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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Mai 2009

Anzahl: 97 Artikel, Stand 05.06.09

31. Mai 2009

Neues Kompromissangebot bei Patientenverfügungen
Im Streit über Patientenverfügungen drängen die Befürworter einer liberalen Regelung auf eine baldige Einigung.
WELT Online 31.05.09

Das Recht des Patienten
Von Matthias Kamann
Es kann nicht nur an Eitelkeiten einzelner Abgeordneter liegen, dass sich im Streit über Patientenverfügungen keine Lösung abzeichnet.
WELT Online 31.05.09


30. Mai 2009

Zwei Jahre nach der Gesundheitsreform – Was hat sich für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen verändert?
Am 29.05.2009 diskutierten Vertreter der verschiedenen ambulanten und stationären Versorgungsbereiche (niedergelassene Ärzte, ambulanter Pflege, Hospizeinrichtungen, Palliativstationen u.a.) über aktuelle Entwicklungen und die Umsetzung der gesetzlichen Regelungen aus der Gesundheitsreform des Jahres 2007.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und Palliativverband e.V. 30.05.06.09


29. Mai 2009

Peinliches Geschacher
Als die Abstimmung über die gesetzliche Regelung der Patientenverfügungen Anfang der Woche auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, sagte Wolfgang Bosbach, Autor einer der Entwürfe, es sei ein "suboptimaler Eindruck" entstanden.
SUEDDEUTSCHE.DE 29.05.09

112. Deutscher Ärztetag: In Grundüberzeugungen einig
Stüwe, Heinz
Manche Delegierte waren spürbar verunsichert. Schließlich schien sich während des 112. Deutschen Ärztetages der Gegenwind zum Sturm zu verstärken.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(22), 29.05.09

Patientenrechte in Zeiten der Rationierung: „Wir brauchen Transparenz und eine öffentliche Diskussion“
Gerst, Thomas
Ein Patientenschutzgesetz lehnte der Ärztetag ab. Nicht durch die Ärzte, sondern durch die mit der Mittelverknappung einhergehende Rationierung seien die Patientenrechte gefährdet.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(22), 29.05.09

Randnotiz: Ärzte keine Sterbegehilfen
Klinkhammer, Gisela
Für den einen oder anderen mag es vielleicht überraschend gewesen sein, dass der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, sich bei seiner Rede bei der Eröffnung des 112. Deutschen Ärztetages dezidiert gegen Überlegungen ausgesprochen hat, „die ärztliche Hilfe zum Sterben salonfähig zu machen“.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(22), 29.05.09

Mehr Fälle von Sterbehilfe in den Niederlanden
AERZTEBLATT.DE 29.05.09

Krankenkassen sollen Hospizdienste besser fördern
Potsdam – Das Förderverfahren der Krankenkassen für ambulante Hospizdienste ist nach einem Urteil des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg rechtswidrig.
AERZTEBLATT.DE 29.05.09

Bundeseinheitlicher Verbraucherschutz für Menschen in Pflege und Betreuung wird verbessert
Zur Verabschiedung des Wohn- und Betreuungsvertragsgesetzes im Deutschen Bundestag erklärt die stellvertretende seniorenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf:
Das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) ist ein neues Verbraucherschutzgesetz für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf sowie für volljährige Menschen mit Behinderung.
PRESSEMITTEILUNG Angelika Graf, MdB SPD, 29.05.09


28. Mai 2009

SPD-Rechtsexperte pocht auf Gesetz zur Patientenverfügung
AERZTEBLATT.DE 28.05.09

Patientenverfügung: "Wir wollen Vertrauen zwischen Arzt und Patient"
Von Matthias Kamann
Obwohl sie jahrelang darüber beraten haben, können sich die im Bundestag vertretenen Parteien nicht auf einen Gesetzestext zur Patientenverfügung einigen. Auf WELT OLINE beschuldigt der CSU-Politiker Wolfgang Zöller Justizministerin Brigitte Zypries (SPD), die Angelegenheit weiter zu verzögern.
WELT Online 28.05.09

Das Sterben unserer Eltern und die große Politik
Kommentar von Berthold Seewald
Es ist ein relativ neues Phänomen, dass sich die Generation im mittleren Alter über Jahre mit dem Siechen und Sterben ihrer Eltern auseinandersetzen muss. Während aber Pflege und Trauer für viele Bürger Alltag ist, scheitert die Politik daran, sinnvolle Rahmenbedingungen für die Situation zu schaffen.
WELT Online 28.05.09

CSU wirft Zypries unerträgliches Störfeuer vor
Wolfgang Zöller hat einen der Gesetzentwürfe zur Patientenverfügung verfasst - und attackiert jetzt die Sozialdemokraten
WELT Online 28.05.09

Patientenverfügung: Koalition findet keinen Kompromiss
Berlin - Nach der Absage der für heute geplanten Bundestagsabstimmung über Patientenverfügungen ist zwischen Union und SPD heftiger Streit ausgebrochen.
WELT Online 28.05.09

Stünker: Patientenverfügung noch ohne Rechtsgrundlage
SPD-Politiker fordert Rechtssicherheit für Patienten
Joachim Stünker im Gespräch mit Friedbert Meurer
Joachim Stünker, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hält ein Gesetz zur Patientenverfügung für dringend notwendig.
DEUTSCHLANDFUNK 28.05.09

"Zu gefährlich oder zu kompliziert"
Der CDU-Abgeordnete Hubert Hüppe fordert, auf eine gesetzliche Regelung für die Patientenverfügung ganz zu verzichten.
TAGESSPIEGEL 28.05.09

Wenn die Ersten die Letzten sein wollen
Von Stefan Rehder
Deutscher Bundestag streicht Debatte und Abstimmung über Patientenverfügungen von der Tagesordnung – Hintergründe und Reaktionen
DIE TAGESPOST 28.05.09

Keine Kraft zum Konsens
Kommentar von Volker Resing
Berlin - Das Thema Patientenverfügungen ist wahrlich ungeeignet für den oftmals auch nötigen parlamentarischen Streit zwischen den unterschiedlichen politischen Farben.
WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN 28.05.09


27. Mai 2009

Patientenverfügungs-Gesetz 18. Juni doch im Bundestag - und ein PS
Überraschende Nachrichten aus ungewöhnlichen, aber gut unterrichteten Kreisen im Deutschen Bundestag.
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 27.05.09

Gesetzliche Regelung steht vor dem Aus
Seit fünf Jahren steht das Thema Patientenverfügung auf der politischen Agenda. Immer wieder ist es seither verschoben worden. Nun könnte es sein, dass es aufgrund politischer Taktiererei auch in dieser Wahlperiode nichts mehr wird mit dem von Ärzten, Juristen und Patienten geforderten Gesetz.
Von Rainer Woratschka
TAGESSPIEGEL 27.05.09

Patientenverfügung: Frage des Ernstfalls
Es geht um Leben und Tod, und da muss man als Gesetzgeber schon genau hinschauen.
TAGESSPIEGEL 27.05.09

Wenn die Ethik sich im Protokoll verheddert
von Bernhard Walker
Berlin. Sie beraten schon seit einigen Jahren. In einer Enquete-Kommission und unzähligen Anhörungen und Gesprächen haben die Abgeordneten in den vergangenen Jahren über Patientenverfügungen diskutiert
BADISCHE ZEITUNG 27.05.09

Erneut Kritik an Union im Streit um Patientenverfügungen
AERZTEBLATT.DE 27.05.09

Patientenverfügungsgesetz im Bundestag vor dem Scheitern
WELT Online 27.05.09


26. Mai 2009

Bundestag vertagt Entscheidung über Patientenverfügungen
AERZTEBLATT.DE 26.05.09

Die Kunst, das Abstimmen zu lassen - Patientenverfügung von der Tagesordnung genommen
Der Koalitionsausschuss kreisste und er gebar keine Maus.
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 26.05.09

Zypries attackiert Union wegen Patientenverfügung
Der Streit zwischen Union und SPD um eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen nimmt immer weiter an Schärfe zu, soll aber noch in den nächsten Wochen entscheiden werden.
FOCUS Online 26.05.09

Heftiger Streit über Patientenverfügungen
Von der Tagesordnung genommen
FAZ.NET 26.05.09

Patientenverfügung: Die Politik versagt vor dem Sterben
Von Gian Domenico Borasio
FAZ.NET 26.05.09

Keine Einigung, weil jeder siegen will
Der jahrelange Streit um die gesetzliche Absicherung des Willens von Schwerkranken droht im Nichts zu enden. Der Grund: Die Abgeordneten können sich nicht auf ein Abstimmungsverfahren einigen.
Von Katharina Schuler
ZEIT ONLINE 26.05.09

Patientenverfügung: Versagen im Bundestag
Von Martin Spiewak
Wegen eines Streits in der Koalition wurde die Bundestagsdebatte zur Patientenverfügung erneut verschoben. Wann endet dieser politische Leidensweg? Ein Kommentar
ZEIT ONLINE 26.05.09

Patientenverfügung: Wie der vorletzte Wille erstickt wird
von Kai Beller (Berlin)
Sie haben gestritten, debattiert und Gesetzentwürfe geschrieben - doch auf den letzten Metern droht die gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen, an Abstimmungsfragen zu scheitern.
FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND FTD 26.05.09

Patientenverfügung: Die Politik droht am Sterben zu versagen
WELT Online 26.05.09

Hornberger Schießen
Parteien streiten um Patientenverfügungen
Miguel Sanches
Die Argumente sind ausgetauscht, die Alternativen klar, die Abstimmung war längst terminiert.
DER WESTEN.DE 26.05.09

Taktiererei wäre eine Schmach
Von Stefan Sauer
Eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen droht nach jahrelangen Bemühungen zu scheitern. Und nun?
KÖLNER STADT-ANZEIGER 26.05.09

Patientenverfügung mit ärztlicher Beratung: notarielle Beurkundung keine zwingende Voraussetzung mehr
Bei der Schlussberatung über die Gesetzentwürfe zur Patientenverfügung am 28.05.2009 stellt die Gruppe um die Abgeordneten Bosbach/Röspel/Göring-Eckardt/Terpe/Winkler/Fricke ihren Entwurf in veränderter Form zu Abstimmung. In der Sachverständigen-Anhörung des Rechtsausschusses wurde das zwingende Erfordernis der notariellen Beurkundung einer qualifizierten Patientenverfügung überwiegend als eine zu hohe Hürde angesehen. Im Lichte der Anhörung wird darum hierauf verzichtet und der Entwurf in geänderter Form zur Abstimmung gestellt.
PRESSEMITTEILUNG Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), René Röspel (SPD), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) und Otto Fricke (FDP) MdB 26.05.09

CDU/CSU torpediert Einigung zu Patientenverfügungen
Zur Absetzung der Gesetzentwürfe zur Neuregelung der Patientenverfügungen von der Tagesordnung des Deutschen Bundestages erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativmedizin Michael KAUCH:
Für die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung muss endlich ein Kompromiss gefunden werden.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP 26.05.09

Die Betroffenen haben nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag Zeit
Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung zur Absetzung der Debatte über ein Patientenverfügungsgesetz
Berlin. Offensichtlich hat die Parlamentarier der Mut verlassen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 26.05.09

Gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung ist notwendig
Berlin - SoVD-Präsident Adolf Bauer erklärt: Eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung ist notwendig. Damit wird sichergestellt, dass der schriftliche Wille der Patienten auch tatsächlich respektiert und beachtet wird.
PRESSEMITTEILUNG Sozialverband Deutschland e.V. - Bundesverband (SoVD)26.05.2009

Neuregelung der Patientenverfügung nicht notwendig
Der Marburger Bund (MB) hält eine Neuregelung der Patientenverfügung für verzichtbar.
PRESSEMITTEILUNG Marburger Bund - Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. - Bundesverband 26.05.09

ALfA begrüßt die Absetzung der Debatte über Patientenverfügungen
Kaminski: "Besser kein Gesetz – als ein schlechtes"
Zu der Absetzung der für Donnerstag, den 28. Mai, geplanten Debatte über ein neues Patientenverfügungsgesetz erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski:
Köln. Mit Erleichterung begrüßt die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V., dass der Deutsche Bundestag nun doch nicht, wie angekündigt, am Donnerstag über ein Patientenverfügungsgesetz abschließend beraten und entscheiden wird.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 26.05.09

Regelung zu Patientenverfügung droht zu scheitern
Das lang erwartete Gesetz zur Patientenverfügung steht womöglich vor dem Aus:
SPIEGEL Online 26.05.09

Neue Regeln zur Patientenverfügung auf der Kippe
Abstimmung im Bundestag wegen Streit abgesetzt
ZDF.heute.de 26.05.09

Kein Gesetz zur Patientenverfügung?
KÖLNER STADT-ANZEIGER 26.05.09

"Sterben ist nicht das Ende"
Interview: Anna Fischhaber
Den Patienten der Palliativmedizin in Großhadern bleiben nur wenige Tage. Psychologe Martin Fegg erforscht hier den Sinn des Lebens, um Todkranken ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen.
SUEDDEUTSCHE.DE 26.05.09

Ersatzkassen: Rahmenvertrag zur "Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung" steht
Berlin. Die Ersatzkassen wollen ihren Versicherten eine medizinisch-pflegerische Betreuung zu Hause im Kreise ihrer Angehörigen ermöglichen.
AERZTEBLATT.DE 26.05.09

Hartmannbund ruft Ärzte zu Geschlossenheit auf
Berlin – Der Hartmannbund hat die Ärzteschaft zu mehr Einigkeit aufgerufen.
AERZTEBLATT.DE 26.05.09

Alte Menschen mit psychischen Erkrankungen brauchen besondere Hilfen - Projektbericht stellt zukunftsfähige Versorgungsformen vor
Berlin - Zur Übergabe des Projektberichts „Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Organisation und Finanzierung von personenzentrierten Hilfen für psychisch kranke alte und demenzkranke Menschen“ sagte Ulla Schmidt: „Der Bericht der Aktion psychisch Kranke e.V. (APK) wird die fachlichen Diskussionen und die gesellschaftliche Debatte zur Zukunft der Versorgung und Betreuung alter und pflegebedürftiger Menschen bereichern.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 26.05.09


25. Mai 2009

Die Kunst abstimmen zu lassen - die ersten könnten die letzten werden
Am Donnerstag wird im Deutschen Bundestag über die mittlerweile vier Gesetzentwürfe für ein Patientenverfügungsgesetz abgestimmt werden.
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 25.05.09

Patientenverfügungen: Zypries wirft Unionspolitikern Verweigerungshaltung vor
AERZTEBLATT.DE 25.05.09

Initiative gegen Sterbehilfe in der Schweiz
AERZTEBLATT.DE 25.05.09

Kritik an neuen Heimprüfungen
AERZTEBLATT.DE 25.05.09

Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff - Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs legt Umsetzungsbericht vor
In Berlin hat heute der Vorsitzende des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, Dr. h.c. Jürgen Gohde, den Umsetzungsbericht des Beirats an Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit BMG 25.05.09

Pflege muss selbstbestimmte Teilhabe ermöglichen
Nach Ansicht des pflegepolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE, Ilja Seifert, bestätigt der Umsetzungsbericht des Beirats zur Überprüfung des Pflegebegriffs die Kritik seiner Fraktion.
PRESSEMITTEILUNG Ilja Seifert, MdB DIE LINKE. 25.05.09

Intelligente Technik macht Senioren das Leben leichter
Rachel: "Hightech-Lösungen vermeiden Unfälle und Krankheiten" / BMBF fördert die Entwicklung mit 25 Millionen Euro
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF 25.05.09

Alzheimer: Im Fegefeuer der Pflege
Claudia Richter
Hilflosigkeit, Verzweiflung und Angst können aggressiv machen – pflegende Angehörige wie Kranke.
DIE PRESSE.COM 25.05.09


24. Mai 2009

Patientenverfügung: Bis zum bitteren Ende
Wenige Tage vor der entscheidenden Abstimmung im Bundestag ringen die Parlamentarier erbittert um eine Lösung für Patientenverfügungen.
Von FOCUS-Korrespondent Rainer Pörtner und FOCUS-Korrespondentin Margarete van Ackeren, Berlin
FOCUS Online 24.05.09

Patientenverfügung: Zypries wirft Union Verweigerung vor
WELT Online 24.05.09


23. Mai 2009

60 Jahre Grundgesetz: Vom Dilemma der Menschenwürde
Vor 60 Jahren wurde das Grundgesetz verkündet. Sein erster Artikel handelt von einer Unantastbarkeit, die der Jurist Horst Dreier stets verteidigt hat – selbst dann noch, als sie sich eines Tages gegen ihn wandte.
Von Jost Müller-Neuhof
TAGESSPIEGEL 23.05.09

Die Würde des Menschen ist unantastbar
Anlässlich des 60. Geburtstags der Bundesrepublik würdigt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Grundgesetz. "Wir feiern Freiheit, Einheit, Demokratie", schreibt die Kanzlerin in der Berliner Zeitung. Der Schlüssel zu diesem großen Glück liege in einem großen Satz: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
MITTEILUNG Bundesregierung 23.05.09


22. Mai 2009

Gesetzesvorhaben auf der Kippe
Nach der Bundestagsentscheidung zum Thema Spätabtreibungen steht ein anderes intensiv diskutiertes Gesetzesvorhaben nun auf der Kippe.
HWELT 22.05.09

Patientenverfügung: Die Sicht Betroffener
Unter dem Titel "... ich lebe gerne!" hat der Verein LIS e.V. (Locked-in-Syndrom) Stellungnahmen von Patienten, die von einem Locked-in-Syndrom betroffen sind, zur sogenannten Sterbehilfe und zur Problematik von Patientenverfügungen eingeholt und veröffentlicht.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(21) 22.05.09

Palliativmedizin: Bundesweit erster SAPV-Vertrag in Nordrhein
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(21) 22.05.09

112. Deutscher Ärztetag beendet: Zusammenfassung
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 22.05.09

112. Deutscher Ärztetag: Hoppe verlangt Mut zur Wahrheit
Rabbata, Samir; Meißner, Marc
Mit seiner Forderung, offen über Leistungseinschränkungen im Gesundheitswesen zu sprechen, hat Bundesärztekammerpräsident Jörg-Dietrich Hoppe für viel Wirbel gesorgt.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(21) 22.05.09

Priorisierung: Vom schwedischen Vorbild lernen
Raspe, Heiner; Meyer, Thorsten
Hierzulande wird zunehmend über die Priorisierung medizinischer Leistungen diskutiert. In Schweden hat sich aus dem Priorisierungsprojekt ein versorgungswirksames Steuerungsinstrument unter Führung und Beteiligung der Ärzteschaft entwickelt.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(21) 22.05.09


21. Mai 2009

Chance genutzt
Lebensschutz / Neue Regelung bei Spätabtreibung – gelingt das auch mit der Patientenverfügung?
Nur durch die Bereitschaft von Union, SPD, FDP und Grünen kam es zum Kompromiss.
Von Matthias Gierth
Rheinischer Merkur Nr. 21, 21.05.09

Menschen mit Behinderung benötigen engagierte ärztliche Hilfe
Mainz – Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung haben einen besonderen medizinischen Versorgungsbedarf.
AERZTEBLATT.DE 21.05.09


20. Mai 2009

Sterbehilfe-Versuch mild bestraft
Mund und Nase zugehalten – 49-Jährige wegen versuchter aktiver Sterbehilfe zu Bewährungsstrafe verurteilt
Dorothea Gundling
SCHWÄBISCHE POST 20.05.09

Hoppe weist Vorwurf der Menschenverachtung als „deplaziert” zurück
Mainz – Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Jörg-Dietrich Hoppe, will bei der von ihm angestoßenen Diskussion über eine Prioritätenliste bei medizinischen Behandlungen nicht locker lassen.
AERZTEBLATT.DE 20.05.09

Rationierungsplan provoziert Proteststurm
Behandlungen nur für Schwerkranke garantiert - leichtere Fälle müssen warten, wenn kein Geld mehr da ist: Diese Rationierungsidee von Ärztepräsident Hoppe löst breite Kritik aus.
SPIEGEL Online 20.05.09

"Hoppe gefährdet den sozialen Frieden"
Ärztepräsident in der Kritik
Hat der Ärztepräsident den Bogen überspannt? Jörg-Dietrich Hoppe erntet für seine Forderung nach einer Rangfolge behandlungswürdiger Krankheiten harsche Kritik
TAGESSCHAU.DE 20.05.09

ALfA: Versicherungsfremde Leistungen aus Katalogen der Kassen streichen – Kaminski: "Der alltägliche Wahnsinn kostet wahnsinnig viel Geld"
Zu der Debatte um die Subventionierung des Gesundheitssystems durch Steuern versus Rationierungen erklärt die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), Dr. med. Claudia Kaminski:
Köln. Gesundheit ist ein hohes Gut. Ihre Wiederherstellung muss, wo sie möglich ist, auch künftig bezahlbar bleiben. Die jetzige Debatte um Steuersubventionierungen versus Rationierung führt auf Abwege.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) 20.05.09

Ärztetag fordert Regeln für den Umgang mit der Mittelknappheit
Der 112. Deutsche Ärztetag hat sich gegen ein gesondertes Patientenrechtsgesetz ausgesprochen. Die individuellen Patientenrechte seien im Behandlungsvertrag ausreichend gesichert. Statt eines neuen Gesetzes fordert die Ärzteschaft die Sicherung grundlegende Patientenrechte in der Gesundheits- und Sozialgesetzgebung.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 20.05.09


19. Mai 2009

Bewährungsstrafe für Sterbehilfe-Versuch
Ellwangen – Wegen eines Sterbehilfe-Versuchs an ihrem Ehemann ist eine 49 Jahre alte Frau aus dem baden-württembergischen Bad Mergentheim am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren verurteilt worden.
AERZTEBLATT.DE 19.05.09

Ehefrau gesteht versuchte Sterbehilfe
Er lag nach einem Unfall im Wachkoma: Aus Mitleid versuchte eine Frau ihren schwer kranken Ehemann zu töten.
SPIEGEL Online 19.05.09

Antrag gegen Gesetz zu Patientenverfügungen vorgelegt
Berlin – Die Chancen auf eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen in dieser Legislaturperiode sinken.
AERZTEBLATT.DE 19.05.09


18. Mai 2009

115. Hauptversammlung: Marburger Bund fordert ehrliche Debatte über Rationierung
Niedernhausen – Die 115. Hauptversammlung des Marburger Bundes (MB) hat die Politik und die Öffentlichkeit aufgefordert, sich mit der schleichenden Tendenz zur Rationierung auseinanderzusetzen und die bereits eingetretene Rationierung ehrlich zu diskutieren.
AERZTEBLATT.DE 18.05.09

Schmidt kommt nicht zum Ärztetag
Frankfurt am Main – Bundes­gesundheits­ministerin Ulla Schmidt (SPD) wird in diesem Jahr nicht an der Eröffnungs­veranstaltung des Deutschen Ärztetages teilnehmen.
AERZTEBLATT.DE 18.05.09


16. Mai 2009

Am 28. Mai ist kein Weltuntergang - Bundestag entscheidet Gesetz zu Patientenverfügungen
Der politische Streit um ein Patientenverfügungsgesetz geht in die letzte Runde.
Von Oliver Tolmein
FAZ.NET Blog Biopolitik 16.05.09


15. Mai 2009

Notfallpatienten: Der mutmaßliche Wille des Patienten
Klinkhammer, Gisela
Was ist bei der Einbeziehung von volljährigen einwilligungsunfähigen Notfallpatienten in Arzneimittelstudien zu beachten? Ärzte und Juristen haben eine Handreichung für die Praxis verfasst.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(20) 15.05.09

Gesetzesänderungen: Geringere Qualifikation hilft nicht gegen Pflegekräftemangel
Rieser, Sabine
Sogar die Pflegepädagogik-studierenden des sechsten Semesters der Hochschule Weingarten hatten sich zur geplanten Änderung des Krankenpflegegesetzes geäußert.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(20) 15.05.09

"Die heimliche Rationierung muss endlich aufhören"
Rabbata, Samir; Stüwe, Heinz
Interview mit Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe und Prof. Dr. med. Christoph Fuchs, dem Präsidenten und dem Hauptgeschäftsführer der Bundesärztekammer und des Deutschen Ärztetages:
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(20) 15.05.09

Was mit den Verträgen passiert, wenn jemand stirbt
Von Midia Nuri
Nach dem Tod eines Angehörigen sehen sich viele Trauernde nicht nur mit einem psychischen Schock, sondern auch mit unerwarteten finanziellen Folgen konfrontiert: Denn viele Verträge, die ein Verstorbener abgeschlossen hat, enden nicht automatisch mit dem Tod. Vor allem Versicherungen sollten schnell geprüft werden.
WELT Online 15.05.09


14. Mai 2009

Stünker/Kauch/Jochimsen/Montag: Gesetzentwurf zur Patientenverfügung überarbeitet
Zur Überarbeitung ihres Gesetzentwurfs zur Regelung der Patientenverfügung erklären die Abgeordneten Joachim Stünker (SPD), Michael Kauch (FDP), Dr. Luc Jochimsen (Die Linke) und Jerzy Montag (Bündnis 90/Die Grünen):
In der Anhörung des Rechtsausschusses zu den Gesetzentwürfen zur Regelung der Patientenverfügung am 4. März 2009 waren sich die meisten Experten einig: Wir brauchen eine gesetzliche Regelung der Patientenverfügungen - und zwar ohne Reichweitenbegrenzung, also unabhängig von Art und Phase der Krankheit.
PRESSEMITTEILUNG Joachim Stünker (SPD), Michael Kauch (FDP), Dr. Luc Jochimsen (Die Linke) und Jerzy Montag (Bündnis 90/Die Grünen) 14.05.09

Patientenverfügungs-Gesetz: HVD befürchtet mehr Selbstjustiz
BERLIN. (hpd / HVD) Der Deutsche Bundestag diskutiert seit nahezu sechs Jahren das Thema Patientenverfügungen. Eine parteienübergreifende Einigung ist in greifbare Nähe gerückt, dennoch stehen die Chancen für eine Verabschiedung schlecht. Der Humanistische Verband Deutschlands (HVD) fordert jetzt, die Verantwortlichen dafür und die drohenden Folgen klar zu benennen.
HPD 14.05.09

Drum prüfe, wer sich ewig schindet
Von Ariadne von Schirach
Was bleibt von unserem Leben, wenn wir sterben? Was würden wir ändern, wenn wir nur noch drei Monate zu leben hätten? Und welche Bilder möchten wir sehen, kurz bevor der Sensenmann zuschlägt? Um diese essentiellen Fragen zu beantworten, hilft oft ein simpler Perspektivwechsel.
WELT Online 14.05.09

Schulnoten für Pflegeheime sind bald online abrufbar
Um Pflege-Missstände transparent zu machen, werden künftig alle Pflegeheime in Deutschland kontrolliert und entsprechend ihrer Qualität bewertet. Erste Ergebnisse werden im Sommer veröffentlicht.
TAGESSPIEGEL 14.05.09


13. Mai 2009

Im Bundestag notiert: Qualitätsprüfungen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen
Gesundheit/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/STO) Die Qualitätsprüfungen in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sind Thema einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (16/12939).
HIB Heute im Bundestag 141/2009, 13.05.09

Marburger Bund für offene Debatte über Rationierung
Berlin – Nach der Bundesärztekammer fordert nun auch die Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) eine „ehrliche Debatte über die schleichend eingetretene Rationierung medizinischer Leistungen“.
AERZTEBLATT.DE 13.05.09


12. Mai 2009

Deutsche Hospiz Stiftung optimistisch: Gutes Patientenverfügungsgesetz kann gelingen
München / Berlin. Der Geschäftsführende Vorstand der Patientenschutzorganisation Deutsche Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, zeigt sich angesichts der bevorstehenden Bundestagsabstimmung über ein Patientenverfügungsgesetz optimistisch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 12.05.09

Gelten muss das geschriebene Wort
Nur Beratung schützt vor schweren Irrtümern bei der Patientenverfügung
Von Eugen Brysch
SUEDDEUTSCHE.DE 12.05.09

"Hospiz ist kostengünstiger"
Joachim Boldt, Präsident des diesjährigen Deutschen Anästhesie-Kongresses, erklärt, wie Schwerkranke wirtschaftlich sinnvoll behandelt werden können.
Von FOCUS-Redakteur Robert Thielicke
FOCUS Online 12.05.09

Palliativ-Vertrag in Westfalen-Lippe geschlossen
Dortmund. Die gesetzlichen Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) haben einen Vertrag zur ambulanten palliativmedizinischen Versorgung unterzeichnet.
AERZTEBLATT.DE 12.05.09

Rheinland-Pfalz Vorreiter bei Pflegestützpunkten
Berlin – Rheinland-Pfalz ist bei der Schaffung von Pflegestützpunkten bundesweit am weitesten.
AERZTEBLATT.DE 12.05.09

Im Bundestag notiert: Qualifizierung von Zivildienstleistenden im Pflegebereich
Familie/Kleine Anfrage
Berlin: (hib/SKE) Die Qualifizierung von Zivildienstleistenden im Pflegebereich ist Thema einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (16/12807).
HIB Heute im Bundestag 138/2009, 12.05.09


11. Mai 2009

Die Menschen wollen Klarheit
Im Bundestag gibt es neue Bemühungen um eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen. Der SPD-Rechtsexperte Joachim Stünker warnte am Freitag vor einem Vertagen des Themas in die nächste Legislaturperiode.
HWELT 11.05.09

Rätselhafte Todesfälle: Krankenschwester unter Totschlagsverdacht
FOCUS Online 11.05.09

393 000 Pflegekräfte für 17,2 Millionen Krankenhauspatienten
Wiesbaden – Der Tag der Krankenpflege am 12. Mai erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale (1820-1910), die Pionierin der modernen Krankenpflege. In ihrem Sinne waren nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2007 in Deutschland 393 000 Pflegekräfte für die Versorgung von 17,2 Millionen vollstationär behandelten Krankenhauspatienten und -patientinnen im Einsatz.
PRESSEMITTEILUNG Statistisches Bundesamt 11.05.09

Hoppe: Rangliste für Gesundheitsleistungen international erprobt
AERZTEBLATT.DE 11.05.09

Kassenverband: Den Ärzten geht es nur ums Geld
AERZTEBLATT.DE 11.05.09

Menschenwürde und Lebensrecht gehören zusammen
Steeb gratuliert der Juristenvereinigung mit traurigem Herzen
MITTEILUNG Deutsche Evangelische Allianz e.V. 11.05.09


08. Mai 2009

SPD: Patientenverfügungsgesetz nicht vertagen
Berlin – Der SPD-Rechtsexperte Joachim Stünker warnt vor einem Scheitern der Bemühungen, Patientenverfügungen gesetzlich zu regeln.
AERZTEBLATT.DE 08.05.09

Ärzte in Luxemburg lehnen neues Sterbehilfe-Gesetz ab
Luxemburg – Luxemburgische Ärzte protestieren gegen das neue Sterbehilfe-Gesetz.
AERZTEBLATT.DE 08.05.09

Luxemburg: Ärzte gegen Sterbehilfe-Gesetz
Sechzehn luxemburgische Ärzte haben ihre Kollegen aufgerufen, eine Petition gegen das umstrittene Sterbehilfe-Gesetz zu unterzeichnen
KATH.NET 08.05.09

Palliativmedizin beseitigt Wunsch nach dem Sterben
Tod in Würde und möglichst zu Hause: Kongress in Wien.
WIENER ZEITUNG.AT 08.05.09

Körperwelten – Woher kommen die Körper?
Die Körperwelten-Ausstellung ist umstritten. Nicht nur wegen der Art der Darstellung. Auch die Frage nach der Herkunft der Körper spielt immer wieder eine Rolle. Das Gerücht, es handele sich um Hinrichtungsopfer, hält sich hartnäckig.
Von Annika Müller
TAGESSPIEGEL 08.05.09

Kosten-Nutzen-Bewertung: Feigenblatt für die Rationierung
Korzilius, Heike; Rabbata, Samir
Die Krankenkassen dürfen künftig für bestimmte neue Arzneimittel Erstattungshöchstbeträge festlegen, die ihrem Nutzenzuwachs angemessen sind. Die Methodendiskussion ist jedoch noch in vollem Gange.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(19) 08.05.09


07. Mai 2009

Patientenverfügung: Das Lebensende selbst bestimmen
Nach langer Diskussion kommt es in der letzten Maiwoche zur Entscheidung im Bundestag. Ob die zu einer gesetzlichen Regelung führt, ist aber ungewiss.
Von Gabriele Höfling
Rheinischer Merkur Nr. 19, 07.05.09

Koalition will "Assistenzpflegebedarf im Krankenhaus" regeln
Gesundheit/Gesetzentwurf
Berlin: (hib/STO) Pflegebedürftige Behinderte, die besondere Pflegekräfte beschäftigen, sollen sich von diesen künftig leichter auch während einer stationären Krankenhausbehandlung betreuen lassen können. Dazu haben die Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD einen Gesetzentwurf "zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus" (16/12855) vorgelegt,
HIB Heute im Bundestag 134/2009, 07.05.09

Menschen mit Behinderungen können Assistenz mit ins Krankenhaus nehmen
Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus
Anlässlich der ersten Lesung des Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Assistenzpflegebedarfs im Krankenhaus (Assistenzpflegebedarfsgesetz - APBG -) erklären die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Annette Widmann-Mauz MdB und der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Pflegebedürftige Menschen mit Behinderungen, die auf persönliche Assistenz angewiesen sind, können künftig ihre Assistenz mit ins Krankenhaus nehmen.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz und Hubert Hüppe MdBs CDU 07.05.09


06. Mai 2009

"Sterbe-Workshops" in Großbritannien
London – Der umstrittene australische Arzt Philip Nitschke bietet in Großbritannien „Sterbe-Workshops“ an.
AERZTEBLATT.DE 06.05.09

Mehrheit der Franzosen für aktive Sterbehilfe
AERZTEBLATT.DE 06.05.09

Pflegeberuf: Absenkung der Zugangsvoraussetzung in der Kritik
Berlin – Die Bundesärztekammer (BÄK) hat den Plan der Koalitionsfraktionen kritisiert, nun auch Hauptschülern den Zugang zum Krankenpflegeberuf zu ermöglichen.
AERZTEBLATT.DE 06.05.09

Windhorst fordert Debatte über Priorisierung
Münster – Gegen eine versteckte Rationierung von medizinischen Leistungen hat sich die Ärztekammer Westfalen-Lippe ausgesprochen.
AERZTEBLATT.DE 06.05.09


05. Mai 2009

Patientenverfügung: Fragen von Leben und Tod
Millionen Deutsche haben eine Patientenverfügung verfasst. Sie wollen ihr Lebensende nicht an Schläuchen oder Apparaten verbringen, sondern wünschen sich, selbst über den Zeitpunkt ihres Todes zu entscheiden. Doch wie weit geht das Selbstbestimmungsrecht von Kranken, die sich selbst nicht mehr äußern können? Der Bundestag steht vor einer schwierigen Entscheidung.
Jörg Michel
BLICKPUNKT BUNDESTAG 05.05.09

Die Todesengel – Euthanasie auf dem Vormarsch
Zwar wird von Intellektuellen die "totale Autonomie des Individuums" gefeiert, doch "so fremdbestimmt waren wir noch nie", sagt der deutsche Wissenschaftspublizist Stefan Rehder über sein neues Buch. Von Susanne Kummer.
KATH.NET 05.05.09

Buchtipp: Die Todesengel. Euthanasie auf dem Vormarsch
Das Geschäft mit dem Tod. Stefan Rehder befasst sich mit dem Thema Sterbehilfe
PRESSEMITTEILUNG Sankt Ulrich Verlag 05.05.09


02. Mai 2009

Ein offener Posten
Weitgehend ohne wissenschaftliche, politische und juristische Konsequenzen: die "Tödliche Medizin" der Nazis – im Jüdischen Museum Berlin fand dazu eine Konferenz statt
Von Sigurd Schulze
JUNGE WELT 02.05.09


01. Mai 2009

Europäische Gesundheitspolitik: "Rein nationales Denken ist gefährlich provinziell"
Korzilius, Heike; Spielberg, Petra
In Brüssel, Straßburg und Luxemburg fallen immer mehr Entscheidungen, die sich unmittelbar auf den Alltag von Ärzten und Patienten auswirken. Dabei prallen oft nationale und europäische Interessen aufeinander.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(18), 01.05.09

Intensivmedizin: Offene Debatte über Rationierung gefordert
Eine offene Diskussion über die Beschränkung intensivmedizinischer Leistungen forderte der Vorsitzende des Deutschen Anästhesiekongresses (DAC), Joachim Boldt, im Vorfeld der diesjährigen DAC-Tagung in Leipzig.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(18), 01.05.09

Bayerisches Ärzteblatt: Alle Ausgaben seit 1932 online verfügbar
Seit Kurzem sind sämtliche Ausgaben des Bayerischen Ärzteblattes seit 1932 – 76 Jahrgänge – im Internet abrufbar.
Deutsches Ärzteblatt 2009; 106(18), 01.05.09
Anm.: Interessant sind in der Datenbank des Bayerischen Ärzteblattes die Jahrgänge ab 1933 zum Thema Eugenik / Euthanasie

Leiden lindern – Lebensqualität verbessern – Hospiz- und Palliativversorgung absichern!
Für eine bessere Versorgung von unheilbar kranken und sterbenden Menschen

Antrag der Fraktion der CDU, der Fraktion der SPD, der Fraktion der FDP, der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Landtag Nordrhein-Westfalen, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/9057, 28.04.09 (8 Seiten)

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