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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Juni 2008

Anzahl: 97 Artikel, Stand 30.06.08

30. Juni 2008

Roger Kusch und der Tabubruch Sterbehilfe
Von Florian Hanauer und Matthias Kamann
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Frau beim Suizid geholfen. Er dokumentierte ihr Sterben per Video. Ob Kusch sich mit seinem Handeln strafbar macht, ist umstritten. Klar ist aber: Während die Politik um klare Regeln für die Sterbehilfe ringt, finden Sterbewillige immer neue Wege, ihren Wunsch umzusetzen.
WELT Online 30.06.08

Roger Kuschs Sterbehilfe ruft Entsetzen hervor
Von Florian Hanauer
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer 79-Jährigen Sterbehilfe geleistet, um sie von der Angst vor dem Pflegeheim zu erlösen. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob der Fall ein strafrechtliches Nachspiel hat. Für Politiker und Vertreter der Kirche ist aber schon klar: Kusch geht es gar nicht um das Leid todkranker Menschen.
WELT Online 30.06.08

Ex-Senator Kusch nach Sterbehilfe-Fall in der Kritik
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08

Tod auf Bestellung, Service inklusive
Von Annett Meiritz
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat einer Rentnerin dabei geholfen, zu sterben - und ihren Tod gefilmt. Der öffentlichkeitswirksame Einsatz ist Teil eines grotesken Feldzugs für eine "Autonomie am Lebensende".
SPIEGEL Online 30.06.08

Roger Kusch zurück vom Totenbett
Der Hamburger Ex-Senator hat öffentlich bekannt, bei einem Suizid assistiert zu haben - und Ausschnitte von Gesprächen gezeigt, die er mit der Betroffenen geführt hat. VON DANIEL WIESE
TAZ 30.06.08

Der seltsame Dr. Tod
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben bei einer 79-jährigen Frau aus Würzburg Sterbehilfe geleistet – als politisches Signal, wie er sagt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt
ZEIT online 30.06.08

Doktor Kusch und der Tod
Von Tonio Postel
Es ist eine bizarre Aktion, mit der sich der im politischen Nirwana verschwundene Hamburger Ex-Senator Roger Kusch wieder ins Rampenlicht drängt: Er hat den Selbstmord einer 79-Jährigen in Würzburg begleitet. Nun erläuterte er die Umstände. Von allen Seiten prasselt Kritik auf ihn ein, die Justiz ermittelt.
STERN.DE 30.06.08

„Keine Lust mehr“
Nach seiner Sterbehilfe hat Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch ein Video der lebensmüden Rentnerin gezeigt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren ein.
Von FOCUS-Korrespondentin Birte Siedenburg und FOCUS-Korrespondent Hubert Gude, Hamburg
FOCUS Online 30.06.08

Hamburg: Beihilfe zum Suizid, aber ohne Selbstmord-Maschine
Der Hamburger Ex-Politiker Roger Kusch hat erstmals Beihilfe zum Suizid geleistet, allerdings ohne seinem Suizid-Automat, sagt er. Die Verstorbene wollte nicht ins Pflegeheim.
DIEPRESSE.COM 30.06.08

Sterbehilfe-Verfechter begleitet Selbstmord einer 79-Jährigen
Im März vorgestellte Selbsttötungs-Maschine kam nicht zum Einsatz
ZDFheute.de 30.06.08

"Leben ist anstrengend und unbefriedigend"
Scharfe Kritik erntet der ehemalige Hamburger Justizsenator Kusch für seine Assistenz beim Selbstmord einer 79-Jährigen.
NETZEITUNG.DE 30.06.08

Kusch hat Sterbehilfe geleistet
Hamburg – Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat einer sterbewilligen Frau geholfen, sich zu töten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.06.08

Hamburger Ex-Senator brüstet sich mit Sterbehilfe
Der ehemalige Justizsenator Roger Kusch will einer kranken Frau aus Süddeutschland bei ihrem Tod assistiert haben. Dafür hatt e er eine eigene Maschine entwickelt, die aber nach eigenen Angaben nicht zum Einsatz kam.
Von Dieter Hanisch, Hamburg
TAGESSPIEGEL 30.06.08

Gestatten: Dr. Tod
Roger Kusch, langjähriger Christdemokrat und einstiger Hamburger Justizsenator, liebt offenbar Skandale. Konsequent verfolgt er seine dritte Karriere als Sterbehelfer - und provoziert die Gesellschaft.
Von Dorothea Grass
SUEDDEUTSCHE.DE 30.06.08

Ermittlungen: Ex-Senator Kusch leistete Sterbehilfe
Der Hamburger Ex-Justizsenator Roger Kusch hat nach eigener Aussage einer Frau Sterbehilfe geleistet, die Angst vor einem Leben im Pflegeheim hatte.
WELT Online 30.06.08

Kusch pervertiert Grundgedanken der Sterbehilfe
Kommentar von Jörn Lauterbach
Lange Zeit war es Roger Kusch gelungen, die Öffentlichkeit über seine Motive im Unklaren zu lassen. Doch sein bizarrer Auftritt nach dem Tod der 79-Jährigen hat die Hintergründe seiner Tat verdeutlicht. Nun wird es an den Gerichten sein, diesen Mann zu stoppen.
WELT Online 30.06.08

Hospiz-Stiftung: Kusch will mit Sterbehilfe öffentliche Aufmerksamkeit erregen
FOCUS Online 30.06.08

Deutsche Hospiz Stiftung: Kusch verwischt Unterschied zwischen Sterben und Töten
Narzisstische Selbstdarstellung statt echter Auseinandersetzung um Würde am Lebensende
Berlin. „Laut unserer Verfassung gibt es ein Recht auf Leben und es gibt ein Recht auf Sterben. Es gibt aber kein Recht auf Tötung“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, zu den aktuellen Ereignissen um den ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 30.06.08

Aktivitäten zur organisierten Sterbehilfe unterbinden – DHPV hält gesetzliche Regelung für notwendig
PRESEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband DHPV 30.06.08 (PDF-Format)

Herr über Leben und Tod
Der ehemalige Hamburger Justizsenator Kusch hat einer Frau beim Sterben geholfen. Die Kritik und eine mögliche Strafverfolgung fechten ihn nicht an. Im Gegenteil: Er würde es wieder tun.
SUEDDEUTSCHE.DE 30.06.08

Sterben und sterben lassen
Beim Sterben geholfen: Roger Kusch darf sich nicht beklagen, wenn wieder einmal Empörung auf ihn herunterprasselt. Der frühere Hamburger Innensenator wirkt selbstgefällig und eitel - sein Anliegen ist aber richtig.
Ein Kommentar von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 30.06.08

„Auf dem Irrweg“
Roger Kusch - Hamburgs Ex-Justizsenator hat Sterbehilfe geleistet
DOMRADIO 30.06.08

Sie starb durch Kuschs Automaten
Sterbehilfe Verein des Ex-Senators bestätigt ersten Fall
Der Rechtsanwalt Roger Kusch rechnet mit einem Strafverfahren: "Dem werde ich mich stellen." Heute will er an die Öffentlichkeit.
HAMBURGER ABENDBLATT 30.06.08

Patientenverfügungen: Den eigenen Tod regeln
Hans-Jürgen Leersch
Befürworter und Gegner streiten über den richtigen Weg zur Selbstbestimmung
DAS PARLAMENT Nr. 27 / 30.6.2008

Kann einer heute wissen, wie er morgen sterben will?
Wann darf ein Mensch sterben? Und wie verbindlich ist sein letzter Wille? In der vergangenen Woche wurde im Bundestag zum ersten Mal über einen Gesetzentwurf für den Umgang mit Patientenverfügungen diskutiert.
TAGESSPIEGEL 30.06.08


29. Juni 2008

Wer will über das richtige Sterben urteilen?
Gerd Held plädiert für die Mündigkeit des Bürgers, die nicht einem staatlichen Lebensgebot mit vorsorgender "Sterbekultur" geopfert werden darf
WELT Online 29.06.08

"Wir wollen keinen Sterbemarkt"
Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) über ihren Kampf gegen aktive Sterbehilfe, über alte Menschen als hilflose Opfer und den Tod ihrer 82-jährigen Mutter
Das Gespräch Führte Till-reimer Stoldt
WELT Online 29.06.08

Zur freien Verfügung
Alexander Görlach
Die Union möchte Spätabtreibungen neu regeln und die Wirksamkeit von Patientenverfügungen einschränken. Sie wird einsehen müssen: Der Gesetzgeber kann die schweren Momente im Leben von Menschen nicht durch immer mehr Gesetze regeln.
STERN.DE BLOG 29.06.08

Kusch will Film von geleisteter Sterbehilfe zeigen
Von Oliver Schirg und Andre Zand-Vakili
Hamburgs ehemaliger Justizsenator Roger Kusch hat am 28. Juni 2008 Sterbehilfe geleistet. Der Ex-Senator habe einer Frau in Süddeutschland beim Sterben geholfen, sagte ein Kusch-Sprecher zu WELT ONLINE.
WELT Online 29.06.08


28. Juni 2008

„Zentraler Konstruktionsfehler“
Bundestag debattiert Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
Von Stefan Rehder
DIE TAGESPOST 28.06.08


27. Juni 2008

Übers Leben verfügen
Der Bundestag debattierte über ein Gesetz zu Patientenverfügungen. Wie bindend sind diese Erklärungen?
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 27.06.08

Patientenverfügung: Die Last der Entscheidung
Kommentar von Maike Röttger
HAMBURGER ABENDBLATT 27.06.08

NS-Medizinversuche: „Nicht gerade körperlich besonders wertvolle Kinder“
Schweizer-Martinschek, Petra
Georg Hensel war verantwortlich für Impfexperimente an behinderten Kindern. Nach 1945 sah die Staatsanwaltschaft keinerlei Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(26): A-1445 27.06.08


26. Juni 2008

Keine Einigung in Sicht
Im Bundestag zeichnet sich keine Mehrheit für ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen ab. Bei der Debatte über einen ersten Gesetzentwurf gingen am Donnerstag die Meinungen im Parlament quer durch die Fraktionen weit auseinander.
TAGESSPIEGEL 26.06.08

Patientenverfügung: Keine Rechtssicherheit für Todkranke in Sicht
Trotz der bestehenden Rechtsunsicherheit zeichnet sich im Bundestag keine Mehrheit für ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen ab.
NETZEITUNG.DE 26.06.08

Vorsorgen für den Ernstfall
Bundestag berät über Umgang mit Patientenverfügungen
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 26.06.08

Deutsche Hospiz Stiftung: Selbstbestimmung und Fürsorgepflicht nicht gegeneinander ausspielen
Berlin. „Laut Verfassung hat der Mensch Anspruch auf Selbstbestimmung und staatliche Fürsorge. Diesem Anspruch der Verfassung wird der Antrag um Stünker nicht gerecht“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 26.06.08

Patientenverfügung: Streit um den Willen der Patienten
von Monika Dunkel (Berlin)
Das Gesetz zur Patientenverfügung gerät zwischen die Fronten der Großen Koalition: Vor der Bundestagsdebatte haben sich beide Parteien gegenseitig Vorwürfe gemacht. Streitpunkt ist das Thema Tötung auf Verlangen.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND 26.06.08

Sterben und sterben lassen
Von Frank Drieschner und Heinrich Wefing
Immer mehr Menschen wollen selbst entscheiden, ob sie künstlich am Leben gehalten werden. Der Bundestag debattiert nun über die Verbindlichkeit der Patientenverfügung
DIE ZEIT, 26.06.2008 Nr. 27

Die Herausforderung des Todes
Heftige Diskussionen über die Patientenverfügung
Von Matthias Kamann
Dass über Patientenverfügungen in Deutschland jahrelang ein Grundsatzstreit geführt wird, versteht sich keineswegs von selbst.
WELT Online 26.06.08

Eine Gewissensentscheidung
Von Sebastian Christ
Was gilt der Patientenwille? Trotz mittlerweile etwa acht Millionen Patientenverfügungen in Deutschland ist die Rechtslage immer noch unsicher. Die Politik will das ändern und mehr Transparenz schaffen. Aber wie funktioniert eine Patienverfügung. stern.de gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.
STERN.DE 26.06.08

Der letzte Wille
Patientenverfügung - Wer bestimmt über Leben und Tod, wenn der Kranke nicht mehr selbst entscheiden kann? Der Bundestag berät heute ein Gesetz der SPD. Doch regt sich Unmut in dieser ethischen Frage - nicht nur in der Union.
Sigrid Averesch, Jörg Michel
BERLINER ZEITUNG 26.06.08

Kontroverse über Leben und Tod
Gesetzesentwurf zur Patientenverfügung
200 Abgeordnete werben im Bundestag für ein Gesetz zur Patientenverfügung - die Union stellt sich der SPD dabei frontal entgegen.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 26.06.08

Ein Gesetz zum Sterben-Dürfen
Die Zeichen des Todes sind heute wie damals die gleichen, doch die Bereitschaft sie zu deuten, sich ihnen zu beugen, ist verlorengegangen. Weil Ärzte und Richter überfordert sind, ist eine verbindliche Patientenverfügung nötig.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 26.06.08

Zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung
Von Katharina Schuler
Der Bundestag hat über Patientenverfügungen diskutiert. Dabei tauchten neue Vorschläge auf. Zum Beispiel der für eine „Volkspatientenverfügung“.
ZEIT online 26.06.08

Union warnt vor Patientenverfügungen
Von Carsten Volkery
Acht Millionen Menschen haben in Deutschland eine Patientenverfügung unterzeichnet. Das Problem: Ärzte müssen sich nicht daran halten. Eine breite Koalition im Bundestag will den Patientenwillen nun verbindlich machen - doch der Widerstand ist groß.
SPIEGEL Online 26.06.08

Selbstbestimmung bis zuletzt – aber kein Automatismus am Lebensende
DHPV zum Entwurf eines Patientenverfügungsgesetzes
„Der heute im Bundestag zur Diskussion stehende Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen würde einen einfachen Vollzug einer einmal abgefassten Patientenverfügung bedeuten“, dies sagte Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte über die gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen.
PRESEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband DHPV 26.06.08 (PDF-Format)

Gesetzentwurf zur Patientenverfügung gefährdet Menschen mit Behinderungen
Anlässlich der heutigen Ersten Beratung des Gesetzentwurfes der Abgeordneten Stünker, Kauch und Jochimsen zur Patientenverfügung erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Sollte der heute debattierte Entwurf Gesetz werden, wäre dies eine Gefährdung des Lebens von Menschen mit Behinderungen, insbesondere Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 26.06.08

Selbstbestimmung darf nicht höchstes Postulat sein
Anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfes zur Änderung des Betreuungsrechts erklärt die Beauftragte der Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB
Der Gesetzentwurf von Joachim Stünker und Kollegen verfolgt einen völlig falschen Ansatz. Was Menschen am Lebensende brauchen, ist nicht ein Mehr an Selbstbestimmung, sondern ein Mehr an umfassender Zuwendung.
PRESSEMITTEILUNG Ingrid Fischbach, MdB, CDU 26.06.08

Bundestag debattiert Patientenverfügung
Patienten sollen selbst entscheiden, ob und wie sie behandelt werden wollen
Der Bundestag in Berlin hat über einen Gesetzentwurf zum Umgang mit Patientenverfügungen debattiert.
DEUTSCHLANDRADIO 26.06.08

Patienetenverfügungen: Wenn der Patient verfügt
Rechtslage und Positionen
N-TV.DE 26.06.08

"Das Recht, selbst zu entscheiden"
Joachim Stünker (SPD) über seinen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen
Interview: Matthias Kamann
WELT Online 26.06.08

Wolfgang Bosbach: Patientenverfügungen sind sinnvolles Instrument
CDU-Politiker: Möglicherweise kein baldiger Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens
Moderation: Jörg Degenhardt
DEUTSCHLANDRADIO 26.06.08

"Reichweite einer Patientenverfügung muss auch gewisse Grenzen kennen"
Grüner Gesundheitspolitiker Winkler kritisiert Gesetzentwurf zur Patientenverfügung
Moderation Christiane Kaess
DEUTSCHLANDFUNK 26.06.08

Zypries macht Druck bei Patientenverfügung
Bundesjustizministerin Zypries dringt auf klare Richtlinien zur Patientenverfügung.
FOCUS Online 26.06.08

Ministerin Zypries: Patientenverfügung stärken
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) hat sich für eine weit reichende gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen ausgesprochen.
BERLINER ZEITUNG 26.06.08

"Wir müssen Irrtümern vorbeugen"
Patientenverfügung - Wer bestimmt über Leben und Tod, wenn der Kranke nicht mehr selbst entscheiden kann? Der Bundestag berät heute ein Gesetz der SPD. Doch regt sich Unmut in dieser ethischen Frage - nicht nur in der Union.
Interview mit Wolfgang Bosbach
Sigrid Averesch
BERLINER ZEITUNG 26.06.08


25. Juni 2008

Patientenverfügungen: Ohne Gesetz entscheiden die Justiz-Mühlen
Von Matthias Kamann
Deutschland hat kein Gesetz zur Patientenverfügung. Damit liegt im Fall eines Gerichtsverfahrens das Urteil allein in der Hand des zuständigen Richters. Jetzt streitet die Koalition über einen neuen Gesetzentwurf. Wie nötig eine Regelung ist, zeigt der Fall der 97-jährigen Frau C., die laut Richterbeschluss nicht sterben durfte.
WELT Online 25.06.08

Gesetzliche Regelung zu Patientenverfügung im Bundestag umstritten
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.06.08

Demenz: Fachgesellschaft befürchtet „riesige Versorgungslücke“
Berlin – Vor einer „riesigen Versorgungslücke bei Demenzerkrankungen, die jährlich größer wird“, hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.06.08

Wissenschaftler, Lehrer und Schüler erproben den Ernstfall "Menschenwürde"
Bundesweit einmaliges Schulprojekt der Universität Heidelberg befasst sich mit Grenzfragen am Anfang und Ende des Lebens / Einladung zum Pressegespräch am 3. Juli um 11 Uhr
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Heidelberg (IDW) 25.06.08


23. Juni 2008

„Patientenverfügungen sind verbindlich, wenn sie klar und eindeutig sind“
Ärztepräsident gegen Gesetz zu Patientenverfügungen
Berlin. Die deutsche Ärzteschaft hält ein Gesetz zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen nicht für notwendig.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 23.06.08

Bundesärztekammer lehnt Gesetz zu Patientenverfügungen ab
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat sich erneut gegen ein Gesetz ausgesprochen, das die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen gesetzlich regelt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.06.08

Hirnforschung: Warum die Trauer um Angehörige zur Sucht werden kann
San Francisco – Menschen, die den Verlust eines Angehörigen nicht überwinden, reagieren mit einer komplizierten Trauer, die nach einer Studie in NeuroImage (2008; doi: 10.1016/j.neuroimage.2008.04.256) Zeichen einer Sucht annehmen kann.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.06.08


22. Juni 2008

Patientenverfügung: Zypries wirft CDU-Abgeordneten Lagerdenken vor
In der kommenden Woche berät der Bundestag über ein Gesetz zur Patientenverfügung. Justizministerin Brigitte Zypries setzt sich dafür ein, dass Ärzte den Willen des Patienten berücksichtigen müssen. Im Interview mit WELT ONLINE wirft sie der Union zudem vor, in ehtischen Fragen in Lagerdenken zu verfallen.
WELT Online 22.06.08

Lasst mich selbst entscheiden
Von David Deißner
In dieser Woche berät der Bundestag über ein umstrittenes Gesetz zur Patientenverfügung. Was veranlasst Menschen, für den Fall einer gravierenden Erkrankung medizinische Hilfe zu verweigern?
WELT Online 22.06.08


21. Juni 2008

Verurteilt zum Leben
Eine hochbetagte Schlaganfall-Patientin wurde sechs Jahre lang künstlich ernährt. Gegen ihren Willen, sagt der Sohn - der dafür kämpfte, dass seine Mutter sterben darf.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 21.06.08


20. Juni 2008

Grüne fordern Palliativmedizin als Pflichtfach
Berlin – Abgeordnete aller Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag bei einer Aussprache zur Palliativversorgung betont, dass es dringend notwendig sei, schwerstkranken Menschen ein würdevolles Sterben zu Hause zu ermöglichen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.06.08

Weiter pflegen oder sterben lassen?
Von Matthias Kamann
Der Streit über die Patientenverfügungen nähert sich der entscheidenden Phase
WELT Online 20.06.08

Standards pädiatrischer Palliativversorgung in Europa: Optimale Versorgung
Klinkhammer, Gisela
Die Bedürfnisse von Kindern mit lebenslimitierenden und lebensbedrohlichen Erkrankungen und ihrer Familien sind in ganz Europa gleich.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(25), 20.06.08

Pädiatrische Palliativmedizin: Kindern ein „gutes Sterben“ ermöglichen
Zernikow, Boris; Nauck, Friedemann
Plädoyer für einen multidisziplinären Ansatz, der die Familie und öffentliche Ressourcen mit einbezieht
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(25), 20.06.08


19. Juni 2008

Deutsche Hospiz Stiftung: Bündnisgrünen-Antrag zum Leben am Lebensende kratzt nur an der Oberfläche
Berlin. „Der Bundestag hat die Aufgabe, praxistaugliche Gesetze zu erlassen. Gemessen daran ist der Antrag der Bündnisgrünen zum Leben am Lebensende mehr als enttäuschend“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 19.06.08

PDF Leben am Lebensende – Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen
Antrag der Abgeordneten Renate Künast, Fritz Kuhn, Birgitt Bender, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN
8 Seiten, Deutscher Bundestag, Drucksache 16/9442 vom 04.06.08

PDF Verbesserung der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender in Deutschland durch Palliativmedizin und Hospizarbeit
Zwischenbericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin*)
84 Seiten, Drucksache 15/5858, 15. Wahlperiode 22.06.05

PDF Auszug aus dem Plenarprotokoll der 169. Sitzung im Deutschen Bundestag am 19. Juni 2008

Besondere Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen bei der Palliativversorgung berücksichtigen
Konzepte zur palliativmedizinischen Versorgung von behinderten Menschen vorlegen
Anlässlich der Debatte im Plenum des Deutschen Bundestages zum Antrag „Leben am Lebensende - Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen“ erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Menschen mit Behinderungen - insbesondere Menschen mit sogenannter „geistiger“ Behinderung - haben besondere Bedürfnisse bei der Palliativversorgung.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 19.06.08

Lehrstuhl für Palliativ Care schaffen
In der Plenardebatte zu Hospiz und Palliativmedizin erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann und der zustaendige Berichterstatter Christian Kleiminger:
Wir appellieren auch an die Adresse der Bildungsministerin: Wir muessen endlich einen Lehrstuhl fuer Palliativ Care in Deutschland schaffen.
PRESSEMITTEILUNG Carola Reimann und Christian Kleiminger, MdBs, SPD 19.06.08

Sterbende Menschen brauchen bessere Hilfen
Versorgung Sterbender Zuhause nicht befriedigend geregelt
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Caritasverband e.V., 19.06.08

Mannheim: Akademie für Palliativmedizin gegründet
Zehn Jahre nach Einrichtung einer Palliativstation für schwer krebskranke Patienten hat das Mannheimer Universitätsklinikum nun eine Akademie für Palliativmedizin gegründet.
PRESSEMITTEILUNG Universitätsklinikum Mannheim 19.06.08

Britische Stadtverwaltung verteilt Karten zur Behandlungsverweigerung
Manchester – In Großbritannien wird in diesem Sommer abermals kontrovers über das Thema „Sterbehilfe“ diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.06.08

Zollitsch setzt ein Zeichen
Papst Benedikt XVI. hat den Vorsitzenden der Juristen-Vereinigung Lebensrecht Bernward Büchner zum „Komtur des Gregoriusordens“ ernannt. Eine hohen kirchliche Auszeichnung für einen engagierte Lebensrechtler.
DIE TAGESPOST 19.06.08


18. Juni 2008

Patientenverfügung: Gegen eine „Pflicht zum Leben“
Kommentar von Christiane Woopen
Für Testamente gibt es klare Regeln, aber für Patientenverfügungen immer noch nicht. Dabei sind letztere immens wichtig, denn es geht um ein Leben und Sterben in Würde.
KÖLNER STATDANZEIGER 18.06.08


17. Juni 2008

Der Wille des Kranken
Streit um gesetzlich geregelte Patientenverfügung
Von Susanne Nessler
DEUTSCHLANDRADIO 17.06.08

"Die gesetzliche Regelung macht uns Bauchschmerzen"
Statt einer Patientenverfügung plädiert die Ärzteschaft für mehr soziale Umsetzung
Moderation: Dieter Kassel
DEUTSCHLANDRADIO 17.06.08

Päpstliche Ehrung für Bernward Büchner
Benedikt XVI. ernennt den Vorsitzenden der Juristen-Vereinigung Lebensrecht zum „Komtur des Gregoriusordens“
PRESSEMITTEILUNG Erzdiözese Freiburg 17.06.08

Demenz: FDA erweitert Warnhinweise zu Antipsychotika
Washington – In den USA muss jetzt auch in den Fachinformationen der konventionellen Antipsychotika vor einem erhöhten Sterberisiko gewarnt werden, das beim Off-label-Einsatz der Medikamente bei älteren Menschen mit Demenz besteht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.06.08


16. Juni 2008

Experten warnen: Magensonde wird Standard bei Sterbenden
Frankfurt – Die Zwangsernährung Sterbender wird in Deutschland schleichend zum medizinischen Standard.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 16.06.08


14. Juni 2008

Intensivstation: Richtige Ernährung könnte Patienten retten
Hamburg - Die richtige Ernährungstherapie könnten zehn bis 20 Prozent der Patienten auf der Intensivstation retten, die sonst sterben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.06.08


13. Juni 2008

Patientenverfügungen: Die Rechtslage ist klar
Klinkhammer, Gisela
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(24) 13.06.08


12. Juni 2008

Oberstes britisches Gericht soll über Sterbehilfe entscheiden
London – In Großbritannien steht demnächst die Gesetzeslage zu aktiver Sterbehilfe auf dem Prüfstand.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.06.08

Grüne fordern bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/MPI) Die Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende will die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen verbessern. In einem Antrag (16/9442) fordern sie die Bundesregierung auf, sich gemeinsam mit Ländern und Kommunen dafür einzusetzen, dass auch die Pflege Schwerstkranker mit hohem Versorgungsbedarf in der eigenen Wohnung ermöglicht wird.
Heute im Bundestag HIB 172/2008 12.06.08


11. Juni 2007

Studie: Licht lindert Demenz und Depressionen im Pflegeheim – Fragliche Effizienz einer Melatonintherapie
Amsterdam – Um die Stimmung von Senioren im Altersheim aufzuhellen, gibt es nach den Ergebnissen einer randomisierten Studie im amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2008; 299: 2642-2655) ein einfaches Rezept: Mehr Licht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.06.08


10. Juni 2008

„Der Staat sollte nicht zum Komplizen der Hoffnungslosigkeit werden“
Erster Juristentag im Erzbistum Paderborn zu Sterbehilfe und Euthanasie
Von Christian Poplutz
DIE TAGESPOST 10.06.08


09. Juni 2008

Wie die Deutschen sterben wollen
Von David Deißner
Umfrage: Zwei Drittel der Verfasser von Patientenverfügungen möchten, dass ihr Wille im Entscheidungsfall strikt befolgt wird
WELT Online 09.06.08


06. Juni 2008

Bundestag berät Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen später
Berlin –Der Bundestag wird den Gesetzentwurf für Patientenverfügungen später beraten als von den Initiatoren angekündigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.06.08

Patientenverfügung: Die Lektion der Stammzelldebatte
Von Oliver Tolmein
Der 19. Juni hätte ein beeindruckender Debattentag im Bundestag werden können:
FAZ.NET 06.06.08

PDF Leben am Lebensende – Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen
Antrag der Abgeordneten Renate Künast, Birgitt Bender, Katrin Göring-Eckardt, u.a. und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
8 Seiten, Deutscher Bundestag, Drucksache 16/5134 25.04.07

Lebenswille statt Euthanasie: Innen- statt Außenansichten neurodegenerativer Erkrankungen
Förstl, Hans
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0395
Zu dem Beitrag „Depression und Lebensqualität bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose“ von Lulé, Häcker, Ludolph, Birbaumer und Kübler auf den folgenden Seiten
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(23) 06.06.08

Depression und Lebensqualität bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose
Lulé, Dorothée; Häcker, Sonja; Ludolph, Albert; Birbaumer, Niels; Kübler, Andrea
Depression and Quality of Life in Patients With Amyotrophic Lateral Sclerosis
DOI: 10.3238/arztebl.2008.0397
Einleitung: Die Diskussion, lebensbeendende Maßnahmen für schwer beeinträchtigte Patienten zu erleichtern, wird lauter. In zwei Studien untersuchten die Autoren Affektlage und Lebensqualität von Patienten mit amyotropher Lateralsklerose (ALS).
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(23) 06.06.08


05. Juni 2008

Das Privileg des Todes
Der Erfinder der Selbsttötungsmaschine diskutiert über Sterbehilfe. Auch hinsichtlich des Todes gibt es eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, meint er. Die Reichen dürfen sterben - die Armen nicht.
Verena Friederike Hasel
TAGESSPIEGEL 05.06.08

Schweiz: Sterbehilfe wird nicht Lernziel der Ärzte
Ständerat lehnt Motion ab
Der Ständerat lehnt es ab, Sterberecht und Beihilfe zum Suizid in den Studienplan der medizinischen Fakultäten und der Krankenpflegeschulen aufzunehmen.
SF TAGESSCHAU 05.06.08

Frankreich will offenbar sterbebegleitende Medizin ausbauen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.06.08

„Uns reicht`s“ - Unterschriftenaktion für mehr Personal in der Pflege erfolgreich abgeschlossen
Allein in den Krankenhäusern wurden in den letzten zehn Jahren im Pflegedienst mehr als 50.000 von ehedem 350.000 Stellen abgebaut. Bei drastischer Verkürzung der Verweildauer und steigenden Fallzahlen kann dies nicht ohne Folgen für die pflegerische Versorgung bleiben. In Altenheimen und in der ambulanten Pflege sieht die Situation nicht besser aus.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe 05.06.08


04. Juni 2008

Montgomery bekräftigt Nein der Ärzte zu Sterbehilfe
Berlin – Das klare Nein der deutschen Ärzteschaft zu aktiver Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbsttötung nach dem Schweizer Vorbild hat der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, bekräftigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.06.08


03. Juni 2008

Röttgen: Wachsende Zweifel an Gesetz zu Patientenverfügungen
Berlin – In der Union wachsen offenbar die Zweifel an einer gesetzlichen Regelung für Patientenverfügungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.06.08

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