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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Juni 2010
Anzahl: 133 Artikel, Stand 07.07.10
30. Juni 2010
Politische Unsicherheiten nach dem BGH-Urteil
Bonn – Nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe schwelt eine Debatte über mögliche politische Konsequenzen.
AERZTEBLATT.DE 30.06.10
Freibrief für Sterbehelfer?
Alexander S. Kekulé
Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom vergangenen Freitag wird als Meilenstein der Rechtsprechung in Sachen Sterbehilfe gefeiert, noch bevor die schriftliche Begründung vorliegt. In Wahrheit sind viele Fragen offen.
TAGESSPIEGEL 30.06.10
Häusliche Pflege für Sterbenskranke
Ambulante Versorgung wird flächendeckend eingeführt
Thorkit Treichel
BERLINER ZEITUNG 30.06.10
Kirchliche Verbände fordern Reform der Pflegeausbildung
Berlin – Der Evangelische und Katholische Krankenhausverband, sprechen sich dafür aus, die Pflegeausbildung durch ein neues Berufsgesetz grundlegend zu modernisieren.
AERZTEBLATT.DE 30.06.10
29. Juni 2010
Hospize: Große Unterschiede zwischen Stadt und Land
Berlin – Deutliche regionale Unterschiede bei der Versorgung sterbenskranker Menschen in Deutschland zeigt eine Studie des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes und der Universität Augsburg.
AERZTEBLATT.DE 29.06.10
"Sterben dort, wo man zuhause ist"
Umfassende Studie zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen vorgelegt
PRESSEMITTEILUNG vom Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. und von der Universität Augsburg 29.06.10
„Sterben dort, wo man zuhause ist...“ Organisation und Praxis von Sterbebegleitungen in der ambulanten Hospizarbeit - zentrale Ergebnisse
Stduie der Universität Augsburg in Kooperation mit dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. und mit finanzieller Förderung durch die Deutsche Krebshilfe e.V.
7 Seiten, Kurzinfo, veröffentlicht am 29.06.10
Ambulante Palliativversorgung in Berlin flächendeckend
Berlin – Ab dem ersten Juli haben in Berlin alle gesetzlich Versicherten die Möglichkeit, im Rahmen einer spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) betreut zu werden.
AERZTEBLATT.DE 29.06.10
Im Bundestag notiert: Fünfte Altenbericht
Familie, Senioren, Frauen und Jugend/Kleine Anfrage - 29.06.2010
Berlin: (hib/AW/ELA) Die SPD-Fraktion verlangt Auskunft darüber, inwieweit der Fünfte Altenbericht aus dem Jahr 2005 der Bundesregierung als Grundlage für ihre Arbeit dient.
HIB Heute im Bundestag Nr. 223, 29.06.10
Körperspender: Leichen im Keller
Von Denise Peikert
Die Kapazitätsgrenze der Leichenhallen ist erreicht: Weil die Friedhofskosten steigen und die Krankenkassen schon lange kein Sterbegeld mehr zahlen, wollen immer mehr Menschen ihren Körper der Wissenschaft spenden. Die ächzt unter dem Ansturm.
NEWS.DE 29.06.10
28. Juni 2010
Nur das Recht von Ärzten und Angehörigen wurde gestärkt
Zum Urteil des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe - Von Klaus-Peter Grasse
Berlin (kath.net/idea) Mit dem Urteil zur Sterbehilfe hat der Bundesgerichtshof das Selbstbestimmungsrecht von Patienten gestärkt. So haben viele Medien getitelt.
KATH.NET 28.06.10
Sterbehilfe-Urteil: Begrüßenswert, aber nicht ganz unproblematisch
Der Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen ist künftig nicht mehr strafbar, wenn ein Patient dies zuvor verfügt hat. Das entschied der zweite Strafsenat in Karlsruhe in einem Grundsatzurteil.
AERZTEBLATT.DE Blog 28.06.10
Opposition gegen Sterbehilfegesetz in Schottland
Edinburgh – Mehr als 14.000 schottische Wähler haben sich gegen eine Gesetzesvorlage gewandt, die Sterbehilfe erlauben soll.
AERZTEBLATT.DE 28.06.10
27. Juni 2010
Kirchen geteilter Meinung zum Sterbehilfe-Urteil
Die beiden großen Kirchen haben das Sterbehilfe-Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) unterschiedlich aufgenommen.
DOMRADIO 27.06.10
Karlsruhe zur Sterbehilfe: Grundsatzurteil durch Risikokalkül
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET 27.06.10
Sterbehilfe: Kontroverse um BGH-Urteil
FAZ.NET 27.06.10
26. Juni 2010
Wenn Töten Helfen heißt
Von Malte Lehming
Das BGH-Urteil zur Sterbehilfe rechtfertigt auch "aktives Tun", um den Willen des Patienten durchzusetzen. Damit wird eine Grenze überschritten.
TAGESSPIEGEL 26.06.10
BGH stärkt Patientenrecht
Lob und Kritik für Urteil zur Sterbehilfe
TAGESSCHAU.DE 26.06.10
Der Wille des Patienten kann nicht mehr ignoriert werden
Selbstbestimmt und würdig
Kommentar von Christian Rath
Es gibt ein Recht auf Leben. Aber es gibt auch ein Recht auf menschenwürdiges Sterben.
TAZ 26.06.10
Evangelische Kirche begrüßt Sterbehilfe-Urteil
Die Evangelische Kirche in Deutschland befürwortet das BGH-Grundsatzurteil zur Sterbehilfe.
SPIEGEL Online 26.06.10
Nahles und Bosbach warnen vor „Automatismen“
DOMRADIO 26.06.10
"In guten Kliniken wird geweint"
Der Palliativarzt Matthias Gockel wird Tag für Tag mit der "Scheißangst" vor dem Tod konfrontiert. Im sonntaz-Gespräch erzählt er, wie er mit dem Verlust hunderter Freunde lebt
TAZ 26.06.10
25. Juni 2010
Wird Sterben ermöglicht oder getötet?
Gastbeitrag von Michael Wunder
Können wir jemals wissen, was wir einstmals wollen? Mit dieser Frage muss sich jeder auseinandersetzen, der sich mit Patientenverfügungen beschäftigt.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.06.10
Die Würde des Todkranken
Der Schutz der Menschenwürde verbietet die Folter und die Sklaverei, er verbietet die Diskriminierung ethnischer Gruppen und nichtehelicher Kinder, die Ausbeutung der Lebenden und die Schändung der Toten - nur die Entmündigung des sterbenskranken Menschen, seine Verdinglichung als Objekt der zur Verlängerung seines Lebens eingesetzten Apparate verbot der Schutz der Menschenwürde bisher in Deutschland nicht.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 25.06.10
Recht revolutionär
BGH-Urteil zu Sterbehilfe
Von Simone Utler
Der eine Fall: Ein Komapatient bekommt keine Nahrung mehr. Der andere Fall: Ein Arzt oder Angehöriger schneidet den Versorgungsschlauch durch. Gibt es einen Unterschied? Nein, mit einer Patientenverfügung ist beides legal, urteilte der Bundesgerichtshof - und hat damit Sterbehilfe neu definiert.
SPIEGEL Online 25.06.10
Sterbehilfe: Die Richter haben eine pragmatische Wertung getroffen
Kommentar von Jost Müller-Neuhof
Kein Gesetz und keine ethische oder religiöse Maxime ist stärker als der Wille des Patienten. Dies hat das Urteil klargestellt.
TAGESSPIEGEL 25.06.10
Am Lebensende
Den komplizierten Fall zur Sterbehilfe haben die Karlsruher Richter salomonisch gelöst.
FAZ.NET 25.06.10
Ein Urteil im Sinne der Menschenwürde
Entscheidung zur Sterbehilfe
Es war der letzte, konsequente Akt in einem Trauerspiel um Heimpflege und Strafjustiz: Das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe ist wegweisend.
Von Arthur Kreuzer
ZEIT ONLINE 25.06.10
Ein letzter Weg in Würde
Manche Todkranken sind ans Leben gefesselt. Wenn die moderne Medizin friedliches Sterben verhindert, muss die Möglichkeit von Sterbehilfe diskutiert werden.
Von Nicole Lauscher
FOCUS Online 25.06.10
Sterbehilfe auf Wunsch
Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat ein Urteil zur Sterbehilfe gefällt.
FOCUS Online 25.06.10
Urteil zur Sterbehilfe: Die Pflicht, einen Menschen sterben zu lassen
Ein Gastbeitrag von Michael de Ridder
Wo hört Sterbehilfe auf und wo fängt Töten an? Der Bundesgerichtshof fällt heute ein Urteil, das Ärzte und Pfleger hoffentlich von einer Zumutung erlöst.
SUEDDEUTSCHE.DE 25.06.10
BGH-Urteil zu Sterbehilfe: Ein Recht auf den Tod
Von Violetta Simon
Der Rechtsanwalt Wolfgang Putz riet seiner Mandantin, ihre todkranke Mutter in Würde sterben zu lassen und den Schlauch zur Magensonde zu durchtrennen. Der Bundesgerichtshof hat ihn nun vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.
SUEDDEUTSCHE.DE 25.06.10
Sterbehilfe wird „erleichtert“
Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs stärkt Patientenverfügungen
DOMRADIO 25.06.10
"Der Herr stirbt, das gestatten wir ihm jetzt"
Von Nina von Hardenberg
Ärzte sind dazu ausgebildet, Leben zu retten. Mit dem BGH-Urteil müssen sie lernen, mit der anderen Seite ihres Berufs umzugehen: Leben enden zu lassen.
SUEDDEUTSCHE.DE 25.06.10
Behandlungsabbruch erleichtert
Ulrike Baureithel
Der Bundesgerichtshof stärkt mit seinem Urteil die Patientenautonomie – und macht ein explosives Fass auf
DER FREITAG 25.06.10
Sterbehilfe: BGH schafft Rechtssicherheit
Berlin. Zu der heute verkündeten Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe erklärt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
Die heutige Entscheidung schafft Rechtssicherheit bei einer grundlegenden Frage im Spannungsfeld zwischen zulässiger passiver und verbotener aktiver Sterbehilfe. Es geht um das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und damit um eine Kernfrage menschenwürdigen Lebens bis zuletzt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesminsterium der Justiz BMJ 25.06.10
Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung nach dem Sterbehilfe-Urteil des Bundesgerichtshofs: Nicht alles, was straflos bleibt, ist auch geboten
Berlin / Karlsruhe. „Trotz Freispruch: Wir sollten uns im Klaren darüber sein, dass nicht alles, was straflos bleibt, auch geboten ist“, kommentiert der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, das heute gesprochene Urteils des Bundesgerichtshofs im so genannten Sterbehilfe-Prozess.
PRESSEMITTEILUNG Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 25.06.10
Freispruch kein Freibrief für eigenmächtiges Handeln
MB-Vorsitzender Henke zum sogenannten Sterbehilfe-Urteil des BGH
Der Marburger Bund warnt davor, das heutige Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen als Aufruf zu eigenmächtigem Handeln Angehöriger in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen misszuverstehen.
PRESSEMITTEILUNG Marburger Bund 25.06.10
Schnitt am Schlauch
Von Jost Müller-Neuhof
Totschläger oder Sterbehelfer? Ein Anwalt wehrt sich vor dem Bundesgerichtshof gegen seine Verurteilung.
TAGESSPIEGEL 25.06.10
Freispruch im Sterbehilfe-Prozess
Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof (BGH) hob heute die Verurteilung eines Fachanwalts für Medizinrecht auf und sprach ihn frei.
AERZTEBLATT.DE 25.06.10
Grundsatzurteil des BGH: Sterben und sterbenlassen
Wenn Kranke sich den Tod wünschen, darf ihre Behandlung nicht nur unterlassen, sondern nun auch aktiv abgebrochen werden. Dieses Tun ist nicht strafbar, hat der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil zur Sterbehilfe jetzt entschieden.
SPIEGEL Online 25.06.10
Grundsatzurteil zur Sterbehilfe: Sterben und sterben lassen
Ein Kommentar von Charlotte Frank
Unter welchen Umständen muss ein Arzt einen Menschen nicht mehr am Leben erhalten? Das Urteil des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe ist ein Glücksfall für Ärzte und Patienten.
SUEDDEUTSCHE.DE 25.06.10
Erlaubte und verbotene Wege, den Patientenwillen durchzusetzen
Ein Fachanwalt für Medizinrecht wird wegen versuchten Totschlags verurteilt: Er hat nach beharrlicher Weigerung der Pflegeheimleitung das Durchtrennen der von der Patientin abgelehnten PEG-Sonde veranlasst. Nun muss sich der BGH mit Grundsatzfragen der Sterbehilfe befassen. Ein Kommentar von Prof. Dr. Gunnar Duttge und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Ludwig Schreiber.
LEGAL TRIBUNE Online 25.06.10
Katholische Kirche kritisiert Sterbehilfe-Urteil
In einem Prozess um Grundsatzfragen der Sterbehilfe hat der Bundesgerichtshof einen wegen versuchten Totschlags angeklagten Rechtsanwalt freigesprochen. Die Reaktionen auf das Urteil sind gemischt.
TAGESSPIEGEL 25.06.10
BGH stärkt Sterbehilfe
Ein Anwalt hatte seiner Mandantin geraten, den Ernährungs-Schlauch ihrer in Koma liegenden Mutter durchzutrennen – und wurde wegen versuchten Totschlages verurteilt. Der BGH hob das Urteil auf.
TAZ 25.06.10
"Dem Sterben seinen Lauf lassen"
Das Durchschneiden eines Ernährungsschlauchs bei einer komatösen Frau ist legal - wenn dies ihrem Willen entspricht, entschied der Bundesgerichtshof.
Von Christian Rath
TAZ 25.06.10
BGH hilft Sterbe-Selbsthelfern
Von Oliver Tolmein
Nun haben wir es also: Das lang erwartete „Grundsatzurteil" des Bundesgerichtshofes zur Strafbarkeit von Sterbehilfe.
FAZ.NET Blog Biopolitik 25.06.10
Statement von Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, zum Urteil des BGH zur Sterbehilfe
MITTEILUNG Bundesärztekammer 25.07.10
Stellungnahme der EKD zum BGH-Urteil zur Sterbehilfe
Stärkung des Patientenwillens und größere Rechtssicherheit für Ärzte und Angehörige
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) begrüßt, dass durch das heutige Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) das Recht des Patienten auf die Umsetzung seines Willens gestärkt wird. Zugleich trägt diese Entscheidung zu einer größeren Rechtssicherheit bei Ärzten, Pflegepersonal und Angehörigen bei.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) 25.06.10
Erste Stellungnahme zum Urteil des Bundesgerichtshofes vom 25. Juni 2010 zum Abbruch lebenserhaltender Behandlung auf der Grundlage eines Patientenwillens
1. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute ein neues Urteil gefällt, in dem er sich auf das Patientenverfügungsgesetz vom 1. September 2009 stützt und so sich nicht an die bisher ergangenen Entscheidungen anderer Senate gebunden sieht.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 25.06.10
BGH-Urteil - keine Freigabe der "aktiven Sterbehilfe"
BGH-Urteil darf nicht als Freigabe der "aktiven Sterbehilfe" fehlinterpretiert werden
Zum heutigen Urteil des Bundesgerichtshofs in Sachen Sterbehilfe erklärt Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL):
"Heute hat der Bundesgerichtshof ein Urteil zum Problem "Sterbehilfe" gesprochen, das weitreichende Folgen für nichteinwilligungsfähige Schwerkranke, insbesondere Komapatienten, haben kann.
PRESSEMITTEILUNG Christdemokraten für das Leben (CDL) 25.06.10
Abbruch lebenserhaltender Behandlung auf der Grundlage des Patientenwillens ist nicht strafbar
Das Landgericht hat den Angeklagten P. wegen versuchten Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt und deren Vollstreckung zur Bewährung ausgesetzt. Die ursprünglich mitangeklagte Frau G. hat das Landgericht rechtskräftig freigesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 25.06.10
"68er sterben selbstbewusster"
Im Angesicht des Todes
Der Arzt Matthias Gockel lindert im Klinikalltag die Schmerzen der Schwerkranken. Weinen hält er dabei für wichtig. Die klassische Heilungsmedizin sieht er skeptisch.
Von Anja Maier
TAZ 25.06.10
Verfahren gegen Kusch eingestellt
Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen Roger Kusch, Ex-Justizsenator und Vorsitzender des Vereins Sterbehilfe Deutschland, eingestellt.
DIE WELT 25.06.10
Patientenverfügungsgesetz: Die praktische Umsetzung – eine erste Zwischenbilanz
Klinkhammer, Gisela
Das neue Gesetz verunsichert Ärzte und Juristen zwar teilweise, dennoch wird es von Experten vor allem auch als Chance gesehen.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(25), 25.06.10
Erinnerungskultur: Lernort Alt Rehse
Jachertz, Norbert; Gerst, Thomas
Idylle pur in der mecklenburgischen Seenlandschaft. Hier sollten die Ärzte in der NS-Zeit im Geiste der neuen Ideologie geformt werden. Ein Verein will die Erinnerung daran wachhalten, aber zugleich aktuelle medizinethische Fragen aufgreifen.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(25), 25.06.10
Randnotiz: Geschäfte mit Leichen
Schmedt, Michael
Wer wollte in Zeiten von Arbeitslosigkeit und Bildungskrise schon etwas gegen die Schaffung von mehr als 200 Arbeitsplätzen und „eine qualitativ hochwertige Bildung“ sagen?
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(25), 25.06.10
24. Juni 2010
BGH urteilt über Sterbehilfe
Karlsruhe – Der Bundesgerichtshof steht vor einem Grundsatzurteil zur Sterbehilfe.
AERZTEBLATT.DE 24.06.10
Hospizstiftung fordert Nachbesserungen bei Patientenverfügungen
Osnabrück – Die Deutsche Hospizstiftung fordert Nachbesserungen beim Gesetz zur Patientenverfügung.
AERZTEBLATT.DE 24.06.10
Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung zum morgen erwarteten Urteil des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe: Lebenserhaltende Maßnahmen dürfen nur eingestellt werden, wenn der Patient es selbst verlangt hat
Osnabrück / Berlin. Morgen wird ein Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofes zur Sterbehilfe erwartet, das weitreichende Konsequenzen für schwerstkranke Menschen haben wird.
PRESSEMITTEILUNG Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 24.06.10
„Wild-West“-Praxis am Sterbebett
Hospiz-Stiftung kritisiert BGH-Grundsatzurteil zur Sterbehilfe
DOMRADIO 24.06.10
Sterbehilfe: Der Anwalt der Sterbenden
Er wollte einer alten Frau einen friedlichen Tod ermöglichen. Nun steht Rechtsanwalt Putz wegen versuchten Totschlags vor Gericht. Kurz vor dem Urteil spricht der Jurist über seine Beweggründe – und die Selbstherrlichkeit der Medizin.
Von Catrin Gesellensetter
FOCUS-Online 24.06.10
Letzte Hilfe
Dürfen wir über unseren Tod selbst bestimmen, dürfen wir Mitmenschen beim Selbstmord unterstützen? Darüber will der Bundesgerichtshof urteilen. In der Schweiz leisten zwei Vereine seit langem Sterbebegleitung – mit staatlicher Genehmigung, doch mit umstrittenen Methoden.
Von Thomas Schmid
FRANKFURTER RUNDSCHAU 24.06.10
"Ich hoffe, dass Karlsruhe die Kehrtwende bringt"
Sterbehilfe-Experte Wunder
Von Anette Asmussen
Psychotherapeuth Michael Wunder ist Mitglied des Deutschen Ethikrates und Kritiker des Patientenverfügungs-Gesetzes. Die Regelungen seien widersprüchlich, die Rechtslage weiterhin unsicher, sagt er im Interview.
SCHLESWIG-HOLSTEINISCHE LANDESZEITUNG 24.06.10
Ermittlungsverfahren gegen Kusch eingestellt
Hamburg – Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Hamburger Justizsenator Roger Kusch eingestellt.
AERZTEBLATT.DE 24.06.10
Sterbehilfe auch für Gesunde?
Autor Lukas Bärfuss kritisiert niederländische Initiative
Moderation: Joachim Scholl
Eine Vereinigung in den Niederlanden tritt dafür ein, dass man auch als Gesunder mit einer Pille aus dem Leben scheiden kann, wenn man dieses für vollendet hält. Wir sollten aus dem Sterben keine angenehme Sache machen, hält Lukas Bärfuss dagegen.
DEUTSCHLANDRADIO 24.06.10
Richtlinie für Palliativversorgung geändert
Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Richtlinie für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) geändert.
AERZTEBLATT.DE 24.06.10
Richtlinie Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (Anpassung an Gesetzesänderungen / Auflagen und Hinweise des BMG)
Widmann-Mauz will mehr Unterstützung für pflegende Anghörige
Berlin – „Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird es künftig nicht nur um die Betreuung von Kleinkindern, sondern auch um die Betreuung von pflegebedürftigen Familienangehörigen gehen“, sagte die parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU) heute auf der spectrum K-Tagung „Pflege ist Zukunft“ in Berlin.
AERZTEBLATT.DE 24.06.10
Bayerns Sozialministerin will Sterbekultur in Heimen verbessern
München – Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) setzt sich dafür ein, die Sterbekultur in Pflegeheimen zu verbessern.
AERZTEBLATT.DE 24.06.10
Klöckner: Albertus-Stift in Gau-Algesheim bietet Bewohnern besonders hohe Lebensqualität
Pflegeheim mit dem "Grünen Haken" ausgezeichnet
Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesverbraucherministerin, Julia Klöckner, hat heute das Albertus-Stift in Gau-Algesheim (Rheinland-Pfalz) mit dem "Grünen Haken" ausgezeichnet.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz BMELV 24.06.10
23. Juni 2010
Eine Frage der Würde
Vor dem Bundesgerichtshof-Urteil zur Sterbehilfe
Von Ingrid Füller
Am Freitag wird vom Bundesgerichtshof ein Urteil erwartet, dass grundlegend für den Umgang mit Sterbenskranken sein kann.
DEUTSCHLANDFUNK 23.06.10
Gedanken aus dem Wachkoma
Berlin - Erneut haben Komapatienten nur via Gedankenkraft und Computer mit ihrer Umwelt Kontakt aufgenommen.
DIE WELT 23.06.10
22. Juni 2010
Rösler: „Keine Tabus“ bei Einsparungen
Berlin – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will bei den geplanten milliardenschweren Einsparungen im Gesundheitssystem kein Gebiet ausnehmen.
AERZTEBLATT.DE 22.06.10
Europarats-Ausschuss will Regeln für Gewissensgründe bei Ärzten
Straßburg – Ein Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates will Regeln für Ärzte festschreiben, die eine Behandlung aus Gewissensgründen verweigern.
AERZTEBLATT.DE 22.06.10
Im Bundestag notiert: Ausgestaltung der Pflegeberufe
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/AST/JOH) Eine Veränderung der Ausgestaltung der Pflegeberufe und die Weiterentwicklung der Pflegeausbildung ist Thema eine Kleinen Anfrage der SPD-Fraktion (17/2051).
HIB Heute im Bundestag Nr. 213, 22.06.10
21. Juni 2010
Einmal Zürich und nicht zurück
Die Schweiz praktiziert die weltweit liberalste Regelung der Sterbehilfe. Deshalb gibt es mittlerweile einen "Sterbetourismus", den die Regierung nun eindämmen will
Thomas Schmid
BERLINER ZEITUNG 21.06.10
18. Juni 2010
Börsebius: Spiel mir das Lied vom Tod
Das Geschäft mit dem Tod haben schon seit geraumer Zeit etliche Banken auf ihren Angebotszettel geschrieben, und ich selbst habe vor einigen Jahren an dieser Stelle gegen die Amoralität solcher Produkte gewettert.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(24), 18.06.10
Pfleger Roboter bringt das Abendessen
In einem neuen Krankenhaus in Schottland werden Roboter eingesetzt, die dem Pflegepersonal Arbeiten abnehmen. So sollen Schwestern und Pfleger mehr Zeit für die Patienten haben - und der Einsatz der Roboter soll Infektionen verhindern.
GOLEM.DE 18.06.10
17. Juni 2010
Hospiz Stiftung fordert Nachbesserung bei Patientenverfügungen
Berlin – Ein Jahr nach Einführung des Patientenverfügungsgesetzes mahnt die Deutsche Hospiz Stiftung dringenden Nachbesserungsbedarf an.
AERZTEBLATT.DE 17.06.10
Ein Jahr Patientenverfügungsgesetz offenbart deutliche Mängel
Viele Verfügungen erfüllen hohe gesetzliche Anforderungen nicht
Berlin. „Patientenschutz ist nicht zum Nulltarif zu haben. Jetzt rächt sich, dass die Politik auf eine Regelung gesetzt hat, die den Staat nichts kosten sollte. Den Preis dafür zahlen die Bürger“, bilanziert der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, ein Jahr nach der Einführung des Patientenverfügungsgesetzes.
PRESSEMITTEILUNG Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 17.06.10
16. Juni 2010
Exit-Deal mit Staatanwaltschaft ist illegal
Das Bundesgericht hat die Vereinbarung über die organisierte Sterbehilfe zwischen der Zürcher Staatsanwaltschaft und Exit für nichtig erklärt.
TAGESANZEIGER.CH 16.06.10
Suizidhilfe darf nur urteilsfähigen Menschen gewährt werden
Schweiz: Das Bundesgericht hat die Vereinbarung der Oberstaatsanwaltschaft Zürich mit Exit über die Beihilfe zum Suizid als nichtig erklärt. Damit liegt der Ball wieder beim Bund und der Kanton Zürich «1:0 im Hintertreffen».
A-Z.CH 16.06.10
Vereinbarung der Oberstaatsanwaltschaft Zürich mit Exit: Vom Bundesgericht als nichtig erklärt!
HLI-Schweiz, die Vereinigung Katholischer Ärzte der Schweiz (VKAS) und die Schweizerische Gesellschaft für Bioethik (SGB) haben die „Vereinbarung“ zwischen dem Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich und der Organi¬sation Exit über die Beihilfe zum Suizid im September 2009 juristisch angefochten. Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde zwar nicht eingetreten, hat aber die Verein¬barung dennoch als nichtig er¬klärt. Sie wurde in der öffentlichen Verhandlung mehrfach als Schein-verwaltungsverord¬nung bewertet.
PRESSEMITTEILUNG Human Life International (HLI) Schweiz 16.06.10 (PDF-Format)
KVen setzen sich für bessere medizinische Versorgung in Pflegeheimen ein
Köln – Pflegeheimbewohner sollen eine bessere medizinische Versorgung erhalten.
AERZTEBLATT.DE 16.06.10
"Hübsche Gardinen entschädigen nicht für schlechte Pflege"
Krankenkassen-Spitzenfunktionär Gernot Kiefer wirft den Heimbetreibern vor, die Nachbesserung des Pflege-Tüv zu blockieren. Ein Interview.
TAGESSPIEGEL 16.06.10
15. Juni 2010
Bischof überarbeitet christliche Patientenverfügung
Stuttgart – Der Rottenburg-Stuttgarter katholische Bischof Gebhard Fürst plädiert für eine überarbeitete christliche Patientenverfügung.
AERZTEBLATT.DE 15.06.10
Gesundheitsminister Söder: Bayern baut ambulante Palliativversorgung weiter aus / Bundesweit einmaliges Modellprojekt gestartet
Bayern baut die ambulante Palliativversorgung weiter aus. Künftig wird der Aufbau spezialisierter Palliativteams finanziell unterstützt. So soll die flächendeckende häusliche Versorgung schwerstkranker Menschen auch im ländlichen Raum weiter gefördert werden.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit 15.06.10
14. Juni 2010
Auf Leben und Tod
Edgar Dahl und Axel W. Bauer
Im amerikanischen Bundesstaat Oregon können sich sterbenskranke Patienten von ihrem Arzt Gift verschreiben lassen, um sich selbst zu töten, wenn ihr Leiden unerträglich wird. Mit Washington und Montana führten nun zwei weitere US-Staaten das Recht auf medizinische Suizidhilfe ein. Ob die ärztliche Unterstützung bei Selbstmord auch in Deutschland erlaubt werden soll, ist heftig umstritten.
Gehirn & Geist Juli/August 2010, 14.06.2010
11. Juni 2010
Bitten oder Rechte einfordern? Palliativmedizin und Krankenkassen
Von Oliver Tolmein
Es gibt Meldungen, die klingen schön, aber als gute Nachrichten kann man sie nicht wirklich auffassen.
FAZ.NET Blog Biopolitik 11.06.10
10. Juni 2010
Kinderhospizarbeit mit Verbesserungsbedarf
Wuppertal – Das Angebot der Kinderhospizarbeit in Deutschland entspricht überwiegend den Bedürfnissen der schwerstkranken Kinder und ihrer Familien. Gleichzeitig gibt es Verbesserungsbedarf.
AERZTEBLATT.DE 10.06.10
VDAB-Bundesvorsitzender Stephan Baumann: „Die Transparenzprüfungen des MDK sind zu subjektiv“
Auf Grund der aktuellen Diskussion über die Transparenz in der Pflege stellt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) fest: Derzeit lassen sich aus den Transparenzprüfungen des MDK keine seriösen Schlüsse auf die tatsächlichen Qualität der Pflege in den Einrichtungen ziehen. Dafür gibt es Beweise.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 10.06.10
09. Juni 2010
Petitionsausschuss: Kassen sollen Palliativmedizin aufbauen
Berlin – Der Bundestags-Petitionsausschuss hat die Krankenkassen zum Aufbau einer flächendeckenden ambulanten Palliativversorgung aufgefordert.
AERZTEBLATT.DE 09.06.10
Petitionsausschuss fordert flächendeckende ambulante Palliativversorgung
Petitionsausschuss
Berlin: (hib/HIL/STO) Der Petitionsausschuss setzt sich für eine bessere spezialisierte ambulante Palliativversorgung sterbenskranker Menschen in Deutschland ein.
HIB Heute im Bundestag 09.06.10
GKV prangert Verweigerungstaktik bei Anpassung der Pflegenoten an
Berlin – Die Überarbeitung der umstrittenen Pflegenoten liegt vorerst auf Eis.
AERZTEBLATT.DE 09.06.10
Experten unterstuetzen Verbesserung von Transparenz und Qualitaet in der Pflege
Anlaesslich des heutigen Fachgespraechs im Gesundheitsausschuss zu den Qualitaetstests von Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten erklaert die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis:
Die Pruefungen von Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten sind ein Meilenstein fuer die Pflegequalitaet in Deutschland - sie beduerfen aber noch der Nachbesserung.
PRESSEMITTEILUNG Hilde Mattheis MdB, SPD 09.06.10
Vor 70 Jahren begannen in Pirna die NS-Euthanasie-Verbrechen
Am 28. Juni 1940 brachte ein Bus erstmals psychisch kranke Menschen aus dem sächsischen Waldheim auf den Sonnenstein.
AD-HOC-NEWS 09.06.10
08. Juni 2010
Kristina Schröder: "Jeder einzelne von uns hat Anspruch auf menschenwürdige Pflege und Begleitung"
Bundesfamilienministerin wirbt auf Kongress zur Pflege-Charta für zweijährige Familienpflegezeit
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, hat heute in Berlin den Kongress "Pflegezeit ist Lebenszeit" eröffnet. Die Veranstaltung ist Teil der Umsetzung der "Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen" - kurz Pflege-Charta.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 08.06.10
Pfleglich behandelt
Hier die unterforderten Langzeitarbeitslosen, da die unterförderten Heimbewohner: Wie aus zwei Problemen ein Projekt wurde – und Sabine Hoffmann endlich wieder Arbeit fand.
Von Ariane Bemmer
TAGESSPIEGEL 08.06.10
Göttinger Medizinrechtler kritisiert geplantes Werbeverbot für Beihilfe zum Suizid
Göttingen – Ein im Bundesrat derzeit diskutierter Gesetzentwurf, der ein Werbeverbot für die Beihilfe zum Suizid vorsieht, stößt auf Widerstand:
AERZTEBLATT.DE 08.06.10
Werbeverbot für Beihilfe zum Suizid: Gesetzentwurf in der Kritik
Der Bundesrat berät zurzeit einen Gesetzentwurf des Landes Rheinland-Pfalz, der ein Werbeverbot für die Beihilfe zum Suizid vorsieht. „Gegen dieses Vorhaben bestehen gravierende rechtliche Bedenken“, erklärt der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Gunnar Duttge, Leiter des Zentrums für Medizinrecht der Universität Göttingen. „Außerdem weist es in der vorliegenden Fassung eine Reihe handwerklicher Fehler auf.“
PRESSEMITTEILUNG Georg-August-Universität Göttingen (IDW) 08.06.10
07. Juni 2010
Großer Erfolg für Deutschen Kinderhospizverein e.V.
Verein gewinnt Publikumspreis beim Wettbewerb um Aspirin-Sozialpreis
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Kinderhospizverein e.V. 07.06.10
"Jeder Mensch hat das Recht auf ein Sterben in Würde"
Hannover - Modernste Technik soll es unheilbar kranken Menschen möglich machen, ihr letztes Lebensjahr so selbstbestimmt wie möglich zu Hause zu verbringen. „Intelligente technische Unterstützungsmöglichkeiten in der häuslichen Versorgung für Menschen in ihrem letzten Lebensjahr", kurz PAALiativ, heißt das Projekt, das im Oktober 2009 in Oldenburg an den Start gegangen ist.
PRESSEMITTEILUNG Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration 07.06.10
Im Bundestag notiert: Personalsituation von Gesundheits- und Krankenpflegekräften in Krankenhäusern nach der Umsetzung des Förderprogramms für zusätzliches Pflegepersonal
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/AST/BOB) Die Fraktion Die Linke will sich über die Personalsituation von Gesundheits- und Krankenpflegekräften in Krankenhäusern nach der Umsetzung des Förderprogramms für zusätzliches Pflegepersonal informieren.
HIB Heute im Bundestag Nr. 178, 07.06.10
Asco-Kongress: Kostspieliger Gewinn an Lebenszeit
Chicago – Durchbrüche sind in der Krebsbehandlung nur selten. Die wenigen Studien, in denen auf der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (Asco) in Chicago eine Verbesserung der Prognose der Patienten beschrieben wurde, beschränkte sich der Lebenszeitgewinn auf wenige Monate – teilweise mit erheblichen Mehrkosten.
AERZTEBLATT.DE 07.06.10
04. Juni 2010
Priorisierung im Gesundheitswesen: Die katholische Kirche will mitdiskutieren
Bonn/Heidelberg – Die katholische Kirche ist bereit, sich an einer gesellschaftlichen Debatte über Konsequenzen aus knapper werdenden finanziellen Ressourcen im Gesundheitswesen zu beteiligen.
AERZTEBLATT.DE 04.06.10
Finanzierung der Krankenversicherung: Priorisieren jetzt!
Kommentar Prof. Dr. med. Fritz Beske MPH, Fritz-Beske-Institut für Gesundheitssystemforschung Kiel
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(22) 04.06.10
Gesundheitswesen – Notwendig: Nähe zu den Menschen
Kamps, Harald
Starke Patienten, kluge Krankenschwestern und stolze Hausärzte – drei Wünsche an den liberalen Gesundheitsminister
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(22) 04.06.10
Demenz: Türöffner für Emotionen
Blatter, Ulrike
Als pflegender Angehöriger, aber auch als Profi braucht man im Umgang mit dementen Menschen starke Nerven.
Deutsches Ärzteblatt 2010; 107(22) 04.06.10
03. Juni 2010
Risiken von Patientenverfügungen: "Er konnte einen Hauch zu viel, das war sein Fluch"
Von Annette Langer
Friedrich B. wollte nichts dem Zufall überlassen: Vor seinem Tod verfasste er eine Patientenverfügung, die im Ernstfall ein würdiges Ableben ohne Apparatemedizin garantieren sollte. Doch der Wunsch nach einem selbstbestimmten Ende wurde zum Alptraum für die Angehörigen.
SPIEGEL Online 03.06.10
Die Linke setzt sich für bezahlte Pflegezeit ein
Gesundheit/Antrag
Berlin: (hib/MPI/MIK) Für die Organisation der Pflege und der ersten pflegerischen Versorgung von Angehörigen und anderen nahestehenden Personen will die Fraktion Die Linke eine sechswöchige bezahlte Pflegezeit einführen. In einem Antrag (17/1754) erläutern die Abgeordneten, die Höhe der Bezahlung solle sich bei abhängig Beschäftigten am Arbeitslosengeld I orientieren.
HIB Heute im Bundestag Nr. 176, 03.06.10
Von Ernährung abgeschnitten
Bundesgerichtshof entscheidet über Anwalt, der zum Durchtrennen eines Versorgungsschlauchs im Pflegeheim riet
Aus Karlsruhe Christian Rath
TAZ 03.06.10
Pflegerin wegen Körperverletzung zu Bewährungsstrafe verurteilt
Berlin - Eine 62-jährige Krankenschwester ist am Donnerstag wegen gefährlicher Körperverletzung zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.
AERZTEBLATT.DE 03.06.10
02. Juni 2010
Bundesgerichtshof will Grenzen der Sterbehilfe klären
AERZTEBLATT.DE 02.06.10
Bundesgerichtshof will über Sterbehilfe entscheiden
TAGESSPIEGEL 02.06.10
Grenzen zwischen Leben und Tod ausloten
Bundesgerichtshof entscheidet über Sterbehilfe
von Michaela Pilters
Eine der schwierigsten ethischen Fragen steht auf dem Prüfstand: Darf ein Mensch einem anderen beim Sterben helfen? Der Bundesgerichtshof sucht eine Grundsatzantwort. Er verhandelt den Fall eines Anwalts, der zu Sterbehilfe geraten hatte.
ZDFheute.de 02.06.10
Bundesgerichtshof berät über Sterbehilfe
DER WESTEN 02.06.10
Wo sind die Grenzen der Sterbehilfe?
Petra Koruhn
Essen. Rechtsanwalt Wolfgang Putz war bekannt für seine Hilfe. Jahrelang vertrat er Menschen, die nur noch von der Gerätemedizin am Leben erhalten wurden. Stets ging alles gut. Doch 2009 wurde er zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 20 00 Euro Geldstrafe verurteilt.
DER WESTEN 02.06.10
Abbruch der Behandlung unheilbar Kranker - Erlaubte und verbotene Wege, den Patientenwillen durchzusetzen
Ein Fachanwalt für Medizinrecht wird wegen versuchten Totschlags verurteilt: Er hat nach beharrlicher Weigerung der Pflegeheimleitung das Durchtrennen der von der Patientin abgelehnten PEG-Sonde veranlasst. Nun muss sich der BGH mit Grundsatzfragen der Sterbehilfe befassen. Ein Kommentar von Prof. Dr. Gunnar Duttge und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Ludwig Schreiber.
Legal Tribune Online 02.06.10
Abbruch der Behandlung unheilbar Kranker - Das Recht der so genannten Sterbehilfe
Eine grundlegende Entscheidung des BGH zu Rechtsfragen des Abbruchs und der Unterbrechung der Behandlung eines unheilbar erkrankten und selbst nicht mehr entscheidungsfähigen Patienten steht bevor. Prof. Dr. Wolfram Höfling präzisiert Begrifflichkeiten und Voraussetzungen – und plädiert für eine sorgfältige und konkret individuelle Ermittlung des mutmaßlichen Patientenwillens.
Legal Tribune Online 02.06.10
Diskussion um Sterbehilfe: "Es gibt ein Recht zu sterben"
Interview: Sarina Pfauth
Wer darf bestimmen, ob ein Leben zu Ende gehen soll? Ein Gespräch mit der Palliativmedizinerin Birgitt van Oorschot über unnötiges Leiden, Misstrauen gegenüber Angehörigen und Maximaltherapie für 94-Jährige.
SUEDDEUTSCHE.DE 02.06.10
Bundesgerichtshof entscheidet am 25. Juni über Sterbehilfe
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 02.06.10
BGH zu Sterbehilfe: Bundesanwaltschaft fordert Freispruch in Magensonden-Fall
Erster Erfolg für den wegen versuchten Totschlags verurteilten Medizinrechtler Wolfgang Putz:
SPIEGEL Online 02.06.10
Sterbehilfe: "Schneiden Sie den Schlauch durch!"
Von Simone Utler
Fünf Jahre lang lag Erika Küllmer im Wachkoma, dann durchtrennten ihre Kinder den Schlauch der Magensonde - auf Anraten eines Anwalts. Der Jurist wurde daraufhin wegen versuchten Totschlags verurteilt. Nun berät der Bundesgerichtshof über den Fall. Und könnte ein bahnbrechendes Urteil fällen.
SPIEGEL Online 02.06.10
BGH-Prozess um Sterbehilfe: Wo verläuft die Grenze zum Töten?
Eine Tochter beendet das Leben ihrer 75-jährigen Mutter, die seit fünf Jahren im Wachkoma liegt. Ist das Durchtrennen eines Schlauches einer Magensonde aktive Sterbehilfe? Der Bundesgerichtshof entscheidet nicht nur über den konkreten Fall, sondern wird ein Grundsatzurteil fällen.
STERN.DE 02.06.10
BGH-Prozess um Sterbehilfe - Freispruch gefordert
STERN.DE 02.06.10
Von Wille und Würde
Urteil zur Sterbehilfe
Ein bundesweit aufsehenerregender Sterbehilfe-Prozess ging in Karlsruhe in Revision. Vom Bundesgerichtshof wird nun Ende Juni ein Grundsatzurteil erwartet.
SUEDDEUTSCHE.DE 02.06.10
Erika K. – Wann darf man beim Sterben helfen?
Die Wachkoma-Patientin Erika K. starb nach versuchter Sterbehilfe. Jetzt rollt der Bundesgerichtshof den Fall neu auf.
Von Matthias Kamann
WELT Online 02.06.10
Anwalt der Sterbenskranken
Kerstin Krupp
Wolfgang Putz ist gelassen. Das mutet ungewöhnlich an für einen, dem Totschlag vorgeworfen wird und von dem Kritiker sagen, er würde sich zum Herrn über Leben und Tod aufschwingen.
BERLINER ZEITUNG 02.06.10
Sachverständigenkommission übergibt 6. Altenbericht an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder hat heute den 6. Altenbericht entgegengenommen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ 02.06.10
01. Juni 2010
In Würde sterben
Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe erwartet
DOMRADIO 01.06.10
BGH entscheidet über Sterbehilfe-Fall
Karlsruhe – Über die Sterbehilfe bei einer unheilbar kranken Frau verhandelt am Mittwoch der Bundesgerichtshof (BGH).
AERZTEBLATT.DE 01.06.10
Prozess soll klären: Darf man Menschen sterben lassen?
München - Der Münchner Anwalt Wolfgang Putz kämpft für das Recht, selbstbestimmt zu sterben. Am Mittwoch sitzt der 60-Jährige auf der Anklagebank: Der Bundesgerichtshof fällt eine Grundsatzentscheidung über die Grenzen erlaubter Sterbehilfe.
MERKUR-ONLINE 01.06.10
Bundesgerichtshof steht vor weitreichender Entscheidung
Patienten im Wachkoma sind ebenso wenig Sterbende wie demenziell Erkrankte
Berlin. „Patienten im Wachkoma sind keine Sterbenden. Sie sind Schwerstkranke, die ein Recht auf umfassende Versorgung und Pflege haben. Wenn sich die Richter des 2. Strafsenats des Bundesgerichtshofes jetzt grundsätzlich zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bei entscheidungsunfähigen Patienten äußern, müssen sie dies in den Vordergrund ihrer Überlegungen stellen“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung 01.06.10
Dignitas: Minelli bekommt vor Bundesgericht Recht
Dignitas-Gründer Ludwig A. Minelli hat eine Busse des Statthalteramtes Meilen bis vor Bundesgericht angefochten und Recht erhalten.
SF TAGESSCHAU.CH 01.06.10
Dignitas Chef Minelli war nicht "ungehorsam"
Ludwig A. Minelli liess sich ein paar Tage Zeit einen eingeschriebenen Brief abzuholen, der ihm die Sterbehilfe in Stäfa untersagte.
20MIN.CH 01.06.10
Landessozialgericht stoppt Berichte über Pflegemängel
Berlin – Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat in zwei Fällen so genannte Transparenzberichte gestoppt, die von den Verbänden der Pflegekassen im Internet veröffentlicht werden sollten.
AERZTEBLATT.DE 01.06.10
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