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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel Oktober 2007
Anzahl: 74 Artikel, Stand 02.11.07
31. Oktober 2007
Die Todbringer kommen
Von Oliver Stock
Die Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas will dorthin gehen, wo viele ihrer Kunden herkommen: Nach Deutschland. In der Bundesrepublik will Dignitas ein Exempel statuieren. Doch mittlerweile ist ist die Organisation selbst in ihrer Heimat nicht mehr gut gelitten.
HANDELSBLATT.COM 31.10.07
Was der Gedanke an den Tod verändert
Von Ferdinand Knauss
Wer an sein irdisches Ende denkt, entwickelt unbewusst Strategien gegen die Furcht. Das eigene Leben und Sterben soll schließlich nicht sinnlos sein. Dabei kann der Gedanke an den Tod das Leben eines Menschen verändern.
HANDELSBLATT.COM 31.10.07
Petra Thorbrietz’ letzte Fragen - Das Recht auf den eigenen Tod
Selbstbestimmung am Ende des Lebens – das klingt edel, hilfreich und gut. „Bevor ich leide“, sagen viele, „mache ich Schluss!“ Das Recht auf den eigenen Tod ist so fundamental wie das Recht auf Leben. Aber es ist trotzdem gefährlich, es vom Staat einzufordern.
Von FOCUS-Online-Autorin Petra Thorbrietz
FOCUS-Online 31.10.07
30. Oktober 2007
Schweiz: Regelwerk für Sterbehilfe gefordert
Der Zürcher Kantonsrat sprach sich gestern gegen ein Verbot des Sterbetourismus aus. Gefordert werden aber Richtlinien für die Sterbebegleitung.
SCHAFFHAUSER NACHRICHTEN 30.10.07
Zürich: Sterbetourismus bleibt erlaubt
Der Zürcher Kantonsrat hat sich nach emotionaler Debatte ganz knapp gegen ein Verbot des Sterbetourismus ausgesprochen.
BERNER ZEITUNG 30.10.07
Deutsche Hospiz Stiftung: Trauer braucht sichtbare Orte / Unverhältnismäßige Erhöhung der Bestattungsgebühren stoppen
Berlin. „Trauer braucht sichtbare Orte wie Gedenkstätten oder Grabmäler“, fordert der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, anlässlich des morgigen Gedenktages Allerheiligen (01. November).
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 30.10.07
Benedikt XVI. ruft zur Dienstverweigerung auf
Der Papst möchte, dass Apotheker ihre Hilfe bei Abtreibung oder Sterbehilfe verweigern. Es sei nicht möglich, "das Gewissen zu betäuben", wenn es um Menschenleben gehe. Er bezieht sich auch auf die Pille danach.
SUEDDEUTSCHE.DE 30.10.07
Papst: Apotheker dürfen Abtreibungspräparate verweigern
An die Verantwortung der Pharmazeuten appellierte Benedikt XVI.: Sie müssten das Recht einer „Verweigerung aus Gewissensgründen“ haben.
KATH.NET 30.10.07
Papst fordert Aufstand der Apotheker - Politiker empört
Neues vom Papst zum "Recht auf Leben": Apothekern müsse erlaubt sein, aus Gewissensgründen den Verkauf von Medikamenten zum Zwecke der Abtreibung oder Euthanasie zu verweigern, fordert Benedikt. Gesundheitsministerin und Öffentlichkeit sind erzürnt.
SPIEGEL Online 30.10.07
29. Oktober 2007
Zürcher Kantonsrat gegen Verbot von Sterbetourismus
Zürich. SDA/baz. Der Zürcher Kantonsrat hat sich am Montag nach einer emotionalen Debatte ganz knapp gegen ein Verbot des Sterbetourismus aus dem Ausland ausgesprochen.
BASLER ZEITUNG 29.10.07
Unheilbar Kranke: Britisches Krankenpflegepersonal soll mitentscheiden
London – Der britische Ärztebund (British Medical Association, BMA) möchte es zukünftig außer Haus- und Fachärzten auch „besonders gut ausgebildeten Krankenschwestern und –pflegern“ erlauben, zu entscheiden, ob ein unheilbar kranker Patient künstlich am Leben gehalten werden soll oder nicht.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.10.07
26. Oktober 2007
Linderung vor Leben: DGSS präsentiert die erste deutsche Ethik-Charta
Deutscher Schmerzkongress, Berlin, 24. bis 27. Oktober 2007
Jeder Mensch hat ein Recht auf eine angemessene Schmerztherapie - selbst wenn die Schmerzmedikamente bei Schwerstkranken den Sterbeprozess verkürzen können. Diese und andere schwierige Fragen klärt die Ethik-Charta, die die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) am 25. Oktober 2007 bei einem Parlamentarischen Abend in Berlin unter der Schirmherrschaft von Dr. Konrad Schily erstmals öffentlich vorstellte.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) 26.10.07
Schmerztherapeuten stellen Ethik-Charta vor
Berlin - Eine Ethik-Charta vorgestellt hat die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V. (DGSS) im Rahmen des Deutschen Schmerzkongresses vom 24. bis 27. Oktober in Berlin.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.10.07
Buchtipp: Leitfaden Palliativmedizin – Palliative Care
Palliativmedizin: Handlicher Leitfaden
Die Palliativmedizin hat sich innerhalb der Medizin inzwischen fest etabliert und ist eine anerkannte Fachrichtung. Ihre
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 43 vom 26.10.2007
Pflegereform: Bundeskabinett billigt Gesetzentwurf
Hibbeler, Birgit
Das Bundeskabinett hat das „Pflege-Weiterentwicklungsgesetz“ beschlossen.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 43 vom 26.10.2007
25. Oktober 2007
Empörung über Dignitas
Organisation will in Berlin aktive Sterbehilfe leisten und sucht Patienten
BERLINER ZEITUNG 25.10.07
Heftige Kritik an „Dignitas“
Ethiker nennt Suche nach Sterbewilligem für Präzedenzfall skandalös
DIE TAGESPOST 25.10.07
Mein sterbender Sohn - Die Schweiz ist weit weg
"Ich will nicht dahinsiechen", sagt mein todkranker Sohn. "Ich werde dich unterstützen", sage ich. Aber Sterbehilfe ist in Deutschland illegal.
TAZ 25.10.07
24. Oktober 2007
Sterbehelfer bereiten Präzedenzfall vor
Die Schweizer Organisation Dignitas will testen, ob man in Deutschland straffrei beim Suizid helfen darf. Dafür sucht sie einen Sterbewilligen, der dazu bereit ist. VON ANTJE LANG-LENDORFF
TAZ 24.10.07
"Schmerzbehandlung ist ein Grundrecht"
Michael Zenz, Präsident des Deutschen Schmerzkongresses, über die Ethikgrundsätze seiner Fachgesellschaft
BERLINER ZEITUNG 24.10.07
23. Oktober 2007
Deutsche Hospiz Stiftung: Geschäftemachen mit Sterbehilfe in Deutschland verhindern
Dortmund. „Was selbst der liberalen Schweiz zu viel wird, darf in Deutschland erst gar keinen Nährboden finden“, erklärt Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. In der Schweiz wird es für die Sterbehilfeorganisation Dignitas immer enger:
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 23.10.07
CDU-Politiker: Wachsende Zweifel an Gesetz zu Patientenverfügungen
Berlin – Im Bundestag wachsen offenbar die Zweifel an einer gesetzlichen Regelung für Patientenverfügungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.10.07
22. Oktober 2007
Dignitas will Rechtslage bei Sterbehilfe klären
Vereinschef Minelli strebt Präzedenzfall in Berlin an
Regina Kerner
BERLIN. Die umstrittene Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas will durch einen juristischen Präzedenzfall erreichen, dass Suizidbegleitung in Deutschland künftig straffrei bleibt.
BERLINER ZEITUNG 22.10.07
Dignitas strebt Legalisierung der Sterbehilfe an
Berlin - Die umstrittene Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas strebt eine Legalisierung aktiver Sterbehilfe in Deutschland an.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.10.07
20. Oktober 2007
Dignitas führt Sterbebegleitung in Hotel durch
Zürich/Winterthur. Die Sterbehilfeorganisation Dignitas hat am vergangenen Dienstag in einem Hotel im Grossraum Winterthur eine weitere Sterbebegleitung durchgeführt.
BASLER ZEITUNG 20.10.07
19. Oktober 2007
Italien: Gericht stellt Patientenwillen über Lebenserhaltung
Rom – Ein italienisches Gericht hat den Patientenwillen über die ärztliche Pflicht zur Lebenserhaltung gestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 19.10.07
Serie Palliativmedizin: Finale Betreuung nicht nur für Krebspatienten
Bausewein, Claudia
Nicht onkologische Erkrankungen spielen in der Palliativmedizin bisher eine untergeordnete Rolle. Doch die Patientenzahl mit fortgeschrittenen internistischen, neurologischen oder geriatrischen Erkrankungen steigt rapide an.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 42 vom 19.10.07
Ingeborg Jonen-Thielemann: Pionierin der Palliativmedizin
Dr. med. Ingeborg Jonen-Thielemann (66) mag eigentlich keinen Rummel um ihre Tätigkeit und auch nicht um ihre Person.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 42 vom 19.10.07
Hörbuch: „Leben Sie wohl“
Das Hörbuch „Leben Sie wohl“ der Deutschen Krebshilfe e.V. und der Klinik für Palliativmedizin in Köln gibt einen Überblick über die Geschichte und Zukunft der Palliativmedizin in Deutschland.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 42 vom 19.10.07
18. Oktober 2007
Pflegereform: Wenn die Vergesslichen selbst vergessen werden
Über eine Millionen Deutsche leiden an Demenz und brauchen intensive Betreuung. Im deutschen Gesundheitssystem sind Demenzkranke allerdings weitgehend entrechtet. Und der Staat lässt die Angehörigen bei der Pflege im Stich.
DIE WELT 18.10.07
Vatikan kritisiert Kassationsgericht wegen Sterbehilfe
Der Vatikan hat das am Dienstag gefällte Urteil des Kassationsgerichts in Rom zum heiklen Thema der Sterbehilfe kritisiert.
DOLOMITEN.IT 18.10.07
17. Oktober 2007
Bundeskabinett billigt Gesetzentwurf zur Pflegereform
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.10.07
Die Pflege wird besser, aber auch teurer
Die Pflegeversicherung wird erstmals reformiert. Zum 1. Juli 2008 steigen die Beiträge um 0,25 Prozentpunkte auf 1,95 Prozent des Bruttolohns. Im Gegenzug sollen die Leistungen für Pflegebedürftige und Angehörige verbessert werden.
DIE WELT 17.10.07
Schweiz: Immer mehr Menschen wünschen sich begleiteten Suizid
Immer mehr Menschen wünschen sich einen begleiteten Suizid. Das stellt Jérôme Sobel fest, Exit-Präsident in der Westschweiz.
TAGESANZEIGER.CH 17.10.07
Fall Eluana: Sterbehilfe-Debatte neu entflammt
Ein Spruch des Höchstgerichts hat in Italien eine neue Debatte über die Sterbehilfe ausgelöst. Erstmals haben die Richter Bedingungen festgelegt, unter denen die lebenserhaltenden Maßnahmen für eine 34-Jährige beendet werden könnten, die seit 15 Jahren im Koma liegt.
STOL.IT 17.10.07
16. Oktober 2007
Wo und wie man in Europa stirbt
Im Krankenhaus verscheiden im Durchschnitt etwa 50 Prozent der Deutschen. Viele verdämmern narkotisiert, unansprechbar. Wie viele im Altenpflegeheim sterben, ist schwer zu sagen, weil das Heim als letzte private Adresse im Totenschein angegeben wird. Sie sterben dort also "zu Hause", und keiner weiß genau, wie oft dieses Zuhause tatsächlich das Heim ist. Wir wissen aber, dass mehr als die Hälfte der Bewohner im Altenpflegeheim heute unter demenziellen Erkrankungen leidet. Von den
DIE WELT 16.10.07
Der Tod ist mehr als Sterben
Von Reimer Gronemeyer
Happy dying nach EU-Richtlinie - mit der Enttabuisierung des Todes haben wir das Drama unserer Endlichkeit zum Selbstverwaltungsakt herabgewürdigt
DIE WELT 16.10.07
Mors certa – hora incerta
Die absichtliche Tötung eines Menschen ist niemals mit dem ärztlichen Beruf zu vereinbaren. Ein Kommentar von Bischof Kurt Koch zur derzeitigen Debatte um Sterbehilfe.
KATH.NET 16.10.07
15. Oktober 2007
Urteil: Eltern dürfen kranke Tochter sterben lassen
Nach einem ärztlichen Behandlungsfehler lag die vierjährige Jule seit Monaten im Wachkoma. Die Eltern kämpften dafür, ihr Kind sterben lassen zu dürfen. Ein Gericht erlaubte ihnen, die künstliche Ernährung einzustellen – ein Novum in der deutschen Rechtsprechung.
DIE WELT 15.10.07
Die letzte Reise
Immer mehr todkranke Ausländer reisen in die Schweiz, um sich das Leben zu nehmen. Da die Sterbehilfe damit öffentlich wird, wächst die Kritik an der Sterbehilfe-Organisation Dignitas.
SUEDDEUTSCHE.DE 15.10.07
14. Oktober 2007
Der fröhliche Abschiedsgruß eines Todgeweihten
Randy Pausch, Professor für Informatik an einer US-Universität, hat Krebs. In wenigen Monaten wird er sterben. Nun hielt er seine letzte Vorlesung – und sprach so ergreifend über Wünsche und Träume, dass das Video millionenfach im Internet heruntergeladen wird.
DIE WELT 14.10.07
Noel Martin will zurück nach Brandenburg
Vor zehn Jahren wurde sein Leben in Mahlow von Neonazis zerstört. Der durch die Attacke querschnittsgelähmte Noel Martin kann sich dennoch vorstellen, Menschen in Brandenburg über sein Schicksal aufzuklären.
TAGESSPIEGEL 14.10.07
13. Oktober 2007
Erster Hospizpreis Niedersachsen verliehen
Drei Pflegeeinrichtungen und Ehrenamtliche für vorbildliches Engagement in der Hospiz- und Palliativarbeit ausgezeichnet
PRESSEMITTEILUNG Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit 13.10.07
12. Oktober 2007
Zahl der Pflegebedürftigen wird sich verdoppeln
Prognose: Pflegebedarf steigt bis 2050 auf 4,4 Millionen Menschen / Immer weniger Betreuung durch Angehörige
Ärzte Zeitung, 12.10.2007
Stress und Hektik - ein Tag in der Pflege
Für die Grundpflege bleiben 15 bis 30 Minuten pro Tag / "Hetze statt guter Versorgung" / Beispiel Berlin
Ärzte Zeitung, 12.10.2007
Kinderhospizverein: Zu wenig ambulante Dienste
Olpe - Der Deutsche Kinderhospizverein sieht großen Nachholbedarf bei ambulanten Diensten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 12.10.07
11. Oktober 2007
Palliativversorgung soll besser werden - die Frage ist, wie?
Von Christian Beneker
Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat am 13. September die Richtlinie "über die Verordnung von spezialisierter ambulanter Palliativersorgung (SAPV-Richtlinie)" veröffentlicht und ein Stellungnahmeverfahren vor die endgültige Entscheidung gesetzt.
Ärzte Zeitung, 11.10.2007
Union setzt sich im Streit um Pflegeurlaub durch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.10.07
Kultur und Glaubenspraxis muslimischer Patienten: Neues Wissensportal für Gesundheitsberufe
www.kultur-gesundheit.de bietet Hilfestellung bei kulturbedingten Konflikten - Bessere medizinische Versorgung von Muslimen angestrebt
PRESSEMITTEILUNG Johannes Gutenberg-Universität Mainz 11.10.2007
10. Oktober 2007
Unionspolitiker drängen auf Regelung für Patientenverfügungen
Berlin – Unionspolitiker drängen auf eine zügige rechtliche Regelung von Patientenverfügungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.07
Brauchen wir überhaupt die Patientenverfügung?
Ergebnisse empirischer Studien stärken die Suche nach Alternativen - Viele Menschen befürchten, die Medizin kenne am Lebensende keine Grenzen. Wie können Bürger in Fragen ihres eigenen Todes selbst bestimmen? Brauchen wir überhaupt Patientenverfügungen, in denen versucht wird, verschiedene Eventualitäten gedanklich vorwegzunehmen? Der Frankfurter Medizinethiker Stephan Sahm bezweifelt dies.
PRESSEMITTEILUNG Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main) 10.10.07
Freispruch im Klagenfurter Sterbehilfe-Prozess
Der Angeklagte wurde "in seinem Schuldverhalten entschuldigt". Seine Frau litt an unheilbarem Muskelschwund.
DiePresse.com 10.10.07
Pflege als Beziehungsgeschehen - wachsende Anforderungen
Bischof Wolfgang Huber zu den aktuellen Herausforderungen in der Pflege
Auch im Sozialstaat könne keine Institution die Achtsamkeit für den Mitmenschen ersetzen, erläuterte der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, beim Kongress "Bedürftige Pflege – Perspektiven für eine menschenwürdige Pflege im Alter" am heutigen Mittwoch., 10. Oktober in Berlin.
PRESSEMITTEILUNG Evangelische Kirche in Deutschland EKD 10.10.07
EU: Wie Polen den Gedenktag gegen die Todesstrafe verhindert
Von Barbara Hans, Brüssel
Gestritten wird gern in der EU: über Verfassung und Bürokratie beispielsweise. Die Ablehnung der Todesstrafe dagegen galt immer als gemeinsamer Nenner der Gemeinschaft - bis man versuchte, einen "Europäischen Tag gegen die Todesstrafe" zu etablieren. Vergeblich.
SPIEGEL Online 10.10.07
Anm.: Polen wollte statt eines Gedenktages gegen die Todesstrafe einen Gedenktag für den Schutz des Lebens, gegen Abtreibung und Sterbehilfe.
09. Oktober 2007
Hospizbewegung unter neuem Titel
Berlin – 15 Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz (BAG Hospiz) in „Deutscher Hospiz- und PalliativVerband“ (DPHV) umbenannt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.07
Chow-Chow "Tschingis" im tierischen Einsatz gegen Einsamkeit
Verein "Leben mit Tieren" besucht Pflegeheime / Bauernhof-Projekt für Strafgefangene
Ärzte Zeitung, 09.10.2007
Einchecken zum Sterben: Dignitas wieder im Hotel
Dignitas ist zurück im Kanton Zürich: Gestern hat die Sterbehilfeorganisation in einem Adliswiler Hotel eine Frau in den Freitod begleitet.
20MIN.CH 09.10.07
08. Oktober 2007
Schweiz: «Dignitas» zieht sich auch aus Bütschwil zurück
Bütschwil. Die Sterbehilfe-Organisation «Dignitas» ist auch im toggenburgischen Bütschwil nicht willkommen
BASLER ZEITUNG 08.10.07
Viel Zeit und ungewöhnliche Räume erleichtern Trauernden den Abschied
FRANKFURT AM MAIN (smi). Der Verlust eines geliebten Menschen lässt die Hinterbliebenen meist im Schmerz zurück. Ihre Trauer braucht Raum und viel Zeit. Im "Haus des Abschieds" in Frankfurt am Main lässt man Angehörigen so viel Zeit, wie sie benötigen, und bietet ihnen eine Vielzahl von Räumlichkeiten für ihren persönlichen Abschied.
Ärzte Zeitung, 08.10.2007
07. Oktober 2007
Schweiz: Sterbehilfe in Umfragen mehrheitlich begrüsst
Zürich/Lausanne. AP/baz. Sterbehilfe stösst in der Schweiz gemäss Umfragen mehrerer Sonntagszeitungen mehrheitlich auf Zustimmung.
BASLER ZEITUNG 07.10.07
05. Oktober 2007
Deutsche Hospiz Stiftung: Welthospiztag 2007 muss Herausforderungen der Sterbebegleitung in den Mittelpunkt stellen
Berlin. „Der Welthospiztag gibt keinen Anlass, sich auf Erfolgen auszuruhen. Vielmehr muss er die Herausforderungen der Zukunft in den Blick nehmen“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, anlässlich des weltweiten Hospiztages 2007 am morgigen Samstag (06. Oktober).
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 05.10.2007
Welthospiztag: Deutschland hat einen großen Nachholbedarf
Berlin – Auch nach über 20 Jahren Hospizbewegung ist Deutschland noch immer ein Entwicklungsland im Hospizbereich.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 05.10.07
Palliativmedizin in Europa: Noch keine flächendeckende Versorgung
Spielberg, Petra
Die Palliativmedizin hat sich in den einzelnen europäischen Ländern in unterschiedlichem Tempo und in unterschiedlicher Intensität entwickelt. Dennoch gewinnt das Thema auf europäischer Ebene zusehends an Bedeutung.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 40 vom 05.10.2007
Patientenverfügungen: Verhaltenskodex für Ärzte
Rabbata, Samir
Mediziner mehrerer großer Kliniken sprechen sich in einer Selbstverpflichtungserklärung für eine Stärkung der Patientenautonomie aus. Die Bundesärztekammer sieht den Vorstoß skeptisch.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 40 vom 05.10.2007
Kauder und Struck beraten Pflegeurlaub
BERLIN (ble). In der Koalition wächst beim Thema bezahlter Pflegeurlaub die Spannung (wir berichteten). Er gilt als einer der Hauptstreitpunkte der Pflegereform.
Ärzte Zeitung, 05.10.2007
04. Oktober 2007
Schweiz: Streit um die «ideellen Emissionen» des begleiteten Suizids
Nachbarn der Stäfner Sterbewohnung und Dignitas vor dem Bezirksgericht Meilen
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 04.10.2007
Kolumbiens Kirche weist Vorstoß zu Sterbehilfe zurück
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.10.07
Johannes Paul II. verweigerte zum Schluss Krankenhausbehandlung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.10.07
Koalition bei Pflegeurlaub weiter zerstritten
BERLIN (ble). In der Koalition zeichnet sich weiter keine Einigung über einen bezahlten Pflegeurlaub ab.
Ärzte Zeitung, 04.10.2007
03. Oktober 2007
Schweiz: Keine Ruhe um Dignitas
Die Sterbehilfeorganisation ist nirgends mehr geduldet
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG 03.10.2007
"Der Tod kommt leise"
Die Nachbarn der vom Verein Dignitas gemieteten Stäfner Wohnung haben vor dem Bezirksgericht Meilen gefordert, dem Verein den Mietvertrag zu kündigen. Die Kläger wollen ein generelles Verbot für Sterbehilfe im Haus erwirken.
20MIN.CH 03.10.2007
02. Oktober 2007
Dignitas: Sterben im Wohnmobil
Nach Stäfa und Maur verbietet jetzt auch Schwerzenbach der Sterbehilfe-Organisation ihre Tätigkeit. Dignitas erwägt nun offenbar Suizidbegleitungen in einem Wohnmobil durchzuführen. Dignitas-Anwalt Peter Hofer sieht keine rechtlichen Hindernisse.
20MIN.CH 02.10.07
Schweiz: Dignitas auch in Schwerzenbach unerwünsscht
Schwerzenbach (ZH). SDA/baz. Die Zürcher Sterbehilfeorganisation Dignitas stösst erneut auf Ablehnung: Nach Stäfa und Maur haben auch die Gemeindebehörden in Schwerzenbach die Sterbehilfe untersagt.
BASLER ZEITUNG 02.10.07
Schweiz: Sterbehilfeverein unerwünscht
„Dignitas“ stößt auf Ablehnung: Nach Stäfa und Maur hat auch die Gemeinde in Schwerzenbach die Sterbehilfe untersagt.
KATH.NET 02.10.07
Das Problem heisst Minelli
Kommentar von Stefan Hohler.
Die Situation rund um die Sterbehilfeorganisation Dignitas wird immer grotesker:
TAGESANZEIGER.CH 02.10.2007
Giordano distanziert sich von Kusch
Von Ralph Giordano
Der Schriftsteller Ralph Giordano will die von Ex-Justizsenator Roger Kusch gegründete "Volksinitiative Sterbehilfe" nicht unterstützen.
HAMBURGER ABENDBLATT 02.10.07
Neue Stiftung für Kinderhospize nimmt Arbeit auf
BERLIN (dpa). In Berlin ist eine Stiftung zur Unterstützung von Kinderhospizen gegründet worden
Ärzte Zeitung, 02.10.2007
01. Oktober 2007
Abschiedsvorlesung: Ein todkranker Professor rührt Amerika
Von Gregor Peter Schmitz, Washington
Viele US-Unis pflegen die Tradition der "last lectures": Professoren gestalten eine Vorlesung, als wäre es die letzte ihres Lebens. Die von Randy Pausch ist besonders authentisch - der Informatiker wird bald an Krebs sterben. Das Vorlesungsvideo wurde zur Web-Sensation.
SPIEGEL ONLINE 01.10.07
Seniorenräte hospitieren in Pflegeheimen
KIEL (di). Hospitierende Seniorenräte und laienverständliche Qualitätsberichte sollen die Transparenz in der Pflege in Schleswig-Holstein erhöhen.
Ärzte Zeitung, 01.10.2007
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