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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel März 2008
Anzahl: 84 Artikel, Stand 02.04.08
31. März 2008
Sterbehilfe-Organisation kritisiert Bundesregierung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.03.08
Ein Ende in Würde
Wenn kranke Menschen sterben wollen, macht uns das Angst. Denn es erinnert uns an die eigene Endlichkeit. Über was wird diskutiert, wenn es um Sterbehilfe geht?
Von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 31.03.08
30. März 2008
Durch Gesetzeslücken ins Jenseits
Von Matthias Kamann
Hamburgs Ex-Justizsenator Kusch baut Sterbehilfemaschine
WELT Online 30.03.08
Sterbehelfer: Regierung ist kaltschnäuzig
„Dignitas“ wirft Zypries und Merkel vor, Todeswillige allein zu lassen / Union für Verbot von Freitod-Profis
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 30.03.08
29. März 2008
Maschine Tod
Hamburgs Ex-Justizsenator will Sterbehilfe schmerz- und straffrei machen
TAGESPIEGEL 29.03.08
In zynischer Weise perfektioniert
Deutscher Hospiz- und Palliativverband übt schwere Kritik an der vom Hamburger Senator Roger Kusch vorgestellten Selbsttötungsmaschine.
KATH.NET 29.03.08
Roger Kusch präsentiert seine Tötungsmaschine
Ärztekammer kritisiert Erfindung des früheren Justizsenators als "unerträgliche Selbstinszenierung"
WELT Online 29.03.08
"Wenn Sie das trinken, gibt es kein Zurück"
Dignitas-Chef Minelli im Interview
Er hilft Todkranken beim Suizid und wird dafür heftig angegriffen. Ludwig Minelli übers Leben und Sterben - und warum Angela Merkel ungebildet ist.
TAGESSPIEGEL 29.03.08
28. März 2008
Sterbehilfe: Hamburger Ex-Senator stellt Tötungsautomat vor
Mit einer "Selbsttötungsmaschine" will der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch Schwerkranken in Deutschland einen selbstgewählten Weg in den Tod ermöglichen.
WELT Online 28.03.08
Fast entspannt in den Tod
Von Tonio Postel
Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch will künftig als Rechtsanwalt ehrenamtlich passive Sterbehilfe leisten. Dass seine Methode auch bei Hinrichtungen in den USA angewandt, aber wegen Unmenschlichkeit verboten wurde, hat er gehört. Aber Kusch vertraut seinen Ärzten.
STERN.DE 28.03.08
"Selbsttötungsmaschine" - Sterbehilfe in Europa
Eine entstellte Krebspatientin in Frankreich, ein kranker Schriftsteller in Belgien, der Selbstmord begeht, verzweifelte Sterbewillige, die ihren Kopf in gasgefüllte Plastiktüten stecken: In die Diskussionen um einen würdigen Umgang mit dem Freitod platzt nun ein Hamburger Politiker mit der Vorstellung einer "Selbsttötungsmaschine".
N-TV.DE 28.03.08
Sterbehilfe: Politiker stellt Selbstmord-Maschine vor
Der Hamburger Ex-Senator Roger Kusch hat einen Automaten präsentiert, der Schwerkranken den Suizid ermöglichen soll.
WELT Online 28.03.08
Sterbehilfe: Kuschs grüner Kasten bringt den Tod
Von Maike Jansen
Prominenter Sterbehelfer: Der Hamburger Lokalpolitiker Roger Kusch hat einen Apparat vorgestellt, mit dem er unheilbar Kranken zum Tod verhelfen will. Juristisch wähnt sich der Exsenator auf der sicheren Seite - doch was ihn motiviert bleibt im Dunkeln.
SPIEGEL Online 28.03.08
Unerträgliche Selbstinszenierung
Montgomery kritisiert Tötungsmaschine
Anlässlich der für heute angekündigten Pressekonferenz von Dr. Roger Kusch übt Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg, heftige Kritik am ehemaligen Justizsenator:
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Hamburg 28.03.08
Heftige Euthanasiedebatte in Belgien
Die Liberalen wollen das Gesetz zur aktiven Sterbehilfe ausweiten
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 28.03.08
Belgische Politiker fordern Sterbehilfe für Kinder und Demenzkranke
Belgische Ärzte können bereits seit Ende 2002 straffrei Sterbehilfe leisten, allerdings nur bei volljährigen Patienten.
KATH.NET 28.03.08
Palliativmedizin im Studium: Spiritualität und psychosoziale Begleitung als wichtige Lehrinhalte
Wasner, Maria; Roser, Traugott; Fittkau-Tönnesmann, Bernadette; Borasio, Gian Domenico
Das Fach Palliativmedizin unterrichten an der Ludwig-Maximilians-Universität München nicht nur Ärzte, sondern auch Seelsorger, Psychologen und Sozialarbeiter. Ergebnisse einer Evaluation zum Einsatz von nicht ärztlichen Tutoren
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(13) 28.03.08
Bekanntmachungen: Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Erstfassung der Richtlinie zur Verordnung von spezialisierter ambulanter Palliativversorgung vom 20. Dezember 2007
Bekanntgaben der Herausgeber: Kassenärztliche Bundesvereinigung
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(13) 28.03.08
Leuchtturmprojekt Demenz – Projekte ausgewählt
Ziel des „Leuchtturmprojektes Demenz“ ist die Verbesserung der Versorgung demenziell erkrankter Menschen. Das Bundesministerium für Gesundheit plant 2008 und 2009 insgesamt 13 Mio. Euro für das Projekt zur Verfügung zu stellen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 28.03.08
27. März 2008
Belgische Politiker fordern Sterbehilfe für Kinder und Demenzkranke
Brüssel – In Belgien ist die Debatte über eine Ausweitung der aktiven Sterbehilfe neu entbrannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.03.08
Sterbehilfe: Entstellte Französin starb an Schlafmitteln
Die an einem entstellenden Tumor erkrankte Französin Chantal Sébire ist wahrscheinlich an einer Überdosis Schlaftabletten gestorben.
WELT Online 27.03.08
Sterbehilfe: Französin starb durch Schlafmittel
Die durch einen Tumor im Gesicht entstellte Chantal Sébire ist durch eine Überdosis starker Schlafmittel gestorben.
FOCUS Online 27.03.08
26. März 2008
Streit um Sterbehilfe bei den Nachbarn
Debatten in Frankreich, Belgien und Luxemburg
DOMRADIO 26.03.08
25. März 2008
Schweiz: Dignitas verteidigt Sterbehilfe mit Luftballon-Gas
Die umstrittene Sterbehilfe-Organisation Dignitas leistet Beihilfe zum Selbstmord durch Helium. Der Gründer preist das Sterben mit dieser Methode als „unheimlich sicher“.
FOCUS Online 25.03.08
Niederlande: Terminale Sedierung als Alternative zur Sterbehilfe
Rotterdam – In den Niederlanden steigt die Zahl der Menschen, bei denen am Ende des Lebens eine terminale Sedierung durchgeführt wird.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.03.08
Belgische Politiker wollen Sterbehilfe für Kinder
Belgiens frisch gebildeter Regierungskoalition droht ihre erste Krise. Liberale Politiker preschen mit einer Initiative zur Sterbehilfe vor. Sie fordern, das Landesgesetz zur Sterbehilfe zu erweitern.
WELT Online 25.03.08
Zypries für weitreichende Selbstbestimmung bei Patientenverfügungen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.03.08
Huber kritisiert Unsterblichkeits-Streben in der Medizin
Berlin – Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, hat in seiner Osterpredigt die Verdrängung des Todes in manchen Bereichen der medizinischen Forschung scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.03.08
24. März 2008
Inge Jens: "Ich sehe seinem Entschwinden zu"
Er ist berühmt als einer der klügsten Köpfe Deutschlands - Walter Jens. Doch der wortgewaltige Professor versank in eine Welt jenseits der Sprache. Er leidet an Altersdemenz. Gattin Inge Jens sagt im stern über ihn: "Den Mann, den ich liebte, gibt es nicht mehr". Er befinde sich "in einer Welt, zu der ich keinen Zugang habe".
STERN.DE 24.03.08
22. März 2008
Vergebliche Bitte um Sterbehilfe
Von Jochen Hehn
Französin mit unheilbarem Gesichtstumor stirbt eines unnatürlichen Todes - Regierung streitet über Gesetz zur Sterbehilfe
WELT Online 22.03.08
Chantal Sébires Martyrium
Kommentare: Auch Frankreich hat eine Sterbehilfe-Diskussion
Von Matthias Kamann
WELT Online 22.03.08
21. März 2008
Der Dignitas-Chef und die mit Helium geleistete Sterbehilfe
JETZT.DE Magazin der Süddeutschen Zeitung 21.03.08
Obduktionsergebnis: Entstellte Französin starb nicht an ihrer Krankheit
Die französische Krebspatientin, die vergeblich für Sterbehilfe gekämpft, hat, ist keines natürlichen Todes gestorben.
WELT Online 21.03.08
Der Tod per Gasmaske
Die Schweizer Organisation Dignitas verwendet jetzt Helium bei der Sterbehilfe - und wird dafür stark kritisiert. Bischöfin Käßmann nennt es "grauenvoll".
von Antje Lang-Lendorff
TAZ 21.03.08
Tod auf Wunsch braucht Kontrolle
Kommentar von Antje Lang-Lendorff
Der Tod der krebskranken Chantal Sébire hat in Frankreich die Debatte über Sterbehilfe neu entfacht.
TAZ 21.03.08
Pflegereform: Korrekturen an der Oberfläche
Hibbeler, Birgit; Rabbata, Samir
Sinnvolle Neuerungen und viele halbgare Kompromisse: Mit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz löst die Große Koalition die grundsätzlichen Probleme der Pflege nicht. Auch die Ärzte sehen die Reform mit gemischten Gefühlen.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(12), 21.03.08
20. März 2008
Sterbehilfe: Gesetzeswirren um Chantal Sébire
Nach dem Tod der krebskranken Frau werden Frankreichs Politiker aktiv. Eine Autopsie soll die Todesursache klären.
Von Kerstin Kotlar
FOCUS-Online 20.03.08
"Sie ist nicht so gestorben, wie sie es wollte"
Von Henning Lohse, Paris
Frankreichs berühmteste Krebspatientin ist tot. Chantal Sébire starb unter ungeklärten Umständen, nachdem ihr Antrag auf Sterbehilfe abgelehnt worden war. Doch die zuletzt von einem Tumor entstellte Frau hinterlässt ein politisches Vermächtnis.
SPIEGEL Online 20.03.08
Krebspatientin tot in ihrer Wohnung gefunden
Die von einem unheilbaren Tumor im Gesicht gepeinigte Chantal Sébire kämpfte Anfang der Woche noch vergeblich vor Gericht für Sterbehilfe. Jetzt wurde die 52-jährige Französin tot aufgefunden. Die Ursachen ihres Todes sind noch unbekannt.
TAGESSPIEGEL 20.03.08
Entstellte Frau wollte im Morgengrauen sterben
Sie wollte ein letztes Mal mit ihren Kindern feiern und danach in ihrem Bett sterben. So bat die Französin Chantal Sébire, die durch ihre Krebserkrankung an einem entstellenden Tumor im Gesicht litt, um Sterbehilfe. Politiker fordern nun, dass das Euthanasie-Verbot in Frankreich gelockert wird.
WELT Online 20.03.08
Diskussion um Sterbehilfe: Vom Krebs zerfressene Französin tot
NETZEITUNG.DE 20.03.2008
Krebspatientin tot in ihrer Wohnung gefunden
Streit über Sterbehilfe
SPIEGEL Online 20.03.08
Den Haag: Keine Untersuchung nach Sterbehilfe für Lebensmüde
Den Haag – Die niederländische Regierung will nicht untersuchen lassen, ob Lebensmüden unter Umständen eine sogenannte Todespille zur aktiven Sterbehilfe bereitgestellt werden kann.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.03.08
Luxemburg: Euthanasie: CSV und LSAP kommen sich näher
Die CSV- und die LSAP-Fraktion haben sich gestern im engsten Kreis mit Premierminister Jean-Claude Juncker getroffen. Thema waren die Gesetze über Palliativmedizin und Sterbehilfe.
TAGEBLATT.LU 20.03.08
Luxemburger Erzbischof warnt vor aktiver Sterbehilfe
Luxemburg – Der Luxemburger Erzbischof Fernand Franck hat vor der Legalisierung der aktiven Sterbehilfe im Großherzogtum gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.03.08
Ein europäisches Thema
Der Umgang mit Sterbehilfe bewegt viele Länder
DOMRADIO 20.03.08
Mit Würde sterben
Marcus Born
Die Schweiz hat die Auflagen für die Sterbehilfe verschärft, in Deutschland steht noch aus, ob der Verein Dignitas mit einem Präzedenzfall Sterbebegleitungen ermöglichen kann.
TELEPOLIS 20.03.08
19. März 2008
Rätsel um plötzlichen Tod der entstellten Frau
WELT Online 19.03.08
Frankreich: Regierungsmitglieder für Sterbehilfe in Ausnahmen
Paris – In Frankreich hält die Diskussion über die Zulassung aktiver Sterbehilfe an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.02.08
Was ist gutes Sterben?
Beobachtungen und Einsichten aus der Begleitung Sterbender
Gut zu sterben, ist für viele zur letzten Pflichtaufgabe geworden. Ob am Ende eines genussreichen oder eines von Entbehrung geprägten Lebens: Nun erhofft man sich das gute Sterben. Worin besteht es? Die Sterbenden selbst geben Signale, was sie beschäftigt und sie glücklich macht.
Von Monika Renz, Leiterin der Psychoonkologie am Kantonsspital St. Gallen
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 19.03.08
"Menschenverachtende Praktik"
Qualvoller Tod durch Helium: Die Deutsche Hospiz Stiftung greift Dignitas scharf an. Zuvor war die Schweizer Sterbehilfeorganisation wegen einer umstrittenen Tötungsmethode in die Schlagzeilen geraten.
SPIEGEL Online 19.03.08
Jahr 2030: Alterung führt zu mehr Pflegebedürftigen und Krankenhauspatienten
WIESBADEN - Wie Modellrechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, kann der absehbare demografische Wandel in Deutschland zu etwa 58% mehr Pflegebedürftigen und 12% mehr Krankenhausbehandlungen im Jahr 2030 im Vergleich zu heute führen.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 19.03.08
Pilot-Pflegestützpunkte können bundesweit starten
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat ausgewählt, in welchen Regionen Pilot-Pflegestützpunkte eingerichtet werden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 19.02.08
Pflege: Besuch in einer Demenz-WG
Von Matthias Kamann
Um orientierungslosen Menschen einen Rest von Normalität zu erhalten, gibt es Wohngemeinschaften für altersschwache Menschen. Betreut von Pflegekräften sollen Demenzkranke ihr Leben in einem schönen Zuhause zu Ende bringen. Ein Besuch in einer solchen WG zeigt: Die Patienten sind verwirrt, aber nicht verfallen.
WELT Online 19.03.08
18. März 2008
Dignitas empfiehlt den Tod aus der Plastiktüte
Mit einem simplen Trick will die Sterbehilfe-Organisation Dignitas die ärztliche Kontrolle beim geplanten Suizid umgehen: Sie rät Sterbewilligen, sich eine Plastiktüte über den Kopf zu stülpen und Luftballongas einzuatmen. Dabei dauert der qualvolle Erstickungstod mit Helium bis zu zehn Minuten. Experten sind entsetzt.
WELT Online 18.03.08
Neue "Dignitas"-Methode: Sterbehilfe mit dem Plastiksack
Sie stülpen sich einen Plastiksack über den Kopf, Helium wird eingeleitet. Dann inhalieren sie - und ersticken. Ein qualvoller Tod. Diese Methode, selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden, bietet jetzt die Schweizer Sterbehilfeorganisation "Dignitas" an - ein kontroverser Vorstoß.
SPIEGEL Online 18.03.08
Dignitas: Sterbehilfe mit Luftballon-Gas
Die umstrittene Sterbehilfe-Organisation Dignitas leistet offenbar seit kurzem Beihilfe zum Selbstmord durch Helium.
FOCUS Online 18.03.08
Sterbehilfe: Dignitas tötet mit "Helium-Sackerl"
Sterbewillige werden in der Schweiz mit einem Helium-gefüllten Plastiksack erstickt. Ärztliche Kontrolle gibt es keine: Das Edelgas ist nicht verschreibungspflichtig.
DIEPRESSE.COM 18.03.08
17. März 2008
Französisches Gericht weist Antrag auf Sterbehilfe ab
Paris – Ein Gericht im französischen Dijon hat die Klage einer schwerkranken Frau auf Genehmigung aktiver Sterbehilfe abgewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.03.08
Frankreich: Todkranke kämpft vergeblich um aktive Sterbehilfe
Antrag abgelehnt: Ein französisches Gericht verwehrt Chantal Sébire aktive Sterbehilfe und auch Präsident Sarkozy will die Gesetze nicht für sie ändern. Ihr Hausarzt unterstützt sie dagegen in ihrem Anliegen.
TAGESSPIEGEL 17.03.08
Französisches Gericht weist Antrag auf Sterbehilfe ab
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.03.08
"Herr Präsident, helfen Sie mir zu sterben!"
Von Henning Lohse, Paris
Der Krebs fraß erst ihre Nase, dann ihren Kiefer, schließlich ihre Würde: Der Fall Chantal Sébire hat in Frankreich die Sterbehilfe-Diskussion neu entfacht. Jetzt hat die 52-Jährige in einem dramatischen Appell Präsident Sarkozy um Hilfe gebeten. Doch der Staatschef schweigt.
SPIEGEL Onbline 17.03.08
Madame Sébire darf nicht sterben
Der letzte Wunsch, den sie noch hat, bleibt ihr versagt: Chantal Sébire darf nicht selbstbestimmt sterben. Die Französin hat Krebs, ihr Gesicht wurde von der Krankheit zerfressen, sie hat unerträgliche Schmerzen. Heute entschied ein Gericht: Die 52-Jährige muss weiter leiden.
SPIEGEL Onbline 17.03.08
Frankreich: Kein Recht auf selbstbestimmten Tod
Ihr Gesicht ist völlig vom Krebs entstellt, sie hat unsägliche Schmerzen und ist erblindet. Chantal Sébires letzter Wunsch: selbstbestimmt sterben. Ihr Antrag auf aktive Sterbehilfe ist nun von einem Gericht abgelehnt worden
STERN.DE 17.03.2008
Gerichtsurteil: Aktive Sterbehilfe für entstellte Frau abgelehnt
WELT Online 17.03.08
Ein Schlüssel zu besserer Pflege
Monika Pilath
Die langfristige Finanzierung bleibt ungelöst. Kurzfristig gibt es mehr Geld und mehr Transparenz
Das Parlament Nr. 12-13, 17.03.08
Pfleger-Notstand: "Wenn zwei stürzen, bleibt einer liegen"
Von Tobias Lill
Karger Lohn und eine extreme Arbeitsbelastung - der Job eines Krankenpflegers ist echte Knochenarbeit. Der Stress führt schon heutzutage nach Überzeugung von Fachleuten zu vielen tödlichen Fehlern - doch die Zukunft könnte noch düsterer aussehen.
SPIEGEL Onbline 17.03.08
15. März 2008
Frankreich: Todkranke Lehrerin kämpft um Sterbehilfe
"Die Schmerzen fressen mich buchstäblich auf": Eine an einer seltenen Krebsart erkrankte Französin kämpft vor Gericht um ihr Recht, mit Hilfe eines Arztes sterben zu dürfen.
TAGESSSPIEGEL 15.03.08
14. März 2008
„Sterbehilfe ist keine Lösung“
Die Malteser warnen vor Aufflammen der Debatte in Deutschland
In Frankreich hat das Schicksal einer unheilbar kranken Frau diese Woche eine neue Debatte über aktive Sterbehilfe ausgelöst. Das katholische Hilfswerk Malteser warnt nun davor, die Debatte auch in Deutschland wieder aufzunehmen.
DOMRADIO.DE 14.03.08
„Euthanasie“-Verbrechen: Jedes Opfer hat seine eigene Geschichte
Jachertz, Norbert
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(11), 14.03.08
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: Pflegereform bringt Erleichterungen für Millionen
Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung beschlossen.
Dazu erklärt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: „Die Reform der Pflegeversicherung ist eine gute Reform für Pflegebedürftige, Ange-hörige und
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 14.02.08
Anm.: Dort gibt es auch alle Änderungen im Überblick
Bundestag verabschiedet Pflegereform
VDAB: Erfreuliche Teillösungen, aber kein langfristiges Konzept
Nach monatelangen Verhandlungen hat der Bundestag heute das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung beschlossen. Bereits am Mittwoch stimmte der Gesundheitsausschuss dem Gesetzentwurf inklusive 50 Änderungsanträgen zu und machte somit den Weg für das Reformprojekt frei.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 14.03.08
Grosser Erfolg fuer 2 Millionen Pflegebeduerftige und ihre Angehoerigen
Zur Verabschiedung der Pflegereform erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Elke Ferner:
Heute haben wir im Deutschen Bundestag die Pflegereform verabschiedet. Das nun vorliegende Gesetz enthaelt ein umfangreiches Massnahmenpaket zugunsten der pflegebeduerftigen Menschen, ihrer Angehoerigen und der Pflegekraefte.
PRESSEMITTEILUNG Elke Ferner, MdB, SPD 14.03.08
Pflegereform positiv für Menschen mit Behinderungen
Familien mit behinderten und pflegebedürftigen Kindern werden mehr entlastet
Anlässlich der heutigen Abstimmung im Plenum des Deutschen Bundestages über das Gesetz zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Die Pflegereform bringt eine Reihe von Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen und Pflegebedürftige.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB, CDU 14.03.08
Nach Pflegereform: Mehr Leistung für Demenzkranke beantragen
Berlin - Demenzkranke bekommen künftig früher finanzielle Unterstützung.
KÖLNER STADTANZEIGER 14.03.08
13. März 2008
"Aufgefressen vom Schmerz"
Sterbehilfe-Debatte in Frankreich
Chantal Sébire, 52 Jahre alt, leidet so fürchterlich, dass sie nicht mehr leben will. Die Französin, um die die Sterbehilfe-Debatte in Frankreich wieder neu entbrannt ist, will sich vor Gericht das Recht auf einen selbstbestimmten Tod erstreiten - nachdem selbst ein Appell an Präsident Sarkozy nichts half.
Von Gerd Kröncke
SUEDDEUTSCHE.DE 13.03.08
Sterbehilfe: Entstellte Französin will sterben
Der Fall einer 52-Jährigen mit einem unheilbaren Gesichtstumor rührt ganz Frankreich. Sogar die Regierung berät über eine mögliche Sterbehilfe.
FOCUS Online 13.03.08
Sterbehilfe: Frau mit entstellendem Krebs will sterben
Chantal Sébire leidet an einer extrem seltenen Art von Krebs, der ihr Gesicht schwer entstellt.
WELT Online 13.03.08
Abgeordnete wollen Patientenverfügung rechtlich absichern
Recht/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/BOB) Durch eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügung soll für alle Beteiligten mehr Rechtssicherheit geschaffen werden. Dabei muss der Wille des Betroffenen beachtet werden - unabhängig von Art und Stadium der Erkrankung. Dies fordern 118 Abgeordnete der SPD-Fraktion, unter ihnen Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, 43 Parlamentarier der FDP-Fraktion, 25 Abgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und 24 Parlamentarier der Fraktion Die Linke in einem Gesetzentwurf (16/8442).
Heute im Bundestag HIB 078/2008, 13.03.08
Bundestag verabschiedet Pflegereform
WELT Online 13.03.08
Im Bundestag notiert: Modellprojekt "Werkstatt Pflegestützpunkte und Pflegeberater"
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/COL) Das Modellprojekt "Werkstatt Pflegestützpunkte und Pflegeberater" hat der FDP Anlass zu einer Kleinen Anfrage (16/8429) gegeben.
Heute im Bundestag HIB 080/2008, 13.03.08
12. März 2008
Weg für Pflegereform ist frei
Ausschuss für Gesundheit/
Berlin: (hib/MPI) Der Verabschiedung der von der Bundesregierung geplanten Pflegereform am kommenden Freitag steht nichts mehr im Wege. Der Ausschuss für Gesundheit stimmte dem Gesetzentwurf (16/7439) am Mittwoch inklusive mehr als 50 Änderungen mit den Stimmen der Fraktionen von Union und SPD zu. Die Fraktionen von FDP, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen lehnten die Vorlage ab.
Heute im Bundestag HIB 076/2008 12.03.08
11. März 2008
Im Bundestag notiert: Verordnung zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/MPI) Die vom Gemeinsamen Bundesausschuss aus Kostenträgern und Leistungserbringern im Gesundheitswesen vorgelegte Verordnung zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ist nach einer ersten Einschätzung des Bundesgesundheitsministeriums sachgerecht.
Heute im Bundestag HIB 073/2008, 11.03.08
Schavan: "Bonn wird Standort für Deutsches Demenzzentrum"
Forschung soll in neuem Helmholtz-Zentrum gebündelt werden
PRESSEMITTEILUNG Bundesminsierium für Bildung und Forschung 11.03.08
Neues Demenzzentrum kommt ins Rheinland
Bonn – Das neue „Deutsche Zentrum für die Erforschung Neurodegenerativer Erkrankungen“ (DZNE) kommt in das Rheinland:
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.03.08
09. März 2008
„So schnell wie möglich“
Luxemburg: Palliativmedizin und Sterbehilfe, Einheitsstatut und Verhandlungen mit den Lehrergewerkschaften haben gestern den Ministerrat beschäftigt.
TAGEBLATT.LU 09.03.08
07. März 2008
Luxemburg: Straffreiheit für aktive Sterbehilfe
Klinkhammer, Gisela; Rabbata, Samir
Als drittes Land weltweit erlaubt Luxemburg seinen Ärzten, Todkranken unter bestimmten Voraussetzungen beim Sterben zu helfen.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(10) 07.03.2008
Union hält Gesetzentwürfe zu Patientenverfügungen zurück
Berlin – Unionsabgeordnete wollen vorerst auf eine Einbringung ihrer Gesetzentwürfe zur rechtlichen Regelung von Patientenverfügungen verzichten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.03.08
Gesundheitsbezogene Lebensqualität: Ein Leben in autonomer Verantwortung
Angesichts der Handlungsmöglichkeiten der modernen Medizin wird ihr allgemein eine Schlüsselrolle zugewiesen, wenn es um die Optimierung der Lebenserwartung und um die Steigerung der Lebensqualität geht.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(10) 07.03.2008
Pflege-TÜV kommt 2009
Berlin – Die Qualität von stationärer und ambulanter Pflege soll künftig öffentlich gemacht und auch für Laien verständlich dargestellt werden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.03.08
06. März 2008
Gesetzentwurf zur gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung in den Deutschen Bundestag eingebracht
Anlässlich der heutigen Einbringung eines fraktionsübergreifenden Gesetzentwurfs zur gesetzlichen Verankerung der Patientenverfügung (Entwurf eines 3. Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts) in den Deutschen Bundestag erklären die Abgeordneten Joachim Stünker (SPD), Michael Kauch (FDP), Dr. Luc Jochimsen (Die Linke) und Jerzy Montag (Bündnis 90/Die Grünen):
Wer das Selbstbestimmungsrecht ernst nimmt, muss dem Patienten für jede Krankheitsphase das Recht zuerkennen, über Einleitung und Abbruch einer lebenserhaltenden Maßnahme selbst zu entscheiden.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Joachim Stünker MdB (SPD), Michael Kauch MdB (FDP), Dr. Luc Jochimsen MdB (Die Linke) und Jerzy Montag MdB (Bündnis 90/Die Grünen) 06.03.2008
Entwurf eines 3. Gesetzes zur Änderung des Betreuungsrechts
Gesetzentwurf der Abgeordneten Joachim Stünker, Michael Kauch, Dr. Lukrezia Jochimsen, Jerzy Montag u.a.
46 Seiten, 06.03.2008
Anm.: Hier geht es um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen
200 Abgeordnete tragen Entwurf für Patientenverfügungen mit
Berlin – Gut 200 Abgeordnete aus SPD, FDP, Linkspartei und Grünen drängt auf eine gesetzliche Regelung zur uneingeschränkten Gültigkeit von Patientenverfügungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.03.08
Das Geschenk verpflichtet
Die Würde des Menschen sieht nicht vor, dass er über sein Ende verfügt. Nur mit diesem Nein bleibt seine Selbstbestimmung gewahrt.
Von Martin Hein (Landesbischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck)
Rheinischer Merkur Nr. 10, 06.03.2008
Bundesweite Pflegedatenbank mit 35.000 Leistungsangeboten online
Der BKK Bundesverband hat die bundesweite Pflegedatenbank PAULA® für alle Versicherten freigeschaltet. Unter www.bkk-pflege.de können Pflegebedürftige und Angehörige ein passendes Pflegeheim, einen ambulanten Pflegedienst, spezielle Betreuungsangebote für Demenzkranke und Behinderte oder ein Hospiz finden.
PRESSEMITTEILUNG BKK Bundesverband 06.03.08
05. März 2008
Niederlande: Regierung verteidigt Sterbehilfe bei Neugeborenen
Den Haag – Die niederländische Regierung tritt weiter dafür ein, dass Ärzte im Einvernehmen mit den Eltern das Leben von Neugeborenen mit schweren Behinderungen beenden können.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.03.08
Mehr Rechte für Patienten
Bundestag berät Gesetz über Verfügungen für den Notfall
Sigrid Averesch
BERLIN. Es sind umstrittene Fragen über Leben und Tod, mit denen sich der Bundestag beschäftigen soll
BERLINER ZEITUNG 05.03.08
Bedrohung für die Patientensicherheit in Deutschland
Bad Krozingen - Eine erneute Initiative zur Patientenverfügung von Abgeordneten des Deutschen Bundestages unter Führung des SPD-Mannes Stünker könnte der Patientenautonomie in Deutschland schaden.
PRESSEMITTEILUNG Professor Dr. med. Dr. h.c. Christoph Student (Palliativmediziner und Psychotherapeut, Deutsches Institut für Palliative Care) 05.03.2008
03. März 2008
Das Reisebüro für Lebensmüde
Sterbehilfeorganisation „Dignitas“
Von Ludger Fittkau
FAZ.NET 03.03.08
Hoppe befürchtet "ethischen Dammbruch in Europa"
Nach der Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Luxemburg befürchtet der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, einen "ethischen Dammbruch in Europa".
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 03.03.2008
Ärztepräsident gegen Beihilfe zum Suizid
Berlin – Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, bedauert die Entscheidung des Luxemburger Parlaments zur Straffreiheit aktiver Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.03.08
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