hospize in Elmshorn (Kreis Pinneberg) und Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) kritisiert.
DIE WELT 21.07.06
Sozialminister Josef Hecken: Saarland fördert Hospizeinrichtungen – bundesweit vorbildlich.
Menschen bedürfen auch in den schwierigsten Stunden ihres Lebens Unterstützung und Beistand. Es gilt, die würdevolle Sterbebegleitung und eine Palliativversorgung im häuslichen und stationären Bereich zu fördern, um Menschen ein würdevolles und schmerzfreies Sterben mit sozialer und seelsorgerischer Begleitung zu ermöglichen.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales Saarland 21.07.06
20. Juli
„Von der Apparatemedizin wegkommen“
Sterbehilfe / Für Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) zählt ausschließlich der Patientenwille
Rheinischer Merkur Nr. 29, 20.07.2006
Noel Martin kann nicht mehr
Vor zehn Jahren machten ihn Brandenburger Neonazis zum Krüppel. In einem Jahr will er sich das Leben nehmen
Von Annette Kögel, Birmingham
Erst wollte er sich erschießen lassen, in Jamaika, wo er auf die Welt gekommen ist. Er hätte jemandem viel Geld dafür gegeben, dass er abdrückt. Aber so wollte er dann doch nicht sterben, einfach so abgeknallt werden. In Würde – so will er gehen, so hatte er auch leben wollen.
TAGESSPIEGEL 20.07.06
19. Juli
Mord-Anklage nach "Katrina"
Vier Patienten getötet
Fast elf Monate nach Hurrikan "Katrina" sind in New Orleans eine Ärztin und zwei Krankenpflegerinnen wegen Mordes an Patienten angeklagt worden.
N-TV.DE 19.07.06
USA: Ärztin wegen Tötung von Patienten nach Hurrikan in New Orleans angeklagt
New Orleans - In New Orleans sind eine Ärztin und zwei Krankenschwestern wegen Mordes angeklagt worden, weil sie nach dem verheerenden Hurrikan „Katrina“ im Sommer vergangenen Jahres vier Patienten durch Medikamenten-Überdosen getötet haben sollen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.07.06
18. Juli
Wegen Tötung von Patienten nach Hurrikan "Katrina": Klinikpersonal in New Orleans verhaftet
Die Staatsanwaltschaft in New Orleans hat Haftbefehl gegen eine Ärztin und zwei Krankenschwestern erlassen, die nach dem Hurrikan "Katrina" im Sommer vergangenen Jahres vier Patienten getötet haben sollen.
TAGESSCHAU.DE 18.07.06
17. Juli
Frühgeborene an der Grenze der Lebensfähigkeit
Genzel-Boroviczény, Orsolya; Friese, Klaus
Der Einsatz intensivmedizinischer Maßnahmen bei sehr unreifen Frühgeborenen an der Grenze der Lebensfähigkeit wird international kontrovers diskutiert.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 28-29 vom 17.07.2006, Seite A-1960
Häusliche Pflege: Angehörige unterstützen
Hibbeler, Birgit
Beruf und Pflege eines Angehörigen sollen künftig besser vereinbart werden können. Foto: Klaus Rose
Sozialverband will Recht auf berufliche Auszeit.
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 28-29 vom 17.07.2006, Seite A-1928
Pflegenetz soll ambulante Betreuung verbessern
In Göttingen erproben 40 Niedergelassene neue Strukturen / Kooperation mit Belegklinik, Altenheimen und Pflegedienst
GÖTTINGEN (cben). Fünf Anbieter aus dem Gesundheitswesen und etwa 40 niedergelassene Haus- und Fachärzte haben sich im Pflegenetz Göttingen zusammengetan. Sie wollen eine sektorenübergreifende Betreuung organisieren
Ärzte Zeitung, 17.07.2006
15. Juli
Eine Frage auf Leben und Tod
Der Nationale Ethikrat hat eine Stellungnahme zum Lebensende vorgelegt - In zentralen Fragen keine Einigkeit - Kirchen äußern deutliche Kritik
DIE TAGESPOST vom 15.07.2006
Eine tödliche Quasselbude
"Gerade nochmal gut gegangen", könnte man sarkastisch formulieren. Noch gibt es im Nationalen Ethikrat keine Mehrheit für die Zulassung aktiver Sterbehilfe. Aber nach allem, was man aus diesem Rat bisher gehört hat, zum Beispiel in Sachen embryonaler Stammzellforschung, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich das Gremium deutlicher äußert - pro Sterbehilfe.
DIE TAGESPOST vom 15.07.2006
Hoppe kritisiert Vorschläge zur Sterbehilfe
Berlin - Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat die Vorschläge des Ethikrates zur Sterbehilfe kritisiert.
BERLINER MORGENPOST 15.07.06
14. Juli
Ethikrat-Empfehlungen: Sterbenlassen statt Sterbehilfe
Von Sorana Scholtes
Ein Jahr nachdem der Tod der Amerikanerin Terri Schiavo die Sterbehilfedebatte neu anfachte, legt der Nationale Ethikrat in Deutschland Empfehlungen zum Umgang mit der Sterbebegleitung vor. Besonders befasste sich das Gremium dabei mit der Terminologie des Todes.
SPIEGEL ONLINE 14.07.06
Sollen Ärzte beim Suizid helfen dürfen? - Ethikrat sagt Nein
Wissenschaftler-Gremium kann die Rolle von Ärzten bei der Sterbebegleitung nicht klar definieren / Hilfe durch präzisere Begriffsbestimmungen
BERLIN (hak). Der Nationale Ethikrat hat sich nicht auf eine eindeutige Rolle von Ärzten bei der Sterbebegleitung verständigen können. Das geht aus der jüngsten Stellungnahme hervor, die das Gremium gestern veröffentlichte.
Ärzte Zeitung, 14.07.2006
Ethikrat fordert klare Begriffe für Sterbehilfe
BERLIN (hak). Eine klare Terminologie zur Sterbehilfe soll es Ärzten erleichtern, Therapieentscheidungen am Lebensende ihrer Patienten zu treffen.
Ärzte Zeitung, 14.07.2006
Orientierung durch neue Terminologie
Kommentar von Hanno Kautz
Probleme mit der Sterbebegleitung lösen zu wollen, indem man sich - wie der Nationale Ethikrat gestern - an den Begrifflichkeiten zu schaffen macht, ist nur scheinbar abstrakt. Es ist im Gegenteil sogar praxisnah und hilfreich.
Ärzte Zeitung, 14.07.2006
Manifest der Zerrissenheit
Die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zeigt: Beim Thema Sterbehilfe gibt es keinen Konsens.
Kommentar von Alexander Kissler
Greift die „Desensibilisierung des Gewissens“ nun auch im Nationalen Ethikrat um sich?
SUEDDEUTSCHE.DE 14.07.06
BÄK und Lebensrechtler gegen Stellungnahme des Ethikrats
Münster-Passau - Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe und die Lebensrechtsinitiative „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) haben die Stellungnahme des Nationalen Ethikrats zur Sterbebegleitung scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.07.06
Organisierte Beihilfe zum Suizid?
Ethikrat legt neue Empfehlungen zum Umgang mit Todkranken vor
von Claudia Ehrenstein
DIE WELT 14.07.06
Selbstbestimmt sterben
Nationaler Ethikrat nimmt Stellung zu Sterbebegleitung und fordert neue Terminologie. Einig ist er, dass Ärzten keine Strafe drohen soll. Uneinig bleibt er zur Suizidbeihilfe
TAZ 14.07.06
Selbstbestimmung am Lebensende - Ethikrat erleichtert die Debatte
Neue Begriffe für die Patientenverfügung
Wenn wir uns in der Sache nicht einig werden können, ändern wir wenigstens die Begriffe. Weil wir nicht wissen, wer über das Wann und Wie des Todes eines unheilbar Kranken entscheiden soll, benennen wir die Verfahren um:
TAZ 14.07.06
Sterbehilfe spaltet Ethikrat
Empfehlungen des Gremiums für Umgang mit Sterbenden
Jörg Michel
BERLIN. Sollen Ärzte einem unheilbar kranken Menschen beim freiwilligen Gang in den Tod helfen dürfen?
BERLINER ZEITUNG 14.07.06
Lebenshilfe fordert Aufhebung des NS-Erbgesundheitsgesetzes.
Marburg/Lahn (kobinet) Anlässlich des 73. Jahrestages der Verabschiedung des NS-Gesetzes zur "Verhütung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933" fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, dieses Gesetz für nichtig zu erklären.
KOBINET NACHRICHTEN 14.07.06
13. Juli
Nationaler Ethikrat legt Stellungnahme zum Thema Sterbebegleitung vor
Nach intensiven Beratungen veröffentlicht der Nationale Ethikrat am heutigen Donnerstag seine Stellungnahme Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende. Sie schließt an die im Juni 2005 veröffentlichte Stellungnahme zur Patientenverfügung an.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 13.07.06
Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende
Stellungnahme Nationaler Ethikrat
62 Seiten, veröffentlicht 13.07.06
Ethikrat uneins bei Sterbehilfe
Unterschiedliche Auffassungen herrschen hinsichtlich der Zulässigkeit ärztlicher und organisierter Beihilfe zur Selbsttötung. Die Kirchen kritisieren das unklare Ergebnis.
DIE WELT 13.07.06
Empfehlung des Nationalen Ethikrats: Einig bei Patientenvefügung, gespalten bei Sterbehilfe
Der Nationale Ethikrat ist in wesentlichen Punkten seiner Empfehlung zur Sterbehilfe uneinig.
TAGESSCHAU.DE 13.07.06
Stellungnahme zur Sterbebegleitung: Ethikrat uneins über Beihilfe zum Suizid
Berlin - Der Nationale Ethikrat vertritt in seiner Stellungnahme zur Sterbebegleitung keine einheitliche Position beim Thema „Beihilfe zum Suizid“.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.07.06
Ethikrat legt Empfehlungen zum Umgang mit Todkranken vor
Berlin (dpa) - Bei einem ernsthaft bedachten Selbstmord eines todkranken Menschen sollten Angehörige nach Ansicht des Nationalen Ethikrates nicht wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt werden.
AUGSBURGER ALLGEMEINE 13.07.06
Erklärung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates "Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende" am 13. Juli 2006
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 13.07.06
Positive Würdigung und kritische Anfragen
Ratsvorsitzender der EKD zur Stellungnahme des Nationalen Ethikrates
Der Stellungnahme des Nationalen Ethikrates "Selbstbestimmung und Fürsorge am Lebensende" gebühre positive Würdigung, aber aus Sicht der Kirche seien auch kritische Anfragen angezeigt.
PRESSEMITTEILUNG EKD 13.07.06
Bischof Huber kritisiert Ethikrat in Sterbehilfe-Debatte
EKD-Ratsvorsitzender: Konsens über ärztliches Ethos in Gefahr
Hannover (epd). Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zur Sterbebegleitung kritisiert. "Das partielle Ja zur ärztlichen Suizidbeihilfe und zur ärztlichen Mitwirkung bei der Tötung auf Verlangen stellt den in Deutschland bestehenden Konsens über das ärztliche Ethos in Frage", erklärte der Berliner Bischof am Donnerstag in Hannover.
MITTEILUNG EKD 13.07.06
Sterbebegleitung" statt "Sterbehilfe"
Nationaler Ethikrat wirbt für neue Begrifflichkeiten
Moderation: Liane von Billerbeck
Den Begriff der "aktiven oder passiven Sterbehilfe" zu ersetzen, dafür wirbt der Nationale Ethikrat in einer heutigen Stellungnahme. Dabei gehe es nicht um die Begrifflichkeit, sondern um die Präzisierung dessen, was geschehe, erklärte der Mediziner und Mitglied des Ethikrates, Eckardt Nagel.
DEUTSCHLANDRADIO 13.07.06
12. Juli
Ärzte zweifeln am Nutzen von Patientenverfügungen
Ärztepräsident Hoppe: Ein Gesetz sollte sich auf Verfahrensfragen beschränken / Justizministerin plant, bis Mitte 2007 Gesetzentwurf vorzulegen
DÜSSELDORF. Nichts ist so gewiß wie der Tod und nichts ist so ungewiß wie die Frage, unter welchen Umständen er eintritt. Immer mehr Menschen wollen dieser Ungewißheit entrinnen, etwa weil sie fürchten, daß ihr Sterben durch den Einsatz lebenserhaltender Apparate unnötig verlängert wird.
Von Anja Krüger
Ärzte Zeitung, 12.07.2006
Mehr Geld für Hospizdienste in Brandenburg
POTSDAM (ami). Die Krankenkassen in Brandenburg haben die Fördersumme zur Unterstützung der ambulanten Hospizdienste erhöht. Sie stellen in diesem Jahr insgesamt 496 509 Euro für 18 ambulante Hospizdienste bereit.
Ärzte Zeitung, 12.07.2006
Bundesregierung stellt fünften Altenbericht vor - VDAB: Steigende Nachfrage nach professioneller Pflege wird ignoriert
Unter dem Titel „Potenziale des Alters in Wirtschaft und Gesellschaft“ hat die Bundesregierung am 5. Juli 2006 den „Fünften Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik Deutschland“ vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 12.07.06
10. Juli
Ruf nach Sterbehilfe-Gesetz
Stuttgart - Baden-Württembergs Justizminister Ulrich Goll (FDP) hat ein Gesetz zu Patientenverfügungen gefordert.
DIE WELT 10.07.07
Bernhard: Klares "Nein" zur aktiven Sterbehilfe
München - Die Einführung aktiver Sterbehilfe in Deutschland wäre ein schwerer Rückschlag für den Lebensschutz und würde Missbrauchsmöglichkeiten Tür und Tor öffnen.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 10.07.06
Sterben im Kreis der Familie: Palliativ-Care-Teams kümmern sich um die Betreuung todkranker Kinder
Von Bülent Erdogan
In Deutschland erkranken jährlich etwa 1800 Kinder an Krebs, jedes vierte überlebt die Krankheit nicht. Bis heute fehlen flächendeckende Angebote für eine ambulante palliativmedizinische Versorgung von Kindern - etwa sechs von zehn sterben in Krankenhäusern, und nicht zu Hause im Kreis der Familie.
Ärzte Zeitung, 10.07.2006
Gesetzentwurf zur Pflegereform Ende des Jahres
BERLIN (hak). Die Pflegereform wird nicht verschoben. Das erklärte der Sprecher des Gesundheitsministeriums Klaus Vater in Berlin.
Ärzte Zeitung, 10.07.2006
07. Juli
Häusliche Pflege - im Norden startet neue Kampagne
NEUMÜNSTER (di). Schleswig-Holsteins Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht startet eine Kampagne zum Thema häusliche Pflege.
Ärzte Zeitung, 07.07.06
05. Juli
Schulungen für Pflegekräfte zum Thema Abschied und Tod
Arbeiterwohlfahrt in Schleswig-Holstein setzt auf qualifizierte Altenpflege
KIEL (di). Bei der Betreuung sterbender Menschen hat die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schleswig-Holstein Defizite - etwa bei der Kooperation von Ärzten und anderen Fachkräften - ausgemacht.
Ärzte Zeitung, 05.07.2006
Deutsche Hospiz Stiftung: Neuer Leistungsanspruch der Schwerstkranken und Sterbenden auf umfassende Sterbebegleitung darf nicht Zankapfel werden
Berlin. Die Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt, dass der Rechtsanspruch auf umfassende Sterbebegleitung endlich Gesetz werden soll.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.07.06
04. Juli
Länder drängen auf Ausbau der Palliativ-Versorgung
Gesundheitsministerkonferenz / Streit über Heroinprojekt
DESSAU (fst). Einstimmig haben sich die Landesgesundheitsminister dafür ausgesprochen, "baldmöglichst" eine ambulante palliativmedizinische Versorgung aufzubauen.
Ärzte Zeitung, 04.07.2006
Deutsche Hospiz Stiftung - Was kommt bei den Kranken an?
Text des Fernsehbeitrag von PLUSMINUS, 04.07.2006, ARD
Siehe unbedingt dazu diese beiden Statements:
Stellungnahme der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung zum Beitrag des Saarländischen Rundfunks "Deutsche Hospiz Stiftung - Was kommt bei den Kranken an?"
im ARD-Wirtschaftsmagazin "plusminus" vom 04. Juli 2006.
Gegendarstellung der Deutschen Hospiz Stiftung zum Fernsehbeitrag von PLUSMINUS, 04.07.2006, ARD
03. Juli
Bischöfe lehnen grenzübergreifend aktive Sterbehilfe ab
Basel - Eine grenzübergreifende Initiative gegen aktive Sterbehilfe haben Bischöfe aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz gestartet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.07.06
Die Herausforderung des Sterbens annehmen
Gemeinsames Hirtenwort der Bischöfe von Freiburg, Strassburg und Basel
Am Montag 3. Juli 2006 stellten die Erzbischöfe Robert Zollitsch von Freiburg i.Br., Joseph Doré von Strassburg und Bischof Kurt Koch von Basel ihr neues gemeinsames Hirtenwort zur Frage des Sterbens anlässlich einer Medienkonferenz der Öffentlichkeit vor.
PRESSEMITTEILUNG BISTUM BASEL 03.07.2006
"Die Herausforderung des Sterbens annehmen"
Gemeinsames Hirtenwort der Bischöfe von Freiburg i.Br, Strassburg und Basel
10 Seiten, Veröffentlicht 03.07.2006
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