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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Oktober 2004

Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06

27. Oktober

Britische Ärzte wollen Gesetz, das Sterbehilfe erlaubt
NEU-ISENBURG (Smi). Über die Hälfte aller britischen Ärzte würden ein Gesetz begrüßen, das es ihnen erlaubt, todkranken Patienten beim Sterben zu helfen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage mit 1000 Medizinern, über die das "British Medical Journal" (329, 2004, 939) berichtet.
Ärzte Zeitung, 27.10.2004
 


26. Oktober

Thüringen ist bei Palliativversorgung Schlußlicht
Gesellschaft für Palliativmedizin beklagt Mangel an stationären Einrichtungen / Land soll Zuschüsse gewähren
JENA (dür). Mit nur drei Palliativstationen und rund 36 Betten sind in Thüringen bei der palliativmedizinischen Versorgung bislang nur wenige Fortschritte zu verzeichnen.
Ärzte Zeitung, 26.10.2004

Pflege-Siegel in Thüringen kommt sehr gut an
ERFURT (dür). Das von allen Thüringer Pflegekassen anerkannte Qualitätssiegel für Pflegeeinrichtungen stößt bei den Pflegeanbietern auf lebhafte Nachfrage.
Ärzte Zeitung, 26.10.2004

Koalition mildert Zuzahlung für Heimbewohner
BERLIN (HL). Heimbewohner, die praktisch von Taschengeld leben, müssen dieses Geld am Jahresanfang nicht mehr vollständig für Praxisgebühren und Zuzahlungen für Arznei-, Heil- und Hilfsmittel aufwenden.
Ärzte Zeitung, 25.10.2004
 


20. Oktober

Pflegeheime sparen an der Qualität der Verpflegung
Experten kritisieren Mangelernährung von 1,6 Millionen älterer Menschen / Symptome werden zu häufig mit Alterserscheinungen erklärt
BERLIN (af). "Das Essen in deutschen Pflegeheimen ist sehr schlecht". Annette Welz-Barth vom Max Bürger Institut für Altersforschung nahm kein Blatt vor den Mund, als sie gestern auf einer Pressekonferenz mit der Seniorenliga die Ernährungssituation von alten Menschen beschrieb.
Ärzte Zeitung, 20.10.2004

Netzwerk Palliativmedizin erleichtert Essener Ärzten die Arbeit
Von Annika Pattberg
In Essen haben Ärzte und Krankenhäuser mit dem Netzwerk Palliativmedizin ein Modell für die bessere Versorgung schwerstkranker und sterbender Patienten entwickelt.
Ärzte Zeitung, 20.10.2004
 


18. Oktober

Unterversorgung durch Kostendämpfung
Studie zu Folgen der Gesundheitspolitik / Arznei-Report-Autoren fordern Budgets
BERLIN (HL). Zu völlig konträren Ergebnissen über die Qualität der Arzneimittelversorgung kommen eine Studie des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) und der "Arzneiverordnungs-Report 2004", die beide am Freitag in Berlin vorgestellt worden sind.
Ärzte Zeitung, 18.10.2004

Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen von Sterbenden
Unter dem Titel "Noch mal leben" zeigt das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden eine Fotoausstellung über das Sterben.
Ärzte Zeitung, 18.10.2004
 


15. Oktober

Weder im EBM noch in der GOÄ taucht die Palliativmedizin auf
Palliativmediziner fordern Verankerung ihrer Disziplin im Sozialgesetzbuch V / Neue Broschüre mit Empfehlungen des Europarates
BONN (ric) Die Empfehlungen des Europarates über die Bedeutung der Palliativmedizin sind kürzlich in Bonn präsentiert worden. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), Professor Eberhard Klaschik, stellte die 90seitige Broschüre vor.
Ärzte Zeitung, 15.10.2004

"Wenn wir zehn Prozent mehr Pfleger hätten, wäre das viel wert"
Von Yuriko Wahl
Mit 93 kam Maria nach einer Krankheit ins Heim. Dort fühlte sie sich schlecht behandelt und wollte entgegen aller medizinischen Ratschläge wieder in ihre vier Wände zurück. Sie habe "ein derart herausforderndes Verhalten" gezeigt, daß sie vom Heim herausgeworfen wurde - "das war ihr Glück", erzählt Wilhelm Rückert vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).
Ärzte Zeitung, 15.10.2004
 


14. Oktober

Aufruf zum 5. Deutschen Hospiztag: „Wir dürfen nicht an der Menschenwürde der Schwerstkranken vorbei therapieren“
Dortmund. Anlässlich des heutigen 5. Deutschen Hospiztages mahnt die Deutsche Hospiz Stiftung dringend Verbesserungen in der Versorgung der Schwerstkranken und Sterbenden an. „Es ist ein Armutszeugnis, dass nur eine Minderheit der etwa 850 000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland sterben, hospizlich begleitet werden können.
PRESEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 14.10.04
 


11. Oktober

In Würde alt werden - auch jenseits der Heimat
Parlamentarische Staatssekretärin Marieluise Beck eröffnet Interkulturelles Altenhilfezentrum in Frankfurt a.M.: Mehr alte Menschen mit Migrationshintergrund
PRESSEMITTEILUNG BMFSFJ 11.10.04
 


07. Oktober

NRW-CDU mahnt ein Bündnis für bessere Pflege an
DÜSSELDORF (akr). Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag Rudolf Henke fordert von der Landesregierung eine "Konzertierte Aktion für Menschenwürde in der Pflege" unter Einbeziehung von Verbänden und Heimen.
Ärzte Zeitung, 07.10.2004
 


04. Oktober

Ein britischer Gesetzesentwurf spielt mit dem Tod
Vorschub für Euthanasie – und Grund für weit reichende Beunruhigung
04.10.04
 


02. Oktober

Zwischen Kostendruck und Rationierung
Akademie für Ethik in der Medizin befasst sich mit Gerechtigkeit im Gesundheitssystem
Von Gerd Felder
Münster (DT) Die Thematik ist hochaktuell doch die Debatte darüber findet teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Rede ist vom wachsenden Kostendruck im Gesundheitswesen, der durch den demographischen Wandel und die Fortschritte in der Medizin immer stärker die Frage nach der Gerechtigkeit aufwirft.
DIE TAGESPOST vom 02.10.2004
 


01. Oktober

Britische Ärzte streiten um Lebensverlängerung für Frühchen
LONDON. Britische Ärzte haben vor einem Gericht in London um Erlaubnis gebeten, ein vor elf Monaten geborenes Frühchen sterben lassen zu dürfen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 01.10.04

BMBF startet umfassende Untersuchungen zur Pflegeforschung
Bund stellt vier Millionen Euro für wissenschaftliche Projekte bereit
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) legt die Grundlage für umfassende wissenschaftliche Untersuchungen zur Pflegeforschung. Zur Ausarbeitung von Konzepten und Methoden für die Pflege kranker und hilfsbedürftiger Menschen stellt das BMBF in diesem Jahr vier Millionen Euro bereit.
PRESSEMITTEILUNG BMBF 01.10.04
 


01. Oktober

Euthanasieermittlungen in Thüringen: Gutachter bestreiten Fehlbehandlung
Jachertz, Norbert
Albrecht soll gemäß dem damaligen Wissensstand lege artis behandelt haben.
Er sollte zu einer späten Aufarbeitung ärztlicher Verfehlungen während der NS-Zeit in Thüringen führen, er galt als letzte Möglichkeit, Euthanasieverbrechen gerichtlich ahnden zu lassen – der „Fall Albrecht“. Aus den Erwartungen scheint nun nichts zu werden.
Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 40 vom 01.10.2004, Seite A-2664

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