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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel Oktober 2008

Anzahl: 85 Artikel, Stand 31.10.08

31. Oktober 2008

Gewerbliche Sterbehilfe: Intensive Diskussion
Klinkhammer, Gisela
In zahlreichen Zuschriften nahmen Leser Stellung zum „Seite eins“-Beitrag in Heft 28–29/2008, der sich gegen Suizidbeihilfe durch Sterbehilfeorganisationen wandte.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(44) 31.10.08

Patientenverfügung: Selbstbestimmung erst durch ärztliche Konsultation
Richter-Kuhlmann, Eva
Anfang nächsten Jahres will der Deutsche Bundestag ein Gesetz zur Regelung von Patientenverfügungen beschließen. Eine interfraktionelle Gruppe um den CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach stellte jetzt einen neuen Entwurf vor.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(44) 31.10.08

Montgomery erneuert Kritik an einem Gesetz zu Patientenverfügungen
Bonn – Der Vizepräsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, ist gegen eine gesetzliche Regelung von Patientenverfügungen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 31.10.08


30. Oktober 2008

Neue Rechtsunsicherheit droht
CONTRA / Eine „Koalition der Gutmeinenden“ will regeln, was sich nicht regeln lässt. Es wäre besser, die Palliativmedizin zu verbessern
Von Frank Ulrich Montgomery
Rheinischer Merkur Nr. 44, 30.10.2008

Ein Recht auf Sterben
PRO / Verunsicherte Menschen, uneinheitliche Rechtsprechung: Klare Vorgaben des Staates sind längst überfällig
Von Eugen Brysch
Rheinischer Merkur Nr. 44, 30.10.2008

Frankreich streitet weiter um Sterbehilfe
Paris – In Frankreich ist es zum Streit über einen für Sonntag ausgerufenen „Welttag für das Sterben in Würde“ gekommen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 30.10.08

Deutsche Hospiz Stiftung: Parkanlagen nicht über Friedhofsgebühren finanzieren / Aufgeblähte Bestattungskosten
Berlin. „In Deutschland dreht sich ein Teufelskreis, der sich zu Lasten der Trauernden immer weiter verschärft“, kommentiert der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, die seit Jahren steigenden Friedhofsgebühren.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 30.10.08

Schmerzmittelgabe bei Organentnahmen bzw. Organexplantationen
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation der Region Nordrhein-Westfalen (DSO-NRW) empfiehlt in einer Sonderausgabe des DSO-NRW-Newsletters vom September 2008 die Gabe von Schmerzmitteln während Organentnahmen.
PRESSEMITTEILUNG Informationsstelle Transplantation und Organspende 30.10.08


29. Oktober 2008

Britische Patientin scheitert mit Sterbehilfe-Gesuch
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.10.08

Forschungspreis zur Rolle der Ärzteschaft im Nationalsozialismus vergeben
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.10.08

DKG stellt "Krankenhaus Barometer 2008" vor - Kein Licht am Ende des Tunnels
Berlin - Zu den Ergebnissen des "Krankenhaus-Barometers 2008" des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:
"Seit Jahren haben die Krankenhäuser nicht mehr so pessimistisch und sorgenvoll in die Zukunft geschaut. Der Anteil der Krankenhäuser mit verschlechtertem Jahresergebnis hat zugenommen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG) 29.10.08


28. Oktober 2008

Patientenverfügung: Einstellung der Patienten im Alter konstant
Philadelphia – Menschen, die sich in einer Patientenverfügung gegen lebensverlängernde Maßnahmen aussprechen, halten in der Regel an dieser Ansicht fest.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 28.10.08

Weichen für ambulante Palliativversorgung auch in Einrichtungen der Behindertenhilfe gestellt
Antrag auf Änderung des § 37b SGB V begrüßt
Anlässlich des Beschlusses des Gesundheitsausschusses des Bundesrates einen Änderungsantrag zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion begrüßt den vom Gesundheitsausschuss des Bundesrates beschlossenen Antrag, der eine Änderung des § 37b SGB V, die sogenannte spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), vorsieht.
PRESSEMITTEILUNG Hubert Hüppe, MdB CDU 28.10.08


27. Oktober 2008

Der Wille des Patienten soll sein Königreich sein dürfen
Von Stefan Rehder
Patientenverfügungen sind ein zwiespältiges Instrument
DIE TAGESPOST 27.10.08

Der Tod als Event
Reimer Gronemeyer
essay
Sterben ist zu Ableben geworden - und das möglichst individuell
Das Parlament Nr. 44-45 / 27.10.2008

"Den letzten Tagen mehr Leben geben"
Monika Schweihoff
Moderne Technik kann kurz vor dem Tod Leiden lindern
Das Parlament Nr. 44-45 / 27.10.2008

Zypries kritisiert restriktiven Entwurf für Patientenverfügungen
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.10.08

Hartmannbund fordert offene Auseinandersetzung mit Rationierung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.10.08


25. Oktober 2008

Die Fesseln des Richters
700 Anfragen pro Jahr. Das war Amtsrichter Michael Irmler zu viel. Deshalb ließ er Bewohner von Pflegeheimen an die Betten fesseln, ohne die Notwendigkeit solcher „Fixierungen“ nachzuprüfen. Jetzt steht er wegen Freiheitsberaubung vor Gericht. Und mit ihm ein unmenschliches System
Von Philipp Maußhardt, Nürtingen
TAGESSPIEGEL 25.10.08

Zypries kritisiert jüngsten Entwurf zu Patientenverfügung
Die Debatte um den "Letzten Willen" wird künstlich hochgekocht, meinen Experten.
TAGESSPIEGEL 25.10.08

Die unsezierte Nation
In Deutschland wird immer seltener obduziert. Warum das so ist, wollen Wissenschaftler jetzt herausfinden
Sybille Nitsche
TAGESSPIEGEL 25.10.08


24. Oktober 2008

Presseerklärung des DHPV und der DGP zum aktuellen Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen
Der gestern von MdB Wolfgang Bosbach et al. vorgelegte Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen verdeutlicht erneut die Komplexität des Themas im Zusammenhang mit einer gesetzlichen Regelung.
PRESSEMITTEILUNG (PDF-Format) Deutscher Hospiz- und Palliativverband und Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizine.V. 22.10.2008

Patientenverfügung auf den Weg bringen
Die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus, Erika Drecoll, erklärt bezüglich des Streits um die Patientenverfügung:
Es ist dringend erforderlich, endlich eine verbindliche Rechtslage herzustellen.
PRESSEMITTEILUNG SPD 24.10.08

Ärzte in der NS-Zeit: Jury vergibt Preise für Forschungsarbeiten
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(43), 24.10.08


23. Oktober 2008

Politiker sind vorerst machtlos gegen Kuschs Suizidgeschäft
Von Annett Meiritz
Zwei Menschen half Hamburgs Ex-Senator Roger Kusch bereits beim Selbstmord - nach eigenen Angaben sollen in den kommenden Wochen weitere Sterbewillige folgen. Ein Verbot der organisierten Sterbehilfe ist trotzdem nicht absehbar: Eine neue Initiative im Bundesrat kommt nur schleppend voran.
SPIEGEL Online 23.10.08

Recht auf Selbsttötung
Florian Rötzer
In Großbritannien wird anhand eines aktuellen Falls über die Strafbarkeit der Beihilfe zum Selbstmord diskutiert, das Problem der Akzeptanz des Suizids und der Beihilfe zu ihm betrifft jedoch jede Gesellschaft
TELEPOLIS 23.10.08

Dignitas-Dok: Auch Gesunde reisen zum Sterben in die Schweiz
Von Michèle Binswanger
BAZ.ONLINE 23.10.08


22. Oktober 2008

Sichere Verfügung
In Deutschland legen Millionen von Menschen schriftlich fest, wie sie bei einer schweren Erkrankung behandelt werden sollen, wenn sie sich nicht mehr selbst äußern können. Bundestagsabgeordnete wollen diese Patientenwillen nun mit mehr Rechtssicherheit ausstatten.
Von Cordula Eubel
TAGESSPIEGEL 22.10.08

Kritik an neuem Vorstoß zu Patientenverfügungen
Bonn – Der parteiübergreifende Gesetzesentwurf zur Anerkennung von Patientenverfügungen stößt auf Kritik bei anderen Bundestagsabgeordneten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.10.08

Fachgesellschaft fordert Verbesserungen bei der Pflege Demenzkranker
Berlin – Die Maßnahmen der Politik zu Verbesserung der Pflege von Demenzkranken weisen in die richtige Richtung, reichen aber noch nicht aus.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.10.08


21. Oktober 2008

Neuer Gesetzentwurf zur Patientenverfügung vorgestellt
Selbstbestimmung stärken – Patientenwohl schützen
Zweiter Gruppenantrag zu Patientenverfügungen vorgestellt
Nach intensiven Beratungen in der Sommerpause haben sich die Abgeordneten-Gruppen um den bisherigen Entwurf Bosbach/Röspel/Winkler/Fricke und die Gruppe Göring-Eckardt/Terpe auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf zur Verankerung der Patientenverfügung im Betreuungsrecht geeinigt.
PRESSEMITTEILUNG der Abgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), René Röspel (SPD), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) und Otto Fricke (FDP) 21.10.09

Gesetzentwurf zur Patientenverfügung

Änderungsantrag

Deutsche Hospiz Stiftung: Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen ist Schritt in richtige Richtung/ Nachbesserungsbedarf besteht
Berlin. „Im heute von den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, Katrin Göring-Eckardt und René Röspel vorgestellten Gesetzentwurf zu Patientenverfügungen sind endlich zentrale Forderungen der Deutschen Hospiz Stiftung aufgenommen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 21.10.08

Neuer Gruppenantrag zu Patientenverfügungen vorgestellt
Berlin – Einen gemeinsamen Gesetzwurf zur Verankerung der Patientenverfügung im Betreuungsrecht haben die Abgeordneten Wolfgang Bosbach (CDU/CSU), Katrin Göhring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) und René Röspel (SPD) am Dienstag in Berlin vorgestellt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 21.10.08

Patientenverfügung: Für Kranke soll sich die Rechtslage verbessern
Von Matthias Kamann
Neuer Vorstoß im Streit über die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen: Abgeordnete von Union, SPD, Grünen und FDP stellten in Berlin einen gemeinsamen Gesetzentwurf vor.
WELT Online 21.10.08

Selbstbestimmungsrecht darf nicht vom Notarstempel abhängig sein
"Aufklärung ist grundsätzlich die Voraussetzung für eine selbstbestimmte Entscheidung im Umgang mit Krankheiten und Tod. Dass der Grad der Verbindlichkeit einer Patientenverfügung von einer ärztlichen Beratung und einer anschließenden notariellen Beglaubigung abhängig gemacht werden soll, ist allerdings abzulehnen", kommentiert Luc Jochimsen (DIE LINKE) den heute von Wolfgang Bosbach (CDU) und Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/DIE GRÜNEN) vorgestellten Gesetzentwurf zur Patientenverfügung.
PRESSEMITTEILUNG Die Linke. im Bundestag 21.10.08

Der Mensch am Lebensende
Die Position der Kirche zu lebensverlängernden Maßnahmen, Therapiebegrenzung und Therapieabbruch erläuterte St. Pöltens Bischof Küng vor Vertretern der Österreichischen Ethikkommission.
KATH.NET 21.10.08


20. Oktober 2008

Hilfsangebote bei der Pflege von Demenz- und Alzheimer-Patienten
Bei der Pflege von Demenz- und Alzheimer-Erkrankten benötigen Angehörige häufig Unterstützung. Laut Verbraucherzentrale NRW gibt es verschiedene Hilfsangebote, die genutzt werden können.
FOCUS Online 20.10.08


18. Oktober 2008

Freitod in der Schweiz: Gelähmter Brite tötet sich
In Großbritannien sorgt der Fall eines jungen Engländers für Aufsehen, der in der Schweiz Sterbehilfe in Anspruch nahm.
N-TV.DE 18.10.08

Weg vom Heim
Neue Wege in der Pflege
Altenheime boomen - auch wenn niemand ins Heim möchte. Der Mediziner Klaus Dörner spricht im stern.de-Interview über den Unsinn von Altenheimen und die neuen Möglichkeiten der Pflege.
STERN.DE 18.10.08


17. Oktober 2008

Irma Heyne-Beuse: Reisebegleiterin für Trauernde
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(42), 17.10.08


16. Oktober 2008

Palliativmedizin: Gesundheitsreform ignoriert die Todkranken
Von Matthias Kamann
In Deutschland erhalten Todkranke nicht die medizinischen Hilfen, auf die sie gesetzlichen Anspruch haben. Obwohl Sterbenden seit April 2007 eine palliativmedizinische Schmerzlinderung und Betreuung zu Hause zusteht, wurde das dafür eingeplante Geld nicht ausgegeben, erhielten Ärzte keine Kostenerstattung, blieben viele Leidende unversorgt.
WELT Online 16.10.08

Sterbehilfeprozess: Zeugen stützen Arzt-Version
Claudia Lagler
Salzburg: Getötete Pensionistin soll keinen Lebensmut mehr gehabt haben, sagt ihr ehemaliger Betreuer.
DIE PRESSE 16.10.08

"Weshalb ich Sterbewilligen beim Suizid helfe"
Von Alois Geiger.
Der Arzt Alois Geiger verschreibt für Dignitas das tödliche Schlafmittel Natriumpentobarbital. Hier erzählt er, warum er das tut.
BERNER ZEITUNG 16.10.08


15. Oktober 2008

Leistungsgerechter Lohn für Altenpfleger wichtig
Gesundheit/Antwort
Berlin: (hib/HLE) Pflegeanbieter, die ihren Beschäftigten nicht die ortsübliche Vergütung bezahlen, sollen von der Zulassung durch Versorgungsvertrag ausgeschlossen werden. Damit solle ein massiver Qualitätsverlust in Pflegeinrichtungen verhindert werden, schreibt die Bundesregierung in der Antwort (16/10470) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/10260).
HIB Heute im Bundestag 282/2008 15.10.08


14. Oktober 2008

Menschenwürde kommt nicht von Leistung
Das Lebensrecht der Embryonen und die Patientenverfügung waren Thema beim Treffen christlicher Lebensrecht-Gruppen.
KATH.NET 14.10.08

Saarland-Sozialminister Gerhard Vigener: Alltagsbegleiter sollen Demenzkranken Leben in eigener Häuslichkeit ermöglichen
Der Caritasverband für die Region Saar-Hochwald präsentierte heute in Merzig sein Modellprojekt „Alltagsbegleiter – Stunden- und Ganztagsbetreuung für demenzkranke Menschen in der eigenen Häuslichkeit“.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales Saarland 14.10.08

Schweiz: Asche von Toten im Zürichsee
Hinweise auf Dignitas verdichten sich
SF TAGESSSCHAU 14.10.08


13. Oktober 2008

"Lieber tot als Pflegeheim"
Aus Angst vor einem unwürdigen Lebensabend: Die Zahl alter Leute, die sich das Leben nehmen, steigt. Allein im vergangenen Jahr nahmen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 9402 Menschen das Leben.
Von Marion Mück-Raab, Hamburg
TAGESSPIEGEL 13.10.08

Der Tagesspiegel: Hamburger Rechtspolitiker fordern die Polizei auf, Roger Kusch das Handwerk zu legen
PRESSEECHO.DE 13.10.08

„Polizei soll wegen Sterbehilfe gegen Kusch vorgehen“
Berlin – Der Vorsitzende des Rechtsausschusses der Hamburger Bürgerschaft fordert polizeiliche Maßnahmen gegen den ehemaligen Hamburger Justizsenator Roger Kusch.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.10.08

Sterbehilfe: Depressionen und Ängste motivieren Todeswunsch
Portland – Jeder vierte Patient, der in Oregon um eine Sterbehilfe nachsucht, leidet unter Depressionen, die medizinisch behandelt einen Sterbewunsch unter Umständen vermieden hätten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.10.08

"Hospizarbeit lebt vom Ehrenamt" - gegen aktive Sterbehilfe
Anlaesslich des Deutschen Hospiz- und Palliativtages am 14. Oktober 2008 erklaeren die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann sowie der zustaendige Berichterstatter fuer Hospiz und Palliativmedizin Christian Kleiminger:
Hospizarbeit lebt vom Ehrenamt. Und es ist kein einfaches Engagement, schwerkranke Menschen so intensiv bis in den Tod zu begleiten.
PRESSEMITTEILUNG Carola Reimann und Christian Kleiminger, MdBs SPD 13.10.08

Eine Siebenjährige nimmt Abschied von der Welt
Von Britta Stuff
Clara ist sieben Jahre alt und leidet an einer unheilbaren Krankheit: Neuronale Ceroid Lipofuszinose ( NCL). Sie hat nur noch wenige Jahre zu leben. Die Eltern kämpfen mit allen Mitteln um ihr Kind: Transplantation von Stammzellen, Gentherapie – nichts hilft. WELT ONLINE hat die Familie ein halbes Jahr begleitet
WELT Online 13.10.08


12. Oktober 2008

Am Ende der Tage
Dr. Wwewetzer fahndet nach guten Nachrichten in der Medizin - Heute: Hilfe für Schwerkranke
TAGESSPIEGEL 12.10.08

CDL wählte neuen Bundesvorstand
Einsatz für das Leben schafft etwas Bleibendes
Mainz - Die Christdemokraten für das Leben (CDL) haben auf ihrer Bundesmitgliederversammlung am 11.10.2008 in Mainz den neuen Bundesvorstand gewählt.
PRESSEMITTEILUNG Christdemokraten für das Leben (CDL) 12.10.08


10. Oktober 2008

Deutsche Hospiz Stiftung zum Welthospiztag 2008: Deutschland bleibt ein Entwicklungsland
Berlin/ Dortmund. „Es besteht kein Anlass, heute vermeintliche Erfolge aufzuzählen“, erklärt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch, anlässlich des weltweiten Hospiztages 2008 am morgigen Samstag und des Deutschen Hospiz-Tages am 14. Oktober.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 10.10.08

Hospiztag 2008 - 14. Oktober
Malteser: Förderbeträge für ambulante Hospizdienste dramatisch eingebrochen - Gesetzesänderung notwendig
Köln. - Die in 2008 ausgezahlten Fördersummen für die Hospizarbeit der Malteser und anderer sind bei vielen Diensten um mehrere Tausend Euro geringer ausgefallen als in den Jahren zuvor.
PRESSEMITTEILUNG Malteser Trägergesellschaft 10.10.08

Malteser beklagen finanzielle Lücken bei Hospizarbeit
Köln – In der ambulanten Sterbebegleitung klaffen nach Einschätzung des Malteser-Hilfsdienstes erhebliche finanzielle Lücken.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.08

Hospizarbeit im Saarland ist bundesweit vorbildlich
Im Saarland flächendeckendes Netz von ambulanten und stationären Hospizen
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales Saarland 10.10.08

Neues Verfahren zur Entwicklung von Expertenstandards - VDAB: Praxisgerechte Weiterentwicklung der Pflegequalität ermöglicht
Am 8. Oktober fand in Osnabrück die 7. Konsensuskonferenz des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) zum Thema „Ernährungsmanagement zur Sicherstellung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege“ statt. Zentrales Thema war der Stellenwert sowie das Verfahren zur Entwicklung zukünftiger Expertenstandards.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 10.10.08

Studie: Wachkomapatienten im MCS können Schmerzen empfinden
Lüttich – Wachkoma-Patienten im Minimal Conscious State (MCS) können anders als solche im persistierenden vegetativen Status (PVS) vermutlich Schmerzen empfinden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.10.08

Broschüre: Medizinische Patientenanwaltschaft
Bei der Deutschen Hospiz Stiftung ist eine Informationsbroschüre zum Thema Patientenverfügung und Vorsorge für den Krankheitsfall erhältlich.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(41) 10.10.08


09. Oktober 2008

Luxemburg entscheidet wohl erst im Frühjahr über Sterbehilfe
Luxemburg – Die endgültige Abstimmung im Luxemburger Parlament über die Neuregelung der aktiven Sterbehilfe wird sich voraussichtlich bis ins Frühjahr verzögern.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.08

Streit um Koma-Patientin in Italien dauert an
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 09.10.08


08. Oktober 2008

Sterbehilfe? Salzburger Arzt vor Gericht
Claudia Langer
Aus Barmherzigkeit habe er einer Frau beim Sterben geholfen, sagt ein Arzt.
DIE PRESSE 08.10.08


07. Oktober 2008

Kusch contra Katholiken
Diskussion um Sterbehilfe in katholischer Gemeinde Ratzeburg
DOMRADIO 07.10.08

"Sterbehilfe aus Mitleid": Salzburger Arzt vor Gericht
Heute hat am Landesgericht Salzburg der Mordprozess gegen den Arzt Helmut Wihan begonnen.
DIE PRESSE.COM 07.10.08

Neuer Streit um die künstliche Ernährung
Siegburg/Berlin – Neuen Streit um die künstliche Ernährung gibt es zwischen der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin und dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.10.08

Heidelberg: Hotelfachkräfte entlasten Pflegepersonal
Heidelberg – Ausgebildete Servicekräfte aus dem Hotelfach bedienen im Universitätsklinikum Heidelberg Patienten auf den Stationen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.10.08

Menschen mit Demenz in der Kommune
Neues Förderprogramm für regionale Initiativen
Menschen mit Demenz und ihre Familien brauchen nicht nur gute Pflege und Beratung, wichtig ist auch, dass sie in einem sozialen Umfeld leben können, das Isolation vermeidet und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.
PRESSEMITTEILUNG Aktion Demenz e.V. 07.10.08


06. Oktober 2008

Welthospiztag 2008 – DHPV fordert zügigen Ausbau der Strukturen zur Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und ein Umdenken in der Gesellschaft
Schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland brauchen bessere Versorgungsstrukturen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) 06.10.08 (PDF-Format)

Brief an alle Bundestagsabgeordneten: Keine gesetzliche Absicherung von Patientenverfügungen!
"Wir bitten Sie, sich gegen eine gesetzliche Absicherung von Patientenverfügungen auszusprechen." Diesen Appell, unterstützt von Persönlichkeiten aus Medizin und Wissenschaft, richten die Hospizvereinigung OMEGA und der bürgerschaftlich engagierte Verein BioSkop an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.
PRESSEMITTEILUNG BioSKop e.v. und OMEGA-Mit dem Sterben leben e.V. 06.10.08 (PDF-Format)

Sterbehilfe im Brennpunkt
Brauchen Kranke in Deutschland mehr Hilfe zum oder beim Sterben? Liberale Gesetze zum Gnadentod oder mehr Hospizdienste?
Von FOCUS-Redakteur Kurt-Martin Mayer
FOCUS Online 06.10.08


05. Oktober 2008

Kusch will wieder drei Menschen beim Sterben helfen
Ex-Senator Roger Kusch will in den kommenden Wochen erneut drei Menschen in den Tod begleiten – und alles mit der Kamera dokumentieren.
FOCUS Online 05.10.08

Roger Kusch erweist der sensiblen Debatte über Sterbehilfe einen Bärendienst
Von Matthias Kamann
WELT Online 05.10.08

Sterbehilfe: Der Tod in der Tüte
Von Philip Eppelsheim
FAZ.NET 05.10.08

Der lange Abschied
Ein grandioser Lena-Odenthal-„Tatort“ zu einem brisanten Thema: Sterbehilfe
Von Markus Ehrenberg
TAGESSPIEGEL 05.10.08


04. Oktober 2008

Neues Todesvideo schon fertig!
Ex-Politiker kassiert 8000 Euro "Honorar" pro Selbstmord
Stephanie Lamprecht
Wann stirbt der nächste Mensch unter der Anleitung des Ex-Justizsenators Roger Kusch?
HAMBURGER MORGENPOST 04.10.08


03. Oktobeber 2008

Ambulanter Hospizdienst: „Lasst mich doch zu Hause sterben“
Vetter, Christine
Wenn kurative Hilfe nicht mehr möglich ist, betreuen in der letzten Lebensphase ambulante Hospizdienste die Patienten sowie ihre Angehörigen und sorgen für eine persönliche Begleitung bis in den Tod.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(40) 03.10.08

Jugendhospiz Balthasar: Möglichst viel Individualität
Klinkhammer, Gisela
In Olpe wurde teilweise nach englischem Vorbild, teilweise nach eigenen Vorstellungen das Konzept einer jugendgerechten Einrichtung entwickelt.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(40) 03.10.08

Patientenverfügung: Zweistufiges System geplant
Klinkhammer, Gisela
Eine interfraktionelle Arbeitsgruppe hat einen neuen Gesetzentwurf zur gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen erarbeitet.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(40) 03.10.08

Rechtliche Betreuungen: Eine umfassende Beratung fehlt
Blanke, Uwe; Wildt, Bert T. te; Emrich, Hinderk M.
Die Zahl der Betreuungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Über finanzielle und bürgerrechtliche Konsequenzen sind die Betroffenen und ihre Angehörigen aber häufig kaum informiert.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(40) 03.10.08

Hirntod als endgültige Definition des Todes?
Eine notwendige Anfrage
Armin Schwibach - / Komma – Das Magazin für christliche Kultur
KATH.NET 03.10.08


02. Oktobeber 2008

Kuschs teure Sterbehilfe - Mordkommission ermittelt
Leiche wurde obduziert. Kusch: "Ich habe vor Eintritt des Komas den Raum verlassen." Wird Gesetz verschärft?
Von Jens Meyer-Wellmann und Jan-Eric Lindner
HAMBURGER ABENDBLATT 02.10.08

Kuschs Sterbehilfe: Der Profiteur des Todes
Kommentar von Irene Jung
Roger Kusch lebt davon, dass alte Menschen Angst vor dem Siechtum und einem einsamen Sterben haben.
HAMBURGER ABENDBLATT 02.10.08

Britin kämpft vor Gericht für Recht auf begleiteten Suizid
SPIEGEL Online 02.10.08


01. Oktobeber 2008

Kusch hilft weiterer Frau beim Suizid
Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat offenbar erneut einer Frau geholfen, sich selbst das Leben zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
SUEDDEUTSCHE.DE 01.10.08

Zweiter Fall von Sterbehilfe: Kusch hilft Seniorin bei Selbstmord
STERN.DE 01.10.08

Kusch hilft erneut Frau beim Sterben
Im Gespräch mit Roger Kusch wirkte die 84-Jährige Hamburgerin rege und geistig fit. Der Ex-Justizsenator erfüllte dennoch ihren Wunsch und half beim Suizid.
FOCUS Online 01.10.08

Fall Kusch: Mordkommission übernimmt Vorermittlungen
Im Fall der 84 Jahre alten Rentnerin Inge Iassov, die Ex-Justizsenator Roger Kusch am gestrigen Dienstag beim Suizid „begleitet“ haben will, hat die Mordkommission Vorermittlungen eingeleitet.
HAMBURGER ABENDBLATT 01.10.08

Deutsche Hospiz Stiftung: Kusch nutzt die Untätigkeit der Politik für seine narzisstisches Selbstdarstellung
Berlin. "Roger Kusch betreibt ein narzisstisches Spiel, das durch die Untätigkeit der Politik erst möglich gemacht wird“, kommentiert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, die neuerliche Suizidhilfe des ehemaligen Hamburger Justizsenators.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 01.10.08

Inge Iassov über Kusch und die Sterbehilfe
Hamburgs ehemaliger Justizsenator Roger Kusch hat der Rentnerin Inge Iassov dabei geholfen sich umzubringen. Am 8. Juli 2008 hatte die WELT einen Leserbrief veröffentlicht, in dem die 84-Jährige ihre Meinung zum Freitod darlegt. WELT ONLINE veröffentlicht den Leserbrief an dieser Stelle erneut.
WELT Online 01.10.08

Ergebnisse des Forschungsprojektes „Das Robert Koch-Institut im Nationalsozialismus“ vorgestellt
Wissenschaftler des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben die Geschichte des Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus erforscht. Die Ergebnisse des vom RKI initiierten und finanzierten Projekts wurden am 1.10.2008 in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Robert Koch-Institut 01.10.08

Historiker-Bericht: Die dunkle Vergangenheit des Robert-Koch-Instituts
Brutale Menschenversuche, fanatische Linientreue, fehlende Zivilcourage: Das Berliner Robert-Koch-Institut hat den Abschlussbericht über seine Rolle im Dritten Reich vorgelegt. Es ist eine bittere Bilanz.
SPIEGEL Online 01.10.08

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