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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel November 2005

Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06

30. November

Modellprojekt in Heidelberg zur Versorgung unheilbar Krebskranker
HEIDELBERG. Im Großraum Heidelberg ist ein Modellprojekt zur palliativmedizinischen Versorgung von unheilbar krebskranken Menschen gestartet.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.11.05

"Ein Leichnam ist keine Handelsware"
Bischof Huber will Umzug des Leichenplastinators Gunther von Hagens nach Guben verhindern
BERLINER ZEITUNG 30.11.05
 


29. November

Jurist hält "Dignitas"-Verbot für verfassungswidrig
Chef der Sterbehilfe-Organisation greift Politik an - Theologe fordert Rechtsanspruch auf Palliativ-Versorgung
DIE WELT 29.11.05

Liberale empfangen "Dignitas"-Chef
Niedersächsische FDP holt sich Rat bei umstrittenem Sterbehelfer - und provoziert damit den Koalitionspartner
TAZ 29.11.05

Hospiz-Stiftung rügt unsichere Rechtslage bei Patientenverfügung
DÜSSELDORF. Viele Deutsche scheuen wegen der unsicheren Rechtslage davor zurück, eine Patientenverfügung zu verfassen. Dies berichtete die Deutsche Hospiz-Stiftung bei der Vorstellung einer Studie zu Patientenverfügungen am 29. November in Düsseldorf.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.11.05

Gericht: Leichenschau „Körperwelten“ bedarf keiner Genehmigung
MANNHEIM. Plastinator Gunther von Hagens darf seine Leichenschau „Körperwelten“ ohne behördliche Genehmigung ausstellen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.11.05
 


28. November

"Lizenz zum Töten"
Vor 5 Jahren: Niederländisches Euthanasie-Gesetz verabschiedet
WDR 28.11.05

Ist Sterbehilfe Teufelswerk?
Die FDP diskutiert mit Dignitas-Gründer Ludwig Amadeus Minelli – und die Emotionen schießen hoch.
HANNOVERSCHE ALLGEMEINE 28.11.05

FDP: Unterstützung für Pläne zur Patientenverfügung
BERLIN. Zu den Ankündigungen von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries für einen erneuten Vorstoß zur Regelung von Patientenverfügungen erklärt der Medizin-Ethik-Experte der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch:
Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt, dass die Bundesjustizministerin die Neuregelung von Patientenverfügungen zügig in Angriff nehmen will.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 28.11.2005
 


26. November

CDU und FDP in Niedersachsen streiten über Sterbebegleitung
DIE WELT 26.11.05

Wenn der Partner stirbt
Paare vernachlässigen oft persönliche Freundschaften - Studie zeigt, wie wichtig sie sind
von Doris Marszk
DIE WELT 26.11.05
 


25. November

Berlin: Kassen fördern Hospizdienste mit 662 500 Euro
BERLIN (ami). Die ambulanten Hospizdienste in Berlin werden in diesem Jahr mit insgesamt 662 500 Euro von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt.
Ärzte Zeitung, 25.11.2005
 


24. November

Einheitsmedizin, Einheitsversicherung, Einheitsvergütung - das ist die falsche Medizin für unser Gesundheitswesen
Berlin - "Einheitsmedizin, Einheitsversicherung, Einheitsvergütung - das ist die falsche Medizin für unser Gesundheitswesen. Dieser staatsmedizinische Ansatz demontiert unser Gesundheitswesen und zementiert den Ärztemangel.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 24.11.2005

Deutsche Medizin braucht mehr Palliativversorgung von Kindern
BERLIN, Zur heutigen Vorstellung des Vodafone Stiftungsinstituts für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin im nordrhein-westfälischen Datteln erklärt der Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Palliativ- und Transplantationsmedizin, Michael KAUCH:
Das neue Stiftungsinstitut kann ein bundesweites Vorbild für die Versorgung von Kindern mit starken Schmerzen und unheilbaren lebenslimitierenden Erkrankungen sein.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB FDP, 24.11.2005

In die andere Welt
Jeder muss sterben. Fragt sich nur wie. KATH.NET sprach mit Bischof Mixa über Sterbehilfe. Ein Bericht von Dorothea Treder.
KATH.NET 24.11.05

Sachsen-Anhalt in der Pflege und Betreuung von Demenzkranken führend
Magdeburg./Halle (Saale) Die Pflegelandschaft ist in Sachsen-Anhalt in den vergangenen zehn Jahren weitgehend neu gestaltet worden und entspricht den modernsten Anforderungen. Diese Bilanz zog die Staatssekretärin im Sozialministerium Bärbel Freudenberg-Pilster am Donnerstag zur Eröffnung der 5. Landespflegekonferenz in Halle.
PRESSEMITETILUNG MINISTERIUM F. GESUNDHEIT U. SOZIALES SACHSEN-ANHALT 24.11.05

Studie belegt: Erhebliche Defizite bei der Ernährung alter Menschen
Gesellschaft für Ernährungsmedizin appelliert an Verantwortungsgefühl der Ärzte
BERLIN (ami). Jeder zweite Krankenhauspatient im Rentenalter leidet unter Mangelernährung. Das geht aus einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hervor.
Ärzte Zeitung, 24.11.2005

Leichenschau "Körperwelten" erneut vor Gericht
STUTTGART. Der Streit um die Leichenschau „Körperwelten“ des Plastinators Gunther von Hagens ist am 24. November vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Stuttgart in eine neue Runde gegangen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.11.05
 


22. November

Schmerzfreies Sterben ist möglich
Jörg Brause
Hinter der Forderung nach aktiver Sterbhilfe steht oft die Vorstellung von einem schnellen Tod, der Sterbenden sinnloses Leiden ersparen könne. Doch Todkranken kann die schmerzlindernde Palliativmedizin helfen, die letzte Lebensphase in Würde und ohne Schmerzen zu erleben
TELEPOLIS 22.11.2005

Auch KBV prüft Tod von Komapatientin
COTTBUS / POTSDAM (ami). Der Tod der 71jährigen Komapatientin in einem Cottbusser Pflegeheim beschäftigt außer der Staatsanwaltschaft auch ärztliche Organisationen.
Ärzte Zeitung, 22.11.2005
 


19. November

Kein verbesserter Lebensschutz
Der gestern unterzeichnete Koalitionsvertrag provoziert scharfe Kritik von Lebensrechtsverbänden
DIE TAGESPOST vom 19.11.2005
 


18. November

Sterbehilfe-Vorstoß gescheitert
Justizsenator Roger Kusch zeigte sich nach Ministerkonferenz enttäuscht
DIE WELT 18.11.05

Keine aktive Sterbehilfe
Justizminister lehnen Vorstoß ab - Blitz-Scheidung gescheitert
Von Frank Diering
Berlin - Hamburgs Justizminister Roger Kusch (CDU) hat auf der Justizministerkonferenz in Berlin eine herbe Niederlage einstecken müssen.
BERLINER MORGENPOST 18.11.05

Justizminister lehnen aktive Sterbehilfe ab
Hamburgs Justizminister Roger Kusch (CDU) hat auf der Justizministerkonferenz in Berlin eine herbe Niederlage einstecken müssen
DIE WELT 18.11.05

Ärztlicher Rat ist für eine Patientenverfügung unverzichtbar
Pauschale Festlegungen für eine spätere Behandlung reichen nicht / Für konkrete Vorgaben benötigen Patienten palliatives Wissen
Ärzte Zeitung, 18.11.2005

Niederländische Bischöfe: Keine Sakramente bei Sterbehilfe
UTRECHT. In Fällen aktiver Sterbehilfe soll es nach dem Willen der katholischen Bischöfe der Niederlande keine kirchlichen Beerdigungen geben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.11.05

GRÜNE beantragen Symposium zu Lebensschutz, Sterbebegleitung und Sterbehilfe
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag wollen erreichen, dass der Landtag ein Symposium zu Fragen des Lebensschutzes, der Sterbebegleitung und der Sterbehilfe durchführt. Die Fraktion hat einen entsprechenden Antrag für die Plenarsitzung in der nächsten Woche eingebracht.
PRESSEMITTEILUNG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag 17.11.05

Zuviel Toleranz schafft Parallelgesellschaften
Hans Joachim Meyer, Deutschlands oberster Laienkatholik, über Sterbehilfe, Multikulti, Leitkultur
DIE WELT 18.11.05

Pflegende Angehörige: EU-Projekt legt erste Ergebnisse vor
Die Pflege älterer Menschen in Europa wird überwiegend von Angehörigen geleistet. Mit ihrer Situation beschäftigte sich das von der Europäischen Union geförderte Projekt "EUROFAMCARE", das vom Institut für Medizin-Soziologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) koordiniert wird.
PRESSEMITTEILUNG Uniklinikum Hamburg-Eppendorf 18.11.05
 


17. November

Justizministerkonferenz lehnt aktive Sterbehilfe weiterhin ab
BERLIN. Die Justizministerkonferenz von Bund und Ländern hat den Vorstoß Hamburgs zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe abgelehnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.11.05

Justizminister der Länder sprechen über aktive Sterbehilfe
DIE WELT 17.11.05

Justizminister gegen aktive Sterbehilfe
Die Justizminister der Länder haben sich gegen eine Legalisierung der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen. Zur Begründung verwiesen sie auf die «Gefahr eines Dammbruchs».
NETZEITUNG.DE 17.11.05

Sterbehilfe: Kusch läßt nicht locker
Hamburg will Rechtsfragen in Justizministerkonferenz klären lassen - Senatssprecher: "Von Beust ist einverstanden"
DIE WELT 17.11.05

Sterbehilfe: Kusch bietet Kompromiß an
Justizsenator Roger Kusch (CDU) läßt in Sachen Sterbehilfe nicht locker. Unmittelbar vor der heutigen Sitzung der Justizministerkonferenz hat der CDU-Politiker einen Kompromißvorschlag vorgelegt, der doch noch den Einstieg in die Diskussion über das Tabu-Thema ermöglichen soll.
HAMBURGER ABENDBLATT 17.11.05
 


16. November

Deutsche Hospiz Stiftung zum Koalitionsvertrag: Absichtserklärungen reichen nicht aus
Berlin. Die Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt die Aufnahme elementarer Aspekte in der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender im Koalitionsvertrag. Themen, wie Patientenverfügung, Demenz und palliative Versorgung, die die Deutsche Hospiz Stiftung während der Verhandlungen eingebracht hat, wurden endlich festgeschrieben.
PRESSEMITTEILUNG Deutsches Hospiz Stiftung 15.11.05
 


15. November

Sterbehilfe: Kusch-Vorstoß abgelehnt
Justizsenator Roger Kusch (CDU) hat mit seinem Vorstoß zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe für Furore gesorgt, doch bei seinen Länderministerkollegen stößt er auf einhelligen Widerstand.
HAMBURGER ABENDBLATT 15.11.05

Deutsche Hospiz Stiftung zum Koalitionsvertrag: Absichtserklärungen reichen nicht aus
Berlin. Die Deutsche Hospiz Stiftung begrüßt die Aufnahme elementarer Aspekte in der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender im Koalitionsvertrag.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 15.10.05
 


14. November

Palliativmediziner begrüßen den Koalitionsvertrag
BOCHUM. Den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD begrüßt hat die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.05
 


13. November

Der Umkehrchrist
Der Schweizer Ludwig A. Minelli vermittelt Gift an Todkranke, die sterben wollen. In Deutschland sind seine Methoden verboten. Ein Hausbesuch
von Antje Joel
DIE WELT 13.10.05
 


12. November

England: Bischöfe warnen vor Legalisierung der Euthanasie
Kritik an neuer Gesetzesvorlage zur möglichen Euthanasielegalisierung der britischen Regierung kommt von katholischer und anglikanischer Seite
KATH.NET 12.11.05
 


11. November

Todescocktail für durchaus heilbare Kranke
Die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt gegen zwei Ärzte wegen Sterbehilfe nach einer falschen Diagnose
AUGSBURG taz Wohl zum ersten Mal muss sich die deutsche Justiz mit einem Fall von Sterbehilfe bei einer nicht unheilbar kranken Patientin befassen.
TAZ 11.11.05

Mutter erstickt ihren Sohn - Gericht hat dafür Verständnis
Grundsatzdebatte nach Urteil in Großbritannien
LONDON (ast). In der britischen Ärzteschaft ist eine neue Grundsatzdiskussion über das Thema Sterbehilfe entbrannt. Aktueller Anlaß ist ein Gerichtsurteil.
Ärzte Zeitung, 11.11.2005

Passive Sterbehilfe ist in der Schweiz häufig, in Italien selten
Umfrage unter Ärzten in sechs europäischen Ländern / Verzicht auf Medikation kommt bei passiver Sterbehilfe oft vor
FRANKFURT/MAIN (ine). Wie oft kommt passive Sterbehilfe vor? Diese Frage wurde Ärzten in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Schweden und Italien von Wissenschaftlern gestellt. Ausgewertet wurden die Daten von 20 480 Todesfällen.
Ärzte Zeitung, 11.11.2005
 


10. November

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Dignitas
Ärztliche Sterbehilfe für eine Bayerin offenbar nach falscher Diagnose
von Frank Diering
Berlin - Wegen Sterbehilfe nach einer falschen Diagnose ermittelt die Staatsanwaltschaft Augsburg gegen zwei Ärzte wegen fahrlässiger Tötung.
DIE WELT 10.11.05

Der Leberschaden
Mit einer falschen Diagnose kam eine deutsche Arzthelferin bei der umstrittenen Schweizer Suizidhilfeorganisation Dignitas auf die Sterbeliste. Jetzt ermittelt die deutsche Justiz wegen fahrlässiger Tötung.
Von Martin Stoll
FACTS 45/2005, 10.11.05

Die Vorsorgevollmacht regelt die Betreuung
Im Fall der Handlungsunfähigkeit brauchen Patienten jemanden, der sich um ihre Belange kümmert
Ärzte Zeitung, 10.11.2005
 


9. November

Hessisches Landesregierung lehnt Sterbehilfe ab
Sterbebegleitung in Hessen verbessert - 100 ambulante Hospizgruppen und 6 Hospize
PRESSEMITTEILUNG Landesreguierung Hessen 09.11.05

Sozialminister Josef Hecken: Ablehnung der Sterbehilfe auch unter engen Voraussetzungen.
Lockerung des Strafgesetzes würde Missbrauch Tür und Tor öffnen. Betreuung und Hilfe beim Sterben durch Palliativmedizin und Hospizbegleitung.
PRESSEMITTEILUNG Saarländisches Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales 09.11.05
 


8. November

Gedankenspiel zur Zulassung aktiver Sterbehilfe ist ein Irrweg - Ausbau der Palliativmedizin und der Hospizdienste unverzichtbar
Zu den Forderungen aus der FDP nach einer ergebnisoffenen Debatte um aktive Sterbehilfe erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin', Thomas Rachel MdB:
Anlässlich der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben wurden aus den Reihen der FDP-Bundestagsfraktion die Forderung nach einer ergebnisoffenen Diskussion um den assistierten Suizid und die aktive Sterbehilfe laut.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU 08.11.05

Krankenkassen riskieren durch Verweigerung einer Finanzierung von Ausbildungsstätten Pflegenotstand.
Deutscher Pflegerat e.V. über das Scheitern der Verhandlungen mit der GKV zur Finanzierung der Ausbildungskosten in den Gesundheits- und Krankenpflegeberufen besorgt / DPR prognostiziert als Folge den Abbau von rund 10.000 Ausbildungsplätzen in der deutschen Pflege.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Pflegerat e.V. 08.11.05
 


7. November

Streit um die Sterbehilfe
Das Recht auf Leben beinhaltet keine Pflicht zu leben. Das sagt die Deutsche Gesellschaft für humanes Sterben und fordert Sterbehilfe für Menschen, die nicht mehr leben möchten. Ein umstrittenes Thema.
DW DEUTSCHe WELLE 07.11.05

Selbstbestimmt Sterben - Irrtum mit Folgen
Jena/Hamburg (kobinet) Die Schweizer Sterbehilfeorganisation "Dignitas” versucht das selbstbestimmte Sterben als ein Menschenrecht vor dem Europäischen Gerichtshof einzuklagen.
KOBINET 07.11.2005

Rechtzeitig vorsorgen - damit der eigene Wille weiter gilt!
Möglichkeiten und Formen der Patientenvorsorge / Betreuer für den Fall der Handlungsunfähigkeit kann bestimmt werden
NEU-ISENBURG. Was passiert, wenn ich meinen Willen nicht mehr artikulieren kann? In einer heute beginnenden Serie stellt die "Ärzte Zeitung" die Möglichkeiten vor, mit denen sich sicherstellen läßt, daß auch in einer solchen Lebensphase die eigenen Wünsche beachtet werden.
Ärzte Zeitung, 07.11.2005

Schily: Sterbehilfe läßt sich nicht umfassend per Gesetz regeln
Jena - Passive Sterbehilfe läßt sich nach Ansicht von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) nicht umfassend per Gesetz regeln.
BERLINER MORGENPOST 07.11.05

Britische Mutter muss nach aktiver Sterbehilfe nicht ins Gefängnis
LONDON. In Großbritannien wird abermals kontrovers über das Thema Sterbehilfe diskutiert. Die Diskussion folgt einem neuen Gerichtsurteil.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.11.05
 


6. November

Leben vor dem Sterben
Die Angst vor einem schmerzhaften Sterben ist für die meisten Menschen schlimmer als die Angst vor dem Tod. Palliativmedizin kann nicht heilen, aber helfen. Ein Besuch in der ältesten Palliativstation Deutschlands
DIE WELT 06.11.05

Kauch: Politik muss für mehr Selbstbestimmung am Lebensende jetzt handeln
BERLIN. Anlässlich der heute beginnenden "Woche für die Selbstbestimmung" erklärt der Medizinethik-Experte der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kauch:
Für die FDP-Bundestagsfraktion steht auch in der letzten Lebensphase die Selbstbestimmung des Einzelnen im Vordergrund. Dabei sind Fürsorge durch optimale Leid mindernde Versorgung auf der einen Seite und Selbstbestimmung bei Entscheidungen über das eigene Leben kein Widerspruch, wie es in der Debatte um Sterbehilfe oft suggeriert wird.
PRESSEMITTEILUNG Michael Kauch, MdB, FDP 06.11.2005
 


5. November

Eine Frage von Leben und Tod
Straffreiheit für Tötung auf Verlangen gefordert - Vorbild Niederlande
Berlin - Mit der Gründung einer deutschen Niederlassung des Schweizer Sterbehilfevereins "Dignitas" ist die Diskussion um eine mögliche Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Deutschland wieder voll entbrannt.
DIE WELT 05.11.05
Anm.: Im Anhang des Artikels gibt es zahlreiche Statements bekannter Persönlichkeiten
 


4. November

Hospizbewohner schätzen enge Bindung an ihren Hausarzt
Untersuchung zur Versorgungssituation / Viele neue Hospizprojekte entstehen immer noch unkoordiniert und nach dem Zufallsprinzip
NEU-ISENBURG (fuh). Sterbenskranke Patienten fühlen sich in Hospizen vor allem dann gut betreut, wenn sie einen engen Kontakt zu ihrem Hausarzt haben. Das ist eines der Ergebnisse einer umfassenden Analyse, die die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz in Auftrag gegeben hat.
Ärzte Zeitung, 04.11.2005

Nachdenken über den Wert des Lebens - 'Woche für das Selbstbestimmungsrecht' der DGHS
Anlässlich der morgen beginnenden 'Woche für das Selbstbestimmungsrecht' der Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben (DGHS) erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Die am morgigen Samstag beginnende 'Woche für das Selbstbestimmungsrecht' der DGHS hat es sich zum Ziel gesetzt, die Diskussion um ein 'Mehr' an Selbstbestimmung in der letzten Lebensphase voranzutreiben.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU, 04.11.05
 


3. November

Deutschland ist bei der Palliativmedizin erst auf halbem Wege
Von Dirk Schnack
Die Experten sind sich einig: Ihre Pionierphase hat die Palliativmedizin in Deutschland hinter sich gelassen und das Schlußlicht in Europa abgegeben. Wo aber steht die deutsche Palliativmedizin im europäischen Vergleich? Professor Eberhard Klaschik gibt Deutschland einen Mittelplatz.
Ärzte Zeitung, 03.11.2005
 


2. November

Dignitas: Große Nachfrage trotz Kritik
STUTTGART. Der deutsche Ableger der Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas hat in den ersten vier Wochen seines Bestehens weit über 1 000 Anfragen erhalten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 02.11.05

Forderungen nach aktiver Sterbehilfe sind verfehlt
Die aktive Tötung von Menschen ist kein zulässiger Weg, um ein 'qualvolles Siechtum' zu vermeiden
Zu der Forderung des saarländischen SPD-Chefs Heiko Maas nach einer Zulassung der aktiven Sterbehilfe erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Heiko Maas hat sich für die Zulassung der aktiven Sterbehilfe ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU, 02.11.05

Debatte über Sterbehilfe gefordert.
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat einen "kontroversen und konstruktiven Streit mit breiter Beteiligung" über das Thema Sterbehilfe gefordert, zugleich aber jede Form von aktiver Hilfe beim Selbstmord ausgeschlossen.
KOBINET 02.11.2005
 


1. November

Mündig in den Tod
Die Sterbehilfe-Organisation „Dignitas“ will in Deutschland Fuß fassen
von Rainer Beckmann
„Dignitas“ heißt „Würde“. „Dignitas“ ist auch der Name einer Schweizer Sterbehilfe-Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen zu helfen, die sich umbringen wollen.
VERS 1, November 2005

Die seltsame Welt des Peter Singer
von Andreas Schneider
Haben Neugeborene und Schwerstbehinderte ein geringer einzustufendes Lebensrecht, als Tiere? Haben wir nicht nur das Recht, Schwerkranke durch den Tod von ihren Leiden zu erlösen, sondern sogar die Pflicht dazu? Und dürfen wir an Neugeborenen „Tierversuche“ durchführen, bis sie 28 Tage alt sind? Wenn es nach den Vorstellungen des australischen Philosophen Peter Singer ginge, dann wäre dies Realität.
VERS 1, November 2005

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