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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Mai 2008
Anzahl: 43 Artikel, Stand 31.05.08
30. Mai 2008
Bundestag berät Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen später
Berlin –Der Bundestag wird den Gesetzentwurf für Patientenverfügungen später beraten als von den Initiatoren angekündigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.06.08
Leben am Lebensende – Bessere Rahmenbedingungen für Schwerkranke und Sterbende schaffen
Antrag der Abgeordneten Renate Künast, Birgitt Bender, Katrin Göring-Eckardt,
u.a. und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
8 Seiten, Deutscher Bundestag, Drucksache 16/5134 25.04.07
Patientenverfügungen: Gegen eine gesetzliche Regelung
„Ich möchte gern, dass mich die Ärzte nach den Grundsätzen zur Sterbebegleitung der Bundesärztekammer behandeln.“ Aus diesem Satz besteht die Patientenverfügung des Präsidenten der Bundesärztekammer (BÄK), Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(22) 30.05.08
Demenzerkrankungen: Für ein Altern in Würde
Hibbeler, Birgit; Klinkhammer, Gisela
DEUTSCHER ÄRZTETAG
Was muss geschehen, damit die wachsende Zahl Demenzkranker gut versorgt wird? Der Deutsche Ärztetag fordert mehr Geld für die Pflege, ein stärkeres bürgerschaftliches Engagement und die Sicherstellung geriatrischer Rehabilitation.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(22) 30.05.08
Demenzerkrankungen
Hibbeler, Birgit
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(22) 30.05.08
Anm.: Einige Zahlen zu Demenzerkrankungen
Entschliessungen zum Tagesordnungspunkt II: Situation pflegebedürftiger Menschen in Deutschland am Beispiel Demenz
Dokumentation: Deutscher Ärztetag
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(22) 30.05.08
Woher stammen die Leichen aus Körperwelten?
WELT Online 30.05.08
Gedanke an den Tod lässt zum Keks greifen
Flucht zu Süßigkeiten lässt Schicksal vergessen
PRESSETEXT.AUSTRIA 30.05.08
29. Mai 2008
Hospiz-Stiftung drängt auf Gesetz zu Patientenverfügungen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.05.08
Deutsche Hospiz Stiftung zu Patientenverfügungen: Gesetzgeber darf sich nicht seiner Verantwortung entziehen
Berlin. Die Deutsche Hospiz Stiftung fordert den Deutschen Bundestag auf, endlich eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen zu schaffen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 29.05.08
"Man muss die Menschen zur Pflege überreden"
Familienministerin Ursula von der Leyen spricht über die Sorge für ihren alzheimerkranken Vater
Von Paul Wolff
WELT Online 28.05.08
28. Mai 2008
Europaminister verleiht Pflegemedaille des Landes Hessen an 20 Bürgerinnen und Bürger
Volker Hoff: "Dank und Anerkennung für herausragendes soziales Wirken"
PRESSEMITTEILUNG Hessische Landesregierung 28.05.08
Soziale Interaktion für Alzheimerpatienten an erster Stelle
München – Alzheimerpatienten ist das soziale Umfeld sowie die Unterstützung und Sicherheit, die sie in ihrer heimatlichen Umgebung erfahren, ebenso wichtig wie die optimale medikamentöse Behandlung der Krankheit.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.05.08
27. Mai 2008
Dignitas lebt von Sterbetourismus
Die Sterbehilfe-Organisation Dignitas hat im letzten Jahr 141 Menschen in den Tod begleitet. 85% davon waren Ausländer.
SWISSINFO.CH 27.05.08
„Nichts für Feiglinge“
Von Stefan Rehder
Anders als Abtreibung und Biomedizin betrifft die Frage, wie wir künftig sterben werden, jeden Menschen ganz unmittelbar. Entsprechend groß war das Interesse an einer interdisziplinären Tagung, welche die Frage „Sterben an oder durch die Hand des Menschen?“ zu beantworten suchte.
DIE TAGESPOST 27.05.08
Der Ärztepräsident und das tote Mädchen
Der langjährige Ärztepräsident Hans-Joachim Sewering wurde jüngst geehrt - und mit alten Vorwürfen konfrontiert: Er sei in der NS-Zeit an der Ermordung behinderter Kinder beteiligt gewesen. "Unfug", sagt der hochbetagte Internist.
Von Oliver Das Gupta
SUEDDEUTSCHE.DE 27.05.08
Demenz: Antipsychotika mit tödlichen Risiken
Toronto – Verhaltensstörungen von Demenzpatienten lassen sich mit Neuroleptika gut behandeln. Doch nach der Auswertung von Verordnungsdaten aus Kanada in den Archives of Internal Medicine (2008; 168: 1090-1096) ist auch der kurzfristige Einsatz in der ambulanten Therapie nicht ohne Risiken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.05.08
26. Mai 2008
„Begleiten – Ja. Töten – Nein.“
Von Jens Helmus
Die Deutsche Hospiz Stiftung wurde am Sonntag im Gocher Rathaus mit dem „Arnold-Janssen-Preis“ geehrt. Schauspielerin Uschi Glas nahm den mit 15.000 Euro dotierten Preis als Schirmherrin der Stiftung entgegen.
RHEINISCHE POST 26.05.08
Schweiz: EVP beharrt auf Sterbehilfe-Verbot
Vorstoss auf eidgenössischer Ebene
Die EVP will Sterbehilfe in der Schweiz verbieten lassen. Die Evangelische Volkspartei (EVP) kündigte einen entsprechenden Vorstoss in den eidgenössischen Räten an.
SF Tagesschau 26.05.08
22. Mai 2008
Stunde der Leisetreter
Katholische und evangelische Kirche kämpfen um Aufmerksamkeit in Berlin. Sie finden Gehör, wenn sie an einem Strang ziehen und bestimmt, aber mit Bedacht auftreten.
Von Jan Kuhlmann
Rheinischer Merkur Nr. 21, 22.05.08
„Schelte über die Medien ist wenig hilfreich“
Die Beziehung von CDU und CSU zu den Bischöfen ist angespannt. Die kirchenpolitische Sprecherin Ingrid Fischbach fordert mehr Gesprächsbereitschaft von den Oberhirten.
Rheinischer Merkur Nr. 21, 22.05.08
21. Mai 2008
Euthanasie-Anfragen in Belgien steigen rapide an
Brüssel – In Belgien haben in den vergangenen Wochen die Anfragen nach aktiver Sterbehilfe stark zugenommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.05.08
Ärztetag: Rationierung muss transparent gemacht werden
Delegierte beschließen "Gesundheitspolitische Leitsätze"
Nach intensiver Diskussion hat der 111. Deutsche Ärztetag heute „Gesundheitspolitische Leitsätze der Ärzteschaft“ beschlossen. „
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 21.05.08
Dem Gesundheitssystem fehlen 30 Milliarden
Von Philipp Neumann
Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat Gesundheitsministerin Ulla Schmidt vorgeworfen, den wahren Zustand des Gesundheitswesens zu verschleiern.
WELT Online 21.05.08
Ärztetag fordert mehr Finanzmittel für die Behandlung Demenzkranker
Größere Anstrengungen für eine bestmögliche Betreuung Demenzkranker hat der 111. Deutsche Ärztetag in Ulm angemahnt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 21.05.08
Bitterkeit und Zorn
Von Sabine Borngräber
Sie sind nicht nur Opfer. Auch von alten Menschen selbst geht Gewalt aus. Demenzkranke beschimpfen, schlagen oder beißen ihre Pfleger. Neue Pflegekonzepte und kleinere Heime sollen die Aggression dämpfen.
DIE ZEIT, 21.05.2008 Nr. 22
Krisenintervention
Was macht Patienten wütend? Wie schützt man Pfleger vor Überlastung? Fragen an den Münchner Psychiater und Demenz-Experten Hans Förstl
DIE ZEIT, 21.05.2008 Nr. 22
Wenn aus Liebe Wut wird
Von Stephan Lebert
Viele Menschen sind mit der Pflege ihrer Angehörigen überfordert. Schlägt der Frust in Aggression um, wird die Familie für die Alten zur Gefahr.
DIE ZEIT, 21.05.2008 Nr. 22
Modell Hoffnung
Von Elisabeth Niejahr
Der Staat ist mit der Pflege der Alten genauso überfordert wie die Familie. Deshalb brauchen wir neue Wohn- und Lebensentwürfe.
DIE ZEIT, 21.05.2008 Nr. 22
20. Mai 2008
„Was kommt, war eigentlich schon“
Von Stefan Rehder
Auf den ersten Blick haben Demografie und Euthanasie kaum mehr gemeinsam, als die beiden letzten Buchstaben. Doch das täuscht gewaltig. Denn wenn die katastrophale demografische Entwicklung der letzten Jahrzehnte anfängt, ihre ganze Dramatik zu entfalten, wird die Versuchung, das Gesundheitswesen durch Beseitigung der Kranken zu „sanieren“, beständig wachsen. Sind wir auf diese Herausforderung hinreichend vorbereitet? Eine eher pessimistische Antwort.
DIE TAGESPOST 20.05.08
Luxenburg: Sterbehilfe-Gesetz: CSV legt Änderungsvorschläge auf den Tisch
16 Änderungsanträge zum Gesetz über die Sterbehilfe
WORT.LU 20.05.08
Hoppe: Rationierung zum Wahlkampfthema machen
Eröffnung des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm
„Die Rationierung medizinischer Leistungen muss ein Wahlkampfthema werden, damit eine Diskussion nicht nur hinter vorgehaltener Hand, sondern in der Öffentlichkeit stattfindet“, forderte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, bei der heutigen Eröffnung des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 20.05.08
19. Mai 2008
Dr. Hermann Kues: "Forschungsprojekt hilft, Lebensalltag für Demenzkranke und ihre Angehörigen zu verbessern"
Bundesfamilienministerium will mit Pilotprojekt H.I.L.DE die Lebensqualität Demenzkranker verbessern
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 19.05.08
Sorge um wachsende Zahl Demenzkranker
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.05.08
18. Mai 2008
Ärzte wollen medizinische Leistungen rationieren
Von Philipp Neumann
Die Ärzteschaft gesteht erstmals ein, dass nicht mehr alle Patienten eine umfassende Gesundheitsversorgung bekommen können. Bestimmte Behandlungen sollen Patienten künftig selbst bezahlen, fordert der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe auf WELT ONLINE.
WELT Online 18.05.08
16. Mai 2008
Kirchliche Rückendeckung für schwarz-grünen Lebensschutz
Von Matthias Kamann
Bischöfe nehmen Stellung zu Patientenverfügungen
WELT Online 16.05.08
15. Mai 2008
Ein kompliziertes Thema
Bei den Patientenverfügungen tut sich was - Kirchen machen sich für Vorsorgevollmacht stark
DOMRADIO 15.05.08
Ärzte schalten Geräte zur Lebenserhaltung selten ab
Von Birgitta vom Lehm
Passive Sterbehilfe ist in Deutschland erlaubt, doch viele Ärzte scheuen sie. Widersprechen sich medizinische Indikation, also eine Lebensverlängerung, und mutmaßlicher Patientenwille, so neigen Ärzte dazu, lebenserhaltende Maßnahmen durchzuführen - auch gegen den Willen des Patienten.
WELT Online 15.05.08
10. Mai 2008
In Lauge auflösen und ab in den Abfluss
Verbrennen, begraben, auf hoher See versenken - vielfältig sind die Sitten beim Bestatten der Toten. Nun könnte eine neue Methode dazukommen, die an Mafia-Praktiken erinnert: das Auflösen in Lauge.
SPIEGEL Online 10.05.08
09. Mai 2008
Sterbehilfe: Nachruf vorab, Tod auf Abruf
Von Jürg Altwegg, Genf
FAZ.NET 09.05.08
Intensivmedizinische Versorgung: Rationierung ist längst Realität
Boldt, Joachim; Schöllhorn, Thilo
Ergebnisse einer Fragebogenaktion auf deutschen Intensivstationen
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(19), 09.05.08
„Schmetterling und Taucherglocke“: Viel Wahres über Leben und Tod
Julian Schnabels meisterhafter Film über das Entkommen aus dem „Locked-in-Syndrom“
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(19), 09.05.08
08. Mai 2008
Patientenverfügung: Wie CDU/CSU und Grüne Leben schützen wollen
Von Matthias Kamann
Seit Monaten streiten die Parteien um Patientenverfügungen. Jetzt bahnt sich ausgerechnet eine schwarz-grüne Allianz an. Die Parteien planen einen alternativen Gesetzentwurf, der verhindern soll, dass der Wunsch auf Lebensbeendigung zu schnell umgesetzt wird. Ein Konzept, das auch die konservativen Kirchen überzeugen könnte.
WELT Online 08.05.08
Patientenverfügung: Koalitionskrach um „allerletzten Willen“
Ausgerechnet um das Gewissensthema Patientenverfügung liefern sich Union und SPD einen handfesten Streit. Es geht um die Frage, wann das Leben eines Menschen künstlich verlängert werden soll.
Von FOCUS-Korrespondentin Margarete van Ackeren
FOCUS Online 08.05.08
06. Mai 2008
"Exit" propagiert Suizid für gesunde Menschen
Ohne Diagnose eines Arztes gibt es keine legale Beihilfe zum Selbstmord. Manche wollen das anders.
KATH.NET 06.05.08
EU-Kommission: „Grenzüberschreitende Patientenrechte sind eine wichtige soziale Angelegenheit“
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.05.08
05. Mai 2008
Gesetz zu Patientenverfügungen auf der Kippe
München/Berlin – Nach jahrelangem Streit um Patientenverfügungen steht das geplante Gesetz im Bundestag jetzt auf der Kippe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.05.08
Sicherheit und grenzüberschreitende Pflege: oberste Prioritäten der EU-Gesundheitsagenda
Die Bekämpfung gesundheitlicher Gefahren, wie die Vogelgrippe, und ein sicherer, effizienter und gerechter Zugang zu grenzüberschreitenden Gesundheitssystemen würden in den kommenden Jahren ganz oben auf der Prioritätenliste der Tagesordnung der EU-Politik für öffentliche Gesundheit stehen, sagte Andrzej Rys, dem Direktor der GD für Öffentliche Gesundheit der Kommission, in einem Interview mit EurActiv.
EURACTIV.COM 05.05.08
NRW Minister Karl-Josef Laumann: Wir sind für die Herausforderung Demenz bestens aufgestellt!
Präsentation in Berlin zur „Landesinitiative Demenz-Service NRW“
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen 03.05.08
04. Mai 2008
Kauder: Vielleicht kein Gesetz zur Patientenverfügung
Berlin/München. Im Streit um Patientenverfügungen hält es Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) für möglich, dass kein Gesetz verabschiedet wird.
DER WESTEN 04.05.08
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