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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel November 2015

Anzahl: 163 Artikel, Stand 26.06.16

27. November 2015

Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe kommt
AERZTEBLATT.DE 27.11.15

Bundesrat billigt Sterbehilfegesetz
Die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung steht in Deutschland künftig unter Strafe. Der Bundesrat billigte in seiner Sitzung am 27. November 2015 ein entsprechendes Gesetz zur Einführung eines neuen Straftatbestandes - § 217 StGB.
BUNDESRAT Plenum kompakt 27.11.15

Bundesrat billigt Hospiz- und Palliativgesetz
AERZTEBLATT.DE 27.11.15

Hospiz- und Palliativgesetz passiert den Bundesrat
Der Bundesrat billigte in seiner Sitzung am 27. November 2015 das Hospiz- und Palliativgesetz. Es setzt Anreize zur Entwicklung einer Palliativkultur in der stationären Versorgung in Pflegeheimen und Krankenhäusern und verbessert die Finanzierung der ambulanten Hospizdienste und stationären Hospize.
BUNDESRAT Plenum kompakt 27.11.15

Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland (Hospiz- und Palliativgesetz - HPG)
Beschluss des Bundesrates
Bundesrat Drucksache 519/15 (Beschluss) 27.11.15 (4 Seiten, PDF-Format)

Aus drei mach eins: Ausbildungsreform für Pflegeberufe
Berlin – Aus drei mach eins: Die Ausbildung der drei bisherigen Pflegeberufe soll künftig vereinheitlicht werden.
AERZTEBLATT.DE 27.11.15

Pflegedokumentation: IT-Unterstützung bringt Vorteile
Krüger-Brand, Heike E.
Nicht nur in der medizinischen, sondern auch in der pflegerischen Versorgung rücken elektronische Prozesse und pflegeunterstützende Technologien in den Blick.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(48) 27.11.15

Pflegebedürftige: Zahl steigt stärker als erwartet
Richter-Kuhlmann, Eva A.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(48) 27.11.15


24. November 2015

EAPC veröffentlicht whitepaper „Euthanasia and physician-assisted suicide“ - Deutsche Übersetzung steht als download zur Verfügung
Die European Association for Palliative Care (EAPC) hat am 20. November das white paper „Euthanasia and physician-assisted suicide“ veröffentlicht und zeitgleich eine deutsche Übersetzung zur Verfügung gestellt.
Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin 24.11.15


23. November 2015

Gedenken: Opfern der Euthanasie die Menschenwürde zurück geben
In Erinnerung gebracht werden die Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus im Rahmen der Euthanasie deportiert und ermordet wurden, in jedem Jahr an der Treisekapelle auf dem Gelände der LWL-Klinik.
DER WESTEN 23.11.15


22. November 2015

„Euthanasie“ in der NS-Zeit: Historiker streiten über getötete Kinder
Von Thomas Faltin
Die Stadt Stuttgart lehnt eine Gedenktafel am Bürgerhospital ab, wo zwischen 1943 und 1945 vermutlich bis zu 52 behinderte Kinder ermordet worden sind.
STUTTGARTER ZEITUNG 22.11.15


20. November 2015

Pflegereform: Fünf Pflegegrade statt drei Pflegestufen
Osterloh, Falk
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(47) 20.11.15

Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus
AERZTEBLATT.DE 20.11.15

Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft in der Zeit des Nationalsozialismus verliehen
Berlin - Welche Rolle spielten die ärztlichen Standesvertretungen und ihre führenden Vertreter in der Zeit des Nationalsozialismus und wie sahen die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die ärztliche Berufsausübung aus? Diese und weitere Fragen beantwortete Dr. Gisela Tascher in ihrer Dissertation über das Zusammenspiel von Staat, Macht und ärztlicher Berufsausübung am Beispiel des Saarlandes.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 20.11.15

Gericht erlaubt Abbruch künstlicher Ernährung bei MS-Patientin
London – Ein Gericht in Großbritannien hat dem Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen bei einer an Multipler Sklerose (MS) erkrankten Frau zugestimmt.
AERZTEBLATT.DE 20.11.15


19. November 2015

Viele Pflegekräfte arbeiten unfreiwillig nur Teilzeit
AERZTEBLATT.DE 19.11.15

Unfreiwillige Teilzeit in der Pflege: Viele Wege führen zu mehr Vollzeit
Auf Einladung des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, hat in Berlin das Werkstattgespräch "Fachkräftepotenziale heben" stattgefunden. Rund 40 Experten aus ganz Deutschland, u. a. der Pflegeeinrichtungen und Kostenträger, diskutierten über die Frage, wie in der Altenpflege mehr unfreiwillige Teilzeitstellen in Vollzeitstellen umgewandelt werden können.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 19.11.15

Pflegereform: Durchgehendes Coaching-Modell für Familien gefordert
Kontroverse Diskussion zwischen Betroffenen, Leistungserbringen und Politikvertretern auf der 2. Berliner Pflegekonferenz
Berlin – Aus der Praxis – für die Praxis“, unter diesem Motto fand am 3. und 4. November die Berliner Pflegekonferenz statt. Während in den Workshops überwiegend Fragen aus dem Pflegealltag im Fokus standen, zeigte sich in der abschließenden Podiumsdiskussion erneut, dass es beim Thema Pflegereform noch viel zu diskutieren gibt.
PRESSEMITTEILUNG spectrumK GmbH 19.11.15


18. November 2015

Bundestags-Sterbehilfeentscheid ist Niederlage für Lebensschutz
Die Pressemeldung der beiden Kirchen zur Sterbehilfe macht „einen gläubigen Christen geradezu fassungslos“. kath.net-Kommentar zum Thema Sterbehilfe von Ministerpräsident a.D. Prof. Werner Münch
KATH.NET 18.11.15


17. November 2015

Pflegeeinrichtungen auf Einwanderer nicht ausreichend eingestellt
AERZTEBLATT.DE 17.11.15

Barmer GEK Pflegereport 2015: Zahl der Pflegebedürftigen steigt stärker als erwartet
Berlin. Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt stärker als bisher vorausgesagt. Im Jahr 2060 werden geschätzt 4,52 Millionen Menschen gepflegt werden. Das sind 221.000 mehr, als bisherige Prognosen erwarten ließen.
PRESSEMITTEILUNG Barmer GEK 17.11.15

Zahl der Pflegebedürftigen steigt stärker als bislang erwartet
AERZTEBLATT.DE 17.11.15

MRT prognostiziert Erwachen aus dem Koma
Toulouse – Mit Hilfe eines MRT könnten Ärzte künftig zuverlässigere Aussagen darüber machen, ob komatöse Patienten wieder erwachen. Dies legt eine in Neurology veröffent­lichte Studie am French National Research Institute INSERM nahe.
AERZTEBLATT.DE 17.11.15


16. November 2015

Bundestagsentscheidung Sterbehilfe – Im falschen Film
Man fühlt sich in die Zeit der „Allianz von Thron und Altar“ zurückversetzt, wenn „Kirchen“ im Stil einer Ergebenheitsadresse eine Entscheidung loben, die keineswegs „starkes Zeichen für den Lebensschutz“ ist.
kath.net-Kommentar von Prof. Lothar Roos
KATH.NET 16.11.15

Baden-Württemberg richtet 24 weitere Pflegestützpunkte ein
AERZTEBLATT.DE 16.11.15


15. November 2015

Deutsche Sterbehelfer zügeln nach Zürich
Bundestag verbietet organisierten Freitod
Zürich - Vor einer Woche beschloss der deutschen Bundestag, organisierte Sterbehilfe zu verbieten. Auf der Suche nach Wegen, dieses Verbot zu umgehen, kommt der Verein Deutsche Sterbehilfe nun zu uns.
BLICK.CH 15.11.15


13. November 2015

Sterbehilfe - Man muss sehr genau hinschauen, was hier gerade passiert
Eine sehr glatte, schiefe Ebene: Wer kann nach der Bundestagsentscheidung sicherstellen, dass in jedem Fall die Grenze zwischen Beihilfe zum Suizid und Sterben auf Verlangen nicht überschritten wird? kath.net-Kommentar von Prof. med. Paul Cullen
KATH.NET 13.11.15

Debattenkultur: Eine gute Woche
Schmedt, Michael
Suizidbeihilfe, Palliativmedizin, Organspende und Asylkompromiss: Vier Themen, die Politik, Medien und Öffentlichkeit vor allem in der letzten Woche beschäftigt haben.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(46), 13.11.15

Suizidbeihilfe: Verbot bei Geschäftsmäßigkeit
Richter-Kuhlmann, Eva
Einen Tag nach der Verabschiedung eines neuen Hospiz- und Palliativgesetzes stimmte der Bundestag über die Suizidbeihilfe ab: Sterbehilfevereine sollen verboten, persönlicher und ärztlicher Handlungsspielraum aber erhalten werden.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(46), 13.11.15

Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung: Umsetzung ist entscheidend
Beerheide, Rebecca; Richter-Kuhlmann, Eva
Damit sich die mit dem neuen, mehrheitlich im Bundestag verabschiedeten Gesetz verbundenen Hoffnungen erfüllen, bedarf es nach Ansicht von Experten noch vieler Anstrengungen.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(46), 13.11.15

Ärzte dürfen Arzneimittel verstorbener Hospizbewohner nicht weitergeben
Berlin – Die Bundesregierung will es Ärzten nicht erlauben, in Hospizen nicht verwendete Arzneimittel von verstorbenen Patienten an andere Hospizbewohner weiterzugeben.
AERZTEBLATT.DE 13.11.15

Bundestag verabschiedet Pflegestärkungsgesetz II
AERZTEBLATT.DE 13.11.15

Gröhe: Verbesserungen für Pflegebedürftige und Angehörige
Bundestag beschließt das Zweite Pflegestärkungsgesetz
Der Deutsche Bundestag hat heute (Freitag) das Zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Es bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 13.11.15


12. November 2015

Eine Norm für die Wissenschaft
Gesetz zur geschäftsmäßigen Sterbehilfe
von Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf
Der Bundestag hat das Gesetz zur Sterbehilfe beschlossen. Die Tatbestandsmerkmale des dafür neu in das StGB eingeführten § 217 und ihre Besonderheiten erklärt Eric Hilgendorf.
LEGAL TRIBUNE Online 12.11.15

DBK: 'Starkes Zeichen für den Lebensschutz' – FDK fragt: 'Wirklich?'
Den 37 Abgeordneten, die den Sensburg/Dörflinger-Entwurf unterstützten, wurde in Erklärung der Bischofskonferenz mit keinem Wort gedankt. Gastkommentar zur Bundestags-Sterbehilfeentscheidung und zur DBK-Reaktion von Prof. Hubert Gindert
KATH.NET 12.11.15

Bundesregierung stärkt die Versorgung am Lebensende
Schwerkranke und sterbende Menschen benötigen in ihrer letzten Lebensphase die bestmögliche menschliche Zuwendung, Pflege und Betreuung. Mit einer neuen Förderinitiative will die Bundesregierung die Forschung und damit die Versorgung am Lebensende weiter verbessern. Um die Betreuung schwerkranker Menschen überall in Deutschland zu stärken, hat der Deutsche Bundestag am 5. November 2015 mit großer Mehrheit das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 12.11.15

Laumann: Aktuelle Pflegenoten bei Suche nach Heim nicht hilfreich
AERZTEBLATT.DE 12.11.15


11. November 2015

Sterbehilfe: Wie das neue Gesetz Ärzte verunsichert
Der Bundestag wollte dubiose Sterbehilfevereine stoppen – doch auch Ärzte fürchten nun, kriminalisiert zu werden. Die ersten Verbände und Juristen kündigen an, gegen das Gesetz vor dem Verfassungsgericht zu klagen.
STERN.DE 11.11.15

Pflegerin nachts im Altenheim für durchschnittlich 52 Bewohner verantwortlich
Witten/Herdecke – Pflegekräfte in Altenheimen sind im Nachtdienst überlastet.
AERZTEBLATT.DE 11.11.15

Nachtschicht im Altenheim: Alleinverantwortlich für 52 Bewohner
Ergebnisse der bisher größten Studie zur Belastung von Pflegekräften in deutschen Altenheimen der Universität Witten/Herdecke
PRESSEMITTEILUNG Universität Witten/Herdecke (UW/H) 11.11.15


10. November 2015

Gericke warnt: Europas Linke wollen grenzenloses Recht auf aktive Sterbehilfe
Europaabgeordneter der Familien-Partei aktiv gegen Euthanasie-Resolution von 14 Abgeordneten / Unterstützung vom katholischen Sozialverband KKV
BRÜSSEL/BERLIN. Wenige Tage nach der Abstimmung des Deutschen Bundestages über den Umgang mit aktiver Sterbehilfe in Deutschland hat Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei, gemeinsam mit Mitgliedern des KKV – Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung ein deutliches Zeichen vor dem Brüsseler Europaparlament gesetzt und eine Menschenkette gebildet. Grund der Demonstration ist ein von Sozialdemokraten, Linken, Grünen und Liberalen gemeinsam eingebrachter Resolutionsentwurf zur verpflichtenden Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in allen EU-Mitgliedsstaaten.
PRESSEMITTEILUNG Arne Gericke MdEP, Europaabgeordneter der Familien-Partei Deutschlands 10.11.15

Bundestagsentscheidung zur Suizidbeihilfe - Kein Grund zum Jubeln
Nach Lektüre der gemeinsamen Erklärung der Kirchen zur Bundestagsentscheidung über die Suizidbeihilfe werden sich viele Christen fragen, ob das beschlossene Gesetz eine solche Lobeshymne verdient.
kath.net-Kommentar von Bernward Büchner
KATH.NET 10.11.15


09. November 2015

Kunst des Sterbens, nicht des Tötens
Bundestag entscheidet: Erlaubt ist aktive Assistenz der Selbsttötung durch nahestehende Personen, die den „letzten Willen“ des Sterbenden erfüllen wollen, sollen oder können. Jetzt „dürfen“ sie. kath.net-Kommentar von Prof. em. Wolfgang Ockenfels OP
KATH.NET 09.11.15

Beispielloser Wertebruch in der deutschen Nachkriegsgeschichte
Es ist erschütternd, dass am 6.11.2015 – 70 Jahre nach Kriegsende – der Deutsche Bundestag dem Gesetzentwurf des Abgeordneten Brand zugestimmt hat, der Ärzten die Möglichkeit gibt, „über das Ende von Leben zu entscheiden.“1 Dieses Gesetz dürfte nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages verfassungswidrig sein.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsbündnis „Kein assistierter Suizid in Deutschland!“ 09.11.15


08. November 2015

Das Sterben beschweigen?
Von Ulrich Clauß
Es ist zu einem Ritual der Selbstbelobigung geworden. Immer wenn aus Anlass einer "ethischen" Entscheidung der Fraktionszwang im Bundestag aufgehoben wird, ist hernach von einer "Sternstunde" des Parlaments die Rede.
WELT AM SONNTAG 08.11.15

Wenn dich die Trauer um den Verstand bringt
Das Gefühl der Trauer ist sehr komplex. Vieles, was wir darüber zu wissen glauben, basiert noch auf Freud. Psychologen und Hirnforscher beginnen gerade erst, die Mechanismen des Gefühls zu verstehen.
Von Mareike Manzke
WELT Online 08.11.15


07. November 2015

Sterbehilfe: "Das Gesetz ist paternalistisch und auch feige"
"Das ist ein ganz klarer Rückschritt im Vergleich zu dem, was wir hatten", erklärte die Philosophin und Autorin des Buches "Mein Tod gehört mir" im DLF.
DEUTSCHLANDFUNK 07.11.15

Papst verurteilt Abtreibung und Sterbehilfe
KATH.NET 07.11.15


06. November 2015

Bundestag stimmt für Verbot geschäftsmäßiger Suizidbeihilfe
Berlin. Nach einer emotionalen und eindringlichen dreistündigen Debatte stellte der Bundestag heute mit einer überraschenden Mehrheit die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung unter Strafe.
AERZTEBLATT.DE 06.11.15

Geschäftsmäßige Hilfe zum Suizid wird bestraft
Die Sterbehilfe wird in Deutschland neu geregelt. Der Bundestag entschied sich am Freitag, 6. November 2015, für die Annahme eines von den Abgeordneten Michael Brand (CDU/CSU), Kerstin Griese (SPD), Kathrin Vogler (Die Linke) und Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) und anderen fraktionsübergreifend initiierten Gesetzentwurfs (18/5373).
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 06.11.15
Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte sowie die Abstimmungsergebnisse

Ein bisschen Sterbehilfe ist erlaubt
Der Bundestag hat eine seltsame Entscheidung in Sachen Sterbehilfe gefällt. Zwar ist sie ein Ausdruck dieser Zeit, wird aber trotzdem zu einer erheblichen Verunsicherung vor allem der Ärzte führen.
Kommentar von Thomas Sebastian Vitzthum
WELT Online 06.11.15

Sterbehilfe-Gesetz: Was "geschäftsmäßig" heißt, klären dann Gerichte
Der Bundestag hat ein Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe beschlossen. Doch was heißt das eigentlich? Die Unklarheit darüber wird noch für viel Unsicherheit sorgen – und die Justiz beschäftigen.
Von Thomas Sebastian Vitzthum
WELT Online 06.11.15

Gesetzentwurf verabschiedet: Bundestag verbietet organisierte Beihilfe zum Suizid
Von Jost Müller-Neuhof und Rainer Woratschka
Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist in Deutschland künftig strafbar. Was sieht der jetzt vom Bundestag verabschiedete Gesetzentwurf vor?
TAGESSPIEGEL 06.11.15

Das Gesetz zu Sterbehilfe ist ein richtiger Schritt
Von Claudia Keller
Der Bundestag hat "geschäftsmäßige" Sterbehilfe verboten. Ein richtiger Schritt, argumentiert Claudia Keller. Es wird weiter darüber gestritten werden, was gutes Leben und gutes Sterben ausmacht. Ein Kommentar.
TAGESSPIEGEL 06.11.15

Verein Sterbehilfe kündigt Verfassungsbeschwerde an
Newsblog zur Sterbehilfe-Entscheidung
Von Benedikt Voigt
Der Bundestag hat sich in zweiter Lesung für ein Verbot von Sterbehilfe-Organisationen ausgesprochen. Damit entschieden sich die Parlamentarier für den Entwurf der "eingeschränkten Straflosigkeit" der Abgeordneten Kerstin Griese (SPD) und Michael Brand (CDU).
TAGESSPIEGEL 06.11.15

Jetzt kommt es auf die Ärzte an
Gut, dass Sterbehilfe ein Grenzfall bleibt. Die Entscheidung des Bundestags passt zur jüdisch-christlichen Ethik. Nun müssen Ärzte für ihre Verantwortung gerüstet werden.
Ein Kommentar von Andreas Öhler
ZEIT Online 06.11.15

Neues Sterbehilfe-Gesetz: Die Grauzone bleibt
Von Jörg Römer
Geschäftsmäßige Sterbebeihilfe ist in Deutschland künftig strafbar - so hat es der Bundestag entschieden. Doch Patienten und Ärzten, die vor schweren Entscheidungen stehen, ist damit nicht geholfen.
SPIEGEL Online 06.11.15

Bundestagsbeschluss: Geschäftsmäßige Sterbehilfe ist in Deutschland künftig verboten
Selten war der Ausgang einer Abstimmung im Bundestag so ungewiss.
SPIEGEL Online 06.11.15

Sterbehilfe: Die Politik stellt Kranke vor eine unmenschliche Wahl
Die Sterbehilfe ist in Deutschland nicht länger die Sache dubioser Todesmakler. Doch der Bundestag lässt die Frage offen, wer unheilbar Kranken stattdessen ihren Sterbewunsch erfüllt.
Ein Kommentar von Kim Björn Becker
SUEDDEUTSCHE.DE 06.11.15

Deutscher Bundestag erlaubt Beihilfe zur Sterbehilfe
Nur die organisierte Beihilfe zum Suizid ist künftig verboten - Nahestehende Personen sind von der Strafandrohung ausgenommen.
KATH.NET 06.11.15

Sterbehilfe-Debatte: Montgomery begrüßt Entscheidung des Bundestages
Berlin - Zur heutigen Entscheidung des Deutschen Bundestages, die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung zu verbieten, erklärt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery:
„Die Ärzteschaft hat von Anfang an unmissverständlich klargestellt, dass die Tötung des Patienten, auch wenn sie auf dessen Verlangen erfolgt, sowie die Beihilfe zum Suizid nach den Berufsordnungen aller Ärztekammern in Deutschland nicht zu den Aufgaben des Arztes gehören.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 06.11.15

DGP mahnt: Beihilfe zum Suizid darf kein Dienstleistungsangebot werden
„Wir begrüßen die heute im Bundestag getroffene Entscheidung, die darauf abzielt, die organisierte und auf Wiederholung angelegte Beihilfe zum Suizid zu verhindern.“ erklärt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). Nun sei eine zweifelsfreie Klarstellung notwendig, inwieweit und unter welchen Voraussetzungen sich Ärzte, die im Rahmen ihrer Berufstätigkeit wiederkehrend „Sterbehilfe“ leisten, strafbar machen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. 06.11.15

Die richtige Entscheidung für eine solidarische Gesellschaft
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) begrüßt das heute im Bundestag verabschiedete Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung der Gruppe um die Abgeordneten Michael Brand und Kerstin Griese ausdrücklich.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) 06.11.15

Sterbehilfe-Debatte: Montgomery begrüßt Entscheidung des Bundestages
Berlin - Zur heutigen Entscheidung des Deutschen Bundestages, die geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung zu verbieten, erklärt Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery:
„Die Ärzteschaft hat von Anfang an unmissverständlich klargestellt, dass die Tötung des Patienten, auch wenn sie auf dessen Verlangen erfolgt, sowie die Beihilfe zum Suizid nach den Berufsordnungen aller Ärztekammern in Deutschland nicht zu den Aufgaben des Arztes gehören.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 06.11.15

"Das ist ein subtiler Abschied von der Freiheit für das Leben!"
BVL-Vorsitzender Lohmann ist besorgt angesichts einer letztlich "vernebelnden Argumentation".
Bonn/Berlin. "Mit der Entscheidung des Bundestages hat man den Schutz des Lebens in Deutschland weiter verunmöglicht. Leider wurde auf geradezu fahrlässige Weise die Chance vertan, die Beihilfe zur Selbsttötung zu unterbinden.
PRESSEMITTEILUNG Bundesverband Lebensrecht BVL 06.11.15

„Ärzte für das Leben“ rufen zur Wachsamkeit auf nach Sterbehilfe-Abstimmung im Bundestag
Der Verein „Ärzte für das Leben“ zeigt sich nach der heutigen Abstimmung im Bundestag für den Gesetzesentwurf von Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD) besorgt.
PRESSEMITTEILUNG Ärzte für das Leben e.V. 06.11.15

Gesetzgebung bedeutet staatliche Anerkennung von Suizidbeihilfe
Ein Kommentar von Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), zur heutigen Bundestagsentscheidung zur Sterbehilfe
KATH.NET 06.11.15

Ein bedrückender Tag für den Schutz vieler durch Krankheit, Leiden oder Depression gefährdeter Menschen
Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), erklärt zur heutigen Bundestagsentscheidung über einen neuen § 217 StGB:
Die Bundestagsdebatte zur Sterbebeihilfe heute hat gezeigt, daß eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten (360 von 602 abgegebenen Stimmen) zwar eine geschäftsmäßige Durchführung von assistierter Selbsttötung ablehnt, aber grundsätzlich Sterbebeihilfe als „private“ Angelegenheit ansonsten straffrei den jeweils Beteiligten überlassen will. Dies ist ein bedrückendes Signal für unsere Gesellschaft und Rechtskultur.
PRESSEMNITTEILUNG Christdemokraten für das Leben (CDL) 06.11.15

„Eine Entscheidung für das Leben und für ein Sterben in Würde“
Erklärung der katholischen und evangelischen Kirche zur Entscheidung im Deutschen Bundestag
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Bischofskonferenz 06.11.15

Bundestag trifft weise Entscheidung
Zum Beschluss des Deutschen Bundestages, die organisierte Sterbehilfe unter Strafe zu stellen, erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:
Berlin. "Der Deutsche Bundestag hat heute eine klare und weise Entscheidung getroffen. Der organisierten Suizidbeihilfe wird das Handwerk gelegt, die Hilfe zum Suizid im Einzelfall bleibt weiterhin straffrei.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Patientenschutz 06.11.15

Ein schlechtes Gesetz
Humanistischer Verband äußert scharfe Kritik an Bundestagsentscheidung zur Kriminalisierung der Suizidbeihilfe. HVD-Vizepräsident Erwin Kress weist das neue Suizidhilfe-Verbot zurück.
PRESSEMITTEILUNG Humanistischer Verband Deutschland 06.11.15

Bundestag setzt wichtiges Signal: Kein Geschäft mit dem Tod
Zum Beschluss des Deutschen Bundestages, die geschäftsmäßige Beihilfe zum Suizid unter Strafe zu stellen, erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Dr. Peter Tauber:
Der Deutsche Bundestag hat heute nach einer intensiven Debatte ein wichtiges Signal gesetzt: Es darf kein Geschäft mit dem Tod geben.
PRESSEMITTEILUNG CDU 06.11.15

Entscheidung zur Sterbehilfe und Palliativmedizin guter Kompromiss
Deutschland hat damit in Europa keine Extremposition eingenommen
Dr.Peter Liese, MdEP EVP-ED 06.11.15

Vier Wege zu einem würdevollen Tod
Bundestagsdebatte über Sterbehilfe
Sterbehilfe – ja oder nein? Am Freitag wird über vier Gesetzesinitiativen abgestimmt. Die WortführerInnen erläutern ihre Positionen in der taz.
TAZ 06.11.15

Bundestag zur Sterbehilfe: Soll es erlaubt sein, beim Suizid zu assistieren?
Von Rainer Woratschka und Jost Müller-Neuhof
Heute entscheidet der Bundestag über die Sterbehilfe, eine heftige Debatte wird erwartet – die Fronten gehen durch alle Fraktionen. Ein Überblick.
TAGESSPIEGEL 06.11.15

Sterbehilfe-Debatte: Sterben ohne Staatsanwalt
Ein Kommentar von Cornelia Schmergal
Gestern erst hat der Bundestag beschlossen, die Begleitung von Schwerstkranken zu verbessern. Dumm nur, dass schon heute mit dem Sterbehilfe-Gesetz alle Anstrengungen wieder zunichte gemacht werden könnten.
SPIEGEL Online 06.11.15

Debatte im Bundestag: "Das Sterben ist aus der Tabuzone geholt worden"
Von Annett Meiritz
Der Bundestag entscheidet heute über die umstrittene Sterbehilfe. Die Abgeordneten debattieren sachlich und emotional zugleich - ein seltener Moment im Parlament.
SPIEGEL Online 06.11.15

Bundestag entscheidet über Sterbehilfe: "Erschüttert über so viel Verantwortungslosigkeit"
Der Bundestag stimmt am Mittag über eine Neuregelung der Sterbehilfe ab. Einige Abgeordnete wollen die Reform verhindern, Ärztekammerpräsident Montgomery warnt vor "kindischem Trotz".
SPIEGEL Online 06.11.15

Sterbehilfe-Gesetz: "Die meisten Ärzte sind sehr zufrieden damit"
Der Chef des Ärzte-Verbandes Marburger Bund, Rudolf Henke, begrüßt das Sterbehilfe-Gesetz des Bundestages. Die Sorge, dass Ärzte dadurch kriminalisiert werden könnten, teile er nicht. Zur Palliativmedizin gehöre nicht, Patienten einen Giftbecher hinzustellen, sondern Schmerzen, Übelkeit und Ängste zu bekämpfen.
Rudolf Henke im Gespräch mit Gerd Breker
DEUTSCHLANDFUNK 06.11.15

Sterbehilfe-Gesetz: Zypries fordert Angebote, keine Verbote
Die frühere Bundesjustizministerin Brigitte Zypries will heute im Bundestag gegen eine Neuregelung der Sterbehilfe stimmen. "Wir haben seit 1871 Straffreiheit für Beihilfe zur Selbsttötung und ich sehe keinen Grund, warum man das ändern sollte", sagte die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Nötig seien aber Angebote für Menschen in Notlagen.
Brigitte Zypries im Gespräch mit Jasper Barenberg
DEUTSCHLANDFUNK 06.11.15

Sterbehilfe-Gesetz: Zum Drama der Selbsttötung
Der Bundestag will per Gesetz einen sehr intimen Lebensbereich regeln, das Recht am eigenen Leben - eine Gewissensfrage für jeden Abgeordneten. Zur Abstimmung stehen vier Gesetzentwürfe. Sie reichen vom Verbot der Suizid-Beihilfe bis zur ausdrücklichen Erlaubnis. Kommt das Gesetz, wartet wohl schon die nächste Hürde.
DEUTSCHLANDFUNK 06.11.15

Sterbehilfe-Novelle: Verbot, Straffreiheit oder Status quo
DEUTSCHLANDFUNK 06.11.15

"Quälen ohne Ende wollten wir absolut vermeiden"
Zur Sterbehilfe in die Schweiz
Am 10. Dezember 2009 starb die schwer erkrankte Bremerin Ute Schreimel von eigener Hand - in der Schweiz. Ihr Mann leidet heute noch darunter, dass er ihr den Wunsch, zu Hause aus dem Leben zu scheiden, nicht erfüllen konnte. "Würdelos" findet Klaus Schreimel die aktuelle Debatte über geschäftsmäßige Sterbehilfe: Das einzige, was zähle, sei die Selbstbestimmung.
Von Almuth Knigge
DEUTSCHLANDFUNK 06.11.15

Betreuung in profitorientierten Pflegeheimen oft schlechter
AERZTEBLATT.DE 06.11.15

Arzneimittel: Reste dürfen in Heimen nicht weiterverwendet werden
Hillienhof, Arne
Ärzte dürfen übrig gebliebene Arzneimittel von verstorbenen Heimbewohnern nicht an andere Patienten weiterreichen. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen klargestellt.
Deutsches Ärzteblatt 2015; 112(45), 06.11.15


05. November 2015

Sterbehilfe: Kein Wille geschehe
von Jürgen Kaube
FAZ.NET 05.11.15

Sterbehilfe: Das Ringen um den selbstbestimmten Tod
Am Freitag stimmt der Bundestag in einem ungewöhnlichen Verfahren über vier Gesetzentwürfe zur Sterbehilfe ab. Der Überblick über die verschiedenen Positionen, die Chancen und die Risiken.
SPIEGEL Online 05.11.15

Entscheidung im Bundestag: Justizministerium hat Bedenken gegen Sterbehilfe-Verbot
Von Jost Müller-Neuhof
Am Freitag stimmt der Bundestag über das Gesetz zur Sterbehilfe ab. Ausgerechnet der aussichtsreichste Entwurf entspricht nicht den Vorstellungen des Bundesjustizministeriums.
TAGESSPIEGEL 05.11.15

Brauchen wir ein Sterbehilfegesetz? Ja oder nein?
Pro und Contra
Nein, sagt Matthias Kamann. Ein Sterbehilfegesetz schränkt die Freiheit des Arztes ein, öffnet Dilettanten die Tür. Ja, sagt Eckhard Fuhr. Sterbehilfe darf nicht zum geschäftsmäßigen Angebot werden.
WELT Online 05.11.15

Die Tücken der Selbstbestimmung
Selbstbestimmter Wunsch zu sterben? Wenn Alte Angst haben, in ein Heim mit schlechter Betreuung zu kommen, gibt es den nicht.
Kommentar von Wolfgang Löhr
TAZ 05.11.15

Theologe Schneider wirbt für Sterben im "geschützten Raum"/ Interview mit der Wochenzeitung „Das Parlament“ Pressemitteilung vom 05.11.2015
Vorabmeldung zu einem Interview in der nächsten Ausgabe der Wochenzeitung „Das Parlament“ (Erscheinungstag: 9. November 2015)
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Bundestag 05.11.15

'Hart aber fair' machte 'Propaganda für den assistierten Suizid'
Scharfe Kritik: Der Sensburg/Dörflinger-Entwurf für generelles Sterbehilfeverbot wurde unterschlagen
KATH.NET 05.11.15

Sterbehilfe? Die Bundestagsabstimmung geht um Leben und Tod!
„Ich appelliere als Geschäftsführerin des katholischen Hilfswerkes und päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT an alle Abgeordneten des Bundestages, den Entwurf der Parlamentarier Sensburg/Dörflinger/Hüppe zu unterstützen“.
Statement von Karin M. Fenbert
KATH.NET 05.11.15

Unerträgliche Gnadentod-Phantasien für Rollstuhlfahrer
Berlin. Am Freitag, 6. November 2015, wird der Bundestag über Beihilfe zur Selbsttötung abstimmen. In der aktuellen Debatte bekommen alle Bundestagsabgeordneten viel Post – Unterstützung, Kritik, Ratschläge, Anliegen.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU 05.11.15

Palliativ-Stiftung für Sterbehilfe-Entwurf von Brand/Griese
AERZTEBLATT.DE 05.11.15

Sterbehilfe in Belgien: Staatsanwaltschaft prüft zum ersten Mal einen Euthanasie-Fall
Nach über 8.000 Fällen von Euthanasie in Belgien ist erstmals einer der Vorgänge der Staatsanwaltschaft übergeben worden. Seit 13 Jahren hat Belgien eines der liberalsten Sterbehilfe-Gesetze Europas. Doch neben einer großen gesellschaftlichen Akzeptanz gibt es durchaus auch vehemente Kritik.
Von Annette Riedel
DEUTSCHLANDFUNK 05.11.15

Der Wille und der Tod
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit den Ausbau der Hospize und Palliativversorung beschlossen. Mit einem neuen Gesetz zur Sterbehilfe werden die Abgeordneten sich am Freitag beschäftigen. Seit Monaten wird über das Sterben in Würde debattiert - und vor einer Ausdehnung des gesetzlich Möglichen gewarnt.
Von Jacqueline Boysen
DEUTSCHLANDFUNK 05.11.15

Hospiz- und Palliativgesetz: "Wir dürfen die Menschen nicht am Sterben hindern"
Aus Sicht des Sozialarbeiters und Buchautors Claus Fussek geht das Hospiz- und Palliativgesetz von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe nicht weit genug. Zum Ausbau der Palliativversorgung zusätzlich 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, sei der Versuch, "mit einer Wasserpistole einen Waldbrand zu löschen", sagte Fussek im DLF.
Claus Fussek im Gespräch mit Dirk Müller
DEUTSCHLANDFUNK 05.11.15

Hospiz- und Palliativgesetz: Mit großem Einvernehmen beschlossen
Berlin – Der Deutsche Bundestag hat heute in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland beschlossen.
AERZTEBLATT.DE 05.11.15

Palliativ-Gesetz beschlossen: Mehr Geld für Betreuung sterbender Menschen
Sterbenskranke Menschen sollen eine bessere Versorgung bekommen, gesetzliche Krankenkassen jährlich bis zu 300 Millionen Euro zusätzlich ausgeben - das hat der Bundestag beschlossen.
SPIEGEL Online 05.11.15

Gröhe: "Hilfe im Sterben ist ein Gebot der Menschlichkeit"
Bundestag beschließt Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung
Mit Zustimmung von Union, SPD und den Grünen hat der Deutsche Bundestag heute in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland beschlossen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 05.11.15

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und Deutsche Krebshilfe zum Hospiz- und Palliativgesetz: Regionale Versorgungslücken dringend schließen - Hospiz-/Palliativversorgung gehört in die Regelversorgung
„Wir stehen kurz vor der Verabschiedung eines Hospiz- und Palliativgesetzes und dies ist ein wichtiger Schritt für Deutschland!“ erklärt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), im Hinblick auf die heutigen Beratungen zum Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) im Bundestag.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und Deutsche Krebshilfe 05.11.15

Wenn die Zeit gekommen ist
Von Steven Geyer
Der Bundestag stimmt mit ungewöhnlich großer Mehrheit für ein neues Hospiz- und Palliativgesetz. In der fast einstündigen Debatte gibt es keinen einzigen Zwischenruf.
FRANKFURTER RUNDCHAU 05.11.15

Das "schöne Sterben" ist eine Illusion
Von Joachim Frank
Vor der heutigen Abstimmung im Bundestag zur Sterbehilfe schlägt die Hospiz-Bewegung Alarm: Die Vorstellung eines schmerzfreien Todes ist naiv. Der assistierte Suizid könne „ein Werk der Barmherzigkeit“ sein.
FRANKFURTER RUNDCHAU 05.11.15

Bundestag billigt das Hospizgesetz
Einen Tag vor der entscheidenden Sterbehilfedebatte hat der Bundestag einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verabschiedet. Die teilweise interfraktionell erarbeitete Vorlage fand am Donnerstag, 5. November 2015, im Parlament eine breite Mehrheit aus Union, SPD und Grünen. Die Linksfraktion enthielt sich der Stimme, sieht das Gesetz aber grundsätzlich auch als sinnvoll an.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 05.11.15
Anm.: Dort gibt es die Drucksachen und das Video zur Debatte

Palliativmedizin: Das Thema, das keiner will
Die Koalition will die Medizin am Lebensende stärken. Aber was sie tut, ist viel zu wenig. Aus einem einfachen Grund: Es fehlt der öffentliche Druck, die Dinge wirklich zu verändern.
Ein Kommentar von Guido Bohsem
SUEDDEUTSCHE.DE 05.11.15

Was das neue Hospizgesetz bewirkt
Jeder Zweite stirbt in einem Krankenhaus, obwohl das die wenigsten möchten. Das Hospizgesetz, das der Bundestag nun beschlossen hat, soll das ändern. Die wichtigsten Neuerungen.
Von Berit Uhlmann
SUEDDEUTSCHE.DE 05.11.15

Hospiz- und Palliativgesetz zügig umsetzen!
Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) begrüßt das heute im Deutschen Bundestag verabschiedete Hospiz- und Palliativgesetz als großen Schritt in die richtige Richtung. Jetzt muss es um die zeitnahe Umsetzung gehen.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) 05.11.15

Hermann Gröhe muss Antworten auf den Pflegenotstand geben
Von Stephan-Andreas Casdorff
Das deutsche Pflegesystem ist überfordert. Hermann Gröhe, der Bundesminister für Gesundheit, muss darlegen, wie er das ändern will.
TAGESSPIEGEL 05.11.15

Gegen Gewalt in der Pflege und für bessere Rahmenbedingungen in einer alternden Gesellschaft
2. Berliner Pflegekonferenz auch am zweiten Tag mit beeindruckenden Einblicken
Berlin – Der Nebel über Düsseldorf hatte zwar dafür gesorgt, dass Gesundheitsministerin Barbara Steffens den zweiten Tag der 2. Berliner Pflegekonferenz nicht mit ihren Eindrücken aus regionaler Sicht bereichern konnte. Dafür lichteten weitere Experten den Nebel. Und die Veranstaltung wurde zu einem gelungenen Rundumblick in der Pflegewelt.
PRESSEMITTEILUNG spectrumK GmbH 05.11.15

Mehr Pfleger, mehr Qualität
Krankenhäuser erhalten 830 Millionen Euro zusätzlich im Jahr, damit sie dringend benötigtes Personal einstellen können. Bei schlechten Leistungen muss eine Klinik mit Abschlägen rechnen.
Von Guido Bohsem, Berlin
SUEDDEUTSCHE.DE 05.11.15


04. November 2015

Sterbehilfe: Der Gesetzgeber sollte sich zurückhalten
Von Joachim Frank
Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Christiane Woopen, äußert sich im Interview der FR zur Abstimmung über Sterbehilfe am Freitag im Bundestag. Sie sieht viele Probleme in den vorliegenden Anträgen.
FRANKFURTER RUNDSCHAU 04.11.15

Bundesärztekammer warnt vor ärztlich assistiertem Suizid als Regelversorgung am Ende des Lebens
Berlin – Im Vorfeld der Bundestagsabstimmung über eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland hat sich der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, strikt dagegen ausgesprochen, die Gesetzgebung zur Selbsttötung zu liberalisieren.
AERZTEBLATT.DE 04.11.15

Sterbehilfe - Montgomery: „Brand-Griese-Entwurf kriminalisiert Ärzte nicht“
Berlin - Im Vorfeld der Bundestagsabstimmung über eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe in Deutschland hat sich Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery in einem Video-Statement für den Gesetzentwurf der Abgeordneten Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD) ausgesprochen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 04.11.15

Bundestagsabstimmung über Sterbehilfe: Fünf Argumentationsfehler der Sterbehilfe-Befürworter
Von Roland Kipke
Der Bundestag entscheidet über die Sterbehilfe. Die Befürworter verwenden falsche Argumente, sagt ein Tübinger Medizinethiker.
TAGESSPIEGEL 04.11.15

Sterbehilfe-Befürworter verbündet
Die Grüne Künast und der CDUler Hintze wollen verhindern, dass Suizidhilfe strafbar wird. Vielleicht bleibt alles beim Alten.
Heike Haarhoff
TAZ 04.11.15

Regelung zur Suizidbeihilfe
Recht und Verbraucherschutz/Ausschuss
Berlin: (hib/SCR) Der Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz hat am Mittwochmorgen den Weg für die abschließende Debatte zum assistierten Suizid freigemacht. Die Debatte ist für den Freitagmorgen angesetzt.
HIB Heute im Bundestag 04.11.15

Kein Strafrecht bei Sterbehilfe
Recht und Verbraucherschutz/Ausschuss
Berlin: (hib/SCR) In der Debatte um den assistierten Suizid fordert eine Gruppe von Abgeordneten, auf jedwede strafrechtliche Regelung dieser Form von Sterbehilfe zu verzichten. In einem Antrag (18/6546) von Katja Keul (Bündnis 90/Die Grünen), Sabine Sütterlin-Waack (CDU) und 35 weiteren Abgeordneten heißt es, dass neue Straftatbestände "nicht erforderlich" seien.
HIB Heute im Bundestag 04.11.15

Recht auf Beihilfe zur Selbsttötung führt zu ethischer Verunsicherung
Nur wenn es kein Recht auf Selbsttötung und Beihilfe zur Selbsttötung gibt, kann weitere Verunsicherung in den Beziehungen der Kranken zu Angehörigen, Freunden, zu Pflegekräften und Ärzt/innen verhindert werden.
Gastbeitrag von Prof. Ulrich Eibach
KATH.NET 04.11.15

Insgesamt mehr Suizide bei Legalisierung von ärztlich assistiertem Suizid
Neue wissenschaftliche Untersuchung widerlegt die „Oregon-Legende“
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU 04.11.15

Letztes Geleit
Ein neues Gesetz soll die Versorgung Todkranker verbessern und ihnen ermöglichen, daheim oder im Hospiz zu sterben.
Von Kim Björn Becker
SUEDDEUTSCHE.DE 04.11.15

Grünes Licht für Hospiz- und Klinikgesetz
Gesundheit/Ausschuss
Berlin: (hib/PK) Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat grünes Licht gegeben für die Gesetzentwürfe zur Stärkung der Hospiz- und Palliativversorgung sowie zur Krankenhausstrukturreform. Beide Vorlagen sollen am (morgigen) Donnerstag im Plenum abschließend beraten und verabschiedet werden.
HIB Heute im Bundestag 04.11.15

Drei Pflegeprojekte mit vdek-Zukunftspreis 2015 ausgezeichnet
Berlin – Nachwuchssorgen, steigende Arbeitsbelastung, demografischer Wandel: Die Pflege sieht sich mit einer Reihe größer werdender Herausforderungen konfrontiert. Wie kann sie diesen Anforderungen begegnen? Wie lässt sich die Attraktivität der Pflegeberufe steigern und die Arbeitsbelastung für Pflegekräfte verringern?
PRESSEMITTEILUNG Verband der Ersatzkassen e.V. 04.11.5


03. November 2015

Vor der Abstimmung im Bundestag: Fraktionschefs werben für Verbot von Sterbehilfevereinen
Von Rainer Woratschka
Am Freitag will der Bundestag endgültig darüber entscheiden, ob organisierte Beihilfe zur Selbsttötung untersagt wird. Vor der Abstimmung sind die Fronten verhärtet.
TAGESSPIEGEL 03.11.15

Neuregelung der Suizidbeihilfe: Verfechter liberaler Entwürfe verbünden sich
AERZTEBLATT.DE 03.11.15

Um Tod und Taktik
Der Bundestag entscheidet am Freitag über die Neuregelung der Sterbehilfe, vier Entwürfe stehen zur Debatte. Die Vertreter der liberaleren Vorschläge befürchten eine Niederlage - und verfolgen nun eine neue Strategie.
Von Kim Björn Becker
SUEDDEUTSCHE.DE 03.11.15

Gauck in der Sterbehilfe-Falle
Der Präsident will zum aktuellen Streit nichts sagen – und tut es doch
Von Matthias Kamann
DIE WELT 03.11.15

Schnell noch sterben – bevor es verboten wird
Deutsche Suizidhelfer haben derzeit viel zu tun. Viele Menschen wollen den Tod, bevor der Bundestag am Freitag wohl ein Verbot beschließt. Ärzte beklagen vor allem ein Detail im geplanten Gesetz.
Von Matthias Kamann
WELT Online 03.11.15

Sterbehilfe: "Religionsneutrales" Dilemma
Ein Sterbehilfe-Gesetz, das christliche Überzeugungen für alle verpflichtend macht, darf es nicht geben. Deshalb wäre ein ausnahmsloses Verbot des assistierten Suizids problematisch.
Kommentar von Matthias Drobinski
SUEDDEUTSCHE.DE 03.11.15

Montgomery fordert Verbot von Sterbehilfevereinen
Berlin – Der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, hat im Vorfeld der Bundestagsentscheidung über eine gesetzliche Regelung der Sterbehilfe am kommenden Freitag seine Forderung nach einem Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe bekräftigt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 03.11.15

Der Begriff der 'Würde' im Blick auf Sterben und Tod
Ein Staat, der in einem Gesetz das Töten von Menschen regelt, ist kein demokratischer Rechtsstaat mehr - Interview mit Prof. Thomas Sören Hoffmann und Dr. Marcus Knaup über Sterbehilfe.
Von Beate Glinski-Krause
KATH.NET 03.11.15

"Ich will, dass Ärzte beim Sterben helfen dürfen"
"Hart aber fair" zu Sterbehilfe
Ein Ehepaar streitet bei Plasberg über das Thema Sterbehilfe: Er möchte keine Gesellschaft, in der Töten organisiert ist. Sie hatte selbst Krebs - und plädiert für ärztlich assistierten Suizid.
Von Ruth Schneeberger
SUEDDEUTSCHE.DE 03.11.15

Hilfe am Lebensende
Von Adelheid Müller-Lissner
Nicht immer ist die ambulante Versorgung Todkranker der stationären vorzuziehen - auch wenn es die Bertelsmann-Stiftung suggeriert.
TAGESSPIEGEL 03.11.15

Hilfe zur Selbsttötung: Verschärfung des geltenden Rechts oder Liberalisierung?
In dieser Woche geht es im Bundestag ums Sterben: Soll es Vereinen oder Ärzten erlaubt sein, todkranken Menschen ein Medikament zu verabreichen, das das Leiden beendet? Professor Peter Dabrock, evangelischer Theologe und Ethiker, unterstützt die Position von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Dabrock ist stellvertretender Vorsitzender im Deutschen Ethikrat.
DEUTSCHLANDFUNK 03.11.15

Palliativgesetz: "Ein großer Schritt in die richtige Richtung"
Der Vorsitzende des Deutschen Palliativ- und Hospizverbands, Winfried Hardinghaus, begrüßt das neue Palliativgesetz, über das der Bundestag am Donnerstag abstimmen wird. Allerdings gebe es auch noch Verbesserungsmöglichkeiten: So sollten etwa die Kosten für die Trauerbegleitung für Angehörige übernommen werden, sagte er im DLF.
Winfried Hardinghaus im Gespräch mit Thielko Grieß
DEUTSCHLANDFUNK 03.11.15

Das Facebook-Leben nach dem Tod
Wir surfen und wir sterben. Für Millionen ist das Netz-Alltag. Aber was passiert mit den Daten nach dem Ableben?
DIE WELT 03.11.15

Pflegeheime pflegen schlechter, wenn sie profitorientiert und billig sind
Studie des Gesundheitssystemforscher Prof. Dr. Max Geraedts untersuchte den Zusammenhang von Preis, Qualität und Profitorientierung
PRESSEMITTEILUNG (IDW) Universität Witten/Herdecke 03.11.15

Forschungsprojekte zur Unterstützung älterer Menschen
AERZTEBLATT.DE 03.11.15

AWMF: Patientenbeteiligung verwirklichen: „Gemeinsam Klug Entscheiden“ setzt auf Kommunikation
Düsseldorf – Dass Patienten diese Initiative gegen Über-, Unter- und Fehlversorgung in der Medizin maßgeblich mitgestalten müssen, war Konsens des Berliner Forums der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) im Oktober. „Gemeinsam Klug Entscheiden“ stellt Patienten in den Mittelpunkt. Die Initiative der AWMF mit ihren Fachgesellschaften zielt auf eine gemeinsame, partizipative Entscheidungsfindung, die sich stets an der individuellen Situation des jeweiligen Patienten ausrichtet.
PRESSEMITTEILUNG Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften 03.11.15


02. November 2015

Religion und Biopolitik: Religiöse Argumente in freiheitlichen Demokratien
Sind religiöse Argumente in einer ethischen Debatte legitim, wenn von der politischen Entscheidung auch die betroffen sein werden, die nicht die religiösen Voraussetzungen teilen? Das war das Thema einer international besetzten Tagung an der Uni Münster. Einig war man sich am Ende bei Folgendem: Mitspracherecht - Ja, das letzte Wort - Nein.
Von Benedikt Schulz
DEUTSCHLANDFUNK 02.11.15

Nein zur Sterbehilfe
Wenn es um Fragen von Leben und Tod geht, rückt der Bundestag für gewöhnlich zusammen.
RP-Online 02.11.15

Der Tod gehört allen
Sollte der Bundestag jetzt die Sterbehilfe kriminalisieren, wäre das ein verheerendes Signal für eine freie Gesellschaft. Über den deutschen Paternalismus am Lebensende
Von Catherine Newmark
ZEIT Online 02.11.15

Zwischen Autonomie und Lebensschutz
Katholisch.de erklärt die Bundestagsdebatte zur Suizidbeihilfe
KATHOLISCH.DE 02.11.15

Sterbehilfe: „Besser kein neues Gesetz als ein schlechtes“
APOTHEKE ADHOC 02.11.15

Künast gegen schärfere Strafen bei Sterbehilfe
PHARMAZEUTISCHE ZEITUNG 02.11.15

Lebenshilfe. Sterbehilfe. Tötungshilfe.
Nur Gesetzentwurf Brand/Griese kann organisierte Selbsttötungshilfe stoppen
PRESSEMITTEILUNG Deutsche PalliativStiftung 02.11.15

Sterbehilfeorganisation handelt nicht selbstsüchtig
Laut Basler Staatsanwaltschaft konnte die Sterbehilfeorganisation Eternal Spirit die bei einer Freitodbegleitung anfallenden Kosten lückenlos belegen.
BASLER ZEITUNG 02.11.15

Streit um Sterbehilfe: Politischer Showdown naht
Zwei Abgeordnetengruppen warnen jetzt vor dem Mehrheitsentwurf zur Sterbehilfe-Reform. In dieser Woche soll im Parlament eine Entscheidung fallen.
Ärzte Zeitung, 02.11.15

Sterbehilfe-Debatte: Bundespräsident sieht Neuregelung skeptisch
Vor der Abstimmung im Bundestag hat sich Bundespräsident Gauck geäußert: Er setzt sich dafür ein, Palliativmediziner und Sterbebegleiter besser zu unterstützen.
BR Online 02.11.15

Gauck würdigt Sterbebegleitung und Palliativmedizin
In der Debatte über die Sterbehilfe hat Bundespräsident Joachim Gauck das Engagement der Hospizbewegung in Deutschland gelobt.
DW 02.11.15

Sterbehilfe: Ein unmoralisches Angebot
von PD Dr. Stephan Sahm
FAZ.NET 02.11.15

Deutsche wollen letzte Lebensphase zu Hause verbringen
AERZTEBLATT.DE 02.11.15

Palliativversorgung: Die meisten sterben im Krankenhaus
SPIEGEL Online 02.11.15

Ein letztes Zuhause im Hospiz
Besuch im Heim der Kölner Caritas
RP-Online 02.11.15

Drei von vier Menschen würden gerne zu Hause sterben
Studie zu Palliativmedizin
SUEDDEUTSCHE.DE 02.11.15

Jeder zweite Deutsche stirbt im Krankenhaus
Die Mehrheit der Deutschen möchte zu Hause sterben, doch für viele geht dieser Wunsch nicht in Erfüllung. Hauptgrund dafür ist die schlechte ambulante Versorgung.
ZEIT Online 02.11.15

Jeder Zweite stirbt im Krankenhaus
Zu wenig ambulante Hilfe für Todkranke
Von Rainer Woratschka
Nur sechs Prozent der Menschen möchten ihr Leben im Krankenhaus beenden, tatsächlich stirbt fast jeder Zweite im Klinikbett. Am höchsten ist der Anteil in Berlin.
TAGESSPIEGEL 02.11.15

Medizinische Versorgung am Lebensende noch zu häufig im Krankenhaus
An diesem Donnerstag will der Bundestag das Hospiz- und Palliativgesetz beschließen, das eine bessere Betreuung sterbender Menschen ermöglichen soll. Die Bertelsmann Stiftung hat in ihrem "Faktencheck Gesundheit" analysiert, welche Angebote an Palliativmedizin es derzeit bereits gibt und wo noch Lücken bestehen.
PRESSEMITTEILUNG Bertelsmann-Stiftung 02.11.15

Darf eine Fünfjährige ihr Lebensende bestimmen?
Ein Mädchen in Oregon ist unheilbar krank. Sie will sich nicht mehr behandeln lassen und lieber in den Himmel kommen. Ihre Eltern wollen ihre Entscheidung akzeptieren.
Von Michael Remke, New York
WELT Online 02.11.15


01. November 2015

Deutsche Ethikrat-Vorsitzende: Kein Gesetzesbedarf zu Sterbehilfe
TIROLER TAGESZEITUNG 01.11.15

Schnell noch sterben
Von Matthias Kamann
Deutsche Suizidhelfer haben derzeit viel zu tun. Viele Menschen wollen den Tod, bevor der Bundestag ein Verbot beschließt
WELT AM SONNTAG 01.11.15

"Ein falscher Weg"
Von Daniel Friedrich Sturm
Ex-Vizekanzler Franz Müntefering warnt vor einem "Geschäft mit dem Sterben"
WELT AM SONNTAG 01.11.15

Fürst: Sterben steht für Frage nach Menschenwürde
Bischof von Rottenburg-Stuttgart: Aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid würden «den Weg in eine inhumane Gesellschaft» bereiteten.
KATH.NET 01.11.15

Gesetz zur Sterbehilfe spaltet Bundestag und Gesellschaft
Am Freitag hat der Bundestag ein ethisch schwieriges Thema auf der Agenda. Es geht um Sterbehilfe.
PRO-Medienmagazin 01.11.15

"Man muss im Sterben helfen, aber nicht zum Tod verhelfen"
Diskussion um Suizidbeihilfe vor Bundestagsentscheidung
DOMRADIO 01.11.15

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