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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel September 2005
Anzahl: Artikel, Stand 12.03.06
30. September
Aktive Sterbehilfe bleibt hierzulande verboten
Berlin - Die Gründung des deutschen Ablegers der Schweizer Sterbehilfe-Organisation "Dignitas" hat Widerstand gegen das Töten auf Verlangen ausgelöst.
BERLINER MORGENPOST 30.09.05
"Die rot-grüne Bundesregierung hat in Sachen Sterbehilfe versagt"
Ex-Richter kritisiert Lücken beim Paragraphen 216
von Frank Diering
Berlin - Der ehemalige Vorsitzende des Bundesgerichtshofs, Klaus Kutzer, hat der Bundesregierung Untätigkeit zur rechtlichen Regelung der Sterbehilfe vorgeworfen.
DIE WELT 30.09.05
Künstliche Ernährung statt Geduld
Ab 1. Oktober gelten bei der künstlichen Ernährung in Heimen neue Regelungen
von Birgitta vom Lehn
Berlin - Immer mehr Menschen in Deutschland werden künstlich ernährt. Pro Jahr erhalten 140 000 zumeist ältere Personen über die Bauchdecke einen Schlauch in den Magen gelegt, durch den dann Nährflüssigkeiten zugeführt werden können.
DIE WELT 30.09.05
Altenpflege-Monitor 2005: Pflegepersonal hat zu wenig Zeit
VDAB: Personalausstattung stagniert bei steigendem Pflegeaufwand
Das Pflegepersonal hat zu wenig Zeit für die Betreuung und Pflege der Bewohner – lautet ein zentrales Ergebnis des Altenpflege-Monitors 2005.
PRESSEMITTEILUNG Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) 30.09.05
29. September
Die Advokaten des Todes
Die Schweizer Sterbehilfe-Organisation Dignitas gründet eine Zweigstelle in Hannover. Die Behörden prüfen ein Verbot. Die Betreiber beteuern ihre lauteren Absichten. Ein Blick hinter die Kulissen
von Claudia Ehrenstein
DIE WELT 29.09.05
"Suizid ist eine großartige Möglichkeit"
Der Generalsekretär von Dignitas, Ludwig A. Minelli, will den "assistierten Freitod" in Deutschland etablieren. Ein Gespräch über Leben, Tod und Selbstmord
Interview: Claudia Ehrenstein
DIE WELT 29.09.05
Zweigstelle für Lebensmüde
Der Sterbehilfe-Verein Dignitas drängt nach Deutschland
Von Urs Willmann
In der Schweiz wird gern das Bild des hässlichen Deutschen gezeichnet. Jetzt ist es einmal umgekehrt.
DIE ZEIT 29.09.2005 Nr.40
Sterbehilfe: Keine Solisten
„Dignitas“ sitzt dem grausamen Irrtum vom autonomen Menschen auf.
Wolfgang Thielmann
RHEINISCHER MERKUR 29.09.2005
„Tötung auf Verlangen widerspricht biblischem Tötungsverbot“
Hermann Barth zur Ethik des Helfens und Heilens
PRESSEMITTEILUNG der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD 29.09.05
28. September
Justiz beobachtet Sterbehilfe-Organisation in Hannover
Hannover - Nach der Gründung eines deutschen Ablegers der Schweizer "Dignitas" in Hannover steht die umstrittene Sterbehilfe-Organisation im Visier des niedersächsischen Justizministeriums.
DIE WELT 28.09.05
Bischof kritisiert deutsche Niederlassung von Sterbehilfe-Organisation
Euthanasie sei „ein tragischer Irrtum“, kritisierte Bischof Algermissen. – Initiative „Nie wieder!“ reicht Strafanzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft ein.
KATH.NET 28.09.05
27. September
Schweizer Verein hilft Deutschen beim Sterben
Protest gegen Filiale von Dignitas in Hannover
Regina Kerner
BERLIN Begleitet von Protesten hat am Montag die Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas ihr erstes deutsches Büro in Hannover eröffnet.
BERLINER ZEITUNG 27.09.05
Scharfe Kritik am geplanten Sterbehilfezentrum in Hannover
BERLIN. Die geplante Gründung eines so genannten Sterbehilfezentrums in Deutschland hat die Bundesärztekammer (BÄK) scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.09.05
Geschäfte mit der Sterbehilfe künftig strafbar?
HANNOVER. Das Niedersächsische Justizministerium prüft vor dem aktuellen Hintergrund der Gründung des deutschen Vereins "Dignitas", ob durch die Schaffung eines neuen Straftatbestandes dem Handeln von geschäftsmäßig agierenden Sterbehilfeorganisationen Einhalt geboten werden kann.
PRESSEMITTEILUNG Nds. Justizministerium 27.09.05
Niedersachsen will "Advokaten des Todes" stoppen
Von Friederike Freiburg
Die Sterbehilfe-Organisation Dignitas aus der Schweiz hat eine Filiale in Deutschland eröffnet, um zu beraten und Einfluss auf die Debatte in Deutschland zu nehmen. Das Ziel: ein liberalerer Umgang mit Euthanasie. Niedersachsens Justizministerin will Dignitas jetzt gesetzlich stoppen.
SPIEGEL ONLINE 27.09.05
Breite Kritik an Sterbehilfe-Zentrum
Hannover - Begleitet von Protesten hat die Schweizer Sterbehilfe-Organisation "Dignitas" in Hannover eine deutsche Zweigstelle gegründet.
DIE WELT 27.09.05
Bundesärztekammer verurteilt erneut aktive Sterbehilfe
Die schweizerische Organisation Dignitas gründet eine Filiale in Hannover und will den Weg zum Freitod in der Schweiz ebnen
BERLIN (HL). Die Bundesärztekammer hat den Plan der schweizerischen Sterbehilfe-Organisation Dignitas, in Hannover einen Verein und damit eine Zweigstelle in Deutschland zu gründen, scharf kritisiert.
Ärzte Zeitung, 27.09.2005
"Wir brauchen eine Gesetzesinitiative"
Kutzer fordert eindeutige Regelung zur Sterbehilfe
Moderation: Dieter Kassel
Nach der Gründung eines deutschen Ablegers des Schweizer Sterbehilfe-Vereins Dignitas hat der ehemalige Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof, Klaus Kutzer, eine eindeutige Gesetzeslage in Bezug auf passive Sterbehilfe gefordert. Patienten müssten sich darauf verlassen können, dass ihre Patientenverfügung auch wirklich umgesetzt werde.
DEUTSCHLANDRADIO 27.09.05
26. September
Proteste gegen Sterbehelfer-Büro in Hannover
Umstrittener Schweizer Verein Dignitas eröffnet heute erste deutsche Niederlassung - Kirche und Mediziner empört
von Edgar S. Hasse
Hannover - Der Schweizer Sterbehilfeverein Dignitas ("Würde") will heute in Hannover sein erstes Büro in Deutschland eröffnen und damit eine deutsche Tochtervereinigung ins Leben rufen.
DIE WELT 26.09.05
SoVD lehnt aktive Sterbehilfe ab
PRESSEMITTEILUNG Sozialverband Deutschland e.V. 26.09.2005
Ministerin und Landesbischöfin halten Pläne von Diginitas für Schritt in falsche Richtung
Von der Leyen und Käßmann: „Dignitas schlägt völlig falschen Weg ein“
HANNOVER. "Sterben ist ein gewichtiges Thema, das nicht verdrängt werden darf. Nur allzu oft werden Todkranke mit ihren Wünschen und Ängsten in unserem Land ausgegrenzt. An diesem Punkt müssen wir ansetzen. Deshalb halten wir den Weg, den das Unternehmen Dignitas einschlägt, für völlig falsch", so Landesbischöfin Margot Käßmann.
PRESSEMITTEILUNG Ministerium für Soziales, Frauen, Familien und Gesundheit Niedersachsen 26.09.05
Sterbehilfe ist der falsche Weg
Die Tötung eines Menschen darf nicht unsere Antwort auf Krankheit und Leid sein
Zur Gründung der ersten Zweigstelle des Sterbehilfevereins 'Dignitas' in Hannover erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission 'Ethik und Recht der modernen Medizin' Thomas Rachel MdB:
Die Gründung einer Zweigstelle des Sterbehilfevereins 'Dignitas' als Vorposten in Deutschland ist sehr bedauerlich. Sie ist ein falsches Signal für schwerkranke Menschen.
PRESSEMITTEILUNG Thomas Rachel MdB, CDU 26.09.05
Müller: Aktive Sterbehilfe nicht einschleichen lassen
Einer schleichenden Einführung der aktiven Sterbehilfe erteilte Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller eine klare Absage.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 26.09.05
24. September
Hoppe: Kategorisches NEIN zur aktiven Sterbehilfe - Ärzteschaft warnt vor Dignitas-Euthanasiezentrum
Berlin - "Für uns Ärztinnen und Ärzte wird auch in Zukunft die Maxime gelten: Der Patient hat das Recht auf einen würdigen Tod, aber er hat nicht das Recht, getötet zu werden. Aktive Sterbehilfe lehnen wir Ärztinnen und Ärzte deshalb kategorisch ab", erklärte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, zu den Plänen der Schweizer Organisation "Dignitas" in Hannover ein Euthanasie-Zentrum zu errichten.
PRESSEMITTEILUNG Bundesärztekammer 24.09.2005
22. September
Experten des Runden Tisches Pflege relativieren eigene Aussagen
Von Eva Richter
Wie kann die Situation pflegebedürftiger Menschen in Deutschland verbessert werden - Empfehlungen dazu hat kürzlich der Runde Tisch Pflege vorgelegt.
Ärzte Zeitung, 22.09.2005
21. September
Niederlande planen Gesetz zur Sterbehilfe bei Babys
Babys, die an einer unheilbaren oder „unerträglichen“ Krankheit leiden, sollen legal getötet werden können.
KATH.NET 21.09.05
Was Mutter Teresa Peter Singer zu sagen hätte.
Von Johannes Graf
Linz (kobinet) Das 9. Philosophicum in Lech am Arlberg, das vom 15. bis 18. September 2005 stattfand, bot einen interessanten und bemerkenswerten Einblick in den gegenwärtigen Stand der bioethischen Diskussion.
KOBINET 21.09.05
Wie Palliativ-Versorgung in Niedersachsen verbessert werden kann
Von Christian Beneker
Palliativ-Versorgung kostenneutral zu verbessern - das funktioniert nicht. Das zeigt die gegenwärtige Diskussion um das Gutachten "Palliativ-Versorgung in Niedersachsen".
Ärzte Zeitung, 21.09.2005
20. September
Ärztliche Versorgung von Heimbewohnern mangelhaft
BERLIN. Die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen werden nicht angemessen ärztlich versorgt. Besonders unzureichend ist die medikamentöse Behandlung dementer und depressiver, alter Menschen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.09.05
18. September
Mein geschehe Wille
Wer entscheidet über das Ende, wenn es der Sterbende nicht mehr kann? Der Streitfall Patientenverfügung.
Von Josef-Otto Freudenreich
TAGESSPIEGEL 18.09.05
17. September
Töten ohne Strafe
Eine Mutter hat ihren schwer kranken Sohn vergiftet und wurde nicht belangt - Signal zur Legalisierung der Sterbehilfe?
BERLINER ZEITUNG 17.09.05
16. September
29 Opfer: Mordanklage gegen Sonthofener Todespfleger erhoben
Kempten - Nach der mit 29 Opfern größten bekannten Tötungsserie der Bundesrepublik hat die Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen den sogenannten Sonthofener Todespfleger erhoben.
DIE WELT 16.09.05
Hospizstiftung begrüßt Urteil nach Sterbehilfe
BERLIN (dpa). Die Deutsche Hospizstiftung hat das milde Urteil gegen eine Mutter, die ihren schwerst behinderten Sohn auf dessen Wunsch hin vergiftete, begrüßt
Ärzte Zeitung, 16.09.2005
15. September
Urteilsspruch: Zustimmung und Ablehnung zur aktiven Sterbehilfe
Die Deutsche Hospizstiftung hat den milden Berliner Richterspruch über eine Mutter, die ihren schwerstbehinderten Sohn auf seinen Wunsch hin vergiftete, begrüßt.
DIE WELT 15.09.05
Sonthofener Krankenpfleger wegen 16-fachen Mordes angeklagt
KEMPTEN. Die Staatsanwaltschaft Kempten hat einen Sonthofener Krankenpfleger wegen 16-fachen Mordes und zwölffachen Totschlags angeklagt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 15.09.05
Mordanklage gegen Sonthofener Pfleger erhoben
Der 26jährige soll 29 Patienten im Alter zwischen 40 und 94 Jahren mit Giftspritzen umgebracht haben
DIE WELT 15.09.05
14. September
„Das Liebste geopfert“
Eine Mutter tötete ihren schwerstbehinderten Sohn und bleibt straffrei. Das Gericht befindet: Sie handelte auf Verlangen
Von Kerstin Gehrke
TAGESSPIEGEL 14.09.05
Müller: Gesetzeslage reicht aus - Aktive Sterbehilfe ist und bleibt strafbar
Der Einführung einer aktiven Sterbehilfe erteilte Bayerns Gesundheitsstaatssekretärin Emilia Müller heute erneut eine klare Absage und sah mit dem Berliner Urteil die Haltung Bayerns bestätigt.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 14.09.05
13. September
Britische Medien berichten über Sterbehilfe in New Orleans
NEW ORLEANS. Amerikanische und britische Medien berichten, dass Krankenhausärzte in den von Hurrikan Katrina verwüsteten Regionen rund um New Orleans offenbar bei zahlreichen Patienten aktive Sterbehilfe geleistet haben.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.05
Sterbehilfe-Prozess: "Irgendwann schloss er seinen Mund und lächelte"
Von Jens Todt
Schuldig ja, Strafe nein: Ein Berliner Gericht musste heute über eine Mutter urteilen, die ihren schwer behinderten Sohn auf dessen Wunsch hin mit einem Medikamentencocktail getötet hat. Die Geschichte einer Familientragödie.
SPIEGEL ONLINE 13.09.05
Frau tötet Sohn im Wachkoma - Prozeßbeginn
BERLIN (ddp.vwd). Wegen der Tötung ihres im Wachkoma liegenden Sohnes muß sich ab heute eine 47jährige Berlinerin vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten. Die Frau soll ihren 29 Jahre alten Sohn im Dezember 2004 auf dessen Wunsch hin mit einer Überdosis Tabletten vergiftet haben.
Ärzte Zeitung, 13.09.2005
Mutter tötet leidendes Kind: Gericht urteilt über verzweifelte Frau
Eine 47jährige steht von heute an in Moabit vor Gericht, weil sie das Leiden ihres Sohnes nicht mehr ertrug
von Michael Mielke
DIE WELT 13.09.05
Ist Flüssigkeitsverzicht bei Palliativ-Patienten Quälerei oder Respekt vor dem Willen der Sterbenden?
Von Nicola Siegmund-Schultze
Zweieinhalb Monate nach der Diagnose einer Meningiosis carcinomatosa kam eine 52jährige Patientin in ein Hospiz. Als sie wegen zunehmender mentaler Einschränkungen selbständig nicht mehr genug essen und trinken konnte, verzichteten die Betreuer auf jegliche Form der künstlichen Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr.
Ärzte Zeitung, 13.09.2005
12. September
Niederlande: Sterbehilfe bei Kindern und Jugendlichen
Euthanasie-Studie: Immer häufiger werden Entscheidungen über das Lebensende getroffen.
KATH.NET 12.09.05
Sterbebegleitung - neuer Ratgeber für Angehörige
DÜSSELDORF (iss). Mit einem neuen Ratgeber will die Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen Angehörige bei der Betreuung unheilbar Kranker unterstützen.
Ärzte Zeitung, 12.09.2005
9. September
20 Millionen Wähler ignoriert - Angst vor Pflege im Alter und keine Antworten der Parteien
Dortmund. „Die Parteien werben an den Wählern vorbei“ bilanziert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 09.09.05
Psychiater im Nationalsozialismus: Herren über Leben und Tod
Tammen, Antke
Gedenkstunde zur NS-Psychiatrie im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentages
Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 36 vom 09.09.2005
8. September
Deutsche Hospiz Stiftung fühlt Parteien auf den Zahn – Ergebnisse liegen jetzt vor
Berlin. „Noch immer ist keine Partei in der Lage, uns umfassende und tragfähige Konzepte vorzulegen“ bilanziert Eugen Brysch, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung. Die unabhängige Patientenschutzorganisation für Schwerstkranke und Sterbende legt heute die Antworten der Parteien auf ihre Wahlprüfsteine vor.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 08.09.05
7. September
Enquete-Kommission: Politik muss Thema Sterbehilfe aufgreifen
Recht/Bericht
Berlin: (hib/BOB) Die Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin" hat einen Bericht (15/5980) über den Stand ihrer Arbeit erstellt, der am heutigen Mittwoch Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) übergeben wird.
HIB 07.09.2005 206/2005
Bericht der Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin - Über den Stand der Arbeit
136 Seiten (2 MB), Deutscher Bundestag 15. Wahlperiode, Drucksache 15/5980, 06.09.2005
Schmidt will Rechtsanspruch auf Sterbebegleitung
Gesundheitsministerin Schmidt plant eine Gesetzesinitiative zur besseren medizinischen Versorgung für Sterbenskranke. Sie will deren ambulante Versorgung zur Kassenleistung machen.
NETZEITUNG.DE 07.09.05
Zahl der Sterbehilfe-Fälle in Belgien steigt
BRUESSEL. Laut offiziellen Zahlen leisten belgische Ärzte im Schnitt 30 Mal im Monat Sterbehilfe. Das sind jeweils rund zehn Fälle mehr als noch vor drei Jahren,
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 07.09.05
6. September
Häufige Sterbehilfe bei Kindern in den Niederlanden
ROTTERDAM. Die Sterbehilfe ist in den Niederlanden auch bei pädiatrischen Patienten keine Ausnahme mehr. Nach einer Studie in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine (2005; 159: 802-809) steht sie bei jedem dritten Sterbefall bei Kindern und Jugendlichen zur Diskussion.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.05
"Sterbende verdienen einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen"
Der Schmerztherapeut Johannes Beck will in Heidelberg ein Hospiz gründen / Verein hilft beim Spendensammeln / Prominente Unterstützung
HEIDELBERG. Dr. Johannes Beck, niedergelassener Anästhesist, will für sterbende Menschen in Heidelberg ein Hospiz gründen. Eineinhalb Millionen Euro muß Beck dafür zusammenbekommen. Auf seiner Suche nach Spendern ist Beck nicht allein.
Ärzte Zeitung, 06.09.2005
3. September
Bischof Fürst: Leben ist ein Geschenk Gottes
Christlicher Glaube bewahrt vor Machbarkeits- und Erlösungsphantasien
Ellwangen. - Der christliche Glaube bewahrt vor Machbarkeits- und Erlösungsphantasien. Das sagte Bischof Gebhard Fürst am Samstag, 3. September auf dem Provinztag des Ritterordens zum Heiligen Grab in Ellwangen. Der Mensch sei Geschöpf Gottes und von der Verschmelzung von Ei und Samenzelle bis zum Tode ganz Mensch, seine Würde sei nicht von Lebensphasen abhängig.
PRESSEMITTEILUNG Bischof Gebhard Fürst, 03.09.05
Altenpflege im Akkord
Über die Reform des Pflegesystems wird seit langem diskutiert. Wie notwendig sie wirklich ist, zeigt ein neues Skandalbuch
WELT AM SONNTAG 04.09.05
1. September
Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung erlässt Richtlinien zur enteralen Ernährung
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung hat heute im Bundesanzeiger bekannt gemacht, in welchen medizinisch notwendigen Fällen Trink- und Sondennahrung - so genannte enterale Ernährung - in der ambulanten Versorgung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Die Richtlinien treten zum 1. Oktober 2005 in Kraft.
PRESSEMITTEILUNG BMGS 01.09.05
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