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Dokumente zu Euthanasie und Sterbehilfe
Letzte Ergänzungen: 04.08.08
Hier finden Sie Material zum Thema Sterbehilfe und Euthanasie. Diese Rubrik wird ständig erweitert.
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Gesetzliche Regelungen zur Sterbehilfe
Das Sterbehilfegesetz in den Niederlanden
Das Sterbehilfegesetz in Belgien
Sterbehilfe in der Schweiz
Euthanasie
- Euthanasie und Eugenik im Dritten Reich
Sterbehilfe, Mord und Aktion T4
Geschrieben von Redaktion www.Shoa.de
- Oliver Tolmein: "Der Haß kann auch die Maske des Mitleids annehmen“
Der deutsche Psychiater Alfred Hoche und die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens
DLF, kulturelles Feature, Sendung 29. November 2002, 19:15 Uhr
Wenn es heute um "Euthanasie" geht, dann wird ein Zusammenhang mit der Ermordung behinderter Menschen im nationalsozialistischen Deutschland strikt geleugnet. Dass die "Vernichtung lebensunwerten Lebens" eine Vorgeschichte hat, darüber ist wenig Exaktes bekannt. Der Freiburger Ordinarius für Psychiatrie Alfred Erich Hoche gehörte zusammen mit dem Juristen Karl Binding kurz nach dem Ersten Weltkrieg zu den entschiedensten Verfechtern der Tötung aus Mitleid.
siehe dazu als Originalquelle:
- Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens. Ihr Maß und ihre Form.
Von den Professoren Dr. jur. et. phil. Karl Binding (früher in Leipzig) und Dr. med. Alfred Hoche (in Freiburg)
Verlag von Felix Meiner in Leipzig
1920
Anm.: Der Freiburger Ordinarius für Psychiatrie Alfred Erich Hoche gehörte zusammen mit dem Juristen Karl Binding kurz nach dem Ersten Weltkrieg zu den entschiedensten Verfechtern der "Tötung aus Mitleid". Dieses Werk spielte eine maßgebliche Rolle.
- Aktion T4
Die Euthanasiemorde in der NS-Zeit oder Aktion T4 ist eine nach dem Zweiten Weltkrieg gebräuchliche Bezeichnung für die systematische Ermordung von mehr als 100.000 Psychiatrie-Patienten und behinderten Menschen durch SS-Ärzte und -Pflegekräfte von 1940 bis 1941.
Infos bei Wikipedia
- http://www.aktion-leben.de/euthanas.htm
Informationen zum Thema Euthanasie von Aktion Leben
- http://www.buber.de/christl/unterrichtsmaterialien/euthanasie.html
Seite zum Thema Euthanasie mit Beleuchtung verschiedener Perspektiven, die sehr viele Fragen stellt.
- http://www.trisomie21.de/euthanasie.html
Gute Seite mit zahlreichen Artikeln zur Bioethik, Euthanasie etc.
- Von der "positiven Züchtung" zur verbrecherischen "Erbgesundheitspolitik"
Biowissenschaftliche Forschung an Kaiser-Wilheln-Instituten
Der Gang der Max-Planck-Gesellschaft in die unrühmliche Vergangenheit wirft auch Fragen gegenwärtiger wissenschaftlicher Entgrenzung auf
Von Ulrike Baureithel
FREITAG 44/00 vom 27.10.00
Dazu das entsprechende Gesetz von damals:
- Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses
Gesetz vom 14. Juli 1933 (Reichsgesetzblatt I S. 529)
Fassung vom 4. Feb. 1936 (Reichsgesetzbl. I S. 119)
Anm.: Dieses "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" wurde lediglich außer Kraft gesetzt, nicht jedoch annuliert!
- Erklärung des Nationalen Ethikrates zum Appell des Bundes der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisiert
Der Nationale Ethikrat hat in seiner Sitzung vom 24. November 2005 die folgende Erklärung verabschiedet:
Der Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten e. V. hatte im Januar 2004 an den Bundestag appelliert, das so genannte "Erbgesundheitsgesetz" von 1933 ausdrücklich für nichtig von Anfang an zu erklären, und dazu den Nationalen Ethikrat im Jahre 2005 um Unterstützung gebeten.
PRESSEMITTEILUNG Nationaler Ethikrat 14.12.05
Entschädigung von „Euthanasie“-Geschädigten, Zwangssterilisierten und anderen „vergessenen Opfern“ des NS-Regimes
Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Ulla Jelpke, Dr. Ilja Seifert und
der Fraktion der PDS – Drucksache 14/9018
Deutscher Bundestag, Drucksache 14/9187, 14.Wahlperiode 30.05.2002
Die Drucksache enthält zusätzlich – in kleinerer Schrifttype – den Fragetext.
- Inventar der Quellen zur Geschichte der 'Euthanasie'-Verbrechen 1939-1945
Das "Inventar der Quellen zur Geschichte der 'Euthanasie'-Verbrechen 1939-1945" gibt einen Überblick über die archivalischen Überlieferungen, die sich auf die Vorbereitung und Durchführung des vom NS-Regime organisierten Mordes an psychisch Kranken und anderen Patienten beziehen. Erfaßt wurden einschlägige Quellen in Deutschland, Österreich, Polen und Tschechien.
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