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Archiv 2014

Archiv 2014 mit Meldungen zur Debatte um Sterbehilfe, Suizidbeihilfe, Patientenverfügungen, Palliativmedizin und Hospizarbeit.


29.11.14, ergänzt am 20.12.14: Deutscher Ethikrat plant Empfehlung zur Suizidbeihilfe

Der Deutsche Ethikrat hat sich im Rahmen seiner öffentlichen Plenarsitzung am 27. November 2014 mit Fragen der Beihilfe zur Selbsttötung beschäftigt und plant, auf Grundlage dieser Sitzung eine Empfehlung vorzulegen. Dies teilte die Pressestelle des Ethikrates am 28.11.14 mit.

Mehr zur öffentlichen Anhörung und geplanten Empfehlung des Ethikrates zur Suizidbeihilfe


16.11.14: Bundestagsdebatte über Sterbehilfe, Assistierten Suizid und Sterbebegleitung

Emotionale Debatte über Sterbehilfe im Bundestag
Geprägt von persönlichen Erlebnissen und Einschätzungen der Abgeordneten hat das Parlament am Donnerstag, 13. November 2014, über Sterbebegleitung und Sterbehilfe diskutiert.
MITTEILUNG Deutscher Bundestag 13.11.14

Video der Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 13.11.14 zur Sterbebegleitung
Länge: 4:47 Std.
49 Redner und 16 schriftlich zu Protokoll gegebene Reden, 4 Std. 47 Min

Deutscher Bundestag 66. Sitzung,Berlin, Donnerstag, den 13. November 2014
Plenarprotokoll 18/66, dort Tagesordnungspunkt 3 „Vereinbarte Debatte: Sterbebegleitung“ (60 Seiten)
Dort 6116-6176 bzw. Seiten 10-70


12.11.14: Eckpunkte zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland vorgelegt

Eckpunkte: Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland
Mit dem Ziel, die Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland zu verbessern, haben Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium Annette Widmann-Mauz ein Eckpunktepapier vorgelegt.
MITTEILUNG Bundesministerium für Gesundheit 12.11.14

PDF Eckpunktepapier zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung (PDF)
Bundesminister Hermann Gröhe MdB, Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB und gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Jens Spahn MdB, Mitglied der AG Gesundheit der CDU/CSU-Fraktion Emmi Zeulner MdB,
stv. Vorsitzender der Fraktion der SPD Prof. Dr. Karl Lauterbach MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Hilde Mattheis MdB
10.11.14 (10 Seiten)


08.11.14: Sozialverband VdK Deutschland hat Verfassungsklage für menschenwürdige Pflege eingereicht

VdK-Vorsitzende U. MascherDer Sozialverband VdK Deutschland hat nach vorangegangener langer Vorbereitung Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht zur Verbesserung der Pflege eingereicht. Hintergrund sind die seit Jahren anhaltenden Pflegemissstände.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es in Artikel 1 des Grundgesetzes. Es ist das elementarste Recht, das wir haben. Doch in Pflegeheimen kommt es leider viel zu oft zu Verstößen gegen dieses Grundrecht. Dem können und wollen wir nicht länger zusehen. Deshalb haben sieben Betroffene mit Unterstützung des Sozialverbands VdK Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe eingelegt, um gegen die Verletzungen der Grundrechte in deutschen Pflegeheimen vorzugehen“, erklärte die Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, Ulrike Mascher in einer Pressemitteilung vom 08.11.14.

Mehr zur Verfassungsklage für menschenwürdige Pflege


16.10.14: Bundesgerichtshof-Urteil: Genehmigung des Betreuungsgerichts bei Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen

Der u.a. für Betreuungssachen zuständige XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte die Frage zu beantworten, unter welchen Voraussetzungen das Betreuungsgericht den Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen genehmigen muss.

Mehr in der PRESSEMITTEILUNG des Bundesgerichtshof vom 16.10.14


26.09.14: Klare Positionen: Deutsche Bischofskonferenz bekräftigt ablehnende Haltung zu Sterbehilfe und Suizidbeihilfe

Banner DBKDie Deutsche Bischofskonferenz hat anlässlich ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda erneut ihre Haltung zur Sterbehilfe bekräftigt. In ihrer Stellungnahme spricht sie sich nachdrücklich gegen alle Formen der aktiven Sterbehilfe und der Beihilfe zur Selbsttötung aus.

Mehr im Themenspecial zur Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz zu Sterbehilfe und Suizidbeihilfe


26.08.14: Wissenschaftler legen Gesetzesvorschlag zu assistiertem Suizid vor

Symbolbild SterbehilfeSeit geraumer Zeit ist die Debatte um eine Regelung der Beihilfe zum Suizid in vollem Gang. Am 26.08.14 haben in München vier Wissenschaftler aus den Bereichen Recht, Ethik und Palliativmedizin einen Gesetzesvorschlag zur Sterbehilfe vorgelegt, der im September als Buch erscheint. Mehr dazu demnächst in einem eigenen Themenspecial. Bis dahin verweisen wir auf die Pressemitteilung des Verlages und die Presseschau für August.

Gesetzentwurf zur Regelung des assistierten Suizids vorgelegt
München – Palliativ-Mediziner, Ethiker und Juristen wollen die Beihilfe zum Suizid bei schwerstkranken Patienten in Deutschland gesetzlich regeln und legten dazu heute in München einen Gesetzesvorschlag vor.
AERZTEBLATT.DE 26.08.14

PDF Pressemitteilung anlässlich der Präsentation des Buches „Selbstbestimmung im Sterben – Fürsorge zum Leben: Ein Gesetzesvorschlag zur Regelung des assistierten Suizids“
PRESSEMITTEILUNG Kohlhammer-Verlag 26.08.14 (PDF-Format)
Anm.: Dort finden Sie auch den Gesetzentwurf inkl. Kurzbegründung.

Selbsttötung: Gesetzentwurf macht Suizidhilfe zum Regelangebot der Ärzte
Vier Hochschulprofessoren haben heute einen Gesetzentwurf zur Neuregelung des assistierten Suizids vorgelegt. Dazu erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:
München. „Wenn der Gesetzentwurf Realität würde, dann wird die Suizidbeihilfe zum Regelangebot des Arztes. Damit hätten wir den zertifizierten Mediziner für Selbsttötung.
PRESSEMITTEILUNG Deutsche Stiftung Patientenschutz 26.08.14


20.02.14: Repräsentative Bevölkerungsumfrage: Versorgungslücken am Lebensende

Die Zahl älterer Menschen wird in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten stark steigen. Dies wird auch einhergehen mit einer wachsenden Zahl hochbetagter, schwerstkranker Menschen. Damit rückt vor allem auch die Frage einer bedürfnisorientierten medizinischen und pflegerischen Versorgung am Lebensende in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses.

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat daher in einer aktuellen, repräsentativen Forsa-Befragung die Einstellungen der Deutschen zur Versorgung schwerkranker Menschen und zum eigenen Sterben untersucht. Dabei zeigt sich der dringende Handlungsbedarf: Mehr als jeder Fünfte, der bereits einen Sterbenden begleitet hat, stuft die Versorgung als schlecht ein.

Mehr zur ZQP-Studie über Einstellungen der Deutschen zur Versorgung schwerkranker Menschen und zum eigenen Sterben


13.02.14: Gesetzesänderung in Belgien: Sterbehilfe für Kinder erlaubt

Mitte Dezember 2013 hatte der Senat in Belgien einen neuen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Dieser soll es ermöglichen, dass aktive Sterbehilfe auch bei Kindern rechtlich zulässig ist. Mit der Zustimmung der Abgeordneten des Justizausschusses des Parlaments am 28. Januar 2014 hatte das Vorhaben eine weitere politische Hürde genommen. Nun hat am 13. Februar 2014 auch die Abgeordnetenkammer einem entsprechenden Gesetzentwurf zugestimmt.

Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) verurteilte in einer Pressemitteilung die Entscheidung der Abgeordnetenkammer zur Legalisierung der aktiven Sterbehilfe in Belgien auch für Kinder.

Mehr im Themenspecial zur Sterbehilfe-Zulassung für Kinder in Belgien

Monate Januar bis Juli 2014

In den Monaten Januar bis Juli 2014 war es relativ ruhig zum Thema Sterbehilfe, Suizidbeihilfe, Hospizarbeit und Palliativmedizin. Etwaige Meldungen werden demnächst ergänzt.

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Archiv 2006 – 2016

Alle Meldungen der Jahre 2006 – 2016 finden Sie im Archiv.

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