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Pressespiegel

Sammlung von Presseartikeln zur Sterbehilfe-Debatte

Pressespiegel September 2008

Anzahl: 58 Artikel, Stand 06.10.08

30. September 2008

Roger Kusch leistet erneut Sterbehilfe
Der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben in einem neuen Fall Sterbehilfe geleistet. Am Dienstagmittag ist in Hamburg eine 84-jährige Rentnerin verstorben, die Kusch "begleitet" haben will.
WELT Online 30.09.08


29. September 2008

Großbritannien: Oberstes Gericht soll Sterbehilfegesetz klären
London – Das Oberste Gericht in Großbritannien soll in den kommenden Wochen die Gesetzeslage zur Sterbehilfe klären.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 29.09.08

Ein Zeichen der Endzeit - Wenn Tote "ausgeschlachtet" werden
SWR: Leichenteile aus Osteuropa als Rohstofflieferanten
KATH.NET 29.09.08

Die Kassen werden ihre Leistungen einschränken
Von Stefan von Borstel
Die Beitragssätze der Krankenversicherungen liegen zwischen 13 und 16 Prozent. Der Gesundheitsfonds soll das bald vereinheitlichen, Kassenexperte Jürgen Wasem rechnet mit Beiträgen von 15,5 bis 15,7 Prozent. Er plädiert daher im Gespräch mit WELT ONLINE für eine Verschiebung des Fonds um ein Jahr.
WELT Online 29.09.08


28. September 2008

Passive Sterbehilfe ist üblich
Eine Studie aus der Schweiz hat nachgewiesen, dass Klinikärzte häufig passive oder indirekte Sterbehilfe leisten – im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
FOCUS Online 28.09.08


27. September 2008

Die Abgeordneten und ihr Glaube
Von Daniela Siebert
Wir leben in Deutschland in einem säkularen Staat. Doch der Deutsche Bundestag ist auch ein religiös geprägtes Parlament. Denn von den 613 Abgeordneten bekennen sich über die Hälfte zu einer Glaubensrichtung, meist christlich, aber nicht nur.
DEUTSCHLANDRADIO 27.09.08


26. September 2008

Deutscher Ethikrat startet Beratungen zum Problemfeld der Ressourcenallokation im Gesundheitswesen
Am 25. September befasste sich der Deutsche Ethikrat in seiner Plenarsitzung mit Inhalt und Grenzen des normativen Anspruchs gesundheitsökonomischer Evaluationen.
PRESSEMITTEILUNG Deutscher Ethikrat 26.09.08

Ethiker Schockenhoff warnt vor reinem Nutzenkalkül im Gesundheitswesen
Berlin – Angesichts knapper Kassen im Gesundheitswesen hat der Tübinger Ethiker Eberhard Schockenhoff vor einer reinen Nutzenorientierung gewarnt.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 26.09.08


25. September 2008

Palliativmediziner fordern rasche Umsetzung der Gesundheitsreform
Menschliche Zuwendung in letzter Lebensphase
Wiesbaden – Vom 25. bis 27. September 2008 treffen sich rund 1.500 Experten zum 7. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krebshilfe 25.09.08

„Versorgung sterbenskranker Menschen muss verbessert werden“
Wiesbaden – Einen flächendeckenden Ausbau von Hilfen für sterbenskranke Menschen in Deutschland haben Ärzte und Wissenschaftler gefordert.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 25.09.08

Begleitung beim Sterben: Uni Mainz startet Studie zum Stand der Palliativversorgung
Erste repräsentative Erhebung bundesweit - Fragebogen geht Ende September an die Angehörigen von 5000 Verstorbenen in Rheinland-Pfalz
Mainz - In Deutschland sollen künftig schwer und unheilbar kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase besser versorgt werden. Während die Vorbereitungen dazu schon im Gange sind, ist vielerorts gar nicht bekannt, wie gut oder schlecht es um die Versorgung von Palliativpatienten bestellt ist.
PRESSEMITTEILUNG Johannes Gutenberg-Universität Mainz 25.09.08

Passive Sterbehilfe mit Lebensverkürzung in der klinischen Praxis häufig
Klinische Ethikberatung ist notwendig - Jahrestagung der Akademie für Ethik in der Medizin an der RUB
Wenn ein geliebter Mensch im Sterben liegt, ist das für die Angehörigen nie leicht. Fakt ist, dass in Deutschland, dank der modernen Medizin, Menschen nur noch selten unerwartet sterben. Dies stellt die Beteiligten vor die Frage, wie man als Angehöriger oder aber auch als Arzt damit umgehen kann.
PRESSEMITTEILUNG Ruhr-Universität Bochum (IDW) 26.09.08

Atemnot in der letzten Lebensphase lindern
Forschungsprojekt zeigt Behandlungserfolge mit Opioiden
Bonn (ng) – Das Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität unheilbar kranker Patienten zu bewahren, ihre Beschwerden zu lindern und ihnen ein Sterben in Würde zu ermöglichen.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Krebshilfe 25.09.08


24. September 2008

Sterben in Würde
Eine Vorsorgevollmacht gibt größere Sicherheit als die derzeitige „Patientenverfügung“, empfiehlt das Forum Deutscher Katholiken.
KATH.NET 24.09.08


23. September 2008

Neuer Entwurf zur Patientenverfügung weitgehend abgestimmt
Berlin – In der Debatte um Patientenverfügungen sind weitere Einzelheiten des Entwurfs einer Parlamentariergruppe von CDU/CSU, SPD und Bündnisgrünen bekannt geworden.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 23.09.08

Mehr Demenzkranke erfordern Reorganisation der Hospizarbeit
Beim Hospiz- und Palliativtag in Schleswig-Holstein drängen Experten auf mehr Schulungen für ehrenamtliche Helfer
Ärzte Zeitung, 23.09.08


22. September 2008

Parlamentarier einigen sich auf Gesetzentwurf zur Sterbehilfe
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 22.09.08

Hirntod. Vatikanische Bedenken gegen „Neudefinition des Todes“ – Lebende nicht wie Kadaver behandeln
Der Osservatore Romano zog am 3. September 2008 mit einem ausführlichen Beitrag von Lucetta Scaraffia in Zweifel, daß das Ende der Hirnfunktionen genügt, um den Tod einer Person festzustellen. Damit löste er eine neue Diskussion über die Organentnahme aus „warmen Kadavern“ bei noch schlagendem Herz aus. Die Bedenken gegen den Hirntod teilen die Gelehrten der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften.
KATHOLISCHES.INFO 22.09.08


20. September 2008

Parlamentarier entwerfen neues Gesetz zur Sterbehilfe
Eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe hat sich laut SPIEGEL auf ein neues Konzept zu den umstrittenen Patientenverfügungen geeinigt.
SPIEGEL Online 20.09.08

Ja zum Leben!
Neue Serie: Alt, Krank, Verzweifelt - Wir stellen Menschen vor, für die Suizid oder Sterbehilfe trotz allem keine Lösung ist
Ein Rentner, der plötzlich vor dem Nichts stand. Ein junges Paar, das fast seine Zwillinge verlor. Eine kranke Schülerin, die keine Chance auf Heilung hat. Von heute an schildert das Abendblatt diese und andere Beispiele, die zeigen: Mut, Kraft und Vertrauen können helfen, Ängste zu besiegen und selbst schwerste Schicksale zu meistern.
Von Irene Jung
HAMBURGER ABENDBLATT 20.09.08


20. September 2008

Parlamentarier entwerfen neues Gesetz zur Sterbehilfe
Eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe hat sich laut SPIEGEL auf ein neues Konzept zu den umstrittenen Patientenverfügungen geeinigt.
SPIEGEL Online 20.09.08

Ja zum Leben!
Neue Serie: Alt, Krank, Verzweifelt - Wir stellen Menschen vor, für die Suizid oder Sterbehilfe trotz allem keine Lösung ist
Ein Rentner, der plötzlich vor dem Nichts stand. Ein junges Paar, das fast seine Zwillinge verlor. Eine kranke Schülerin, die keine Chance auf Heilung hat. Von heute an schildert das Abendblatt diese und andere Beispiele, die zeigen: Mut, Kraft und Vertrauen können helfen, Ängste zu besiegen und selbst schwerste Schicksale zu meistern.
Von Irene Jung
HAMBURGER ABENDBLATT 20.09.08


19. September 2008

Bundesfamilienministerin von der Leyen: "Wir müssen Demenzkranken offen und einfühlsam begegnen"
Diesjähriger Welt-Alzheimertag steht unter dem Motto "Aktiv für Demenzkranke"
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 19.09.08

Deutsche Hospiz Stiftung zum Welt-Alzheimertag: Schmerzen bei Demenzpatienten müssen nicht sein
Dortmund. „Wer in Deutschland an Demenz erkrankt, leidet mit hoher Wahrscheinlichkeit zusätzlich an einer Vielzahl körperlicher und seelischer Schmerzen, die vermeidbar wären. Davor dürfen wir die Augen nicht verschließen.“
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 19.09.08

Pflegereform verbessert Situation von Demenzkranken
Welt-Alzheimertag am 21. September
Anlässlich des Welt-Alzheimertages am 21. September erklären die Vorsitzende der Gruppe der Frauen, Ingrid Fischbach MdB und die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gesundheit, Annette Widmann-Mauz MdB der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
Mit der neuen Pflegereform wurde ein entscheidender Beitrag dazu geleistet, die Situation altersverwirrter Menschen, mit erheblichem Betreuungsbedarf, durch zusätzliche Leistungen und Versorgungsangebote zu verbessern und ihre Angehörigen zu entlasten.
PRESSEMITTEILUNG Annette Widmann-Mauz, MdB, CDU 19.09.08

Wissenschaftler erforschen Nahtoderfahrungen
Erstmals sollen Beweise für das Phänomen erbracht werden
PRESSETEXT.AUSTRIA 19.09.08


17. September 2008

Berufsverbot für Arzt nach Tod von Seniorin
Urteil im Mannheimer "Sterberhilfe-Prozess"
RHEINPFALZ.DE 17.09.08

Arzt bekommt Bewährungsstrafe
Prozess: Schwurgericht verurteilt 64-Jährigen wegen versuchten Totschlags / Verteidigung hatte auf passive Sterbehilfe plädiert
Von Eva Ehret
MANNHEIMER MORGEN 17.09.08

Medizinrechtler: Sterbehilfe in bestimmten Fälle nicht bestrafen
Mannheim – Für ein Verbot der aktiven Sterbehilfe sprechen nach Ansicht des Mannheimer Medizinrechtlers Jochen Taupitz gute Gründe.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 17.09.08


16. September 2008

Freispruch für Mutter, die behinderten Sohn tötete
Von Michael Mielke
WELT Online 16.09.08


13. September 2008

Pflege: Anforderungen für Betreuer festgelegt
Rabbata, Samir
Zusätzliche Betreuer in Pflegeheimen müssen vor Beginn ihrer Tätigkeit gründlich auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(37) 12.09.08

Medizingeschichte: Enthumanisierung am Beispiel der Charité
Jütte, Robert
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(37) 12.09.08

Neonatologie: Eine „Handvoll Mensch“
Klinkhammer, Gisela
Noch vor hundert Jahren hatten Frühgeborene kaum Überlebenschancen. Das hat sich grundlegend geändert.
Deutsches Ärzteblatt 2008; 105(37) 12.09.08


10. September 2008

Letzter Wille: Italienerin für Hochzeit aus dem Koma geweckt
WELT Online 10.09.08

Australien: Beschluss gegen Legalisierung von Sterbehilfe
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 10.09.08

Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Kues: "Jugendliche zeigen uns kreativen und einfühlsamen Umgang mit Demenzkranken"
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. haben in Berlin Gewinnerinnen und Gewinner des bundesweiten Schülerwettbewerbs "Alzheimer&You - Zeig Dein Engagement" gekürt. Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 21 Jahren sollten Kontakt zu Demenzkranken aufbauen und ihre Erlebnisse und Erfahrungen kreativ darstellen.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 10.09.08


09. September 2008

Moderne Altenpflege - Was wir können, können nur wir.
Bundesministerin Ursula von der Leyen gibt Startschuss für Fachkampagne
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 09.09.08


08. September 2008

Ross-Luttmann: "Schwer Demenzkranken wirksamer und ganzheitlicher helfen"
Niedersachsen: Sozialministerin stellt Konzept der Pflegeoase vor
HANNOVER. Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann hat heute eine neue modellhafte Form der Intensivbetreuung für Menschen mit schwerster Demenz vorgestellt.
PRESSEMITTEILUNG Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit 08.09.08

TUB: Helfenden helfen
Innovatives Forschungsprojekt untersucht die Wirksamkeit telefonischer Beratung für pflegende Angehörige von Demenzkranken
PRESSEMITTEILUNG Technische Universität Berlin 08.09.08

Für tot erklärt, weil man etwas von ihnen haben will
Ein Kommentar von Andreas Kirchmair über ungefragte Organentnahmen bei Sterbenden
KATH.NET 08.09.08

Abschied vom Hirntodkriterium?
Eine „interessengeleitete“ Todesdefinition verbietet sich, da sie der Würde des Menschen als Person widerspricht und zudem in theologischer Sicht dem 5. Gebot Gottes entgegen steht - Ein Kommentar von Prof. Josef Spindelböck
KATH.NET 08.09.08

Spanien diskutiert über sein Abtreibungsrecht und die Sterbehilfe
Madrid - Spaniens sozialistische Regierung hat sich einmal mehr Ärger mit der katholischen Kirche eingehandelt.
WELT Online 08.09.08


07. September 2008

Am Dienstag sterben
Er hat Parkinson, Darmkrebs und Aids, die Ärzte geben ihm nur noch wenige Monate. Doch der Kölner Ulrich Tanner will am Ende seines langen Leidens nicht zum Pflegefall werden. Er beschließt mit 50 Jahren, in der Schweiz bei "Dignitas" aus dem Leben zu scheiden. Chronik eines selbstgewählten Todes
Von Wolfgang Prosinger
TAGESSPIEGEL 07.09.08


04. September 2008

Länder kommen beim Verbot von Sterbehilfe nicht voran
Stuttgart – Die Bundesländer können sich weiterhin nicht auf ein Verbot der gewerblichen und organisierten Sterbehilfe verständigen.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.09.08

Ethikrat zu Alten- und Behindertenhilfe
Berlin – Der Deutsche Ethikrat erweitert sein Themenspektrum.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 04.09.08

Der Hirntod: Kriterium für die Definition des Todes?
Eine Anfrage anlässlich des 40. Jahrestages der „Harvard-Erklärung“
KATH.NET 04.09.08


03. September 2008

Eine Charta für schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland
Berlin. Die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland hat in den vergangenen 25 Jahren mit der Entwicklung der Palliativmedizin, der Hospizbewegung und mit dem Aufbau von bundesweit mehr als jeweils 160 Hospizen und Palliativstationen sowie einem zunehmend dichter geknüpften Netz an ambulanten Versorgungseinrichtungen große Fortschritte gemacht. Immer noch werden aber viele der schwerstkranken und sterbenden Menschen von diesen Angeboten nicht erreicht;
PRESSEMITTEILUNG der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der Bundesärztekammer 03.09.08

PDF Entwurf: Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen
Entwurf der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin e.V., des Deutschen Hospiz-und PalliativVerbands e.V. und der Bundesärztekammer
4 Seiten, veröffentlicht 03.09.08

Ärzte entwickeln Charta für die Betreuung schwerstkranker Menschen
Berlin – Schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland sollen künftig besser versorgt werden und mehr Hilfen erhalten.
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 03.09.08

Rechtsauschuss des Bundesrats hat getagt - Verbot organisierter Sterbehilfe, Abschaffung des VW-Gesetzes, Antidiskriminierungsgesetz II auf Tagesordnung
„Manche Entscheidung, die heute im Rechtsausschuss des Bundesrats getroffen wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar“, erklärte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Mittwoch (3.9.) in Stuttgart. Das gelte vor allem für die Entscheidungen, das Thema Sterbehilfe zu vertagen und das VW-Gesetz nicht abzuschaffen, so Goll.
PRESSEMITTEILUNG Justizministerium Baden Württemberg 03.09.08

Nach 26 Jahren Pflege vor den Ämtern kapituliert
Die Tötung eines schwerstbehinderten jungen Mannes durch seine eigene Mutter hat die Debatte über Pflegemängel neu entfacht. Experten kritisieren fehlende Beratung der Angehörigen und die kargen Pflegesätze.
Von Moritz Honert
TAGESSPIEGEL 03.09.08

Vatikan zieht Hirntod-Definition in Zweifel
Dass ein Erlöschen der Gehirnfunktionen praktisch den Tod eines Menschen bedeute, entspreche nicht mehr dem aktuellen Forschungsstand, heißt es im Leitartikel der Vatikanzeitung "Osservatore Romano". Die Kriterien für einen Hirntod seien vielmehr vom Interesse motiviert, Organe zu transplantieren.
WELT Online 03.09.08

Hirntod-Zweifel in Vatikanzeitung
Kritik an 40 Jahre alten medizinischen Kriterien zur Organspende
ZDFheute.de 03.09.08

„Hirntote Patienten sind nicht tot“
Das Thema Sterbehilfe sorgt in Italien immer wieder für heftige Diskussionen. Eine in diesem Bereich neue Debatte hat der Vatikan am Dienstag angestoßen.
SÜDTIROL Online 03.09.08


02. September 2008

Große Nachfrage: Suizidhelfer Kusch richtet Startpage ein
Für bis zu 8000 Euro bietet der ehemalige Hamburger Justizsenator Roger Kusch seine umstrittene Suizidhilfe und Sterbe-Begleitung an.
DIEPRESSE.COM 02.09.08

Der Tod um 8000 Euro
„Suizidhilfe ist keine Sterbebegleitung“, kritisiert der Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung die Initiative eines Ex-Justizsenators, der auf seiner Website über Methode und Preis informiert.
KATH.NET 02.09.08

Europäischer Workshop Demenz „Ethik im Netz“: Demenzkrankheit enttabuisieren und grenzüberschreitend Lösungen suchen
In Deutschland sind 1,1 Millionen Menschen demenziell erkrankt. Die Zahl steigt. Zur Diskussion über eine bessere Versorgung von Demenzkranken gehören nicht zuletzt auch ethische Fragen wie der würdevolle Umgang mit den Betroffenen. Auf Einladung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt trafen sich in Berlin Wissenschaftler und Fachleute aus europäischen Ländern, um das Projekt einer europäischen Internetplattform zu diskutieren.
PRESSEMITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 02.09.08


01. September 2008

Sterbehilfe: Bei Kusch kostet der Tod 8000 Euro
Roger Kusch bekennt Farbe: Wer sich mit seiner Methode beim Sterben helfen lassen will, muss mit Kosten von bis zu 8000 Euro rechnen.
STERN.DE 01.09.08

Sterbebegleitung hat ihren Preis
Wegen der großen Nachfrage hat Hamburgs Ex-Justizsenatur Kusch für seine umstrittene Suizidhilfe eine eigene Internetseite eingerichtet – und nennt dort erstmals einen konkreten Preis.
FOCUS Online 01.09.08

Deutsche Hospiz Stiftung: Kusch lässt Maske fallen
Politik muss Geschäftemacherei mit Suizidbeihilfe gesetzlich unterbinden
Berlin. „Jetzt lässt Roger Kusch seine Maske fallen: Statt sich tatsächlich an die Seite Schwerstkranker und Sterbender zu stellen, geht es ihm ganz billig ums Geschäft“, mahnt der Geschäftsführende Vorstand der Deutschen Hospiz Stiftung, Eugen Brysch.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Hospiz Stiftung 01.09.08

Arzt wegen versuchten Mordes an Patientin vor Gericht
Ihm wird vorgeworfen, seine Patientin nicht richtig behandelt zu haben. Er beteuert jedoch, er habe nur ihre Qualen verkürzen wollen.
TAGESSPIEGEL 01.09.08

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