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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Mai 2005

Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06

31. Mai

Patientenrechte, Arzthaftung, Arzneimittelrecht, Sterbehilfe
Universität zu Köln gründet Institut für Medizinrecht
PRESSEMITTEILUNG Universität zu Köln 31.05.05

Stärkung der Palliativmedizin - nicht vor der Wahl
KÖLN (iss). Die Bemühungen, die palliativmedizinische ambulante Versorgung zu verbessern, haben einen Rückschlag erlitten. Die geplante Verankerung von spezialisierten Palliative-Care-Teams im Sozialgesetzbuch V liegt wie andere Gesetzesvorhaben mindestens bis zu den Neuwahlen auf Eis.
Ärzte Zeitung, 31.05.2005

Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' arbeitet unter Zeitdruck weiter
31. Mai 2005 - Anlaesslich der gestrigen Sitzung der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' erklaert der Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion in der Kommission, Dr. Wolfgang Wodarg:
Die Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' hat ihre weitere Arbeitsplanung angesichts der juengsten politischen Ereignisse grundlegend umstellen muessen.
PRESSEMITTEILUNG Dr. Wolfgang Wodarg, MdB, SPD, 31.05.05
 


28. Mai

Neun Jahre tot
Von Ansbert Kneip
Wie ein hirnverletzter Feuerwehrmann wieder zu Bewusstsein kam
DER SPIEGEL 22/2005 - 28. Mai 2005
 


27. Mai

Kassen fördern Hospizarbeit in Brandenburg
POTSDAM/TELTOW (ami). Die Krankenkassen in Brandenburg fördern die Arbeit der Hospizdienste auch in diesem Jahr.
Ärzte Zeitung, 27.05.2005
 


25. Mai

Bischof Huber gegen Gesetz für Patientenwillen
Ethik-Debatte auf Kirchentag
HANNOVER (dpa). Vor einer Fehlentwicklung in der Debatte um menschenwürdiges Sterben hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, gewarnt.
Ärzte Zeitung, 25.05.2005
 


23. Mai

Unheilbar Kranker kämpft für Weiterbehandlung
Britischer Patient hat Weiterbehandlung gerichtlich erwirkt / Gesundheitsministerium: Kosten sind unzumutbar
LONDON (ast). Haben Ärzte das Recht, einen unheilbar kranken Patienten sterben zu lassen, auch wenn der Patient ausdrücklich wünscht, "unter allen Umständen am Leben gehalten" zu werden? Um diese Frage geht es in einem aufsehenerregenden Prozeß in Großbritannien. Das Urteil könnte zu einem wichtigen Präzedenzfall in Sachen Sterbehilfe werden.
Ärzte Zeitung, 23.05.2005

"Wer zu Hause sterben möchte, muss das rechtzeitig mitteilen"
Studie am Jenaer Universitätsklinikum ermittelt: Drei Viertel aller Tumorpatienten wollen zu Hause sterben, aber nur einem Drittel gelingt es
(Jena/Berlin) Wollen Patienten auch an ihrem Lebensende partnerschaftlich mit dem Arzt über die medizinische Behandlung entscheiden? Dieser Frage ging ein Modellvorhaben der Universitätsklinik Jena nach, das im Rahmen der zwischen 2001 und 2005 durchgeführten Fördermaßnahme 'Patient als Partner' vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung finanziell unterstützt worden ist.
PRESSEMITTEILUNG Friedrich Schiller Universität Jena 23.05.2005 IDW
 


20. Mai

Medizingeschichte(n): Medizin im Nationalsozialismus – Rassenhygiene
Schott, H.
Der Begriff Eugenik (englisch: eugenics) wurde 1883 von dem britischen Naturforscher und Privatgelehrten Francis Galton (1822–1911) geprägt und bedeutet wörtlich die Kunst der guten Vererbung.
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 20 vom 20.05.2005, Seite A-1453
 


19. Mai

Papst empfing Eltern von Terri Schiavo
Bob und Mary Schindler danken der Kirche für ihre Unterstützung
Rom (www.kath.net / zenit /red) Papst Benedikt XVI. hat am Mittwoch nach der Generalaudienz die Eltern der US-amerikanischen Wachkomapatientin Terri Schiavo empfangen, die am 31. März gestorben war, nachdem die künstliche Ernährung eingestellt worden war.
KATH.NET 19.05.05
 


18. Mai

Sondennahrung bleibt flexibel einsetzbar
Der Bundesausschuß will sich gegen Interventionen wehren / Signalwirkung für andere Richtlinien?
BERLIN (HL). Ärzte können ihren Patienten künstliche Ernährung nach wie vor dann verordnen, wenn die normale Nahrungsaufnahme ganz oder auch nur teilweise gestört ist.
Ärzte Zeitung, 18.05.2005
 


17. Mai

Hausärzte kämpfen gegen Dehydrierung bei alten Menschen
DARMSTADT (fuh). 150 niedergelassene Ärzte, mehrere ambulante Pflegedienste und die Barmer ziehen in Darmstadt an einem Strang, um eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung für pflegebedürftige alte Menschen sicherzustellen, die zu Hause leben.
Ärzte Zeitung, 17.05.2005
 


13. Mai

Die grosse Mehrheit ist für passive Sterbehilfe
Allensbach am Bodensee, Mitte Mai 2005 - Der Fortschritt der Medizin hat zur Folge, daß auch schwerstgeschädigte und sterbenskranke Menschen oft sehr lange noch künstlich am Leben gehalten werden können. Wer das für sich nicht will, kann ein Patiententestament machen, in dem er sich ausdrücklich gegen solche lebensverlängernden Maßnahmen ausspricht.
PRESSEMITTEILUNG Institut für Demoskopie Allensbach 13.05.05

PDF Die grosse Mehrheit ist für passive Sterbehilfe
Allensbacher Berichte 2005 / Nr.8
Institut für Demoskopie Allensbach Mai 2005

Große Nachfrage nach Patientenverfügungen: Ärztekammer Niedersachsen versendet bisher 85.000 Exemplare an interessierte Bürgerinnen und Bürger
Hannover - Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) hat seit Juni 2003 an interessierte Bürgerinnen und Bürger fast 85.000 Patientenverfügungen kostenlos abgegeben.
PRESSEMITTEILUNG Ärztekammer Niedersachsen 13.05.05
 


12. Mai

Großbritannien: Erneut Diskussion über Liberalisierung ärztlicher Sterbehilfe
LONDON. Die größte britische Krankenpflegergewerkschaft hat sich abermals entschieden gegen eine Legalisierung der aktiven ärztlichen Sterbehilfe ausgesprochen. Derzeit wird in Großbritannien erneut kontrovers über das Thema Sterbehilfe diskutiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.05.05
 


10. Mai

Israelisches Gericht erlaubt Sterbehilfe bei todkranker Frau
JERUSALEM. Ein israelisches Gericht hat dem Antrag einer todkranken Frau stattgegeben, die lebenserhaltenden medizinischen Geräte abzuschalten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.05.05

Niederlande: Erster Euthanasie-Fall bei Alzheimer als legal anerkannt
Ein 65-jähriger Alzheimer-Patient wollte aktive Sterbehilfe und bekam sie. Sein Fall könnte Kreise ziehen, denn der Druck auf die Ärzte wächst angesichts einer alternden Gesellschaft.
KATH.NET 10.05.05
 


09. Mai

Skandal um US-bestattungen: Die kleinen Taktlosigkeiten der Sterbe-Multis
Von Marc Pitzke, New York
"Gestorben wird immer", sagt der Slogan, und eben drum waren die Aktien amerikanischer Sarg-Fabrikanten und Bestattungskonglomerate bisher ein risikoarm-bodenständiges Investment. Nun bangen die Herren in Schwarz um ihren seriösen Ruf - Verbraucher werfen ihnen vor, "Begräbniskonsumenten" durch Preisabsprachen geschröpft zu haben.
SPIEGEL ONLINE 09.05.05

Ermittler wollen Leichen exhumieren
STRAUBING (dpa). Die Staatsanwaltschaft will die Leichen von Patienten eines Klinikums in Straubing exhumieren lassen. Eine Krankenschwester wird verdächtigt, die ehemaligen Patienten mit Morphin-Spritzen getötet zu haben
Ärzte Zeitung, 09.05.2005
 


08. Mai

Papst gegen Abtreibung und Sterbehilfe
Papst Benedikt der XVI. bleibt der strengen Linie seines Vorgängers treu: Abtreibung und Sterbehilfe will auch er auf auf keinen Fall zulassen.
NETZEITUNG.DE 08.05.05

Papst Benedikt bekräftigt konservativen Kurs
Keine Überraschung für Beobachter der katholischen Kirche: Bei den Themen Abtreibung und Sterbehilfe gibt es keine neue Linie.
NETZEITUNG.DE 08.05.05
 


06. Mai

FDP-Parteitag spricht sich für schriftliche Patientenverfügungen aus
KÖLN. Nach kontroverser Diskussion haben die Liberalen auf ihrem 56. Ordentlichen Bundesparteitag in Köln am Abend des 5. Mai einem Antrag zur Patientenverfügung zugestimmt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.05.05

Tod durch Morphin-Spritzen
Krankenschwester hat Patienten Überdosis gegeben
STRAUBING (ddp.vwd). Eine Krankenschwester hat in einer Straubinger Klinik möglicherweise mehrere Patienten mit Morphin-Spritzen getötet.
Ärzte Zeitung, 06.05.2005

Im Streit um Sondennahrung sollen jetzt Gerichte entscheiden
Gemeinsamer Bundesausschuß will den Auflagen des Ministeriums nicht folgen
BERLIN (HL). Nach der sehr weitreichenden Beanstandung der Richtlinie zur Enteralen Ernährung wird der Bundesausschuß wahrscheinlich eine grundsätzliche gerichtliche Klärung des Streits mit dem Gesundheitsministerium anstreben.
Ärzte Zeitung, 06.05.2005
 


05. Mai

Pyrrhussieg in Straßburg
Sterbehilfe / Der Europarat hat sich nicht auf eine gemeinsame Haltung zur Euthanasie geeinigt
Autor: MATTHIAS GIERTH
RHEINISCHER MERKUR Nr. 18, 05.05.2005
 


04. Mai

Keine Hilfe beim Essen und zu wenige Kalorien - Experten kritisieren heftig die Ernährung in Kliniken
Von Inga Niermann
Mangelernährung - das ist längst nicht mehr nur ein Problem von Entwicklungsländern. Weitgehend unbemerkt bleibt, daß auch in Industrienationen die Zahl mangel- oder gar unterernährter Menschen zunimmt. Deutlich wird dies etwa in einer Studie zur Ernährungssituation von Krankenhaus-Patienten:
Ärzte Zeitung, 04.05.2005

Nie wieder Krieg, nie wieder Euthanasie
Das Kriegsende am 8. Mai vor 60 Jahren bedeutete für die meisten Menschen die Befreiung von Angst und Schrecken. Millionen gefallener, verhungerter, verbrannter, ermordeter Opfer waren zu beklagen. Ungezählte andere überlebten mit Narben und schweren Behinderungen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesvereinigung Lebenshilfe 04.05.05
 


03. Mai

Hoppe: Wir verlieren das Soziale im Gesundheitswesen - 108. Deutscher Ärztetag eröffnet
Berlin - "Rationierung ist ein häufiges Problem im ärztlichen und pflegerischen Alltag. Dieses Problem wird sich angesichts einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 87 bis 93 Jahren im Jahr 2050 noch erheblich verschärfen", sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe bei der Eröffnungsveranstaltung des 108. Deutschen Ärztetages (3. bis 6. Mai) am Dienstag in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 03.05.05
 


02. Mai

Qualifikation der Pflegekräfte läßt oft zu wünschen übrig
Defizite gibt es auch bei Prävention und Rehabilitation / Studie der Enquetekommission NRW
KÖLN (iss). Sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung von Pflegebedürftigen sind die Pflegekräfte oft nicht in der Lage, Probleme und Ressourcen der Patienten richtig einzuschätzen.
Ärzte Zeitung, 02.05.2005

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