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Pressespiegel
Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte
Pressespiegel September 2007
Anzahl: 76 Artikel, Stand 03.10.07
30. September 2007
Dignitas wich in Winterthurer Hotelzimmer aus
Zürich. SDA/baz. Nachdem die Zürcher Gemeinden Stäfa und Maur es Dignitas einstweilen untersagten, in Privatwohnungen Freitod- Begleitungen durchzuführen, wich die Sterbehilfeorganisation nun auf ein Hotel in Winterthur ZH aus.
BASLER ZEITUNG 30.09.2007
29. September 2007
Respektlos und fadenscheinig
Italien: Euthanasie-Lobby vergreift sich am Tod Johannes Pauls II.
Von Guido Horst
Rom (DT) Es ist ein Andenken, das nicht nur den Römern lieb und teuer ist: das Leiden und Sterben Johannes Pauls II.
DIE TAGESPOST 29.09.2007
28. September 2007
Bei Patientenverfügungen rücken Ärzte von Union ab
"Lahrer Kodex" fordert Priorität für Willen der Kranken
Berlin - Im Streit über Patientenverfügungen zum Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen gehen angesehene Mediziner in die Offensive
DIE WELT 28.09.07
Lahrer Kodex
Der Lahrer Kodex ist eine Selbstverpflichtungserklärung von Ärzten. Unterzeichner verpflichten sich, den Willen ihrer Patienten in besonderem Maße zu respektieren.
Vorgestellt am 28.09.07
Bundesärztekammer hält den "Lahrer Kodex" für überflüssig
Ärzte-Selbstverpflichtung zu Patientenverfügungen stößt auf geteiltes Echo
BERLIN (ami). Ärzte gehen in die Offensive für mehr Respekt vor dem Patientenwillen. Mit dem Lahrer Kodex verpflichten sie sich, Patientenverfügungen als verbindlich zu betrachten. Die Bundesärztekammer betrachtet die Selbstverpflichtung kritisch.
Ärzte Zeitung, 28.09.2007
Mit moderner Informationstechnik die Pflegequalität verbessern
Kuratorium Deutsche Altershilfe startet mit Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums ein elektronisches Fehlerberichts- und Lernsystem für die Altenpflege
PRESSEMITTEILUNG Bundesgesundheitsministerium 28.09.07
27. September 2007
Reiche tendieren eher zur Sterbehilfe als Arme
Matthias Gräbner
Wo ärztliche Sterbehilfe legal ist, wird sie quer durch die Bevölkerung gleichmäßig in Anspruch genommen: nicht, wie befürchtet, überproportional oft etwa von chronisch Kranken oder Armen
TELEPOLIS 27.09.07
Studie bestätigt: Sterbehilfegesetze werden nicht missbraucht
Befürchtungen sind nicht berechtigt
PRESSETEXT.AUSTRIA 27.09.07
Anm.: Andere Studien, z.B. zu den Niederlanden, kommen zu anderen Ergebnissen.
Bundesstiftung Kinderhospiz in Berlin gegründet - Bestsellerautorin Tanja Kinkel ist Schirmherrin
In Berlin wird heute die Bundesstiftung Kinderhospiz gegründet. Beim feierlichen Gründungsakt im Hotel Courtyard by Marriott Berlin Mitte begrüßt der Stiftungsvorstand die geladenen Gäste, darunter der Palliativmediziner Prof. Dr. Stein Husebø (Norwegen). Staatssekretärin Marion Caspers-Merk MdB und Sandra Maischberger werden ebenfalls erwartet. Die Stiftungsgründung wird unter anderem durch Bundespräsident Dr. Horst Köhler ermöglicht, der aus dem Erlös seines Benefizkonzertes 2006 in Baden-Baden 50'000 Euro Gründungskapital zur Verfügung stellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesstiftung Kinderhospiz 27.09.07
Marion Caspers-Merk begrüßt „Bundesstiftung Kinderhospiz e.V.“
Mit einem Gründungsfestakt wird heute um 16 Uhr in Berlin die „Bundesstiftung Kinderhospiz e.V.“ ins Leben gerufen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Marion Caspers-Merk, MdB, die an der Gründungsfeier teilnimmt, bekräftigt das Engagement der Bundesregierung im Bereich der Palliativmedizin.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 27.09.07
Mediziner wollen mit Ärzte-Kodex Patientenautonomie betonen
Berlin - Im jahrelangen Streit um die Patientenautonomie gibt es eine weitere Initiative.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 27.09.07
26. September 2007
Sterbehilfe: "Die Liebe ließ mir keine Wahl"
Ralph Giordano verlor seine erste wie seine zweite Ehefrau durch Krebs. Beide litten unerträgliche Schmerzen. Als die Ärzte nichts mehr tun konnten, entschloss sich Giordano, seiner ersten Frau das Sterben zu ermöglichen. Ein sehr persönliches Plädoyer für die Sterbehilfe.
Der Publizist und Regisseur Ralph Giordano (84) lebt und arbeitet in Hamburg. Diesen Artikel verfasste er für eine Veranstaltung des Hamburger Politikers und Ex-Justizsenators Roger Kusch, der mit dem Thema Sterbehilfe derzeit in der Hansestadt Wahlkampf macht und mit einer Unterschriftenkampagne dafür werben will, dass Hamburg ein eigenes Sterbehilfegesetz verabschiedet.
DIE WELT 26.09.2007
Kusch startet "Volksinitiative Sterbehilfe" mit Giordano-Text
Ex-Justizsenator und Parteigründer Roger Kusch hat gestern Abend bei einer Veranstaltung den offiziellen Start seiner "Volksinitiative Sterbehilfe" bekannt gegeben und sich dabei - zumindest indirekt - prominenter Unterstützung bedient.
HAMBURGER ABENDBLATT 26.09.07
Weihbischof kritisiert geplante Volksinitiative
Auf deutliche Ablehnung in der katholischen Kirche ist die geplante Volksinitiative zur Sterbehilfe gestoßen, die der frühere Justizsenator Roger Kusch plant. Der Vorsitzende der Partei „Rechte Mitte Heimat Hamburg" will sie auf den Weg bringen, um ein eigenes Hamburger Gesetz für die aktive Sterbehilfe zu schaffen.
DIE WELT 26.09.2007
Petra Thorbrietz` letzte Fragen: Selbstbestimmt in den Tod
Eine Patientenverfügung soll rechtzeitig die medizinische Versorgung eines Menschen regeln. Doch taugt sie eher dazu, die eigene Einstellung zum Leben festzuhalten, meint Petra Thorbrietz. Sie schreibt ab jetzt jeden Mittwoch über Themen rund um das Ende des Lebens.
Von FOCUS-Online-Autorin Petra Thorbrietz
FOCUS Online 26.09.2007
25. September 2007
Experiment: Volksinitiative für Sterbehilfe gestartet
Der von Ex-Justizsenator Roger Kusch gegründete Verein will ein eigenes Hamburger Gesetz für die Sterbehilfe schaffen. Zu den zentralen Forderungen gehört, in der Hansestadt das Amt eines Sterbehilfe-Beauftragten einzuführen, der Bürger beraten und Angebote vermitteln kann.
DIE WELT 25.09.2007
Mehr Kontrollen, weniger Defizite in Pflegeheimen
KIEL (di). Mehr Kontrollen, vereinzelt aber noch Defizite in den Heimen - dies geht aus dem Gesamtbericht über die Arbeit der Heimaufsicht in Schleswig-Holstein hervor.
Ärzte Zeitung, 25.09.07
Rauchverbot - Ärger im Hospiz
FRANKFURT/MAIN (Smi). Weil ihnen in ihrem Hospiz das Rauchen verboten wurde, sind einige Patienten aus der Einrichtung in York wieder ausgezogen, um daheim zu sterben.
Ärzte Zeitung, 25.09.07
Ausstellung: Das schockt – Kunst über das Totenreich
Kein sanfter Abschied: Die Ausstellung "Six Feet Under" im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden zeigt moderne Künstler, die sich mit dem Tod beschäftigen. Die Schau will den Schrecken des Sterbens zulassen – mit Hilfe von realistischen Leichenfiguren.
DIE WELT 25.09.2007
24. September 2007
Bewusstes Denken auch im Wachkoma
Bewusstlos, regungslos, sprachlos – so wurden Patienten bisher im Wachkoma gesehen. Neue bildgebende Verfahren zeigen, dass einige Patienten auch in diesem Zustand noch etwas wahrnehmen. Per Computer wollen Forscher nun mit ihnen in Kontakt treten.
DIE WELT 24.09.07
"Ich halte es nicht mehr aus hier"
Direkt unter seiner Wohnung in Stäfa gehen Menschen aus halb Europa den letzten Weg. Doch auch für den Dignitas-Nachbarn R.H. ist das Leben inzwischen nicht mehr lebenswert.
20MIN.CH 24.09.2007
21. September 2007
Palliativmedizin: Verbesserungen bei ambulanter Versorgung
Rieser, Sabine
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich auf einen Entwurf einer Richtlinie zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung verständigt.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 38 vom 21.09.2007
Betreuung und Forschung für Demenzkranke stärken
Ulla Schmidt: "Demenzkranke gehören in die Mitte unserer Gesellschaft" Annette Schavan stellt neues Nationales Demenzforschungszentrum vor
PRESSEMITTEILUNG BMBF und BMG 21.09.2007
Pflegeversicherung: Demenz wird zum Problem für die Sozialsysteme
Verwirrte Menschen brauchen besonders viel Betreung. Die Pflegeversicherung ist aber auf Demenzkranke nicht eingestellt. Menschen gelten vor allem bei körperlichen Leiden als pflegebedürftig. Experten arbeiten an einer neuen Definition der Pflegebedürftigkeit
DIE WELT 21.09.2007
Das Geschäft mit dem Vergessen
Zahl der Demenzkranken steigt rasant. Allein in Deutschland sind es mittlerweile 1,2 Millionen. Für sie ist das Risiko extrem hoch, an Alzheimer zu erkranken. Die Pflegeversicherung könnte dies zum Kollaps bringen. Pflegefirmen und Pharmakonzerne hoffen dagegen auf Riesen-Gewinne.
DIE WELT 21.09.2007
20. September 2007
Pflege - Merkel für öffentliche Fehlerdebatte
Ärzte Zeitung, 20.09.07
Lauterbach fordert Schulnoten für Pflegeheime
Berlin - Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert, die Qualität von Pflegeheimen mit Schulnoten zu bewerten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 20.09.07
Alzheimer: „Ich pflege sie, so lange meine Kraft reicht"
Kurt Böse und seine Ehefrau Hildegard blicken in ein Fotoalbum. Der 80 Jahre alte Osnabrücker zeigt auf ein Bild aus dem Jahr 1971. „Wer ist das auf dem Foto?", fragt er seine Frau. Hildegard Böse (85) hält einige Sekunden inne. „Wir beide", sagt sie zögernd. Wo sie da waren – das weiß sie nicht mehr.
DIE WELT 20.09.07
Schweiz: Dignitas muss Sterbehilfe in Stäfa einstellen
Gemeinderat erlässt vorläufiges Nutzungsverbot
Die Sterbehilfeorganisation Dignitas darf in der Zürcher Gemeinde Stäfa vorläufig keine sterbewilligen Personen mehr in den Freitod begleiten. Der Gemeinderat hat ein vorläufiges Nutzungsverbot für die von Dignitas gemietete Wohnung erlassen.
NEUE ZÜRCHER ZEITUNG NZZ 20.09.2007
19. September 2007
AWO plädiert für Veröffentlichung von Prüfberichten
SCHLESWIG (di). Die Diskussion um die Pflegeversicherung und Pflegequalität reißt nicht ab. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Schleswig-Holstein fordert eine grundlegende Reform und die Veröffentlichung "schwarzer Schafe" in der Branche
Ärzte Zeitung, 19.09.2007
Irland: ,Amnesty’ verliert Unterstützung an katholischen Schulen
Abtreibung darf nicht als „Menschenrecht“ eingeführt werden: Irische Bischöfe empfehlen jetzt katholischen Schulen, Amnesty nicht weiter zu unterstützen.
KATH.NET 19.09.2007
Menschenrechte: Polen will Todesstrafe mit Abtreibung gleichsetzen
Die Regierung in Warschau blockiert einen EU-Plan für die Einführung eines Tages gegen die Todesstrafe.
DIEPRESSE.COM 19.09.2007
Anm.: Hier geht es auch um Sterbehilfe
17. September 2007
Bernhard: Jeder hat das Recht, in Würde zu sterben - Bioethik-Kommission Bayern verabschiedet Stellungnahme
Die Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung hat nach langen intensiven Beratungen am vergangenen Freitag (14.09.) eine fundierte Stellungnahme verabschiedet, die im Oktober 2007 dem Ministerrat vorgelegt werden soll.
PRESSEMITTEILUNG Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz 17.09.2007
SPD für schärfere Kontrollen in Pflegeheimen
BERLIN (dpa). Gesundheitspolitiker der SPD-Bundestagsfraktion fordern eine deutlich schärfere Kontrolle von Pflegeheimen als bislang vorgesehen.
Ärzte Zeitung, 17.09.2007
Koalitionsstreit um Pflegereform
Berlin - Bei der geplanten Reform der Pflegeversicherung steuern Union und SPD auf einen offenen Konflikt zu.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.09.07
Behandlungsraum soll in Heimen zum Muss werden
SAARBRÜCKEN (kud). Alle saarländischen Pflegeheime sollen einen medizinischen Behandlungsraum einrichten.
Ärzte Zeitung, 17.09.2007
Schwedische Forscherin erhält Alzheimer-Preis
FRANKFURT AM MAIN (eb). Mit dem Alois Alzheimer Award 2007 ist Professor Agneta Nordberg von der Universität in Stockholm ausgezeichnet worden.
Ärzte Zeitung, 17.09.2007
14. September 2007
Appell des Vatikan: „Patienten im Dauerkoma künstlich ernähren“
Vatikanstadt - Ein Abbruch der Ernährung von Patienten im Dauerkoma ist nach dem Urteil des Vatikan moralisch unzulässig.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.09.07
Vatikan: Ernährung im ,vegetativen Zustand’ ist moralisch verpflichtend
Die Kongregation für die Glaubenslehre antwortete auf zwei Fragen der US-Bischofskonferenz zu Komapatienten.
KATH.NET 14.09.07
Palliativversorgung: Richtlinien-Entwurf des G-BA steht
Siegburg/Berlin - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat sich auf einen Entwurf einer Richtlinie zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung verständigt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 14.09.07
Schmidt verspricht bessere Medizin und Pflege
BERLIN (HL/vdb). Teilhabe am medizinischen Fortschritt, humane Pflege und Bezahlbarkeit medizinischer Leistungen - so hat Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt gestern in der Haushaltsdebatte des Bundestages ihre Reformpolitik gerechtfertigt.
Ärzte Zeitung, 14.09.2007
"Pflege bewegt" - Tour durch Deutschland
Die Aktion soll das Bewusstsein der Bürger für Pflege schärfen, und durch neue Ideen den Pflegealltag verbessern
Ärzte Zeitung, 14.09.2007
Patientenverfügungen: Würdevolles Lebensende
Wichert, Peter von
Plädoyer für eine genaue und situationsgerechte Formulierung des Patientenwunsches
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Pflegequalität: Der blinde Fleck
Hibbeler, Birgit
Stärkere Kontrollen oder ein Pflege-TÜV verbessern nicht automatisch die Pflegequalität. Wer die Missstände beseitigen will, muss die Rahmenbedingungen verändern.
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
Suizidprävention: Mehr Aufmerksamkeit für alte Menschen
Bühring, Petra
Mit dem Alter steigt das Suizidrisiko deutlich an. Besonders betroffen sind ältere Frauen:
Deutsches Ärzteblatt 104, Ausgabe 37 vom 14.09.2007
13. September 2007
Statt Pauschalkritik fordern Ärzte Entlastung für Pflegemitarbeiter
Erste Reaktionen zur Reform: Kooperation mit Hausärzten ist in der Tat wichtig
KIEL/BERLIN (di/HL). Das Personal in Pflegeheimen braucht nach Auffassung von Hausärzten mehr Unterstützung. Statt die Pflegekräfte zu kritisieren, sollten diese nach Meinung der Ärzte entlastet werden.
Ärzte Zeitung, 13.09.2007
Gesundheitsministerin für höhere Bezahlung der Pflegekräfte
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 13.09.07
12. September 2007
Pflegereform greift auch bei Vertragsärzten ein
BERLIN (HL). Pflegeheime können künftig an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen, wenn sie geriatrisch qualifizierte Ärzte einstellen. Ferner soll in Modellvorhaben Pflegeberufen erlaubt werden, Leistungen zu verordnen, die bislang nur von Ärzten veranlasst werden konnten.
Ärzte Zeitung, 12.09.2007
Kassen erhöhen Zuschüsse für Hospizdienste
STUTTGART (mm). Die Kassen in Baden-Württemberg zahlen im Vergleich zu 2002 mehr als doppelt so viele Zuschüsse für ambulante Hospizdienste.
Ärzte Zeitung, 12.09.2007
11. September 2007
Wie kann die ärztliche Versorgung Pflegebedürftiger verbessert werden?
BERLIN (HL). Der Vorstoß von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, niedergelassene Ärzte verstärkt in die Versorgung von Heimbewohnern einzubinden, ist auf ein positives Echo bei der KBV, bei Ärzteverbänden und auch bei Krankenkassen gestoßen.
Ärzte Zeitung, 11.09.2007
Pflegereform: Kassen kritisieren Referentenentwurf
Berlin – Der Medizinische Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) hat das geplante Mitspracherecht von Leistungserbringern bei der Erstellung von Prüfberichten über Pflegeeinrichtungen scharf kritisiert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 11.09.07
Unheilbar Kranke sollen Medikamente testen
Experten diskutieren, ob unheilbar kranke Patienten das Recht haben sollten, neue Medikamente zu testen, die noch nicht alle Sicherheitstests bestanden haben. Gegner weisen darauf hin, dass mehr als 90 Prozent der Medikamente später nicht zugelassen werden – auch wegen Sicherheitsbedenken.
DIE WELT 11.09.07
Unheilbar kranke Patienten als Testpersonen für Medikamente
Experten streiten über Nutzen und Risiken
PRESSETEXT.AUSTRIA 11.09.07
10. September 2007
Schmidt kritisiert Defizite in der Pflege
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.09.2007
Pflege: Rüttgers sieht Riester-Rente als Vorbild
BERLIN/DÜSSELDORF (dpa). Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) hat sich für eine Reform der Pflegeversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente ausgesprochen.
Ärzte Zeitung, 10.09.2007
Abschied nehmen im Raum der Stille
Die Heidelberger Thoraxklinik bietet Schwerstkranken ein Umfeld, in dem sie sich gut aufgehoben fühlen
HEIDELBERG (mm). Palliativstationen sind in Deutschland noch viel zu selten. Nun setzt auch die Heidelberger Thoraxklinik auf die besondere Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase.
Ärzte Zeitung, 10.09.2007
07. September 2007
Papst prangert Abtreibung und Sterbehilfe an
Papst Benedikt XVI. hat in Wien Abtreibung und aktive Sterbehilfe in sehr scharfer Form verurteilt.
AD-HOC-NEWS.DE 07.09.07
Sterbehilfe: Wirbel um Tötungsgerät
Ein Hamburger Politiker stellte einen Suizid-Automaten vor. Seither tobt wieder eine heiße Diskussion um die Sterbehilfe.
Von FOCUS-Online-Autorin Petra Apfel
FOCUS Online 07.09.07
Palliativversorgung staerken - Sterbehilfe-Automaten sind falsches Signal
Zur Praesentation eines Sterbehilfe-Automaten durch den Hamburger Politiker Roger Kusch (HeimatHamburg) erklaert der SPD-Bundestagsabgeordnete, Christian Kleiminger:
Das Auftreten des Hamburger Politikers Kusch ist geschmacklos und politisch unserioes.
PRESSEMITTEILUNG, Christian Kleiminger, MdB SPD 07.09.07
06. September 2007
Suizidforscher warnen vor Zulassung von Sterbehilfe
Berlin - Die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat vor jeglicher Zulassung von Sterbehilfe gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
Deutsche Hospiz Stiftung: Richtlinien zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung müssen Patienten in den Vordergrund stellen
Patientenschutzorganisation legt Empfehlungen vor / Demenzkranke beachten
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 06.09.2007
Pflegeheime sollen häufiger kontrolliert werden
BERLIN (se). Mehr unangemeldete Stichproben sollen die Überprüfung von Pflege-Einrichtungen wirkungsvoller machen. Dies kündigte Gesundheits-Staatssekretärin Marion Caspers-Merk gestern in Berlin mit. Die Politiker der großen Koalition befürworten einen "Pflege-TÜV", mit dem Missstände in Zukunft schneller erkannt werden können.
Ärzte Zeitung, 06.09.2007
Internet-Infos zu Mangelernährung
NEU-ISENBURG (eb). Mit neuer Struktur und erweitertem Angebot präsentiert sich die Allianz gegen Mangelernährung im Alter jetzt im Internet.
Ärzte Zeitung, 06.09.2007
Ärzte lehnen „Patientenrechtsgesetz“ ab
Berlin - Einen konsequenten Schutz der Patienten vor Rationierung und Zuteilungsmedizin hat die Bundesärztekammer (BÄK) gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 06.09.07
05. September 2007
Der Ex-Senator und der Sterbehilfe-Automat
Wahlkampf: Roger Kusch sorgte bei seinem Auftritt in einem Seniorenheim für Wirbel
Chef der Partei HeimatHamburg stellte Gerät vor, mit dem unheilbar Kranke sich selbst eine tödliche Injektion verabreichen können.
Von Ralf Nehmzow
HAMBURGER ABENDBLATT 05.09.2007
Eine gruselige Vorstellung
Kommentar
Sterbehilfe ist das thematische Steckenpferd von Ex-Justizsenator Roger Kusch - doch dass der Wahlkämpfer nun unvermittelt öffentlich Injektionsautomaten vorstellt, mit denen man aus dem Leben scheiden kann, ist schlicht zynisch.
HAMBURGER ABENDBLATT 05.09.2007
Politiker präsentiert Automaten für Sterbehilfe
Ex-Justizsenator Roger Kusch streitet seit Jahren bundesweit für die Legalisierung der Sterbehilfe. Jetzt hat er in einem Hamburger Seniorenheim den Prototypen eines Gerätes vorgestellt, mit dem sich Sterbewillige eine tödliche Injektion geben können. Für die SPD ist der Ex-Justizsenator ein „lebender Skandal".
DIE WELT 05.09.2007
Sterbehilfe-Automat: Erzbischof geißelt "abscheuliche Verirrung"
Der Hamburger Ex-Justizsenator Kusch hat eine Maschine präsentiert, mittels derer sich Sterbewillige per Knopfdruck selber töten könnten. Die Kirche ist alarmiert.
DIE WELT 05.09.2007
Ministerium will Transparenz in der Pflege stärken
Gesetzentwurf steht noch aus
BERLIN (fst). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) geht davon aus, dass die geplante Pflegereform zusätzliche Vorgaben für die Qualitätssicherung in der Pflege treffen wird. Einen zwischen den Ressorts abgestimmten Gesetzentwurf gebe es aber noch nicht.
Ärzte Zeitung, 05.09.2007
Pflege: "Ich bin rund um die Uhr für Mutti da"
Wenn Kinder oder Jugendliche kranke Familienmitglieder pflegen, unterliegen sie enormen Belastungen. Doch niemand weiß, wie viele Kinder in Deutschland betroffen sind. Auch gibt es kaum Betreuungangebote, die sich speziell mit der Problematik jugendlicher Pfleger befassen.
DIE WELT 05.09.07
04. September 2007
Pflege: Gegen schlechte Qualität hilft nur Transparenz
Der Bericht des Medizinischen Dienstes über Missstände in der Pflege löst eine heftige Debatte aus
BERLIN (HL). Ein harter Pflege-TÜV, der Heime und ambulante Pflegedienste kontinuierlich prüft, Noten vergibt und diese in Broschüren und im Internet veröffentlicht - das sind Vorschläge, wie die vom Medizinischen Dienst der Kranken- und Pflegekassen festgestellten Missstände in der Pflege behoben werden könnten.
Ärzte Zeitung, 04.09.2007
03. September 2007
Pflegeheime - Die organisierte Entwürdigung der Alten
Fixiert, hungrig, totgepflegt - der Umgang der Gesellschaft mit den alten und dementen Menschen ist grausam und beschämend.
Von Heribert Prantl
SUEDDEUTSCHE.DE 03.09.07
Noch immer entscheidet die Wahl des richtigen Pflegeheims über die Gesundheit alter Menschen
Von Bülent Erdogan
Ärzte Zeitung, 03.09.2007
BGH bestätigt Lebenslang für „Todespfleger von Sonthofen“
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.09.07
Bundesgerichtshof verwirft Revision des Krankenpflegers der Klinik in Sonthofen
Das Landgericht Kempten (Allgäu) hat den Angeklagten wegen Mordes in zwölf Fällen, Totschlags in fünfzehn Fällen, versuchten Totschlags, Tötung auf Verlangen, gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Diebstahls in fünf Fällen zu einer lebenslangen Gesamtfreiheitsstrafe verurteilt. Es hat die besondere Schwere der Schuld festgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Bundesgerichtshof 03.09.07
siehe dazu auch:
Beschluss des 1. Strafsenats vom 16.8.2007 - 1 StR 304/07
02. September 2007
Kassen unterstützen "Pflege-TÜV"
Um die anhaltenden Missstände in deutschen Pflegeheimen zu bekämpfen, verlangen SPD und Union die Einführung eines Pflege-TÜVs. Die Krankenkassen unterstützen die Forderung. Auch die große Mehrheit der Bevölkerung will mehr Transparenz, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
DIE WELT 02.09.07
01. September 2007
SPD fordert TÜV für Pflegeheime
Katastrophale Zustände in der Pflege, zu diesem Ergebnis kommt der Bericht des Medizinischen Dienstes. Jetzt fordert die SPD drastisch verschärfte Kontrollen. Ähnlich wie bei der Stiftung Warentest sollen unangemeldete Prüfer künftig ein Testurteil für Betreuungseinrichtungen vergeben.
DIE WELT 01.09.07
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