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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel November 2008
Anzahl: 109 Artikel, Stand 06.12.08
30. November 2008
Sterbehilfe – Weitere Razzia bei Ex-Senator Kusch
Von Oliver Schirg und André Zand-Vakili
Nach mehreren Fällen von Sterbehilfe hat die Staatsanwaltschaft innerhalb von zwei Tagen gleich zwei Mal die Wohnung von Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch durchsuchen lassen.
WELT Online 30.11.08
Der Todbringende
Elegant, kultiviert – und ein Mörder? Eiskalt, gefühllos – aber ein Erlöser? Hilft er Leidenden aus ihrer Not? Oder will er nur Geld verdienen? Der Sterbehelfer Roger Kusch ist ein komplizierter Mensch. Eine Begegnung.
Von Wolfgang Prosinger, Hamburg
TAGESSPIEGEL 30.11.08
29. November 2008
Nach Sterbehilfe – Razzia bei Ex-Senator Kusch
Nach der Sterbehilfe für vier Menschen hat die Staatsanwaltschaft Hamburg Büro und Wohnungen des früheren Hamburger Justizsenators Roger Kusch durchsucht.
WELT Online 29.11.08
Roger Kusch: Ermittler durchsuchen Räume von "Dr. Tod"
Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hat offenbar Wohnungen und Büro des früheren Justizsenators Roger Kusch durchsuchen lassen.
STERN.DE 29.11.08
28. November 2008
Hausdurchsuchung bei Dr. Tod
BILD.DE 28.11.08
Sterbekultur im Krankenhaus: Ein würdevoller Abschied
Prönneke, Rainer
Eine durchgängige Umsetzung der Palliativversorgung sollte strukturell verankert und gelebt werden.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(48) 28.11.08
Priorisierung: „Für die Zukunft führt nichts an dieser Debatte vorbei“
Gerst, Thomas
Wie sinnvoll wäre es, auch in Deutschland medizinische Leistungen nach ihrer Vorrangigkeit zu klassifizieren und zu erbringen? Damit befasste sich der dritte „Wortwechsel“ des Deutschen Ärzteblattes.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(48) 28.11.08
Bundeshaushalt 2009: Deutliche Steigerung des Gesundheitsetats
Berlin – Der vom Bundestag am Freitag beschlossene Haushalt 2009 sieht eine deutliche Steigerung des Gesundheitsetats vor.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.11.08
Häusliche Pflege: Engagement wie bisher wird abnehmen
Rieser, Sabine
Der Umfang privat erbrachter Pflegeleistungen wird unterschätzt.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(48) 28.11.08
Datenbank: Suchhilfen für ambulante und stationäre Pflege
Die AOK hat ein umfangreiches Informationsportal im Internet unter der Adresse www.aok-pflegedienstnavigator.de bereitgestellt.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(48) 28.11.08
NS-Euthanasie: Kind Knauer oder so ähnlich
Jachertz, Norbert
Die „Kindereuthanasie“ in der NS-Zeit wurde, so die herrschende Meinung, durch einen Leipziger „Fall“ angestoßen.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(48) 28.11.08
27. November 2008
Jurist verteidigt Behandlungsabbruch
Verteidiger im "Magdeburger Sterbehilfeprozess" gegen aktive Sterbehilfe
DEUTSCHLANDRADIO 27.11.08
Die Deutschen fürchten eine Zwei-Klassen-Medizin
Von Stefan Von Borstel
Umfrage: Bürger erwarten steigende Kosten und sinkende Leistungen - Ministerium warnt vor Schwarzmalerei
WELT Online 27.11.08
Prozessauftakt: Bestatter betrügen Trauernde mit Billigsärgen
WELT Online 27.11.08
25. November 2008
Handlanger des Todes
Mathis Neuburger
Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch hilft Menschen beim Selbstmord. Johann Friedrich Spittler (66) unterstützt ihn dabei.
HAMBURGER MORGENPOST 25.11.08
‚Verrat am ärztlichen Heilauftrag’
Mehr als ein Drittel der deutschen Ärzte befürwortet laut Umfrage die legale Euthanasie. Aus der „Möglichkeit“ des ärztlich assistierten Selbstmords könnte „sehr leicht eine Pflicht zum Suizid werden“, warnt die Lebensrechts-Ärztin Claudia Kaminski.
KATH.NET 25.11.08
24. November 2008
Umfrage: Überraschend viele Ärzte für Sterbehilfe
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.11.08
Die letzte Entscheidung
Der Leiter der Berliner Rechtsmedizin, Michael Tsokos, über die kontroverse Diskussion um aktive und passive Sterbehilfe.
Von Michael Tsokos
TAGESSPIEGEL 24.11.08
Hoppe: Mediziner werden zum Vollzugsorgan der Gesundheitsbürokratie
Köln – Der Präsident der Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, hat der deutschen Gesundheitspolitik ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 24.11.08
Hirntote sind Sterbende - Reaktion auf die Erklärung des Papstes am 7.11.2008 zur Organspende
Wir, die Mitglieder von KAO, „Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V.“, haben mit großer Hoffnung die Erklärung von Papst Benedikt XVI erwartet. Unsere Hoffnung ist enttäuscht worden.
PRESSEMITTEILUNG Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V. 24.11.08
23. November 2008
Tödliches Gewerbe
Auch Nordrhein-Westfalen will die kommerzielle Suizidbegleitung künftig unter Strafe stellen. Die Hospizstiftung zweifelt an der Wirksamkeit eines Verbots und verweist auf den Schweizer Verein Dignitas.
Von Claudia Keller und Jost Müller-Neuhof
TAGESSPIEGEL 23.11.08
Das Geschäft mit dem Tod
Der Tod – ein Tabu? Ein verdrängtes Thema? Nicht auf Youtube, nicht im Fernsehen, nicht in der Presse. Dort wird der Tod auf den Reiz als Programm reduziert: Und manches, was da läuft, erinnert an Pornografie. Sterbepornografie.
Von Jost Müller-Neuhof
TAGESSPIEGEL 23.11.08
22. November 2008
Ein Drittel deutscher Ärzte befürwortet Sterbehilfe
Aktive Sterbehilfe ist in Deutschland strafbar, Beihilfe zum Suizid kann berufsrechtliche Konsequenzen haben. Dennoch plädieren viele Ärzte dafür, Patienten beim Suizid helfen oder gar auf Wunsch der Kranken deren Leben beenden zu dürfen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag des SPIEGEL.
SPIEGEL Online 22.11.08
Lizenz zum Leben
Von Guntram Matthias Förster
„Menschenwürdig sterben – aber wie?“ Darüber hat die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt mit Lebensrechtsorganisationen eine interdisziplinäre Tagung veranstaltet.
DIE TAGESPOST 22.11.08
21. November 2008
Spitzengespräch der Bundesärztekammer, der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland
Ethische Fragen der Transplantationsmedizin, der Umgang mit Patientenverfügungen und Fragen der Sterbebegleitung sowie Basiskriterien im Gesundheitswesen standen im Mittelpunkt eines Gespräches, das am 20. November in Berlin zwischen Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Bundesärztekammer stattfand.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer, Deutsche Bischofskonferenz und der EKD 21.11.08
Patientenverfügungen: Dritte Initiative als Kompromiss
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Einen dritten, fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen haben Abgeordnete um den Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller (CSU) vorgelegt.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(47), 21.11.08
Forschungsprojekt der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
AVIVA-Redaktion
In Kooperation mit dem Otto-Suhr-Institut der FU Berlin will die Stiftung die Namen der BerlinerInnen ermitteln, die während der "T4"-Aktion in der Tötungsanstalt Brandenburg/Havel ermordet wurden.
AVIVA-Berlin 21.11.08
20. November 2008
Menschenrechtsgericht lehnt Aufschub bei Wachkoma-Patientin ab
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.11.08
Drama um Wachkomapatientin bewegt Italien und den Vatikan
Das Schicksal von Eluana Englaro bewegt in Italien Politik, Kirche und Medien.
www.1000fragen.de 20.11.08
Senat will Geschäfte mit dem Freitod verbieten
Der Berliner Senat will dem selbst ernannten Sterbebegleiter Roger Kusch das Handwerk legen. Denn SPD und Linkspartei sind sich einig: Wer an Sterbehilfe verdient, handelt verwerflich. Deshalb soll das Gewerberecht geändert werden.
Von Claudia Keller
TAGESSPIEGEL 20.11.08
Sterbehilfe: Der Richter und der Arzt
Von Christian Geyer
FAZ.NET 20.11.08
"Hart aber fair": Plasberg und die Schwierigkeit des Sterbens
Von Manuela Braun
Kann man das Recht auf Sterben per Gesetz festlegen? Das Thema „Die letzte Freiheit – Wie verbindlich darf man das Sterben regeln?" brachte letztendlich vor allem eine Erkenntnis: Für jedes Beispiel gibt es ein Gegenbeispiel. Und auch die Patientenverfügung macht es nicht einfacher.
WELT Online 20.11.08
„Hart aber fair“: Lebst Du noch?
Darf eine 13-Jährige sich dem Tod ergeben? Kann ein 85-Jähriger dement sein und doch glücklich? Ein Talk über Grenzfragen des Sterbens.
Von Joachim Hirzel
FOCUS-Online 20.11.08
Begleitung beim Sterben: Großes Interesse an erster Studie zum Stand der Palliativversorgung
Fragebogen von über 1000 Angehörigen beantwortet - Wissenschaftler wollen mit Erinnerungsschreiben noch mehr Teilnehmer motivieren
(Mainz) In der Bevölkerung besteht offenbar ein großes Interesse an der Frage, wie schwer und unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase besser versorgt werden könnten.
PRESSEMITTEILUNG Johannes Gutenberg-Universität Mainz 20.11.08
Gesundheit hat entscheidenden Einfluss auf Lebenszufriedenheit
Brüssel – Gesundheit und familiäre Kontakte sind die wichtigsten Faktoren für die Lebenszufriedenheit der Europäer.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.11.08
Studie: In den Kliniken fehlen 70.000 Pflegestellen
Hannover – In den deutschen Krankenhäusern fehlen rund 70.000 Vollzeitkräfte im Pflegedienst.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.11.08
Lebenshilfe feiert 50. Geburtstag
Marburg/Lahn (kobinet) Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung wurde am 23. November 1958 im hessischen Marburg gegründet.
KOBINET-Nachrichten 20.11.08
19. November 2008
Nonnen weigern sich zu töten
Ein „Terri Schiavo-Fall“ in Italien: Laut Gerichtsurteil darf die künstliche Ernährung einer Italienerin jetzt nach 16 Jahren abgebrochen werden. Vatikan: „Erstes Todesurteil Italiens seit 1946.“
KATH.NET 19.11.08
Deutsche Hospiz Stiftung: Der Rechtsanspruch Schwerstkranker auf ambulante Palliativversorgung muss endlich umgesetzt werden
Berlin. „Schwerstkranke und Sterbende warten immer noch auf die medizinische, pflegerische und psychosoziale Unterstützung, die ihnen laut Gesetz zusteht“, mahnt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, anlässlich des heutigen Treffens von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mit Vertretern der Krankenkassen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 19.11.08
Patientenverfügung – am besten ohne Gesetz?
Evangelische Allianz und katholische Kirche lehnen Entwürfe ab
Deutsche Evangelische Allianz e.V. 19.11.08
70.000 Pflegekräfte zu wenig in Krankenhäusern
Der steigenden Zahl an Patienten in deutschen Kliniken stehen immer weniger Pflegekräfte gegenüber – so die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus der Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales der Fachhochschule Hannover (FHH)
PRESSEMITTEILUNG Fachhochschule Hannover 19.11.08
Forschung über Berliner in der Euthanasie-Tötungsanstalt
Die Nazis sollen rund 5000 Berliner in einer Tötungsanstalt in Brandenburg ermordet haben. Bis heute sind die Opfer nicht identifiziert. Ein Forschungsprojekt will die Identitäten nun aufdecken.
TAGESSPIEGEL 19.11.08
Studie: Vertrauen in Sozialsysteme so niedrig wie seit 25 Jahren nicht mehr
Berlin – Im Jahr 2005 trug die gesetzliche Krankenversicherung 56,8 Prozent der Gesundheitsausgaben. Das entspricht 135,9 Milliarden Euro.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.11.08
18. November 2008
Beistand im Sterben statt Hilfe zum Sterben
Rat der EKD veröffentlicht Orientierungshilfe für die Frage ärztlicher Beihilfe zum Suizid
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland EKD 18.11.08
"Wenn Menschen sterben wollen. Eine Orientierungshilfe zum Problem der ärztlichen Beihilfe zur Selbsttötung."
EKD-Texte 97, veröffentlicht 18.11.08
Kirche verlangt Verbot von Sterbehilfevereinen
Hannover – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat sich erneut für ein Verbot von Sterbehilfevereinen nach Schweizer Muster ausgesprochen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.11.08
Italiens Katholiken kämpfen gegen Sterbehilfe für Eluana
DIE PRESSE.COM 18.11.08
Seniorin todbringende Flüssigkeit besorgt
Von Antje Stillger
Wegen der unerlaubten Abgabe von Betäubungsmitteln verurteilte das Bonner Amtsgericht eine 54-jährige Hausfrau zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und eine Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro.
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 18.11.08
Bundesweite Proteste in Kliniken
Berlin – Mit einer sogenannten aktiven Mittagspause haben Ärzte, Pfleger und Krankenhausangestellte am Dienstag auf die Finanznöte der Kliniken hingewiesen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 18.11.08
17. November 2008
Italiens Politiker fordern Gesetz zur Sterbehilfe
Rom – Nach dem spektakulären Wachkoma-Urteil wird in Italien der Ruf nach einer rechtlichen Regelung für Sterbehilfe und Patientenverfügungen lauter.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.11.08
Koma-Patientin Eluana: Italienische Kirche wettert gegen Sterbehilfe
von Luisa Brandl
Als ersten Schritt zur Euthanasie hat die katholische Kirche die Sterbhilfe für die 16-jährige Eluana bezeichnet.
STERN.DE 17.11.08
Roger Kusch: Umstrittener Sterbehelfer in Berlin aktiv
Am Sonnabend hat sich ein unheilbar erkrankter Berliner umgebracht. Dabei "begleitet" hat ihn nach eigenen Angaben der umstrittene Sterbehelfer Roger Kusch, der frühere Hamburger Justizsenator.
TAGESSPIEGEL 17.11.08
Letzter Lebensweg ohne Schmerzen
Experten aus Medizin, Krankenhausseelsorge und Altenheimpflege haben sich für eine menschenwürdige Sterbebegleitung und gegen aktive Sterbehilfe ausgesprochen.
SUEDDEUTSCHE.DE 17.11.08
NS-Vergangenheit lange Jahre verdrängt
Tagung zu Erinnerung und Repräsentation der nationalsozialistischen Euthanasie in Medizin und Bioethik nach dem Krieg
GIESSENER ANZEIGER 17.11.08
Was trennt "Sterbehilfe" von Nazi-"Euthanasie"?
Gießen (fd). Mehr als 200 000 kranke und behinderte Menschen wurden während der NS-Zeit ermordet. In den Niederlanden bleibt die Tötung behinderter neugeborener Kinder unter gewissen Bedingungen straffrei. Über die Weise, in welcher das als »Euthanasie« titulierte Tötungsprogramm der Nationalsozialisten mit der heutigen Sterbehilfe beispielsweise in Holland in Verbindung gebracht werden kann, stritten am Wochenende Wissenschaftler aus dem In- und Ausland.
GIESSENER ALLGEMEINE 17.11.08
Hoppe: Deutliche Worte zur Mitschuld der Ärzte an NS-Verbrechen
Gießen – „Die Wahrheit ist: Ärzte haben in der Zeit des Nationalsozialismus Tod und Leiden von Menschen herbeigeführt, angeordnet oder gnadenlos verwaltet.“
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.11.08
Deutsche sind im Alter schneller krank und gebrechlich
London – Im einem EU-weiten Vergleich zur Gesundheit der Menschen im Alter liegen deutsche Männer und Frauen im hinteren Mittelfeld.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.11.08
GEK Pflegereport 2008: Fast jeder Zweite wird pflegebedürftig
Berlin (GEK). Das allgemeine Pflegerisiko liegt bei rund 50 Prozent. Das belegen aktuelle Zahlen des Pflegereports der Gmünder ErsatzKasse GEK, der jetzt erstmals veröffentlicht wurde. Ein weiteres Ergebnis: Die fachärztliche Versorgung in Pflegeheimen muss verbessert werden.
PRESSEMITTEILUNG Gmünder Ersatzkasse 17.11.08
Studie: Fast jeder Zweite wird vor dem Lebensende pflegebedürftig
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.11.08
16. November 2008
„Mord von Seiten des Staates“
Italien streitet über die Wachkoma-Patientin Eluana Englaro: Ihr Vater will, dass sie nicht mehr künstlich ernährt wird. Denn Ärzte schließen seit Jahren ein Aufwachen Englaros aus.
Von Paul Kreiner
TAGESSPIEGEL 16.11.08
Letzter Ausweg Selbstmord
Der ehemalige Justizsenator Roger Kusch stellte öffentlich eine Tötungsmaschine vor, Rentenkassen klagen über die Kosten der Alten, Politiker über ihre hohen medizinischen Behandlungskosten: In Deutschland ist es eisig geworden für Menschen über 60.
Von Prof. Dr. Christine Swienter
BILD Online 16.11.08
14. November 2008
Kusch hilft erneut bei einer Selbsttötung
Hamburg – Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat nach eigener Darstellung ein weiteres Mal einen Menschen bei der Selbsttötung unterstützt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.08
"Es kann nur bergab gehen"
Der umstrittene Sterbehelfer Roger Kusch hat am Mittwoch erneut einem Menschen beim Sterben geholfen. Das geht aus der Internetseite des früheren Hamburger Justizsenators hervor.
Von Ulrike Bretz
SUEDDEUTSCHE.DE 14.11.08
Kusch begleitet abermals Mann in den Tod
Von Stefan Toepfer
FAZ.NET 14.11.08
Deutsche Hospiz Stiftung: Verwehrt Kusch die Aufmerksamkeit!
Berlin. Die Deutsche Hospiz Stiftung fordert die Medien auf, nicht länger über den nach Aufmerksamkeit heischenden und menschenverachtend zynischen Hamburger Ex-Senator Roger Kusch zu berichten.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 14.11.08
Italien: Diskussionen um Wachkoma-Urteil
Rom – In Italien sorgt ein Urteil zur Sterbehilfe für eine Koma-Patientin für Diskussionen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.08
„Anschlag auf das Leben“
Vatikan kritisiert Wachkoma-Urteil in Italien
DOMRADIO 14.11.08
Tauziehen um einen menschlichen Tod
Das Urteil im Fall Eluana bewegt in Italien Politik und Kirche
DOMRADIO 14.11.08
Diskussion um Sterbehilfe in den Niederlanden
Den Haag – In den Niederlanden gibt es eine Diskussion um die Rolle von Ärzten bei Sterbehilfe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.08
Die Unterbringung Alter und Sterbender: Der Wunsch und Wille des Patienten
Lübbe, Andreas S.
Die meisten Menschen möchten ihr Lebensende in der eigenen, gewohnten Umgebung verbringen. Das Primat der häuslichen Versorgung wird jedoch häufig ungeachtet der tatsächlichen Rahmenbedingungen umgesetzt.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(46) 14.11.08
Politischer Streit ohne Ende über Rechtsform zur Patientenverfügung
Stiftung Vorsorgedatenbank warnt vor Überregulierung und weiterer Verunsicherung
PRESSETEXT.AUSTRIA 14.11.08
NS-Medizin: Erinnerung an einen Zivilisationsbruch
Jachertz, Norbert
Anlässlich einer Gedenkveranstaltung im Berliner Centrum Judaicum wurden Forschungsarbeiten zur Rolle von Ärzten und der Medizin in der NS-Zeit ausgezeichnet.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(46) 14.11.08
"Aufarbeitung ist nicht nur notwendig, um den Opfern Namen zu geben. Sie ist auch notwendig, damit die Erinnerung bleibt, und wir aus der Geschichte lernen."
Rede von Ulla Schmidt anlässlich der Verleihung des Forschungspreises
Körperwelten-Ausstellung soll wieder nach Deutschland kommen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.11.08
13. November 2008
Vater darf Koma-Patientin Eluana sterben lassen
Das oberste italienische Berufungsgericht hat Sterbehilfe-Maßnahmen für eine seit über 16 Jahren im Koma liegende Frau gebilligt.
WELT Online 13.11.08
Koma-Patientin in Italien darf sterben
STERN.DE 13.11.08
Neuer Entwurf für Gesetz zu Patientenwillen
Es bleibt ein heikles und umstrittenes Thema: In der Debatte um Patientenverfügungen haben Abgeordnete im Bundestag einen neuen Kompromiss vorgeschlagen.
TAGESSPIEGEL 13.11.08
Zeitung: Bosbach sieht keinen Kompromiss zu Patientenverfügung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.11.08
Schwerer leichter Tod
Politiker ringen um praxistaugliche Patientenverfügungen. Die Unionsfraktion ist gespalten - die einen wünschen sich eine liberale Regelung. Die anderen pochen auf den Lebensschutz.
Von Nina von Hardenberg
SUEDDEUTSCHE.DE 13.11.0.08
12. November 2008
Dritter Gruppenantrag zu Patientenverfügungen betont aktive Rolle des Arztes
Berlin – Einen dritten, fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Verbindlichkeit von Patientenverfügungen haben heute Abgeordnete um den Unions-Fraktionsvize Wolfgang Zöller (CSU) vorgelegt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.11.08
Deutsche Hospiz Stiftung: Entwurf von Zöller und Faust bleibt Placebo / Der Vorschlag ist kein Kompromisspapier
Berlin. "Dieser Gesetzentwurf ist ein reines Placebo, das nicht in der Lage ist, die vorhandenen Probleme zu lösen", kommentiert der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, den Vorschlag für ein Patientenverfügungsgesetz, den die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Zöller (CSU), Hans Georg Faust (CDU), Herta Däubler-Gmelin (SPD) und Monika Knoche (LINKE) heute in Berlin vorgestellt haben.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 12.11.08
Aller „guten“ Dinge sind drei?
Weiterer Entwurf zu Patientenverfügungen - „Erhebliche Bedenken“ der Kirche
DOMRADIO 12.11.08
Wann soll eine Patientenverfügung gelten?
Ein Vergleich der vorliegenden Gesetzentwürfe
DOMRADIO 12.11.08
"Das ist doch nicht lebenspraktisch, dass ich ständig einen Notar aufsuche"
Marburger Bund hält Neuregelung von Patientenverfügungen für unnötig
Rudolf Henke im Gespräch mit Christian Schütte
DEUTSCHLANDFUNK 12.11.08
Vorrang für den letzten Willen
Von Katharina Schuler
Im Streit um die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen liegt nun ein Kompromissvorschlag vor. Er könnte zur Grundlage einer Einigung werden
ZEIT ONLINE 12.11.08
Belgien: Euthanasie an Kindern
Kindern ab 12 Jahren soll dieses „Recht“ auf aktive Sterbehilfe gewährt sein, ab 16 Jahren sogar ohne Zustimmung der Eltern. Vorreiter waren die Niederlande.
KATH.NET 12.11.08
Magdeburg: Chef- und Stationsarzt wegen Sterbehilfe vor Gericht
FOCUS Online 12.11.08
Pflegeversicherung - Qualität der Pflege in Heimen wird transparent
Die Vertragspartner auf Bundesebene haben gestern die Kriterien und die Bewertungssystematik zur Qualität der Pflegeheime vereinbart. Ab dem Jahr 2009 wird die Qualität der Heime nach 82 Kriterien geprüft.
GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, Vereinigung der Träger der Pflegeeinrichtungen, GKV-Spitzenverband 12.11.08
Wieso Hannah kein neues Herz will
Hannah Jones aus dem englischen Hereford ist 13 Jahre alt, und sie darf sterben. Dieses "Recht" hat sie selbst erkämpft und sich damit gegen ihre Klinik durchgesetzt, die ihr ein neues Herz einpflanzen wollte - gegen ihren Willen.
STERN.DE 12.11.08
Recht auf Sterben
Florian Rötzer
In Großbritannien hat ein Gericht entschieden, dass eine 13-Jährige nicht zu einer Herztransplantation gezwungen werden darf
TELEPOLIS 12.11.08
Hannah Jones: Britische Schülerin mit dem Recht zu sterben
SUEDDEUTSCHE.DE 12.11.08
Hannah Jones darf nun nach ihrem Willen sterben
Von Claudia Becker
Sie ist erst 13 und seit Jahren krank. Nur eine risikoreiche Herztransplantation könnte Hannah Jones noch retten. Aber Hannah will lieber in Würde zu Hause sterben. Gegen den Rat der Ärzte und Behörden hat die junge Britin Hannah ihren Willen durchgesetzt. Sie ist glücklich mit ihrer Entscheidung.
WELT Online 12.11.08
Rohstoff Mensch
"Organspende schenkt Leben" - aber nicht nur das. Was mit dem eigenen Körper alles passieren kann, wenn man einfach nur "Ja" im Organspendeausweis ankreuzt.
Von Christina Berndt
SUEDDEUTSCHE.DE 12.11.08
Einsatz von Chemotherapie in der Kritik
Behandlung kann auch den Tod beschleunigen
PRESSETEXT.AUSTRIA 12.11.08
11. November 2008
Röttgen: Weiter Zweifel an Gesetz zu Patientenverfügungen
Berlin – Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), schließt ein Scheitern der Gesetzesinitiativen für Patientenverfügungen nicht aus.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.11.08
10. November 2008
Dritter Entwurf zur Patientenverfügung noch im November im Bundestag
Berlin – Im jahrelangen Ringen um eine gesetzliche Regelung zur Patientenverfügung wird nun ein dritter fraktionsübergreifender Antrag in den Bundestag eingebracht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.11.08
Hospiz-Stiftung kritisiert Patientenverfügungsentwurf
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.11.08
„Das Prinzip der Vorsicht hat Vorrang“
Der Papst warnt vor Missbräuchen bei Organtransplantationen – Ansprache vor der Päpstlichen Akademie für das Leben am 7. November 2008
DIE TAGESPOST 10.11.08
Alles muss raus
Leichenverwertung
Von Martina Keller
FAZ.NET 10.11.08
08. November 2008
Neuer Gesetzesvorschlag zur Patientenverfügung
Bundestag berät offenbar noch im November
TAGESSCHAU.DE 08.11.08
Demenz: Walter Jens wird 85
Von Eckhard Fuhr
Heute wird Walter Jens 85 Jahre alt. Er weiß nichts davon. Walter Jens ist dement. Schon seit längerem war der repräsentative Intellektuelle der alten Bundesrepublik aus der Öffentlichkeit verschwunden. Die Familie hat seinen Zustand jetzt öffentlich gemacht.
WELT Online 08.11.08
07. November 2008
Vatikan: Hirntod in der Diskussion
Die Frage nach dem Ende des Lebens verlange nach ethischen und medizinischen Argumenten. Das betont der Rechtsmediziner und Ethiker Hans-Bernhard Wuermeling. Er sprach bei der Tagung zum Thema Organspende der Päpstlichen Akademie für das Leben. Gegenüber Radio Vatikan benannte er aktuelle Fragen rund um die Problematik. Veronica Pohl hat mit ihm gesprochen.
RADIO VATICAN 07.11.08
Pflege: Erheblicher privater Einsatz
Berlin – Der Umfang der privat erbrachten Pflegeleistungen wird unterschätzt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.11.08
06. November 2008
Das dunkelste Kapitel der deutschen Medizin
Tagung des Instituts für Geschichte der Medizin beschäftigt sich vom 12. bis 15. November 2008 mit der Erinnerung an die NS-"Euthanasie"
Mehr als 200.000 kranke und behinderte Menschen wurden während der NS-Zeit ermordet. An diesem Tötungsprogramm ("Euthanasie") waren zahlreiche deutsche Ärzte beteiligt, darunter Universitätsprofessoren und Repräsentanten medizinischer Fachgesellschaften und der deutschen Ärzteschaft.
PRESSEMITTEILUNG Justus-Liebig-Universität Gießen 06.11.08
Was noch entschieden wurde
Bei den US-Wahlen wurde über viele Fragen abgestimmt
DOMRADIO 06.11.08
Anm.: U.a. wurde auch über Abtreibung, Sterbehilfe und Stammzellforschung abgestimmt
05. November 2008
Kritische Auseinandersetzung mit der Medizin in Nazi-Deutschland
Vier Forschungsarbeiten zur Rolle der Ärzte und der Wissenschaft im „3. Reich“ ausgezeichnet
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 05.11.08
Ursula von der Leyen: "Investitionsprogramm steigert Lebensqualität alter Menschen"
Bundesseniorenministerin begrüßt Förderung von altersgerechtem Wohnungsumbau
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 05.11.08
04. November 2008
Sterbehilfe zunehmend nicht nur für tödlich Kranke
Suizidbeihilfe durch die Organisationen Exit Deutsche Schweiz und Dignitas
PRESSEMITTEILUNG Schweizerischer Nationalfonds SNF 04.11.08
Siehe dazu die Stellungnahme von EXIT:
Keine Zunahme der Freitodbegleitungen von Nicht-Letal-Kranken
Die Vereinigung EXIT legt als transparente Organisation die Zahlen ihrer Freitodbegleitungen stets im jährlichen Vereinsbericht offen. Daraus ist ersichtlich, dass die im Projekt S. Fischer et al. veröffentlichten Ergebnisse (Medienmitteilung des Nationalfonds vom 04.11.08) nicht repräsentativ und zu relativieren sind.
PRESSEMITTEILUNG EXIT Schweiz 04.11.08
Zunehmend auch für Lebensmüde
Studie zur Sterbehilfepraxis in der Schweiz
DOMRADIO 04.11.08
Sterbehilfe: Immer mehr nicht tödlich Kranke nutzen Angebote
Zürich – Viele Menschen, die das Angebot zur Sterbehilfe in Anspruch nehmen, sind nicht tödlich krank.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.11.08
03. November 2008
Sterbehilfe gewünscht, Erbe verwirkt?
Von Martin Prohaska (Die Presse)
Ein Mann bat, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen für seine kranke Frau eingestellt werden. Nun will die Tochter verhindern, dass der Vater erben darf. Ein Familienzwist mit juristisch heiklen Fragen.
DIE PRESSE 03.11.08
01. November 2008
Abseits des Trubels
Am US-Wahltag fallen auch Entscheidungen über Sterbehilfe, Homo-Ehe und Abtreibung
DOMRADIO 01.11.08
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